Unternehmensentwicklung

Niestetal, 04. Dezember 2012, Auf vielen Börsenportalen und in vielen Börsenbriefen wird vor den Aktien der SMA Solar Technology AG gewarnt. Kaufen, Halten, Verkaufen... Achtung, Chance auf eine schnelle Gewinnmitnahme! SMA entlässt Mitarbeiter! Bloß nicht investieren. Ist das der Anfang vom Ende? SMA sucht sein Glück im Ausland. Verdammt; wenn SMA bis dahin immer nur Glück gehabt hat, hat der Rest der Marktakteure leider immer nur Pech.

SMA

Boah, man kann es einfach nicht mehr hören. SMA ist eines der wenigen Unternehmen, das gesund gewachsen und schon lange Jahre auf dem Markt aktiv ist. Und zwar nicht nur im Bereich der Photovoltaik, dass kam erst viel später. Die Jungs und Mädels kommen aus der "Bahntechnik" und wissen, wie es mit Volldampf vorausgeht. Ist der Kessel in Kassel leer, werden eben ein paar Waggons abgehängt um Energie zu sparen. An der nächsten Ladestadion wird halt der Kohlebehälter wieder aufgefüllt und zusätzliche Waggons angehängt.

Wir wollen eigentlich weniger die schlechten Nachrichten, als vielmehr die guten Nachrichten hervorheben. Erst da wird deutlich, wie viel Potential in diesem Unternehmen noch steckt.

Das Leben ist eine Insel

Im September brachte das Unternehmen für alle netzfernen Inselsysteme die neuen Insel-Wechselrichter Sunny Island 6.0H/8.0H heraus. Die neue Einfachheit der SMA Insel-Wechselrichter beginnt schon beim Namen. Die Sunny Island 6.0H/8.0H zeigen auf einen Blick, was in ihnen steckt: eine 30-Minuten-Leistung von 6,0 und 8,0 Kilowatt. "Mit der 30-Minuten-Leistung lässt sich besser und wirtschaftlicher planen als mit der Nennleistung. Denn der Energieverbrauch schwankt im Tagesverlauf meistens stark", erklärt Martin Rothert, Leiter Produktmanagement SMA Off-Grid Solutions. "Für die Verbrauchsspitze sorgen die großen Verbraucher wie Herde, Kühlschränke, Wasserpumpen oder Klimaanlagen, die immer wieder kurzzeitig viel Strom benötigen. Das dauert meist nicht länger als 30 Minuten", so Rothert.  

Sunny Design jetzt auch online
   
Eine neue und unkomplizierte Photovoltaik-Anlagenkonfiguration via Internet brachte SMA kürzlich im November auf den Markt. Das Auslegungsprogramms Sunny Design ist nun weltweit auch mobil und in jedem gängigen Browser nutzbar. "Mit der Online-Version kann der Nutzer auf eine Programminstallation verzichten und die Anlagenauslegung kann an nahezu jedem Ort erfolgen - Internetverbindung vorausgesetzt", erklärt Dr. Thomas Straub, Technical Product Manager bei SMA. Ein weiterer Pluspunkt: Downloads und Updates sind nicht mehr notwendig.  Die Nutzer verfügen stets über die neueste Version der Software. Sunny Design Web berücksichtigt nun bei der Prognose des möglichen Eigenverbrauchs unter anderem Energiespeicher-Systeme wie das SMA Sunny Backup. Das Online-Tool ermöglicht außerdem die Polystring-Auslegung unterschiedlicher Teilgeneratoren mit einem MPP-Tracker. Zusätzlich profitieren registrierte SMA Sunny Portal Nutzer etwa von einem personalisierten Zugang und einer Online-Projektverwaltung.    

