photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

 

Bonn, 31 Juli 2012, Das Solarunternehmen SolarWorld AG begrüßt die von der europäischen Herstellerinitiative EU ProSun veröffentlichte Einreichung einer Handelsbeschwerde gegen illegales Preisdumping chinesischer Solarhersteller. Viele chinesische Solarunternehmen antworteten umgehend auf die von SolarWorld erhobenen Vorwürfe, darunter auch der weltweit größte Solarmodulproduzent Suntech (Wir berichteten: Suntech antwortet auf Dumping-Vorwürfe von SolarWorld in Europa).

Das Photovoltaikunternehmen SolarWorld unterstützt die neu gegründete Initiative EU ProSun, dessen Präsident und Sprecher Milan Nitzschke. Nitzschke ist gleichzeitig Vice President und Konzernsprecher der SolarWorld AG. Die Initiative EU ProSun ist ein Zusammenschluss von über 20 europäischen Solarproduzenten.

Vorstandsvorsitzender und CEO der SolarWorld AG, Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck: „Wir setzen uns für einen fairen Wettbewerb in Europa ein. Nur so lassen sich die europäischen Klimaschutzziele erreichen, lässt sich die Solartechnologie in der EU voranbringen und kann eine starke industrielle Basis bewahrt werden.“

Die amerikanische Tochter der SolarWorld AG hat bereits Ende des Jahres 2011 eine vergleichbare Initiative in den USA gestartet. Im Mai legte das US-Handelsministerium  vorläufige Antidumpingzölle von über 30 Prozent fest Wir berichteten: China - SolarWorld AG erfreut über Antidumpingzölle von bis zu 250 Prozent).

„Wir sind zuversichtlich, dass die Europäische Kommission die Notwendigkeit für ein sofortiges Handeln erkennt und keine Zeit verstreichen lässt, um auch in Europa vergleichbare Maßnahmen zu ergreifen“, so Asbeck.

Quelle: SolarWorld AG

Kommentare   

#2 Moritz Großkreuz 2012-07-30 17:29
zitiere Nils Kleinheu:
Das Vorgehen von Solarworld ist egoistisch.

Nach Altkanzler Schröder wieder einmal jemand, der an den "Patriotismus" der Unternehmer appeliert. Wenn Unternehmer nicht egoistisch handelten - im Rahmen eines freien Wettbewerbs - und auf Gewinne aus wären, hätten wir in Deutschland keine soziale Martwirtschaft, sondern eine "Sozialistische Marktwirtschaft mit chinesischen Merkmalen. Überdies: Wie sollen Unternehmer in Deutschland überleben, wenn auf die Politikversprechen von heute morgen schon kein Verlass ist - Stichwort "Energiewende"?!
-2 #1 Nils Kleinheu 2012-07-30 12:39
Es bringt nichts Strafzölle in der EU einzuführen. Wir riskieren nur einen Handelsstreit, der Auswirkungen auf die ganze Wirtschaft haben kann. Das Vorgehen von Solarworld ist egoistisch.

You have no rights to post comments