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Valencia, 08. September 2010, Oerlikon Solar führte heute unter dem Namen “ThinFab” eine neue Produktionslinie zur Fertigung von Dünnschicht-Silizium-Modulen auf dem Markt ein. Die “ThinFab“ wird Modulherstellungskosten von € 0,50 pro Watt peak (Wp) erreichen und stellt damit einen neuen Rekord auf. Zusätzlich hat Oerlikon Solar in Zusammenarbeit mit Corning Incorporated eine neue Micromorph® Champion-Labor-Zelle mit einem stabilisierten Wirkungsgrad von 11,9 Prozent entwickelt. Dieser Wert wurde durch das bedeutende US-Forschungszentrum für Erneuerbare Energien (NREL) bestätigt. Mit den zwei Rekordleistungen steigert Oerlikon Solar die Wettbewerbsfähigkeit seiner Micromorph® Dünnschicht-Silizium-Technologie und beweist deren enormes Entwicklungspotenzial.

Tiefste Modulherstellungskosten bei höherer Effizienz mit der neuen Produktionslinie „ThinFab“ von Oerlikon Solar; im Bild die neue KAI MT, die zur neuen PECVD-Generation gehört.

“Unsere erzielten Ergebnisse könnten für die Dünnschicht-Silizium-Technologie bahnbrechend werden“, sagt Dr. Michael Buscher, CEO des Oerlikon Konzerns. “Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer neuen ThinFab auf dem Solarmarkt eine in höchstem Grade wettbewerbsfähige Produktionslinie anbieten können und uns auch der Nachweis gelingt, dass unsere Technologie weiteres Potential besitzt.“

Oerlikon Solar führt mit der neuen Produktionslinie “ThinFab“ eine große Bandbreite von Verbesserungen früher ein, als im Technologieplan vorgesehen:

  • Eine neue Generation von Hauptsystemen: PECVD, TCO und Laser
  • Dünnere Zellstrukturen mit reduzierter Degradation und geringerem Gasverbrauch
  • Stabilisierte Moduleffizienz von 10 Prozent (143 Wp pro Modul)
  • Neues Design für Niederspannungsmodule mit einer vereinfachten neuen Backend-Lösung

Der Energieaufwand bei der Produktion von Dünnschichtmodulen wird mit der neuen “ThinFab“ auf das niedrigste Niveau in der Industrie gesenkt, sodass die energetische Amortisationszeit (energy payback-time) der Module deutlich unter ein Jahr fällt.

Die Oerlikon-Technologie hat im Vergleich die kürzeste energetische Amortisationszeit und ist nicht auf limitierte Ressourcen angewiesen.

“Unsere ausserordentlichen Kompetenzen resultieren in der Markteinführung der neuen ThinFab und werden das Image der Dünnschicht-Silizium-Technologie grundlegend verändern. Unsere nicht-toxischen, umweltfreundlichen Module, die einen Wirkungsgrad von zehn Prozent erzielen, bieten der Solarindustrie in Kombination mit den weltweit niedrigsten Modulherstellungskosten völlig neue Möglichkeiten. Darüber hinaus verdeutlicht die neue Champion-Zelle mit einem stabilisierten Wirkungsgrad von 11,9 Prozent das erhebliche Entwicklungspotenzial, das die Dünnschicht-Silizium-Technologie aufweist“, so Jürg Henz, CEO Oerlikon Solar. “Außerdem bietet unsere Technologie im Vergleich zu anderen kristallinen Solartechnologien die kürzeste energetische Amortisationszeit und ist nicht auf limitierte Ressourcen angewiesen.“

Die bestehenden Kunden von Oerlikon Solar profitieren ebenfalls von den zahlreichen technischen Verbesserungen. Oerlikon Solar wird schrittweise Upgrade-Pakete anbieten, um die Leistungsfähigkeit seiner bereits ausgelieferten Produktionslinien zu verbessern und deren Output sowie deren Effizienz weiter zu steigern.

Quelle: Oerlikon Solar

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