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Unternehmensentwicklung

 

Alheim, 17. Dezember 2012, Noch im Februar dieses Jahres sah sich die Kirchner Solar Group auf Grund der drastischen Solarkürzungen für die Zukunft gut gerüstet. Das Unternehmen begründete dies mit einem breiten Angebot an Produkten, Solarlösungen und Serviceangeboten. Geschäftsführer Lars Kirchner sah damals die neuerliche Kürzung der Solarförderung durch die Bundesregierung als ein klares Signal an die deutsche Solarwirtschaft, noch mehr auf Wettbewerbsfähigkeit und Innovation zu setzen. Das Unternehmen selbst erwirtschaftete zum damaligen Zeitpunkt über 50 Prozent seines Umsatzes im Ausland.

Kirchner Solar Group

Im März 2012 antwortete Kirchner noch auf die Frage, welche Auswirkungen die Kürzungen auf sein Unternehmen haben werden, damit, dass das Unternehmen auch künftig noch erfolgreich sein wird und auf die Kürzungen vorbereitet sei. Er betonte, dass stets in Produkt- und Service Innovationen sowie in Technologien und Mitarbeiter investiert wurde. Das Unternehmen könne so auch mit veränderten Marktbedingungen umgehen und reagiere auf die Kürzungen gelassen.

Sein damaliges Ziel war es, durch stetige Fortentwicklung sich immer weiter zu etablieren und von staatlichen Anreizsystemen und externer Unterstützung unabhängig zu werden. Dieser Weg wurde von der Kirchner Solar Group konsequent verfolgt.

Erst gelassen, dann entlassen

So gelassen wie noch vor wenigen Monaten, dürfte das Unternehmen jetzt nicht mehr sein. Nun schlägt die Solarkrise trotzt aller Bemühungen auch bei der Kirchner Solar Group durch. Das Unternehmen fährt einen konsequenten Sparkurs und entlässt von den 220 Beschäftigten über 50 Mitarbeiter. Zusätzlich sollen etwa 20 Beschäftigte, die in der Produktion tätig sind, in Kurzarbeit gehen. Die Krise kann auch das Unternehmen nicht durch das Auslandsgeschäft abfangen, da über 40 Prozent des Umsatzes durch Photovoltaik-Großprojekte auf dem heimischen Solarmarkt weggefallen sind. Kirchner selbst bezeichnete Anfang des Jahres Deutschland weiterhin als den Kernmarkt, in dem der signifikante Anteil des Umsatzes erwirtschaftet werden sollte.

"Doch trotz aller Internationalisierung ist die Basis unseres Unternehmenserfolgs das Deutschlandgeschäft und wird es auch sicherlich zukünftig sein", so Kirchner in einem Interview im März 2012.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

 

Hamburg, 09. Dezember 2012, Nachdem in den vergangenen Monaten in Deutschland und Italien die Einspeisevergütungen drastisch gekürzt wurden, richtet sich der Blick der Marktteilnehmer verstärkt auf die Länder Osteuropas. Durch neue Fördersysteme in Rumänien, Slowenien und Polen entstehen dort für Photovoltaik-Projekte zunehmend große Potenziale. ProjectForum4t2 hat innerhalb kürzester Zeit die Kompetenz erworben, Solarprojekte in diesen Ländern zu identifizieren und hinsichtlich ihres Entwicklungsstandes qualifiziert zu bewerten.

ProjectForum4t2

Rumänien besonders zukunftsfähiger Markt

In Rumänien - einem Land mit sehr guter solarer Einstrahlung und einer hohen Verfügbarkeit an geeigneten Flächen - erhalten die Betreiber einer Photovoltaikanlage über 15 Jahre sogenannte Grüne Zertifikate für eingespeisten Solarstrom. Die Preise eines Zertifikates variieren in einem gesetzlich festgelegten Rahmen zwischen 27 und 55 Euro. Für jede erzeugte Megawattstunde (MWh) erhält ein Solarparkbetreiber aktuell sechs Grüne Zertifikate. Dementsprechend hat eine Kilowattstunde (kWh) Solarstrom einen Wert zwischen 16,2 und 33,0 Euro-Cent/kWh. Da zusätzlich die Elektrizität an der Strombörse für bis zu 4,2 Euro-Cent/kWh verkauft werden kann, befassen sich immer mehr Generalunternehmer und Investoren mit diesem neuen Markt. Diese Bedingungen werden voraussichtlich auch im Jahr 2013 Bestand haben, somit ergibt sich ein für alle Akteure interessantes Marktpotenzial.

