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Aachen, 01. Oktober 2010, Die Bundesnetzagentur hat heute vorläufige Zahlen für den Zubau an Photovoltaikanlagen in Deutschland bis einschließlich August 2010 vorgelegt. Demnach wurden im Juni 2.126 Megawatt Photovoltaikleistung gemeldet, im Juli 669 und im August 360 Megawatt; insgesamt sind dies 3.156 Megawatt. Damit lässt sich bereits jetzt die Aussage treffen, dass die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definierte Einspeisevergütung für Solarstrom zum 1. Januar 2011 um 13 Prozent sinken wird.

Die Degression ist laut EEG abhängig vom Zubau der vier Monate Juni bis September 2010, multipliziert mit dem Faktor drei. Wenn auf diese Weise mehr als 6.500 Megawatt Zubau errechnet werden, gilt der laut Gesetz höchst mögliche Degressionssatz von 13 Prozent. Die für den Viermonatszeitraum maßgebliche Quote von 2.167 Megawatt (6.500 geteilt durch drei) ist nun schon nach drei Monaten deutlich überschritten. Erfahrungsgemäß ist zudem damit zu rechnen, dass die Ende Oktober zu erwartenden endgültigen Zahlen noch über den vorläufigen liegen. So hatte die Bundesnetzagentur Ende Juli den Zubau für den Monat Juni auf „annähernd“ 1.700 Megawatt geschätzt, also 400 Megawatt weniger als der inzwischen ermittelte Wert.

Quelle: PHOTON

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