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Hamburg, 31. August 2010, Sharp kann auch im ersten Quartal 2010 an den Erfolg des Geschäftsjahres 2009 anknüpfen: mit über 533 Mio. Euro(1) steigert das Technologieunternehmen den Umsatz in der Solarsparte um 65,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit betrug der Anteil des Solargeschäfts innerhalb des Gesamtunternehmens 7,8 Prozent – ein Wert, der langfristig noch zunehmen soll: „Photovoltaik ist eines unserer Kerngeschäftsfelder“, so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe (SESE). „Wir investieren stark in diese Zukunftstechnologie und sehen weltweit und gerade auch für Europa noch großes Potenzial. Sharp baut derzeit die europäische Produktion aus, um diesen wichtigen Markt auch in Zukunft optimal bedienen zu können“, so Peter Thiele weiter.

Sharp Triple Junction Thin-Film-Solarmodul

Produktion: massive Investitionen in Kapazitätsausbau

Bereits im Februar 2011 will der Solarpionier die Produktionskapazität für kristalline Solarmodule im walisischen Wrexham, UK, von derzeit 250 auf 500 Megawatt verdoppeln. Im Rahmen eines Joint Venture mit Enel und STMicroelectronics wird Sharp zudem in der zweiten Jahreshälfte 2011 die Dünnschichtproduktion in Italien mit einer Anfangskapazität von 160 Megawatt aufnehmen. Seit März 2010 produziert Sharp bereits in der weltweit ersten Gigawatt-Dünnschicht-Fabrik in Sakai Dünnschichtmodule. Die Produktionskapazität beträgt 160 Megawatt und kann auf 1.000 Megawatt im Jahr ausgebaut werden.

Trotz Änderungen der Förderungsbedingungen in wichtigen europäischen Märkten erwartet Sharp auch für die nächsten Jahre eine Steigerung des Absatzes. „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich die Photovoltaik durchsetzen und eine dominante Rolle bei der Stromerzeugung spielen wird“, so Peter Thiele. „Die Nachfrage nach Solarlösungen wird auch weiterhin zunehmen.  Allerdings kommt es mehr denn je auf ausgezeichnete Qualität und höchste Standards bei Produktion und Produkten an. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern sind wir in der Lage, mit massiven Investitionen nicht nur die effiziente Fertigung, sondern ebenso die Entwicklung modernster Technologien voranzutreiben. Damit sichern wir uns auch langfristig wichtige Wettbewerbsvorteile.“

Technologische Weiterentwicklungen

Auf der 25. EU PVSEV vom 6. bis 9 September in Valencia präsentiert Sharp in Halle L3 Stand A22 mit einem Triple Junction Dünnschichtmodul die zukünftige Generation der Dünnschichttechnologie: Zwei amorphe und eine mikrokristalline Schicht erzielen einen Wirkungsgrad von zehn Prozent. Daneben zeigt der Solarpionier semitransparente See-Through-Module mit einer Lichtdurchlässigkeit von 10, 20 und 30 Prozent. „Als erster Hersteller hat Sharp hat die zweischichtige mikroamorphe Zellstruktur bereits 2005 auf den Markt gebracht und 2008 haben wir die Modulgröße bei gleichbleibender Effizienz steigern können“, so Peter Thiele. „Mit den semitransparenten und den dreischichtigen Modulen zeigen wir Dünnschicht-Innovationen, mit denen wir die Solartechnologie weiter stark vorantreiben und weiterhin eine führende Position auf dem weltweiten Markt einnehmen werden“, so Thiele weiter.

(1) 57.692 Mio. Yen nach Wechselkurs vom 30.6.2010  533,065 Mio. Euro im Zeitraum vom 1. März 2010 bis 30. Juni 2010

Quelle: Sharp

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