ProjectForum4t2 kompensiert Markteintrittsbarrieren

„Neue Märkte bedeuten erst einmal unbekannte und somit kompliziert erscheinende Genehmigungsverfahren. Diese in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien im Detail zu kennen ist hilfreich, um unerwünschte Überraschungen zu vermeiden“ so Dipl.-Ing. Karsten Kreissler, Geschäftsführer der ProjectForum4t2. „Unser Team verfügt schon heute über ein fundiertes Know-how in Osteuropa und konnte in den vergangenen 12 Monaten beste Beziehungen zu einer Vielzahl lokaler Projektentwickler aufbauen. Dies ermöglicht unseren Nutzern einen schnellen Einstieg in diese neuen Märkte“. Aktuell werden mehr als 100 MWp an vorab geprüften und voll dokumentierten Projektrechten in Rumänien auf www.project-forum.biz angeboten. Die frühzeitige Ausrichtung auf Osteuropa hat sich schon heute ausgezahlt und beweist erneut den Mehrwert eines transparenten und effizienten Marktplatzes für Photovoltaik-Projekte und Anlagen.

Quelle: ProjectForum4t2

Berlin, 05. Dezember 2012, Die Online-Handelsplattform für Solarprojekte Milk the Sun wird im Rahmen des Inkubations-Programms des Climate-KIC (Knowledge and Innovation Community) gefördert. Damit unterstützt die vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) initiierte Wissens- und Innovationsgemeinschaft die Dienstleistungen von Milk the Sun rund um die Photovoltaik und deren Einfluss auf den Klimawandel.

Milk the Sun

Der Climate-KIC hat es sich zur Aufgabe gemacht, den weltweiten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel im Sinne von nachhaltiger und klimaverträglicher Wirtschaft voranzutreiben sowie Innovationen für das Klima durch Firmen, Jobs und Know-How zu stärken. Milk the Sun wird damit Teil eines Netzwerkes aus Partnern des Climate-KIC, das sich aus europäischen Forschungseinrichtungen, Universitäten, Regierungen und Unternehmen zusammensetzt, die im Bereich des Klimawandels agieren.

Als Anbieter des ersten Marktplatzes für den europaweiten Handel von Photovoltaik-Projektrechten (Erstmarkt) und installierten PV-Anlagen (Zweitmarkt) sowie Dienstleistungen rund um Photovoltaikanlagen steht das Geschäftskonzept von Milk the Sun GmbH mit Sitz in Berlin für Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Stromgewinnung im Sinne der Energiewende.

Quelle: Milk the Sun

Authentisch und vital, auch wenn Gegenwind in der Photovoltaik-Branche herrscht. Preisverfall, Imageverlust, Umlageerhöhung und ein solarer Handelskrieg kennzeichnen derzeit den Einbruch der einst so strahlenden Solarbranche und verderben das Geschäft. Konzerne verlagern das Geschäft auf lukrativere Märkte, Kleinbetriebe kämpfen um die Existenz. Die Energiewende ist noch nicht geschafft. Aber wer zieht den Karren aus dem Dreck? Kommt jetzt das Revival der glaubwürdigen Überzeugungstäter?

Rund 60% des Marktwertes eines Unternehmens sind von dessen Reputation abhängig; und gleichzeitig knüpfen etwa die Hälfte der Befragten das Image eines Unternehmens und der Produkte an die Reputation des Geschäftsführers*.

Wenn es Ihnen gelingt auch unter ungünstigen Bedingungen Ihre Authentizität zu bewahren und Sie und Ihre Firma Vitalität ausstrahlen, werden Ihre Kunden dies nicht nur wahrnehmen, sondern honorieren. Dieses Gefühl gut versorgt zu sein, wird beiden Seiten Freude und Erfolg bereiten. Sie sollten gerade wenn der Rest Ihrer Branche Panik macht und jammert nicht vergessen, dass Ihr Kunde spürt, wenn es Ihnen nicht darum geht seinen Bedarf zu decken und seine Bedürfnisse zu erfüllen, sondern nur um Ihre Verkaufszahlen. Modernes Marktverhalten zeigt Rücksichtnahme auf das Wohlergehen derer, die Ihnen ihr Geld geben. Folglich ist Jammern keine zielführende Strategie im Dialog mit ihren aktuellen und zukünftigen Kunden.

