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Düsseldorf/Köln, 18. Oktober 2010, Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland veranstaltet die EnergieAgentur.NRW den 7. Workshop Photovoltaik-Modultechnik. Am 25. und 26. November 2010 diskutieren Fachleute der Branche – von Herstellern über Betreiber bis zu Vertretern von Forschungseinrichtungen – in Köln aktuelle Entwicklungen der Modultechnik. Im Zentrum stehen die internationale Entwicklung des PV-Marktes sowie die Auswirkungen der EEG-Novelle in Deutschland, neue Trends in der Produktionstechnik und Verfahren zur Qualitätssicherung ebenso wie Aspekte der Prüfung und der Zertifizierung. Die Veranstalter rechnen mit rund 400 Teilnehmern.

Im aktuellen Jahr haben sich die Rahmenbedingungen für die deutsche PV-Industrie stark verändert. Der Preisverfall der Module, die zahlreichen Kürzungen der EEG-Solarstromvergütung und der anhaltende Druck durch den Wettbewerb aus dem Ausland treffen die Branche. „Wir wollen den Solarstandort Nordrhein-Westfalen weiter stärken und die in diesem Spannungsfeld stehenden Akteure aktiv unterstützen. Daher bieten wir mit Fachveranstaltungen und auch mit unseren Aktivitäten im Rahmen des Netzwerks Photovoltaik sowie der Solarstromkampagne Plattformen zum fachlichen Austausch“, erläutert Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW.

„Wir können heute bei weitem noch nicht absehen, wo die Grenzen der Photovoltaik-Anwendungen liegen. Solange wir stetig Neuland betreten, ist die Diskussion über das Für und Wider technischer Innovationen unerlässlich. Dabei spielen Qualität und Sicherheit der PV-Anlagen eine zentrale Rolle, um die Herausforderungen der stetigen Veränderung zu bewältigen. Genau dazu dient unser Branchentreff“, so Wilhelm Vaaßen, Vorsitzender des Programmausschusses des Workshops und Geschäftsfeldleiter für Regenerative Energien bei TÜV Rheinland.

„Die Reduzierung der Fertigungs- und Systemkosten, die schnelle Umsetzung von Innovationen und eine umfassende Qualitätssicherung werden mehr denn je zentrale Faktoren für den Erfolg der Unternehmen sein. Der Workshop bietet hierbei eine ausgezeichnete Gelegenheit, um sich über die neuesten Entwicklungen in den genannten Bereichen zu informieren“, ergänzt Dr. Benedikt Rösen, Manager des Netzwerks Photovoltaik NRW (www.photovoltaik.nrw.de) der EnergieAgentur.NRW.

TÜV Rheinland hat mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten im Labormaßstab 1995 begonnen und es seitdem zum Weltmarktführer gebracht. Zum Kölner Solarprüf¬zentrum, das im Rahmen des Fachkongresses besichtigt werden kann, gehört neben dem 1.800 Quadratmeter großen Labor ein 800 Quadratmeter großes Außentestfeld. Weltweit unterhält TÜV Rheinland sieben Labore zur Prüfung von Solarmodulen und -systemen, in denen über 150 Experten arbeiten. Rund 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen ihre Produkte dort testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten.

Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung Nordrhein-Westfalen als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich: Sie managt die Cluster EnergieRegion.NRW und EnergieForschung.NRW, treibt in diesem Rahmen technische Innovationen voran und forciert den Know-How-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit der Kampagne „Photovoltaik NRW – Solarstrom für Nordrhein-Westfalen“ unterstützt sie PV-Unternehmen aus NRW im Marketingbereich und wirbt für den klimafreundlichen Solarstrom. Darüber hinaus bietet die EnergieAgentur.NRW umfassende Beratungs- und Weiterbildungsleistungen und unterstützt im Bereich Außenwirtschaft.

Quelle: EnergieAgentur.NRW / TÜV Rheinland Group

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