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München, 17. Juni 2013, Unter einer gemeinsamen Dachmarke formieren sich zukünftig zahlreiche Blogger und freie Journalisten aus dem medialen Umfeld der Energiebranche zu einem gemeinsamen Sprachrohr. Pünktlich zum Start der Leitmesse Intersolar Europe in München präsentieren über 21 Energieblogger aus dem deutschen Sprachraum die gemeinsame Dachmarke "Energieblogger". Mit dieser einmaligen Kooperation wollen die Energieblogger in der öffentlichen Diskussion um die Energiewende eine höhere Aufmerksamkeit erlangen. Dazu werden die verschiedenen Stimmen der einzelnen Mitglieder zu einem gemeinsamen Sprachrohr.

Die gemeinsame Dachmarke "Energieblogger"

Das Internet als Informationsquelle

Als Informationsquelle zur politischen Meinungsbildung steigt die Bedeutung des Internets. Laut einer diesjährigen FORSA-Umfrage ist für 60% der Deutschen das Internet die wichtigste Informationsquelle. Die Bedeutung ist gegenüber 2009 um 15% gestiegen. Das Internet ist das gemeinsame Medium der Energieblogger. Ziel ist es unter anderem, dort die mediale Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Kemfert: "Dezentral, autark und selbstbestimmt – wie die Energiewende“

Die Energieökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert befürwortet das Projekt der Energieblogger: “Die Energieblogger sind eine Gruppe freier Journalisten, die die alte Debatte weiterführen. So wie Deutschland nun rund 23% seines Stroms zum großen Teil aus vielen verteilten erneuerbaren Anlagen bekommt, wollen sie die heutige, virtuelle Energiewende-Gruppe sein: dezentral, autark, und selbstbestimmt”. Im Unterschied zu Presseredaktionen werden im Internet Widersprüche und Diskussionen transparent ausgetragen, womit es eine autarke Diskussion ohne Sprachregelungen gibt.

MdB Hans-Josef Fell: "Energieblogger begleiten die Energiewende"

Auch der deutsche Grünen-Politiker Hans-Josef Fell begrüßt das Informationsprojekt der Energieblogger: ”Die Energieblogger begleiten die Energiewende mit fachlicher und journalistischer Expertise, entgegen des Mainstreams der deutschen Medienlandschaft. Ziel muss sein, die Argumente der alten Energiewirtschaft zu entlarven und die Debatte um Kosten und Nutzen ehrlich zu machen.”

Wachsende Community von Online-Journalisten

Im Energiebereich haben sich soziale Internetmedien und die Vernetzung der Blogger deutlich später entwickelt, als in klassischen Lifestylebereichen wie Web und Motorsport. Seit etwa zwei Jahren wächst jedoch die deutschsprachige Energieblogger-Community immer weiter zusammen. Im Jahr 2011 gab es eine lose Liste verschiedener Blogs aus der ein kleiner Kreis das Projekt Energiefacetten schuf – ein Online-Magazin mit Inhalten der verschiedenen Blogger. Ab sofort sind die Berichte der Energieblogger auch unter energieblogger.net im Internet abrufbar.

Vernetzung und Dialog

Die Energieblogger schaffen jedoch mehr als nur reine Texte zur Energiewende. Angefangen von Infografiken über digitale Werkzeuge wie den Strommix Navigator, die interaktive Kraftwerkskarte, eine Stellenbörse, Expertensuche, Media-Monitoring bis hin zu Veranstaltungen und verlegten Büchern ist ein umfangreiches Repertoire zum Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz entstanden. Verlage, Unternehmen und Organisationen nutzen die Energieblogs bereits intensiv für ihre Hintergrundrecherche.

Unabhängig, neutral und nachhaltig

Der Vorteil der Energieblogger:Sie sind unabhängig, nah an aktuellen Themen und treten in Dialog mit ihren Lesern. Das macht die Energieblogger zu glaubwürdigen und einflussreichen Experten mit einer z.T. beachtlichen Reichweite. Das Ziel ist eine nachhaltige und ehrliche Kommunikation über die facettenreiche Energiewende.

Aktionen zur Bundestagswahl 2013 geplant

Unter der gemeinsamen Dachmarke stellt die Gemeinschaft nicht nur Artikel der Mitglieder zur Verfügung, sondern plant auch gemeinsame Aktionen. Mit dem Launch der neuen Website stellen die Energieblogger die frei verwendbare Infografik "Erneuerbare Energien in Deutschland und Österreich" zur Verfügung. Auf der Website werden dem interessierten Publikum die veröffentlichungen der Mitglieder gebündelt präsentiert. Der Vorteil liegt darin, dass dort unterschiedliche Informationen über die Energiewende gezielt aufrufbar sind. Politische Banner und weitere Aktionen werden - auch im Hinblick auf die Bundestagswahl 2013 - folgen.

Ein Auszug der Energieblogger:

Kommentare   

+1 #1 Wassili 2013-07-21 18:30
Die Energiewende hat es momentan schwer. Deutschland ist zwar Vorreiter und wird in anderen Ländern der Welt als Vorbild gesehen, aber die EU unterstütz uns nicht. Der Ausstieg, aus der Atom Kraft ist in anderen Ländern der EU ein Fremdwort.
„Während in Deutschland bis 2022 alle Atomkraftwerke den Betrieb einstellen sollen, will die Europäische Union den Bau neuer Atomkraftwerke sogar durch staatliche Finanzhilfen forcieren.“ (Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/energiewende-deutschland-auf-isolationskurs/ )
Das ist schade und muss sich ändern. Alle müssen mitziehen, um erfolg zu haben.
Gruß,
W.

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