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Unternehmensentwicklung

 

Erster! Bauaufsichtliche Zulassungen - So wirbt derzeit der Montagesystemhersteller Schletter GmbH verstärkt in Fachzeitschriften mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung. In Zukunft wird nämlich ohne diese Zulassung kaum noch etwas gehen. Umso vorteilhafter ist es deshalb, wenn alle Produkte eines Solarunternehmen, die eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung gemäß DIBt benötigen, eine entsprechende Zulassung vorweisen können. Diese Unternehmen können sich so enorm vom Wettbewerb abgrenzen und sich sogar Vorteile beim Absatz verschaffen.

Als wir diese Werbeanzeige von Schletter  (photovoltaik 11/2012 S.37) gesichtet haben waren wir eigentlich der Meinung, Schletter hätte bereits für alle seine Produkte eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Schließlich suggeriert „Erster“, dass das Unternehmen als erster das Ziel erreicht hat. Doch weit gefehlt. Die verwirrende Auflösung...

Auf der Werbeanzeige befindet sich neben der Werbeaussage ein QR-Code sowie das Logo und die Internetseite des Herstellers. Sonst nichts. Der QR-Code führt auf die mobile Website des Unternehmens, auf der ein Buzzer mit der Aufschrift „Erster! Bauaufsichtliche Zulassungen“ zu sehen ist.  Klickt man auf den Link „Info“, verrät die Headline schon alles.

Möchten Sie den vollständigen Artikel lesen? Den kompletten Artikel inkl. Stellungnahme von der Schletter GmbH lesen Sie in der sechsten Ausgabe von PV MARKETING.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Selten so ein Schmarrn gelesen, wie es die Zeit in einem aktuellen Onlineartikel schreibt. Dort steht u.a. zu lesen "...Dass neben Siemens auch noch Bosch den Verkauf seiner Solarsparte prüft, ist ein Zeichen für den globalen Niedergang der Branche.". Richtig hingegen ist, dass Innovationsfähigkeit gefragt ist.

Das Weltkonzerne wie Bosch und Siemens den Ausstieg aus der Solarindustrie in Erwägung ziehen, ist eine logische Konsequenz dieser Unternehmen, deren Kerngeschäfte in ganz anderen Sparten liegen. Dazu sollte man auch mal die Umsätze dieser Unternehmen darstellen, die diese nur alleine im Jahr 2011 erwirtschaftet haben. So konnte Siemens einen weltweiten Umsatz von 73,5 Mrd. Euro und Bosch einen Umsatz von 51,4 Mrd. Euro verbuchen. Da die Solarsparten der Unternehmen, insbesondere die Photovoltaik, nur einen Bruchteil des weltweiten Umsatzes ausmachen und aus Sicht der Unternehmen nur saumäßige Margen übrig bleiben, sind der alleinige Grund für einen möglichen Ausstieg. Die Konzerne sind eben erfolgsverwöhnt und geben sich mit geringen Margen nicht ab. Zudem ist es schwer, dies den Aktionären schmackhaft zu machen. Wenn solche Konzerne nicht von Beginn an einen großen Marktanteil in bestimmten Bereichen aufweisen können, werden solche Geschäftsbereiche eben schnell wieder abgestoßen. Aus Sicht der Unternehmen muss sich ein Produkt wirtschaftlich lohnen, tut es das nicht, dann wäre es fatal darauf zu schließen, dass die Technik an sich nicht lohnenswert ist - sprich, die Photovoltaik.

Siemens bleibt zudem im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv, nur nicht im Bereich Photovoltaik. Abgestoßen werden lediglich die beiden Business Units Solar Thermal Energy sowie Photovoltaic. Wie Michael Süß, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO des Sektors Energy, erklärt, "...wird die Bedeutung der erneuerbaren Energien weiter zunehmen, wobei Wasserkraft und Windenergie nach wie vor weltweit den größten Beitrag zur regenerativen Stromerzeugung leisten werden. Wir konzentrieren uns bei den erneuerbaren Energien auf diese beiden Bereiche.". Siemens wir für Solarthermie- und Photovoltaik-Kraftwerke geeignete Produkte wie Dampfturbinen, Generatoren und Netz- und Leittechnik, die außerhalb der Division Solar & Hydro angesiedelt sind, weiterhin anbieten. In diesen Bereichen ist Siemens stark und wird auch dort weiterhin aktiv bleiben, zumal hier noch hohe Margen zu erwirtschaften sind.

Der Ausstieg dieser Unternehmen aus der Solarbranche bedeutet eben nicht, dass die Solarbranche untergeht. Es kann für viele Unternehmen sogar einen Vorteil bedeuten, wenn die Anzahl der Marktakteure abnimmt. Auch dieser Rückzug ist Teil der Konsolidierung des Solarmarktes. Es ist durchaus denkbar, dass, sofern sich der Solarmarkt wieder beruhigt hat, diese Konzerne wieder auf große Einkaufstour gehen.

Kernkompetenzen und Hauptgeschäftsbereiche von Bosch:

  • Automobilkomponenten, Industrietechnik, Haus- und Gebrauchsgeräte, Elektrowerkzeuge, Gartentechnik mit Elektromotor, Lithium-Technik

Kernkompetenzen und Hauptgeschäftsbereiche von Siemens:

  • Elektro-, Antriebs-, Medizin-, Kraftwerkstechnik

Siemens Unit Sector Energy

  • Fossil Power Generation, Renewable Energy, Oil & Gas, Energy Service, Power Transmission, Power Distribution

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Hannover, 05. Oktober 2012, Die ersten Energiespeichersysteme der AS Solar GmbH wurden bereits installiert. Nun gibt es die ersten Erfahrungsberichte über den Energiespeicher S10 und S11 von E3/DC und zum Solon SOLiberty. Als Hauptgrund zur Entscheidung eines solchen Speichersystems nennen die Betreiber von Photovoltaikanlagen die Nutzung des eigens produzierten Stroms und die Abkopplung von öffentlichen Netzen. Zudem wirken steigende Strompreise weniger belastend. Durch Energiespeicher lässt sich der Eigenverbrauch perfekt optimieren.

AS Solar - Energiespeicher von SOLON

Die AS Solar GmbH hat gleich zwei Energiespeichersysteme im Produktportfolio. Das Solon SOLiberty beispielsweise, kann in eine laufende Photovoltaik-Anlage integriert werden. Die Batterietechnologie ist bekannt. Technisch baut das Solon SOLiberty auf bewährten Komponenten auf. Der Solarteur Roger Bachstein aus Zwenkau ist vom SOLON-System begeistert: „Die Inbetriebnahme ist kinderleicht, dauert bei mir knapp zwei Stunden. Dazu kommt ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis. Ich kann nur jedem Solaranlagenbesitzer raten, seine Anlage nachzurüsten. Effektiver geht’s nicht.“

Des Weiteren bietet AS Solar das Hauskraftwerk Storage S10, dass nun durch das S11 erweitert wurde. Nach erfolgreich verlaufener Testphase liefert AS Solar seit August die ersten Seriengeräte des S10 aus, ab November steht das S11 mit erweitertem Wechselrichter zur Verfügung. Damit erhalten interessierte Käufer die in dieser Qualität und Art ersten und einzigartigen Geräte eines kompakten Batteriespeichers mit fortschrittlicher Lithium-Ionen-Technologie aus Serienfertigung. Im Storage S10 bzw. im S11 sind die Wechselrichter integriert. Herz des Systems ist die fortschrittliche und besonders leistungsstarke Batterietechnologie von Panasonic sowie die übersichtliche Anzeigenoptik.

Erste Besitzer wie Ewald Baar aus Saerbeck sind restlos überzeugt: „Bei uns läuft der Storage S10 von AS Solar schon seit Februar 2012. Die Installation war eine mehr als gute Entscheidung. Denn die einfache Bedienung und die übersichtliche Anzeige haben unser Energieverhalten weiter verändert und verbessert. Wir wissen jetzt mit einem Blick schnell und genau, wann es sinnvoll ist, zum Beispiel die Waschmaschine zu starten. So kommen wir auf einen Eigenverbrauch von 75 Prozent und decken mehr als die Hälfte unseres Stromverbrauchs mit Solarenergie. Das ist viel mehr als wir je erwartet hatten. Diese Zahlen überzeugen zunehmend auch andere Leute, die sich unseren Speicher schon angeschaut haben. Angesichts der dauernd steigenden Strompreise ist der Speicher von AS Solar eine wichtige Investition für eine unabhängige und vor allem bezahlbare Zukunft.“

Die Dachdeckerei Köhler aus Vienenburg hat eines der ersten Seriengeräte des S10 in Kooperation mit einem von E3/DC zertifizierten Elektrofachmann installiert. „Der Platzverbrauch des Storage S10 ist wirklich minimal, das vollintegrierte System samt Wechselrichter und modularen Akkus ist in einem einzelnen Kasten untergebracht, den man genehmigungsfrei aufstellen kann. Unser Kunde braucht keinen extra entlüfteten Raum wie bei anderen Systemen; eine trockene Ecke wie diese, z.b. im Keller, reicht zur Aufstellung“, so Herr Köhler vor Ort.

Die Steuerung des S10/S11 über Smartphone, Internet und die Heimsteuerung werden von E3/DC ständig erweitert. Es kann zwischen Wand- und Standfußmontage gewählt werden.

Quelle: AS Solar GmbH

 

Im Moment ist wieder ein wenig Stille im Solarmarkt eingekehrt. Derzeit sind kaum Hiobsbotschaften über Insolvenzen zu lesen. Dennoch, viele Unternehmen sterben still und heimlich. Meist sind diese Unternehmen zu klein oder nicht an der Börse notiert, um daraus eine große Story machen zu können. Trotzdem kämpfen viele Solarunternehmen ums nackte Überleben und keiner möchte dies so recht zugeben. Warum auch, verscheucht doch nur die Kunden und lässt ein Unternehmen nicht solide dastehen.

Wo wir schon beim Thema Kunde wären: Jeder Kunde muss gehalten und weitere müssen gewonnen werden. Nur so können Marktanteile erhöht und die Existenz gesichert werden. Hierzu bedarf es erstens Anreize, um Kunden von einer dauerhaften Partnerschaft zu überzeugen und zweitens, Kundenbindungsprogramme. Solarhersteller müssen den Großhandel überzeugen und binden und dieser wiederum seine Solarteure.

Ein Vergleich auf den Websites vieler Solarhersteller und Fachgroßhändler hinsichtlich deren Partnerprogramme (Kundenbindungsprogramme) lässt nur einen Schluss zu: Es gibt zwar viele Anreize die Kunden überzeugen können, doch kein Unternehmen bietet etwas Besonderes. Jedes Unternehmen bietet so ziemlich dasselbe und ist somit vergleichbar. Einmal abgesehen von den teils gleichen oder unterschiedlichen Produkten….

Den kompletten Artikel können Sie in der fünften Ausgabe von PV MARKETING lesen.

Berlin, 05. Oktober 2012, In der vergangenen Woche trafen sich Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik auf der 27. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Frankfurt, einer der weltweit führenden Messen im Bereich der Photovoltaik. Auch die Handelsplattform für Photovoltaikprojekte, Milk the Sun hat, an der PVSEC teilgenommen. Milk the Sun gab unter anderem bekannt, dass der Online-Marktplatz für Photovoltaik jetzt sein Angebot über die Grenzen Europas hinaus erweitert hat.

Milk the Sun

Das Fachpublikum aus Industrie und Wirtschaft sowie Wissenschaft und Forschung fand auf der PVSEC Gelegenheit, sich direkt über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und neue Technologien  zu präsentieren. Deutlich spürbar ist der Trend der Solarbranche hin zu neuen Märkten wie Südamerika, Indien oder Afrika. Zu diesem Ergebnis kam auch die Umfrage zum Photovoltaikmarkt 2012, die Milk the Sun kürzlich vorgestellt hat und für die es auf der Messe äußerst erfreuliche Rückmeldungen gab.

Darauf hat Milk the Sun nun reagiert und seine Handelsplattform erweitert. Internationale Photovoltaik-Projekte und Solaranlagen außerhalb Europas können seit Kurzem auf dem Online-Marktplatz eingestellt und gehandelt werden. Milk the Sun erhielt viel positives Feedback für seine innovative Geschäftsidee und das umfassende Dienstleistungsangebot rund um die Photovoltaik. Zahlreiche Besucher ließen sich von der transparenten Onlineplattform überzeugen, so dass teilweise direkt am Messestand Projekte verkauft wurden.

Felix Krause, CEO bei Milk the Sun: „Wir bedanken uns für die Anerkennung, die uns auf der PVSEC von Vertretern der Branche entgegengebracht wurde. Dies bestärkt uns noch mehr darin, unser Angebot auf den internationalen Markt auszudehnen.“

Quelle: Milk the Sun GmbH