Marketing 2.0

Wissen Sie wie Ihr Auftreten bei Ihrer Kundschaft ankommt? Nehmen Sie Rücksicht darauf? Facebook, Foren und Blogs sind Informationsquellen, die durch einen hohen Grad an Vertrauenswürdigkeit, der den Beiträgen anhaftet, stets einen hilfreichen Indikator darstellen. Unglaubwürdigkeit wird dort abgestraft. Wenn Sie selbst nicht im Web 2.0 präsent sind, sollten Sie mindestens den Ruf Ihrer Firma, Produkte und Mitarbeiter im Auge behalten. Schlimm wird es, wenn Sie Ihren eigenen Shitstorm verschlafen!

* Quelle: „The Company behind the brand - CEO Spotlight“. Weber Shandwick Studie 2012.

Möchten Sie den vollständigen Artikel lesen? Den kompletten Artikel lesen Sie in der sechsten Ausgabe von PV MARKETING.

Für weitere Informationen zum Magazin besuchen Sie auch www.pvmarketing.de

Niestetal, 04. Dezember 2012, Auf vielen Börsenportalen und in vielen Börsenbriefen wird vor den Aktien der SMA Solar Technology AG gewarnt. Kaufen, Halten, Verkaufen... Achtung, Chance auf eine schnelle Gewinnmitnahme! SMA entlässt Mitarbeiter! Bloß nicht investieren. Ist das der Anfang vom Ende? SMA sucht sein Glück im Ausland. Verdammt; wenn SMA bis dahin immer nur Glück gehabt hat, hat der Rest der Marktakteure leider immer nur Pech.

SMA

Boah, man kann es einfach nicht mehr hören. SMA ist eines der wenigen Unternehmen, das gesund gewachsen und schon lange Jahre auf dem Markt aktiv ist. Und zwar nicht nur im Bereich der Photovoltaik, dass kam erst viel später. Die Jungs und Mädels kommen aus der "Bahntechnik" und wissen, wie es mit Volldampf vorausgeht. Ist der Kessel in Kassel leer, werden eben ein paar Waggons abgehängt um Energie zu sparen. An der nächsten Ladestadion wird halt der Kohlebehälter wieder aufgefüllt und zusätzliche Waggons angehängt.

Wir wollen eigentlich weniger die schlechten Nachrichten, als vielmehr die guten Nachrichten hervorheben. Erst da wird deutlich, wie viel Potential in diesem Unternehmen noch steckt.

Das Leben ist eine Insel

Im September brachte das Unternehmen für alle netzfernen Inselsysteme die neuen Insel-Wechselrichter Sunny Island 6.0H/8.0H heraus. Die neue Einfachheit der SMA Insel-Wechselrichter beginnt schon beim Namen. Die Sunny Island 6.0H/8.0H zeigen auf einen Blick, was in ihnen steckt: eine 30-Minuten-Leistung von 6,0 und 8,0 Kilowatt. "Mit der 30-Minuten-Leistung lässt sich besser und wirtschaftlicher planen als mit der Nennleistung. Denn der Energieverbrauch schwankt im Tagesverlauf meistens stark", erklärt Martin Rothert, Leiter Produktmanagement SMA Off-Grid Solutions. "Für die Verbrauchsspitze sorgen die großen Verbraucher wie Herde, Kühlschränke, Wasserpumpen oder Klimaanlagen, die immer wieder kurzzeitig viel Strom benötigen. Das dauert meist nicht länger als 30 Minuten", so Rothert.  

Sunny Design jetzt auch online
   
Eine neue und unkomplizierte Photovoltaik-Anlagenkonfiguration via Internet brachte SMA kürzlich im November auf den Markt. Das Auslegungsprogramms Sunny Design ist nun weltweit auch mobil und in jedem gängigen Browser nutzbar. "Mit der Online-Version kann der Nutzer auf eine Programminstallation verzichten und die Anlagenauslegung kann an nahezu jedem Ort erfolgen - Internetverbindung vorausgesetzt", erklärt Dr. Thomas Straub, Technical Product Manager bei SMA. Ein weiterer Pluspunkt: Downloads und Updates sind nicht mehr notwendig.  Die Nutzer verfügen stets über die neueste Version der Software. Sunny Design Web berücksichtigt nun bei der Prognose des möglichen Eigenverbrauchs unter anderem Energiespeicher-Systeme wie das SMA Sunny Backup. Das Online-Tool ermöglicht außerdem die Polystring-Auslegung unterschiedlicher Teilgeneratoren mit einem MPP-Tracker. Zusätzlich profitieren registrierte SMA Sunny Portal Nutzer etwa von einem personalisierten Zugang und einer Online-Projektverwaltung.    

