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Unternehmensentwicklung

München/Changzhou, 06. Februar 2013, Beim Solarmodulhersteller Trina Solar geht was. Erst kürzlich verringerte Trina auf Grund des Winterschlussverkaufs seinen Lagerbestand um 111 MW (Wir berichteten: Photovoltaik- Bei Trina Solar gehen 111 MW über die Ladentheke).

Trina Solar

Gut und günstig?

Absatzprobleme scheint das asiatische Unternehmen nicht zu haben, denn schon wieder gehen insgesamt 50 MW über die Ladentheke. Mit dem Photovoltaiksystemhaus abakus solar AG wurde nun eine Vereinbarung getroffen, insgesamt 20 MW für vier Solar-Projekte zu liefern. Nach dem Bau eines Solarparks in Nordrhein-Westfalen folgen im ersten Quartal 2013 drei weitere Freiflächenanlagen in Südengland. Diese entstehen bis Ende März in Südengland, unter anderem auf der Isle of Wight.

Qualitätssicherung bei abakus solar AG

In Rietberg nutzte die abakus solar AG zur Qualitätssicherung erstmals ein mobiles Prüflabor. Das PV-Mobilab der Kirchner Solar Group ermöglicht direkt auf der Baustelle den Test der Solarmodule hinsichtlich deren Leistung und Elektrolumineszenz sowie eine umfangreiche Sichtkontrolle der gelieferten Module. Die eingesetzten Trina Solar Module haben in diesem neuen Vor-Ort-Test erwartungsgemäß voll überzeugt.

Weitere 30 MW gehen nach Südafrika

Zudem liefert Trina Solar Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von 30 Megawatt für zwei PV-Projekte in Südafrika an Gestamp Solar. Die Großanlagen werden in der Provinz Nordkap gebaut: In Prieska entsteht ein Solarpark mit einer Kapazität von 20 MW, in De Aar mit 10 MW. Laut vertraglicher Vereinbarung werden die Module im dritten Quartal 2013 geliefert.

Quelle: Trina Solar

Bonn, 25. Januar 2013, Wird die SolarWorld AG wirklich zu den Überlebenden der PV-Branche gehören, wie CEO Frank Asbeck damals groß verkündete? Er selbst sagte zu jener Zeit, dass es zwar hart werden würde, aber SolarWorld überleben wird. Erst Mitte Januar führte der Solarkonzern Kurzarbeit für 350 Beschäftigte ein. Jetzt nimmt das Unternehmen seine Gläubiger in die Pflicht und lässt nach Börsenschluss mitteilen, dass gravierende Einschnitte bei den Verbindlichkeiten der Gesellschaft, insbesondere den ausgegebenen Anleihen (ISIN XS0478864225 und ISIN XS0641270045) in Höhe von 550 Mio. Euro und Schuldscheindarlehen notwendig sind.

SolarWorld AG

Und das alle vor dem Hintergrund der wettbewerbswidrigen Marktbedingungen, so der Vorstand des Unternehmens. Denn SolarWorld hat in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die Unternehmensplanung der kommenden Jahre, insbesondere die Ertrags- und Finanzplanung, sachverständig extern überprüfen lassen.

Die Sachverständigen kommen nach Überprüfung zu dem Schluss, dass eben diese genannten gravierenden Einschnitte bei den Verbindlichkeiten zwingend notwendig sind, um dem Unternehmen das Überleben zu sichern.

Ein Blick in die Kristallkugel

Eine überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht der SolarWorld AG zufolge darin, dass die erforderliche finanzwirtschaftliche Restrukturierung und notwendige Maßnahmen operativer Art umgesetzt werden können. Es bestehe zugleich eine positive Fortführungsprognose. So sollen durch den Vorstand fortlaufend die positive Fortführungsprognose geprüft und zielführende Gespräche eingeleitet werden.

