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Unternehmensentwicklung

Hamburg, 14. August 2012, Das Solarunternehmen Conergy AG kommt aus den roten Zahlen einfach nicht heraus. Da nützt auch die positive Meldung nichts, dass erstmals seit 2010 das EBITDA mit 0,5 Mio. Euro in den schwarzen Zahlen ist. Das Photovoltaikunternehmen hat nun die Geschäftszahlen des ersten Halbjahres vorgelegt. Conergy konnte nach eigenen Angaben seinen Positivtrend fortgesetzen und verbesserte von April bis Juni deutlich die Ergebnisqualität. Dennoch, dass Unternehmen hat Potential. Die Auslandsquote steigt und Deutschland, als wichtigster Einzelmarkt, verliert immer mehr an Bedeutung.

Eines muss man dem Unternehmen aber lassen: Es verbessert trotz der schwierigen Marktsituation kontinuierlich seine Finanzkennzahlen und weist immer noch eine Rohertragsmarge von 17,6 Prozent im ersten Halbjahr auf. Selbst die Chinesen können solche Margen im Moment nicht erwirtschaften und stecken teilweise weitaus tiefer in den roten Zahlen.

Conergy AG

CEO Dr. Philip Comberg der Conergy AG: „Trotz des unverändert schwierigen Marktumfelds haben wir im zweiten Quartal erstmals wieder die Rückkehr in operativ schwarze Zahlen geschafft. Wir arbeiten weiterhin hart daran, Conergy in die Erfolgsspur zurück zu führen. Dieses Ergebnis ist dabei ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg. Es zeigt, dass sowohl unsere strategische Neuausrichtung als auch unsere verbesserten Kostenstrukturen zum Tragen kommen.“
 
Umsatzdynamik im Jahresverlauf deutlich sichtbar

Der allgemeine Preisverfall hat den Umsatz im zweiten Quartal dieses Jahres erwartungsgemäß unter Vorjahresniveau sinken lassen. Mit 145,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 225,2 Mio. Euro) war der Umsatz rund 35 Prozent niedriger als im Vorjahr. Preis- und währungsbereinigt fällt der Rückgang um 7,5 Prozent deutlich geringer aus. Die gesamte Absatzmenge im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres lag mit 110 MW ebenfalls nur leicht unter dem Vorjahreswert (Vorjahreszeitraum: 119 MW).
 
Insbesondere im Vergleich zum ersten Quartal 2012 belebte sich jedoch das Geschäft und Conergy steigerte den Umsatz unterjährig um rund 48 Prozent (Vorjahreszeitraum: 98,2 Mio. Euro) sowie das Absatzvolumen sogar um fast 60 Prozent (Vorjahreszeitraum: 70 MW).
 
In Deutschland erzielte Conergy im 2. Quartal 2012 einen Umsatz von 30,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 61,8 Mio. Euro), im Ausland belief sich der Umsatz auf 114,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 163,4 Mio. Euro). Der Auslandsanteil lag demnach bei rund 79 Prozent. Besonders erfreulich war die starke Quartalsentwicklung in Italien, Griechenland und den USA. Dort steigerte Conergy den Absatz erheblich. Damit konnte der Systemanbieter den Preisrückgang in diesen Ländern ausgleichen und den Umsatz stabil halten. Im US-amerikanischen Wachstumsmarkt steigerte Conergy seinen Umsatz sogar um 41 Prozent.

Conergy erzielte im 2. Quartal 2012 erstmals seit Herbst 2010 mit 0,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -5,9 Mio. Euro) wieder ein positives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA). Dies bedeutet eine deutliche Steigerung um 6,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
 
Im Vergleich zum 1. Quartal 2012 zeigte sich ebenfalls ein sichtbarer Positivtrend: In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag das EBITDA noch bei -7,6 Mio. Euro und verbesserte sich somit im 2. Quartal 2012 um 8,1 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro.
 
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im 2. Quartal 2012 auf -3,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -12,7 Mio. Euro), das Konzernergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen auf -5,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -18,6 Mio. Euro). Damit reduzierte Conergy seine Verluste um rund 70 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
 
Netto-Cashflow

Wie schon im Auftaktquartal 2012 erwirtschaftete Conergy erneut einen positiven Netto-Cashflow, der sich auf 7,0 Mio. Euro belief (Vorjahreszeitraum: 6,2 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das eine Verbesserung um 9,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -2,7 Mio. Euro). Basis für diese erfreuliche Entwicklung ist unter anderem ein weiterhin striktes Working Capital Management.
 
Erstes Halbjahr 2012

Im ersten Halbjahr 2012 erzielte Conergy bei einer Absatzmenge von 180 MW (Vorjahreszeitraum: 199 MW) einen Umsatz von 243,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 388,5 Mio. Euro) und ein EBITDA von -7,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -16,9 Mio. Euro). Im Jahresvergleich reduzierte Conergy die Verluste beim operativen Ergebnis vor Abschreibungen demnach um mehr als die Hälfte. Auch bei den weiteren Finanzkennzahlen zeigte sich dieser Positivtrend deutlich: Das EBIT lag im ersten Halbjahr bei -14,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -29,4 Mio. Euro), das Konzernergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen bei -20,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -41,0 Mio. Euro).
 
Ausblick Q3 2012 und Geschäftsjahr 2012

„Die Solarbranche und wichtige Märkte, insbesondere in Europa, waren im 1. Halbjahr 2012 von Unsicherheit bezüglich der Förderlandschaft und Instabilität in Folge der Eurokrise sowie einem weiter anhaltenden starken Preisverfall gekennzeichnet. Dass wir uns in diesem Umfeld gut behauptet haben und unser Ergebnis deutlich verbessern konnten, stimmt uns für den weiteren Jahresverlauf hoffnungsvoll“, so Comberg. Für das Jahr 2012 hält der Vorstand weiterhin an seinem bisherigen Ausblick fest und erwartet einen Umsatz unter Vorjahresniveau sowie ein EBITDA, das sich auf einen niedrigen positiven Wert verbessert.

Quelle: Conergy AG

 

Bonn, 13. August 2012, Die SolarWorld AG hat die Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2012 vorgelegt. So teilt das Unternehmen mit, dass die Absatzmenge von Solarmodulen sowie Bausätzen auf 316 MW gestiegen ist (Vorjahreszeitraum: 269 MW). Die Auslandsquote sinkt auf 60 Prozent (Vorjahreszeitraum: 69,1 Prozent). Positiv wirkte sich die Integration der Solarparc AG im Bereich Großprojekte aus.

SolarWorld AG

Preisdumping für Umsatzrückgang verantwortlich

Als wesentlichen Grund für den drastischen Umsatzrückgang im ersten Halbjahr macht der Solarkonzern das Preisdumping der Chinesen bei Solarmodulen verantwortlich. Dadurch ist der Umsatz auf 340,1 Mio. Euro gesunken (Vorjahreszeitraum: 533,6 Mio. Euro). Infolge des gesunkenen Preisniveaus mussten Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen in Höhe von 33,5 Mio. Euro vorgenommen werden. Zudem musste dadurch eine Wertberichtigung in Höhe von 80,8 Mio. Euro auf geleistete Anzahlungen auf Silizium erfolgen. Beide Wertberichtigungen sind nicht cashwirksam. Diese Faktoren beeinflussten das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) negativ. Das EBIT betrug im 1. Halbjahr -143,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 70,5 Mio. Euro).

China: Aggressiv und Illegal
 
Unter Berücksichtigung der aggressiven und von illegalen Handelspraktiken geprägten Marktlage wird die SolarWorld AG im Geschäftsjahr 2012 aus heutiger Sicht kein positives EBIT erzielen.

Das Finanzergebnis verbesserte sich im 1. Halbjahr 2012 auf -26,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -31,3 Mio. Euro). Das Konzernergebnis der SolarWorld betrug im 1. Halbjahr -159,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 22,2 Mio. Euro). Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag 320,1 Mio. Euro, nach Rückzahlung von 175 Mio. US-Dollar Kreditverbindlichkeiten an US-Investoren.

Innovationen sollen Produktionskosten senken
 
„Dem Preisdumping müssen wir mit technologischen Innovationen begegnen“, erklärte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Der Konzern wird weitere 50 Mio. Euro investieren, mit Schwerpunkt in die Entwicklung neuer Produkte speziell für die hochwirtschaftliche Eigenstromnutzung sowie in die Überführung von Forschungsergebnissen und patentgeschützten Produktionsinnovationen in die deutsche und amerikanische Zellfertigung. Diese neuen Verfahren steigern die Leistung der Photovoltaik-Module bei gleichzeitiger Senkung des Materialeinsatzes und somit der Produktionskosten.
 
Quelle: SolarWorld AG

San Francisco/Schaffhausen, 07. August 2012, Der chinesische Solarmodulhersteller Suntech Power Holdings Co., Ltd. hat als erstes internationales Solarunternehmen die ein Gigawatt-Marke in Amerika geknackt. Das Unternehmen erreichte den Meilenstein von einem Gigawatt an ausgelieferten Photovoltaik-Modulen an Kunden in Nord- und Südamerika im Juli 2012.

Suntech Power

John Lefebvre, Präsident von Suntech Amerika: „Dies ist ein bedeutendes Ereignis für unser Team und vor allem ein Tribut an unsere Kunden - ihr Erfolg ist unser Erfolg. Obwohl wir uns in einer Phase starken Wettbewerbs in der Solarindustrie befinden, gab es nie eine bessere Zeit für Solarkunden und das ist das Wichtigste für die Langlebigkeit unserer Branche. Energieversorger von Arizona bis Chile erkennen den einzigartigen Wertbeitrag der Solarenergie und ihre Eignung, in einer durch die Instabilität der fossilen Energiepreise geprägten Zeit niedriges Risiko und langfristige Preisstabilität zu liefern. Solarenergie bietet schon heute einen brillanten Wertbeitrag, der sich mit der Zeit noch verbessern wird."

Suntech Amerika wurde 2007 in San Francisco, Kalifornien, gegründet und ist seitdem stetig gewachsen. Im Jahr 2010 eröffnete Suntech eine 30 MW-Solarmodulproduktionsstätte in Goodyear, Arizona, die seitdem auf 50 MW ausgeweitet werden konnte und heute rund um die Uhr produziert. Suntech beschäftigt rund 180 Mitarbeiter auf dem amerikanischen Kontinent und stellt im Zuge seines Wachstums laufend weitere ein, um die zunehmende Marktnachfrage zu bedienen.

Weltweit hat Suntech bereits rund sieben GW Solarmodule an mehr als 1.000 Kunden in über 80 Ländern geliefert. Nach Angaben des CIA World Factbook, generieren alle ausgelieferten Solarpaneele zusammen geschätzte neun Terawattstunden Elektrizität pro Jahr – mehr als der Stromverbrauch von Costa Rica oder Paraguay.

Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.

 

Niestetal, 09. August 2012, Der weltmarktführende Wechselrichterhersteller SMA Solar Technology AG konnte auch im zweiten Quartal dieses Jahres sein Wachstum fortsetzen. So verkaufte das Solarunternehmen in den ersten beiden Quartalen über 4 GW (Gigawatt) an Photovoltaik-Wechselrichtern. Im Vorjahreszeitraum betrug der Absatz 3,1 GW. Im gleichen Zug wurde der Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahreszeitraum (Q1-Q2 2011: 715,0 Mio. Euro) um 16,6 Prozent auf 833,7 Mio. Euro gesteigert werden. Das EBIT ist im ersten Halbjahr 2012 um 20 Mio. Euro gesunken und belief sich auf 83,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 103,7 Mio. Euro).

SMA Solar Technology AG

Auslandsquote gesunken - Auslandsumsatz erhöht

Die Auslandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozentpunkte auf 53,7 Prozent gesunken (Vorjahresperiode: 56,3 Prozent), jedoch konnte der Brutto-Auslandsumsatz um 12,1 Prozent auf 463,9 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahresperiode: 413,8 Mio. Euro). Das Unternehmen führt die Steigerung des Auslandsumsatzes auf die internationale Präsenz in über 21 Länder zurück.
   
Nachfrageentwicklung von Veränderungen europäischer Solarmärkte geprägt

Die Nachfrageentwicklung im ersten Halbjahr 2012 war maßgeblich von den deutlichen Veränderungen in den Förderbedingungen wichtiger europäischer Solarmärkte geprägt. Dies führte zu einer vorgezogenen Nachfrage nach PV-Wechselrichtern für Aufdach-Solaranlagen. Zusätzlich beeinflussten Nachholeffekte, zum Beispiel aufgrund einer hohen Anzahl von kaufmännischen Inbetriebnahmen in Deutschland im vierten Quartal 2011, die Nachfrage in diesem Bereich positiv. Die erfreuliche Entwicklung des Projektgeschäfts mit Sunny Central-Wechselrichtern ist ebenfalls unter anderem auf Vorzieheffekte zurückzuführen. So wurden in Nordamerika von Januar bis Juni 2012 zahlreiche Projekte realisiert, die noch von den im vergangenen Jahr geltenden Förderbedingungen profitierten. In Deutschland wirkte sich das Auslaufen der Fristen zur Förderanpassung für Freiflächenanlagen bis Ende Juni und Ende September entsprechend positiv aus.   

Innovationen zahlen sich aus

Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA Solar Technology AG: "SMA Solar hat in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres in einem schwierigen Marktumfeld die eigenen Erwartungen in vielen Bereichen erreicht und teilweise sogar übertroffen. Insbesondere der von uns frühzeitig eingeschlagene Weg der Internationalisierung führte zu einer erfreulichen Entwicklung des Auslandsgeschäfts. Wir haben im ersten Halbjahr aber auch wieder unsere Innovationskraft unter Beweis gestellt. Mit weltweit mehr als 300 erteilten Patenten und ebenso vielen laufenden Patentanmeldungen ist SMA so innovativ wie nie."  

Solide Bilanzstruktur
   
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im ersten Halbjahr 2012 auf 83,7 Mio. Euro (Q1-Q2 2011: 103,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge von 10,0 Prozent liegt am oberen Ende der Ergebnisprognose (Q1-Q2 2011: 14,5 Prozent). Der Konzernüberschuss betrug 59,4 Mio. Euro (Q1-Q2 2011: 73,5 Mio. Euro). SMA erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen im Vorjahresvergleich deutlich höheren Brutto-Cashflow von 104,3 Mio. Euro (Q1-Q2 2011: 65,3 Mio. Euro). Der Anstieg um fast 60 Prozent unterstreicht erneut die Fähigkeit von SMA, auch unter anspruchsvollen Wettbewerbsbedingungen frei verfügbare Mittel zu generieren. Mit einer Eigenkapitalquote von 58,1 Prozent und einer Nettoliquidität von 387,7 Mio. Euro (31.12.2011: 473,3 Mio. Euro) verfügt SMA weiterhin über eine sehr solide Bilanzstruktur und kann die weitere Entwicklung aus eigener Kraft finanzieren.   
   
"Zurzeit herrscht große Unsicherheit an den Kapital- und Finanzmärkten. Gerade vor diesem Hintergrund ist die finanzielle Unabhängigkeit von SMA ein enormer Wettbewerbsvorteil. Um dies auch für die Zukunft sicherzustellen, hat der Vorstand alle Mitarbeiter auf die veränderten Rahmenbedingungen eingestimmt. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass SMA gestärkt aus den Veränderungen der Branche hervorgeht. Wir sind ein hochmotiviertes Team, das fokussiert an der Umsetzung einer dezentralen Energieversorgung arbeitet", so Pierre-Pascal Urbon.   
   
Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2012 angehoben

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hebt der SMA Vorstand das untere Ende der erstmals im März veröffentlichten Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2012 an. Die angepasste Prognose sieht bei einem Umsatz von 1,3 Mrd. Euro bis 1,5 Mrd. Euro ein operatives Ergebnis (EBIT) von 100 Mio. Euro bis 150 Mio. Euro vor (vormals: Umsatz 1,2 Mrd. Euro bis 1,5 Mrd. Euro; EBIT 60 Mio. Euro bis 150 Mio. Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von 8 Prozent bis 10 Prozent (vormals: 5 Prozent bis 10 Prozent).  

Quelle: SMA Solar Technology AG

 

Oldenburg/Prenzlau, 02. August 2012, Der Solarmodulhersteller aleo solar AG konnte im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz in Höhe von 166,4 Mio. Euro erwirtschaften. Im Vorjahreszeitraum betrug der Umsatz noch 232 Mio. Euro. Somit beklagt der Photovoltaikhersteller einen Umsatzeinbruch von über 28,3 Prozent. Noch im letzten Jahr konnte das Unternehmen ein positives EBIT von 3,4 Mio. Euro verzeichnen, wohingegen jetzt das EBIT mit –23,5 Mio. Euro in Minus rutscht. Das Unternehmen senkt die Umsatzerwartung und rechnet zum Jahresende mit einem deutlich negativen EBIT.

aleo solar AG

Dennoch hat aleo solar die Produktionsmenge um 36,1 MW auf 197,7 MW gesteigert. Im ersten Halbjahr konnte das Unternehmen seine Auslandsquote auf 58,3 Prozent erhöhen (Vorjahreszeitraum: 49,9 Prozent). Das Unternehmen teilt mit, dass insbesondere Italien und Griechenland für den höheren Auslandsanteil verantwortlich wären.

York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der aleo solar AG: „Das zweite Quartal war in Deutschland von der Unsicherheit über die Ausgestaltung der EEG-Novelle geprägt. Da die Einspeisevergütung rückwirkend zum 1. April 2012 stark gekürzt wurde, fiel die Nachfrage entsprechend gering aus.“

Im weiteren Jahresverlauf rechnet die aleo solar AG mit einem anziehenden Geschäft in Deutschland. Dort sind weiterhin attraktive Renditen zu erzielen. International wird die Nachfrage wegen der starken Vergütungskürzungen jedoch verhalten ausfallen. So verschlechtern sich in Italien mit dem ab Ende August gültigen Conto Energia V die Rahmenbedingungen für Investitionen in Photovoltaik-Anlagen.

Da das Volumen der europäischen Kernmärkte stagniert und sich der Preisverfall im Gefolge der Vergütungsabsenkungen fortsetzen dürfte, werden Umsatz und Ergebnis weiterhin stark belastet. Deshalb passt die aleo solar AG die Umsatzprognose erneut an: Mit Veröffentlichung des Zwischenberichts Januar bis März 2012 war die ursprüngliche Umsatzerwartung von 440 Mio. Euro bereits auf 410 Mio. Euro reduziert worden. Nun werden im Geschäftsjahr 2012 ein Umsatz von mindestens 370 Mio. Euro und ein deutlich negatives Ergebnis erwartet.

Quelle: aleo solar AG