Den großen gibt´s jetzt auch in klein

Seit Oktober gibt es den Sunny Tripower auch in den Leistungsstufen von 5 bis 9 kW. Damit ist der kleine Bruder des "Flaggschiffs" der dezentralen Solar-Wechselrichter von SMA ganz auf die Bedürfnisse von privaten Anlagenbesitzern ausgelegt. Wie der Sunny Tripower von 10 bis 17 kW verfügt auch der "kleine" Sunny Tripower über das asymmetrische Multistring-Konzept Optiflex. Das Gerät verfügt über einen exzellenten Spitzenwirkungsgrad von über 98 Prozent, ein hocheffizientes Verschattungsmanagement durch OptiTrack Global Peak und das optionale, integrierte SMA Power Control Module als Multifunktionsschnittstelle.   
   
Andere Inseln, autarker Strom

Der Wechselrichter Sunny Island ist nicht nur für sonnige Inseln gedacht, sondern auch in Deutschland einsetzbar. Dennoch sorgen über 93 Sunny Island Wechselrichter in Tokelau für sauberen Strom und machen die Insel zu 100% autark. Tokelau ist jetzt das erstes Land der Welt mit 100 Prozent solarer Stromversorgung. SMA lieferte 93 Sunny Island Wechselrichter, die die auf den drei Atollen installierten Inselnetzsysteme steuern und 205 Sunny Boy Wechselrichter, die den Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom für den Betrieb elektrischer Geräte umwandeln. Tokelau liegt im Südpazifik und besteht aus drei kleinen Atollen. Es hat eine Landfläche von 10 Quadratkilometern und liegt nördlich von Samoa. Zur Deckung ihres Strombedarfs setzten die Einwohner bisher nahezu ausschließlich Dieselgeneratoren ein. Die Dieselgeneratoren in Tokelau verbrauchten täglich bis zu 200 Liter Brennstoff. Nun hat sich das Land aus der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe befreit und kann zunächst die Kredite zurückzahlen, die ihm für die Durchführung des Projekts gewährt wurden. Die eingesparten Brennstoffkosten will Tokelau aber auch für dringende Aufgaben im Bereich Gesundheit und Bildung einsetzen. Die Gesamtanlage ist mit einer Leistung von 1 MW das größte Inselnetzsystem der Welt.

Wechselrichter für eines der ersten PV-Großkraftwerke auf dem afrikanischen Kontinent
   
SMA wandelt auch afrikanischen Strom um. Das Unternehmen liefert insgesamt 84 Sunny Central 800CP-Wechselrichter für das 75 Megawatt-Projekt Kalkbult im Nordwesten des Staates. Auf einer Fläche, die rund 140 Fußballfeldern entspricht, werden nach Fertigstellung pro Jahr 145 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom produziert - genug, um den Strombedarf von 35.000 südafrikanischen Haushalten zu decken.

SMA nimmt die Frauenquote selbst in die Hand

Im Oktober dieses Jahres wurde Lydia Sommer in den Vorstand des Unternehmens berufen. Sommer wird als Finanzvorstand das Ressort Finanzen und Recht von Pierre-Pascal Urbon übernehmen, der dieses Ressort bisher in einer Doppelrolle als Vorstandssprecher und Chief Financial Officer mit verantwortet hatte. Urbon wird sich als Vorstandssprecher zukünftig auf die Unternehmensstrategie und Internationalisierung konzentrieren. Lydia Sommer kommt vom Siemens-Konzern, wo sie in verschiedenen Führungspositionen im Bereich Finanzen und Controlling im In- und Ausland tätig war. Um die sich aufzeigenden Chancen in den ausländischen Solarmärkten in einem schwierigen Marktumfeld systematisch zu erschließen, hat der Aufsichtsrat beschlossen, den SMA Vorstand wieder von vier auf fünf Mitglieder zu erweitern.

Wieder ein SMAler im Vorstand vom BSW

Dr. Günther Häckl, Generalbevollmächtigter von SMA Solar, wurde auf der diesjährigen Jahresversammlung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. zum neuen Präsidenten der Vereinigung gewählt. Der mehr als 900 Mitglieder zählende Verband mit Hauptsitz in Berlin fungiert als Interessenvertretung der Solarbranche. Günther Häckl will in den nächsten Jahren die Voraussetzungen für einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarenergie in Deutschland schaffen und diese zu einer tragenden Säule der Energieversorgung ausbauen. "Ein enormer Preisdruck durch global aufgebaute Überkapazitäten und massive Einschnitte bei der Solarförderung machen der Solarindustrie derzeit zu schaffen", erklärte Dr. Günther Häckl.

