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Wird die Solarstromanlage verschattet, wirkt sich das immer negativ auf den Ertrag aus, denn es kann kein Strom erzeugt werden. So kann bei einer Verschattung von nur einer Solarzelle, der komplette String ausfallen.

Deshalb sollte bei einer vorher bekannten Verschattung, z.B. durch einen Kamin, die Solaranlage so geschaltet werden, dass nur ein kleiner Teil der Photovoltaikanlage zum Zeitpunkt der eintretenden Verschattung ausfällt. Es gibt eine Reihe von möglichen Verschattungen z.B. die unvermeidbare Verschattung durch Wolken.

Dünnschichtmodule sind weniger anfällig bei einer Verschattung durch Wolken, da sie auch diffuse Strahlung aufnehmen. Sie besitzen ein besseres Schwachlichtverhalten. Kristalline Solarmodule hingegen sind gegenüber Verschattungen sehr anfällig, da sie die direkte Sonneneinstrahlung benötigen.

Es gibt aber Verschattungen, die sich vermeiden lassen:

  • Kamine, Dachgauben und Erker
  • Antennen, Freileitungen und Blitzfangstangen
  • Nachbargebäude und Hochhäuser
  • Bäume und hoch wachsende Sträucher
  • Laub, Schnee, Staub und Vogelkot

Was passiert wenn der Nachbar ein Haus baut, das eventuell die Solaranlage verschatten könnte?

Das Vorhaben des Nachbarn ein Gebäude zu errichten, wird vor Gericht höher eingestuft als eine eventuelle Verschattung der Solaranlage. Es besteht demnach keine Chance, den bau des Gebäudes zu verhindern. Es sollte vorher geklärt werden, ob in den nächsten 20 Jahren ein Gebäude errichtet wird, dass die Anlage verschatten könnte.

Verschattungen können auch minimiert werden:

  • Antennen und Blitzfangstangen versetzen (letzteres aber nicht entfernen)
  • Bäume und hoch wachsende Sträucher rechtzeitig kürzen oder umpflanzen
  • Laub, Schnee, Staub und Vogelkot regelmäßig entfernen