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Conergy AG

Hamburg, 18. Februar 2010 - Zwei Jahre intensiver Restrukturierung schlagen sich bei der Hamburger Conergy AG 2009 in einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis nieder. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise und dem ausfallenden spanischen Markt erreichte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) von -10,8 Mio. Euro nach -147,3 Mio. Euro im Vorjahr.

Das entspricht einer Verbesserung von 93%. Im vierten Quartal 2009 weist Conergy bei einem Quartalsumsatz von 244,4 Mio. Euro erstmals wieder ein positives EBITDA von 36,8 Mio. Euro aus (Vorjahresquartal: -130,3 Mio. Euro). Darin enthalten sind wieder aufgewertete Forderungen gegen MEMC in Höhe von 34,2 Mio. Euro, die Conergy im Jahresabschluss 2008 als Anzahlungen vorsorglich wertberichtigt hatte.

In dieser Verbesserung schlagen sich die massiven Kostenmaßnahmen sowie eine wesentlich effizientere Organisation nieder. Sie wurde erreicht, obwohl der Absatzeinbruch des Solarmarktes im vorigen Jahr auch bei Conergy Spuren hinterlassen hat. Der Umsatz lag mit 600,9 Mio. Euro um 38% unter dem Vorjahr (975,3 Mio. Euro).

„Wir haben in 2009 unseren Schwerpunkt auf profitable Umsätze gelegt und dabei streng auf unsere Sach- und Personalkosten geachtet. Obwohl wir das schwierige Marktumfeld damit nicht ganz ausgleichen konnten, stehen wir heute deutlich effizienter und straffer dar. Unsere Zahlen zeigen: Der Trend stimmt. 2010 streben wir operativ wieder schwarze Zahlen an – wobei natürlich die künftige Marktentwicklung in Deutschland nach wie vor eine wichtige Rolle spielt“, so Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG.

Im Jahr 2009 konnte Conergy auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich um 80% auf -36,8 Mio. Euro verbessern (Vorjahr: -181,8 Mio. Euro). Aufgrund der Rücknahme latenter Steuerforderungen ist das Jahresergebnis einmalig mit 22 Mio. Euro belastet. Für das Gesamtjahr 2009 liegt das Ergebnis im fortzuführenden Geschäft damit bei -81,1 Mio. Euro (Vorjahr: -225,7 Mio. Euro).

Ein weiterer positiver Faktor der Verbesserung war 2009 die starke Nachfrage nach Conergy Premium-Modulen aus Frankfurt (Oder). Sie hat die Marge und damit das Ergebnis positiv beeinflusst. Jetzt konnte die Fabrik erstmals auch auf allen Linien produzieren und die damit erwartete Kostendegression erzielen. In der Folge konnte Conergy sein Werk im vierten Quartal auch erstmals profitabel betreiben. Auch in Zukunft wird Conergy als System Hersteller seinen Fokus verstärkt auf den Einsatz selbst gefertigter Produkte legen und damit die Margen weiter verbessern. „Die erzielte Einigung mit unserem Waferlieferanten MEMC ist eine wichtige Voraussetzung, auch in Zukunft wettbewerbsfähig in Deutschland zu produzieren. Mit weiterhin hoher Auslastung und Kostensenkung vor Ort wird das Werk – genauso wie unsere Wechselrichter- und Gestellfertigung – ein strategisch wichtiger Baustein unseres Unternehmens“, so Ammer weiter.

Quelle: Conergy

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