Den großen gibt´s jetzt auch in klein

Seit Oktober gibt es den Sunny Tripower auch in den Leistungsstufen von 5 bis 9 kW. Damit ist der kleine Bruder des "Flaggschiffs" der dezentralen Solar-Wechselrichter von SMA ganz auf die Bedürfnisse von privaten Anlagenbesitzern ausgelegt. Wie der Sunny Tripower von 10 bis 17 kW verfügt auch der "kleine" Sunny Tripower über das asymmetrische Multistring-Konzept Optiflex. Das Gerät verfügt über einen exzellenten Spitzenwirkungsgrad von über 98 Prozent, ein hocheffizientes Verschattungsmanagement durch OptiTrack Global Peak und das optionale, integrierte SMA Power Control Module als Multifunktionsschnittstelle.   
   
Andere Inseln, autarker Strom

Der Wechselrichter Sunny Island ist nicht nur für sonnige Inseln gedacht, sondern auch in Deutschland einsetzbar. Dennoch sorgen über 93 Sunny Island Wechselrichter in Tokelau für sauberen Strom und machen die Insel zu 100% autark. Tokelau ist jetzt das erstes Land der Welt mit 100 Prozent solarer Stromversorgung. SMA lieferte 93 Sunny Island Wechselrichter, die die auf den drei Atollen installierten Inselnetzsysteme steuern und 205 Sunny Boy Wechselrichter, die den Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom für den Betrieb elektrischer Geräte umwandeln. Tokelau liegt im Südpazifik und besteht aus drei kleinen Atollen. Es hat eine Landfläche von 10 Quadratkilometern und liegt nördlich von Samoa. Zur Deckung ihres Strombedarfs setzten die Einwohner bisher nahezu ausschließlich Dieselgeneratoren ein. Die Dieselgeneratoren in Tokelau verbrauchten täglich bis zu 200 Liter Brennstoff. Nun hat sich das Land aus der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe befreit und kann zunächst die Kredite zurückzahlen, die ihm für die Durchführung des Projekts gewährt wurden. Die eingesparten Brennstoffkosten will Tokelau aber auch für dringende Aufgaben im Bereich Gesundheit und Bildung einsetzen. Die Gesamtanlage ist mit einer Leistung von 1 MW das größte Inselnetzsystem der Welt.

Wechselrichter für eines der ersten PV-Großkraftwerke auf dem afrikanischen Kontinent
   
SMA wandelt auch afrikanischen Strom um. Das Unternehmen liefert insgesamt 84 Sunny Central 800CP-Wechselrichter für das 75 Megawatt-Projekt Kalkbult im Nordwesten des Staates. Auf einer Fläche, die rund 140 Fußballfeldern entspricht, werden nach Fertigstellung pro Jahr 145 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom produziert - genug, um den Strombedarf von 35.000 südafrikanischen Haushalten zu decken.

SMA nimmt die Frauenquote selbst in die Hand

Im Oktober dieses Jahres wurde Lydia Sommer in den Vorstand des Unternehmens berufen. Sommer wird als Finanzvorstand das Ressort Finanzen und Recht von Pierre-Pascal Urbon übernehmen, der dieses Ressort bisher in einer Doppelrolle als Vorstandssprecher und Chief Financial Officer mit verantwortet hatte. Urbon wird sich als Vorstandssprecher zukünftig auf die Unternehmensstrategie und Internationalisierung konzentrieren. Lydia Sommer kommt vom Siemens-Konzern, wo sie in verschiedenen Führungspositionen im Bereich Finanzen und Controlling im In- und Ausland tätig war. Um die sich aufzeigenden Chancen in den ausländischen Solarmärkten in einem schwierigen Marktumfeld systematisch zu erschließen, hat der Aufsichtsrat beschlossen, den SMA Vorstand wieder von vier auf fünf Mitglieder zu erweitern.