Der andere Günther bekommt den Deutschen Umweltpreis

Günther Cramer, SMA Aufsichtsratsvorsitzender hatte sich nach drei Jahren an der Spitze des weltweit größten Solarverbands nicht erneut zur Wahl gestellt. Die Mitgliederversammlung ernannte ihn in Anerkennung seiner eindrucksvollen Leistungen für die deutsche Solarbranche zum Ehrenpräsidenten. Zudem erhielt der SMA Mitbegründer den Deutschen Umweltpreis für sein Lebenswerk. Die Verleihung durch Bundespräsident Joachim Gauck fand im Oktober in Berlin statt.

Umsatzrückgang prognostiziert...
   
Der Vorstand von SMA Solar geht aufgrund der massiven Förderkürzungen für die Photovoltaik in Europa von einem starken Markteinbruch und zunehmenden Preisdruck im nächsten Jahr aus und rechnet für 2013 mit einem deutlichen Umsatzrückgang auf 0,9 Mrd. Euro bis 1,3 Mrd. Euro (2012: 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro). Als Weltmarktführer für Solarwechselrichter ist SMA von der weltweiten Nachfrageentwicklung abhängig. "Einen in so kurzer Zeit derart rückläufigen Markt in Verbindung mit einem stark zunehmenden Preisdruck können wir nicht allein durch Produktivitätsfortschritte und technologische Innovationen ausgleichen. Im besten Fall rechnen wir 2013 mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Einen Verlust können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausschließen", so Urbon. Als Folge plant das Unternehmen, die personellen Strukturen an das rückläufige Umsatzniveau anzupassen. Es ist vorgesehen, dass sich SMA schrittweise von weltweit 450 Mitarbeitern trennt und den Einsatz von 600 Zeitarbeitnehmern beendet. Keine Personalanpassungen wird es in der Entwicklung geben. Hier will SMA im kommenden Jahr durch Investitionen von über 100 Mio. Euro strategisch wichtige Zukunftstechnologien vorantreiben.

...aber Absatz im dritten Quartal gesteigert

SMA Solar konnte im dritten Quartal 2012 den Absatz weiter steigern. Von Januar bis September 2012 verkaufte das Unternehmen Solar-Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 5,9 Gigawatt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung um 9,5 Prozent (Q1-Q3 2011: 5,4 GW). Der Umsatz der SMA Gruppe lag mit 1,196 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau (Q1-Q3 2011: 1,192 Mrd. Euro). Der Brutto-Auslandsumsatz blieb mit 659,7 Mio. Euro in den ersten neun Monaten des Jahres ebenfalls konstant (Q1-Q3 2011: 656 Mio. Euro). Die Entwicklung in den ersten neun Monaten war von den Förderkürzungen in Europa und dem Wachstum im Ausland geprägt. Die Prognose von 0,9 Mrd. Euro bis 1,3 Mrd. Euro dürfte eigentlich eintreffen.

SMA mag es heiß

Die SMA Solar Technology AG hat ihre globale Präsenz mit neuen Vertriebs- und Servicegesellschaften in Südafrika und Chile erweitert. Der Weltmarktführer konzentriert sich in diesen Zukunftsmärkten zunächst auf Anlagen der Kraftwerksklasse, bietet daneben aber auch Photovoltaik-Wechselrichter und Systemtechnik für alle anderen Anlagengrößen an. Mit über 300 heißen Sonnentagen im Jahr gehören Südafrika und Chile zu den Regionen mit der weltweit höchsten Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig weisen beide Länder ein gutes Wirtschaftswachstum mit einem entsprechend steigenden Energiebedarf auf. In Chile wurde die bisher größte Solarstromanlage im Nordwesten des Landes mit modernster Wechselrichtertechnologie aus dem Hause SMA ausgerüstet. "Von den Märkten außerhalb Europas werden zukünftig die wesentlichen Wachstumsimpulse ausgehen. Gerade in Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung und schnell wachsendem Energiebedarf stellt die Photovoltaik bereits heute gegenüber anderen Stromerzeugungsarten die wirtschaftlichere Alternative dar. Chile und Südafrika sind für SMA deshalb von strategischer Bedeutung", erklärt Urbon.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler