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Unternehmensentwicklung

 

Reußenköge, 22. August 2012, Der Generalunternehmer und Kraftwerkprojektierer GP JOULE kann für das erste Halbjahr 2012 eine positive Bilanz vermelden. Im In- und Ausland konnte GP JOULE im laufenden Jahr die Realisierung von Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 75 MW, davon 14 MW Wind- und 61 MW Solarleistung, realisieren. Laut Unternehmen gewinnt das internationale Geschäft zunehmend an Bedeutung. Das Unternehmen konnte seit Januar bisher 14 neue Mitarbeiter einstellen. Das Team umfasst damit nunmehr 82 Fach- und Führungskräfte.

GP JOULE treibt auf mehreren Geschäftsfeldern die Energiewende voran. Dafür sprechen laut Unternehmen die Produkte miniJOULE, ein privates Sonnenkraftwerk, sowie die Entwicklung von Zukunftskonzepten für Energieumwandlung und -speicherung. Der Ausstieg aus der nuklearen und der fossilen Energieversorgung soll mit der weltweit ersten serienreifen PEM-Wasserstoff-Elektrolyseurs der Lübecker Tochterfirma H-TEC erfolgen.

Quelle: GP JOULE

 

Hamburg, 21. August 2012, Der Online-Markplatz ProjectForum4t2 senkt seine Marktplatzgebühren. Das Unternehmen begründet die Senkung der Gebühren wegen der Reduktion der Einspeisevergütung in einer Reihe von Ländern und der damit verbundenen Kostensenkungen in der Solarindustrie. So soll der Verkauf von Photovoltaik-Projekten und Anlagen für Projektentwickler, Generalunternehmer und Investoren noch attraktiver werden. Das Anbieten von Projekten bleibt weiterhin kostenfrei, der Verkauf wird demnach günstiger.

Während die Nutzung für Anbieter von Projektrechten und Anlagen auch weiterhin komplett kostenfrei bleibt, verringert sich die Marktplatzgebühr für Käufer um bis zu 33 Prozent. Damit wird sichergestellt, dass die Transaktionskosten nachhaltig minimiert werden können.

Dipl.-Ing. Karsten Kreissler, Geschäftsführer von ProjectForum4t2: „Wir lösen unser Versprechen ein, mit den Kostensenkungen in der Photovoltaik-Branche mitzuhalten. Durch die Neueinführung einer zusätzlichen Rabattierung für Anlagen mit mehr als 5.000 kWp erhöhen wir darüber hinaus die Attraktivität unseres Angebotes für große Freiflächenanlagen.“

ProjectForum4t2 ist die Alternative zu bisherigen Vertriebswegen für Photovoltaik-Projekte. Konzepte auf Basis langer Vermittlerketten oder hoher Verkaufsprovisionen werden zunehmend aus dem Markt gedrängt. Die Nutzung von kostengünstigen und vertrauenswürdigen Vertriebsformen nimmt hingegen stetig zu.

Quelle: ProjectForum4t2

Wörrstadt, 21. August 2012, Geänderte Marktbedingungen zwingen die juwi-Gruppe dazu, die Strukturen des Unternehmens neu anzupassen. Dazu gehört auch, dass juwi in Zukunft keine Solarstromanlagen auf Dachflächen mehr baut. Die beiden Gründer und Vorstände Matthias Willenbacher und Fred Jung wollen ihre Dienstleistungen und Produkte noch enger an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen. Künftig wird juwi technologieübergreifende Angebote in allen Regionen Deutschlands anbieten. Die Nähe zum Kunden ist Voraussetzung für den Erfolg der dezentralen Energiewende, so die beiden Willenbacher und Jung.

juwi-Gruppe - Die Energie ist da

Das bedeutet, dass juwi zukünftig nicht mehr in seinen klassischen Technologiegesellschaften aufgestellt sein wird. "Derzeit planen wir eher eine Projektentwicklungsgesellschaft, einen Technologiebereich, eine Gesellschaft für Endkundenprodukte sowie - zunehmend immer wichtiger - eine Gesellschaft für den technologieübergreifenden Betriebsservice", erläutert juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Dies gilt zunächst einmal für Deutschland. Hier wird juwi das Projektentwicklungsgeschäft noch stärker als bisher regional organisieren und in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten stellen. Die neuen Führungspositionen wird juwi mit bereits im Unternehmen tätigen Führungskräften besetzen.

Gleichzeitig wird das Unternehmen bis spätestens Anfang des nächsten Jahres auch einige Geschäftsfelder neu ordnen. "Im Fokus aller Betrachtungen und Entscheidungen steht dabei immer das Gesamtunternehmen. Dies bedeutet aber auch, dass wir einige Geschäftsmodelle nicht im gleichen Umfang wie bisher fortführen können, wenn wir erfolgreich und langfristig unser Kerngeschäft ausbauen wollen", sagen Jung und Willenbacher.

Anpassungen wird es beispielsweise im Bereich der Bioenergie geben: juwi wird sich hier auf den Betrieb der bestehenden Produktionsanlagen für Holzbrennstoffe konzentrieren sowie Holzpellets und Holzbriketts vertreiben. Weiterer Schwerpunkt im Bioenergie-Bereich bleibt die Biogastechnologie. Im Endkundenbereich wird juwi sich auf Dienstleistungen und Produkte im Bereich Strom und Wärme sowie das neue Speichersystem juwi Home Power fokussieren. Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen werden künftig nicht mehr von juwi gebaut.

Zu den Faktoren, die das Geschäft derzeit massiv und negativ beeinflussen, gehören vor allem die extrem hohen Kürzungen der Solarstromvergütungen im Rahmen der Novelle des EEG. Nicht ohne Grund sprechen viele von einem "Solarausstiegsgesetz". "Wenn die Politik so weitermacht wie bisher, dann findet die Energiewende nicht statt", warnen die juwi-Vorstände vor einem Scheitern des Umstiegs auf günstige erneuerbare Energien.

Nach Jahren des rasanten Wachstums ist die aktuelle Entwicklung für die juwi-Gruppe eine neue, schmerzhafte Erfahrung. "Diese Entscheidungen bedauern wir sehr; allerdings lassen sie sich im Hinblick auf das Gesamtunternehmen nicht vermeiden. Sie sind notwendig, weil wir juwi nur so erfolgreich weiterentwickeln können", sagen die Gründer. "Wir werden alles daran setzen, für möglichst viele der rund 150 in diesen Geschäftsbereichen tätigen Mitarbeiter eine andere, ihren Fähigkeiten entsprechende Beschäftigung innerhalb der juwi-Gruppe zu finden." Sehr positive Geschäftsentwicklungen verzeichnet juwi derzeit insbesondere in den Bereichen Windenergie Deutschland (Onshore) sowie auf diversen Auslandsmärkten. "Hier werden wir weiter wachsen", betont Willenbacher.

Mit diesen Schritt beweist juwi erneut ein außerordentliches - wenn auch politisch bedingtes - Marktgespür und schafft so die Voraussetzung für weiteres Wachstum innerhalb des gesamten Unternehmens.

Quelle: juwi-Gruppe

 

Berlin, 21. August 2012, Gerade beim Transport von Emails stellt sich für Verkäufer immer wieder die Frage der unkomplizierten, erfolgreichen und v.a. sicheren Übermittlung von Geschäftsunterlagen. Volle E-Mailaccounts und Größenbeschränkungen erschweren zudem den Datentransfer zwischen den Verhandlungspartnern. Zumindest im Bereich der Photovoltaik schafft die Onlineplattform Milk the Sun mit einen kostenlosen Datenraum jetzt Abhilfe. Auf dem Online- Marktplatz der Solarbranche können Anbieter von Projektrechten und Solaranlagen einen kostenlosen Datenraum nutzen, der nur ausgewählten Investoren zur Verfügung gestellt wird.

Milk the Sun

Alle relevanten Unterlagen zum Handel mit Photovoltaik-Anlagen bzw. Projektrechten (Verträge, Statik, Bauzeichnungen, Genehmigungen etc.) können nun einfach und HTTPS-verschlüsselt auf MilktheSun.com hochgeladen werden. Erst nachdem ein potenzieller Interessent freigeschaltet wurde, erhält er vollen Zugriff und kann sämtliche Dateien, darunter auch die Kontaktdaten des Anbieters, einsehen. Die Informationen werden standardisiert angeboten, so dass ein effektives Vergleichen erleichtert wird. Auf diese Weise sparen beide Seiten Zeit und eine Due Diligence wird schneller möglich. Angebot und Nachfrage treffen direkt aufeinander.

Die Web-Plattform von Milk the Sun bietet eine transparente Übersicht über die aktuellen Angebote des Photovoltaikmarkts in Europa. Die vertraulichen Projektdaten werden optimal geschützt, im neuen Datenraum verwahrt und nur registrierten Interessenten freigeschaltet. Dies geschieht zuverlässig und ganz ohne „Transportprobleme“.

Quelle: Milk the Sun

 

Bielefeld, 15. August 2012, Die Schüco International KG beendet seine Fertigung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen. Im gleichen Zug wird die Forschung und Entwicklung eingestellt. Die Schließung ist die Konsequenz aus der politischen und wirtschalftlichen Schieflage in der Solarindustrie.

Bis Ende August sollen die Werke in Großröhrsdorf (Dresden) und bis Ende September in Osterweddingen (Magdeburg) vollständig geschlossen werden. Die Forschung und Entwickling in Bielefeld wird zum Ende des Jahres eingestellt.

Die Beschäftigten der betroffenen Werke und Abteilungen werden vom Unternehmen eine freiwillige Abfindung erhalten und bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz durch geeignete Maßnahmen unterstützt.

Quelle: Schüco International KG