Wieder ein SMAler im Vorstand vom BSW

Dr. Günther Häckl, Generalbevollmächtigter von SMA Solar, wurde auf der diesjährigen Jahresversammlung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. zum neuen Präsidenten der Vereinigung gewählt. Der mehr als 900 Mitglieder zählende Verband mit Hauptsitz in Berlin fungiert als Interessenvertretung der Solarbranche. Günther Häckl will in den nächsten Jahren die Voraussetzungen für einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarenergie in Deutschland schaffen und diese zu einer tragenden Säule der Energieversorgung ausbauen. "Ein enormer Preisdruck durch global aufgebaute Überkapazitäten und massive Einschnitte bei der Solarförderung machen der Solarindustrie derzeit zu schaffen", erklärte Dr. Günther Häckl.

Der andere Günther bekommt den Deutschen Umweltpreis

Günther Cramer, SMA Aufsichtsratsvorsitzender hatte sich nach drei Jahren an der Spitze des weltweit größten Solarverbands nicht erneut zur Wahl gestellt. Die Mitgliederversammlung ernannte ihn in Anerkennung seiner eindrucksvollen Leistungen für die deutsche Solarbranche zum Ehrenpräsidenten. Zudem erhielt der SMA Mitbegründer den Deutschen Umweltpreis für sein Lebenswerk. Die Verleihung durch Bundespräsident Joachim Gauck fand im Oktober in Berlin statt.

Umsatzrückgang prognostiziert...
   
Der Vorstand von SMA Solar geht aufgrund der massiven Förderkürzungen für die Photovoltaik in Europa von einem starken Markteinbruch und zunehmenden Preisdruck im nächsten Jahr aus und rechnet für 2013 mit einem deutlichen Umsatzrückgang auf 0,9 Mrd. Euro bis 1,3 Mrd. Euro (2012: 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro). Als Weltmarktführer für Solarwechselrichter ist SMA von der weltweiten Nachfrageentwicklung abhängig. "Einen in so kurzer Zeit derart rückläufigen Markt in Verbindung mit einem stark zunehmenden Preisdruck können wir nicht allein durch Produktivitätsfortschritte und technologische Innovationen ausgleichen. Im besten Fall rechnen wir 2013 mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Einen Verlust können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausschließen", so Urbon. Als Folge plant das Unternehmen, die personellen Strukturen an das rückläufige Umsatzniveau anzupassen. Es ist vorgesehen, dass sich SMA schrittweise von weltweit 450 Mitarbeitern trennt und den Einsatz von 600 Zeitarbeitnehmern beendet. Keine Personalanpassungen wird es in der Entwicklung geben. Hier will SMA im kommenden Jahr durch Investitionen von über 100 Mio. Euro strategisch wichtige Zukunftstechnologien vorantreiben.

...aber Absatz im dritten Quartal gesteigert

SMA Solar konnte im dritten Quartal 2012 den Absatz weiter steigern. Von Januar bis September 2012 verkaufte das Unternehmen Solar-Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 5,9 Gigawatt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung um 9,5 Prozent (Q1-Q3 2011: 5,4 GW). Der Umsatz der SMA Gruppe lag mit 1,196 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau (Q1-Q3 2011: 1,192 Mrd. Euro). Der Brutto-Auslandsumsatz blieb mit 659,7 Mio. Euro in den ersten neun Monaten des Jahres ebenfalls konstant (Q1-Q3 2011: 656 Mio. Euro). Die Entwicklung in den ersten neun Monaten war von den Förderkürzungen in Europa und dem Wachstum im Ausland geprägt. Die Prognose von 0,9 Mrd. Euro bis 1,3 Mrd. Euro dürfte eigentlich eintreffen.

SMA mag es heiß

Die SMA Solar Technology AG hat ihre globale Präsenz mit neuen Vertriebs- und Servicegesellschaften in Südafrika und Chile erweitert. Der Weltmarktführer konzentriert sich in diesen Zukunftsmärkten zunächst auf Anlagen der Kraftwerksklasse, bietet daneben aber auch Photovoltaik-Wechselrichter und Systemtechnik für alle anderen Anlagengrößen an. Mit über 300 heißen Sonnentagen im Jahr gehören Südafrika und Chile zu den Regionen mit der weltweit höchsten Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig weisen beide Länder ein gutes Wirtschaftswachstum mit einem entsprechend steigenden Energiebedarf auf. In Chile wurde die bisher größte Solarstromanlage im Nordwesten des Landes mit modernster Wechselrichtertechnologie aus dem Hause SMA ausgerüstet. "Von den Märkten außerhalb Europas werden zukünftig die wesentlichen Wachstumsimpulse ausgehen. Gerade in Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung und schnell wachsendem Energiebedarf stellt die Photovoltaik bereits heute gegenüber anderen Stromerzeugungsarten die wirtschaftlichere Alternative dar. Chile und Südafrika sind für SMA deshalb von strategischer Bedeutung", erklärt Urbon.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

 

Erster! Bauaufsichtliche Zulassungen - So wirbt derzeit der Montagesystemhersteller Schletter GmbH verstärkt in Fachzeitschriften mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung. In Zukunft wird nämlich ohne diese Zulassung kaum noch etwas gehen. Umso vorteilhafter ist es deshalb, wenn alle Produkte eines Solarunternehmen, die eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung gemäß DIBt benötigen, eine entsprechende Zulassung vorweisen können. Diese Unternehmen können sich so enorm vom Wettbewerb abgrenzen und sich sogar Vorteile beim Absatz verschaffen.

Als wir diese Werbeanzeige von Schletter  (photovoltaik 11/2012 S.37) gesichtet haben waren wir eigentlich der Meinung, Schletter hätte bereits für alle seine Produkte eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Schließlich suggeriert „Erster“, dass das Unternehmen als erster das Ziel erreicht hat. Doch weit gefehlt. Die verwirrende Auflösung...

Auf der Werbeanzeige befindet sich neben der Werbeaussage ein QR-Code sowie das Logo und die Internetseite des Herstellers. Sonst nichts. Der QR-Code führt auf die mobile Website des Unternehmens, auf der ein Buzzer mit der Aufschrift „Erster! Bauaufsichtliche Zulassungen“ zu sehen ist.  Klickt man auf den Link „Info“, verrät die Headline schon alles.

Möchten Sie den vollständigen Artikel lesen? Den kompletten Artikel inkl. Stellungnahme von der Schletter GmbH lesen Sie in der sechsten Ausgabe von PV MARKETING.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

 

Im Moment ist wieder ein wenig Stille im Solarmarkt eingekehrt. Derzeit sind kaum Hiobsbotschaften über Insolvenzen zu lesen. Dennoch, viele Unternehmen sterben still und heimlich. Meist sind diese Unternehmen zu klein oder nicht an der Börse notiert, um daraus eine große Story machen zu können. Trotzdem kämpfen viele Solarunternehmen ums nackte Überleben und keiner möchte dies so recht zugeben. Warum auch, verscheucht doch nur die Kunden und lässt ein Unternehmen nicht solide dastehen.

Wo wir schon beim Thema Kunde wären: Jeder Kunde muss gehalten und weitere müssen gewonnen werden. Nur so können Marktanteile erhöht und die Existenz gesichert werden. Hierzu bedarf es erstens Anreize, um Kunden von einer dauerhaften Partnerschaft zu überzeugen und zweitens, Kundenbindungsprogramme. Solarhersteller müssen den Großhandel überzeugen und binden und dieser wiederum seine Solarteure.

Ein Vergleich auf den Websites vieler Solarhersteller und Fachgroßhändler hinsichtlich deren Partnerprogramme (Kundenbindungsprogramme) lässt nur einen Schluss zu: Es gibt zwar viele Anreize die Kunden überzeugen können, doch kein Unternehmen bietet etwas Besonderes. Jedes Unternehmen bietet so ziemlich dasselbe und ist somit vergleichbar. Einmal abgesehen von den teils gleichen oder unterschiedlichen Produkten….

Den kompletten Artikel können Sie in der fünften Ausgabe von PV MARKETING lesen.

Selten so ein Schmarrn gelesen, wie es die Zeit in einem aktuellen Onlineartikel schreibt. Dort steht u.a. zu lesen "...Dass neben Siemens auch noch Bosch den Verkauf seiner Solarsparte prüft, ist ein Zeichen für den globalen Niedergang der Branche.". Richtig hingegen ist, dass Innovationsfähigkeit gefragt ist.

Das Weltkonzerne wie Bosch und Siemens den Ausstieg aus der Solarindustrie in Erwägung ziehen, ist eine logische Konsequenz dieser Unternehmen, deren Kerngeschäfte in ganz anderen Sparten liegen. Dazu sollte man auch mal die Umsätze dieser Unternehmen darstellen, die diese nur alleine im Jahr 2011 erwirtschaftet haben. So konnte Siemens einen weltweiten Umsatz von 73,5 Mrd. Euro und Bosch einen Umsatz von 51,4 Mrd. Euro verbuchen. Da die Solarsparten der Unternehmen, insbesondere die Photovoltaik, nur einen Bruchteil des weltweiten Umsatzes ausmachen und aus Sicht der Unternehmen nur saumäßige Margen übrig bleiben, sind der alleinige Grund für einen möglichen Ausstieg. Die Konzerne sind eben erfolgsverwöhnt und geben sich mit geringen Margen nicht ab. Zudem ist es schwer, dies den Aktionären schmackhaft zu machen. Wenn solche Konzerne nicht von Beginn an einen großen Marktanteil in bestimmten Bereichen aufweisen können, werden solche Geschäftsbereiche eben schnell wieder abgestoßen. Aus Sicht der Unternehmen muss sich ein Produkt wirtschaftlich lohnen, tut es das nicht, dann wäre es fatal darauf zu schließen, dass die Technik an sich nicht lohnenswert ist - sprich, die Photovoltaik.

Siemens bleibt zudem im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv, nur nicht im Bereich Photovoltaik. Abgestoßen werden lediglich die beiden Business Units Solar Thermal Energy sowie Photovoltaic. Wie Michael Süß, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO des Sektors Energy, erklärt, "...wird die Bedeutung der erneuerbaren Energien weiter zunehmen, wobei Wasserkraft und Windenergie nach wie vor weltweit den größten Beitrag zur regenerativen Stromerzeugung leisten werden. Wir konzentrieren uns bei den erneuerbaren Energien auf diese beiden Bereiche.". Siemens wir für Solarthermie- und Photovoltaik-Kraftwerke geeignete Produkte wie Dampfturbinen, Generatoren und Netz- und Leittechnik, die außerhalb der Division Solar & Hydro angesiedelt sind, weiterhin anbieten. In diesen Bereichen ist Siemens stark und wird auch dort weiterhin aktiv bleiben, zumal hier noch hohe Margen zu erwirtschaften sind.

Der Ausstieg dieser Unternehmen aus der Solarbranche bedeutet eben nicht, dass die Solarbranche untergeht. Es kann für viele Unternehmen sogar einen Vorteil bedeuten, wenn die Anzahl der Marktakteure abnimmt. Auch dieser Rückzug ist Teil der Konsolidierung des Solarmarktes. Es ist durchaus denkbar, dass, sofern sich der Solarmarkt wieder beruhigt hat, diese Konzerne wieder auf große Einkaufstour gehen.

Kernkompetenzen und Hauptgeschäftsbereiche von Bosch:

  • Automobilkomponenten, Industrietechnik, Haus- und Gebrauchsgeräte, Elektrowerkzeuge, Gartentechnik mit Elektromotor, Lithium-Technik

Kernkompetenzen und Hauptgeschäftsbereiche von Siemens:

  • Elektro-, Antriebs-, Medizin-, Kraftwerkstechnik

Siemens Unit Sector Energy

  • Fossil Power Generation, Renewable Energy, Oil & Gas, Energy Service, Power Transmission, Power Distribution

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Hannover, 05. Oktober 2012, Die ersten Energiespeichersysteme der AS Solar GmbH wurden bereits installiert. Nun gibt es die ersten Erfahrungsberichte über den Energiespeicher S10 und S11 von E3/DC und zum Solon SOLiberty. Als Hauptgrund zur Entscheidung eines solchen Speichersystems nennen die Betreiber von Photovoltaikanlagen die Nutzung des eigens produzierten Stroms und die Abkopplung von öffentlichen Netzen. Zudem wirken steigende Strompreise weniger belastend. Durch Energiespeicher lässt sich der Eigenverbrauch perfekt optimieren.

AS Solar - Energiespeicher von SOLON

Die AS Solar GmbH hat gleich zwei Energiespeichersysteme im Produktportfolio. Das Solon SOLiberty beispielsweise, kann in eine laufende Photovoltaik-Anlage integriert werden. Die Batterietechnologie ist bekannt. Technisch baut das Solon SOLiberty auf bewährten Komponenten auf. Der Solarteur Roger Bachstein aus Zwenkau ist vom SOLON-System begeistert: „Die Inbetriebnahme ist kinderleicht, dauert bei mir knapp zwei Stunden. Dazu kommt ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis. Ich kann nur jedem Solaranlagenbesitzer raten, seine Anlage nachzurüsten. Effektiver geht’s nicht.“

Des Weiteren bietet AS Solar das Hauskraftwerk Storage S10, dass nun durch das S11 erweitert wurde. Nach erfolgreich verlaufener Testphase liefert AS Solar seit August die ersten Seriengeräte des S10 aus, ab November steht das S11 mit erweitertem Wechselrichter zur Verfügung. Damit erhalten interessierte Käufer die in dieser Qualität und Art ersten und einzigartigen Geräte eines kompakten Batteriespeichers mit fortschrittlicher Lithium-Ionen-Technologie aus Serienfertigung. Im Storage S10 bzw. im S11 sind die Wechselrichter integriert. Herz des Systems ist die fortschrittliche und besonders leistungsstarke Batterietechnologie von Panasonic sowie die übersichtliche Anzeigenoptik.

Erste Besitzer wie Ewald Baar aus Saerbeck sind restlos überzeugt: „Bei uns läuft der Storage S10 von AS Solar schon seit Februar 2012. Die Installation war eine mehr als gute Entscheidung. Denn die einfache Bedienung und die übersichtliche Anzeige haben unser Energieverhalten weiter verändert und verbessert. Wir wissen jetzt mit einem Blick schnell und genau, wann es sinnvoll ist, zum Beispiel die Waschmaschine zu starten. So kommen wir auf einen Eigenverbrauch von 75 Prozent und decken mehr als die Hälfte unseres Stromverbrauchs mit Solarenergie. Das ist viel mehr als wir je erwartet hatten. Diese Zahlen überzeugen zunehmend auch andere Leute, die sich unseren Speicher schon angeschaut haben. Angesichts der dauernd steigenden Strompreise ist der Speicher von AS Solar eine wichtige Investition für eine unabhängige und vor allem bezahlbare Zukunft.“

Die Dachdeckerei Köhler aus Vienenburg hat eines der ersten Seriengeräte des S10 in Kooperation mit einem von E3/DC zertifizierten Elektrofachmann installiert. „Der Platzverbrauch des Storage S10 ist wirklich minimal, das vollintegrierte System samt Wechselrichter und modularen Akkus ist in einem einzelnen Kasten untergebracht, den man genehmigungsfrei aufstellen kann. Unser Kunde braucht keinen extra entlüfteten Raum wie bei anderen Systemen; eine trockene Ecke wie diese, z.b. im Keller, reicht zur Aufstellung“, so Herr Köhler vor Ort.

Die Steuerung des S10/S11 über Smartphone, Internet und die Heimsteuerung werden von E3/DC ständig erweitert. Es kann zwischen Wand- und Standfußmontage gewählt werden.

Quelle: AS Solar GmbH