Ein weltweit harter Kampf

Noch im Dezember letzten Jahres eröffnete das Unternehmen in Japan ein Vertriebsbüro, um seine Präsenz im solaren Wachstumsmarkt Japan zu stärken. Seit mehr als einem Jahr ist die Konzerntochter SolarWorld Asia Pacific von Singapur aus im wachsenden japanischen Markt aktiv. Beim Betrieb des neuen Büros in Tokyo wird die Gesellschaft vom Vertriebspartner Europe Solar Innovations Co. Ltd. (ESI) unterstützt. Laut Asbeck ist Japan einer der weltweit größten Wachstumsmärkte für Solarenergie. Wenn nur nicht die japanische Regierung wieder in Erwägung ziehen würde, weitere Atomkraftwerke bauen zu wollen. Dann war es das auch dort mit der Energiewende und dem Wachstumsmarkt Solarenergie. Das dürfte dem Unternehmen zusätzlich einen gewaltigen Dämpfer verpassen.

Auch die Nachfrage in den USA zieht laut Unternehmen an. Das Geschäft scheint dort besser zu verlaufen als in Deutschland. Dennoch wird der Anstieg in den USA den Rückgang in Deutschland nicht ausgleichen können. Und das trotz hoher Einfuhrzölle auf Seiten der Chinesen.

Die Auslandsquote des Absatzes lag in den ersten neun Monaten 2012 bei 61 Prozent (Vorjahreszeitraum: 71 Prozent). Die abgesetzten Mengen reichten nicht aus, um den branchenweiten Preisrückgang von rund 40 Prozent seit Jahresbeginn zu kompensieren. Der Konzernumsatz reduzierte sich dadurch in den ersten drei Quartalen 2012 um 37,7 Prozent auf 468,9 Mio. Euro(Vorjahreszeitraum: 752,4 Mio. Euro). Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in den ersten neun Monaten des Jahres -189,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 89,7 Mio. Euro). Mit Spannung dürften daher die Geschäftszahlen zum 4. Quartal des Unternehmens erwartet werden.

Asbeck noch immer ohne Lohn und Brot

Angesichts der prekären Lage des Unternehmens, muss CEO Asbeck wohl noch längere Zeit ohne Lohn und Brot auskommen. Er hatte Mitte des letzten Jahres angekündigt, erst dann wieder Anspruch auf sein Gehalt, seinen Bonus sowie auf seinen Dividendenanteil zu erheben, bis das Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreibt und in die Gewinnzone zurückkehrt. (Wir berichteten: SolarWorld - Asbeck verzichtet auf Kohle).

Castaway

Um schlussendlich nicht mit leeren Taschen auf einer einsamen Insel zu stranden, könnte sich das Unternehmen vorstellen, sich einen Wilson ins Boot zu holen. So schließt das Unternehmen die Möglichkeit nicht aus, eine strategische Partnerschaft mit einem finanzkräftigen Investor einzugehen.

Lieber stehend sterben als kniend leben?

Das Unternehmen gibt nicht auf und es wird alles daran setzen, weiterhin auf dem weltweiten Markt zu bestehen. Die Zukunft des Unternehmens ist ungewiss und wahrscheinlich wird das Unternehmen zu den Überlebenden der Branche gehören. Jedoch mit herben Blessuren und es wird eine Zeitlang dauern, bis sich das Unternehmen wieder erholt hat und zu den führenden der Branche gehört.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Kolitzheim, 22. Januar 2013, Der Weltmarktführer im Bereich EPC, die  BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH, hat mit ihrem Unternehmen BELECTRIC Australia die Baugenehmigung für ein 5 MW Photovoltaik-Kraftwerk erhalten. Entwickelt und errichtet wird das Solarkraftwerk in Mildura im australischen Bundesstaat Victoria durch das Unternehmen selbst, das den Namen "Mildura Solar Power Plant 1" erhalten wird.

BELECTRIC

Nir Dekel, Geschäftsführer von BELECTRIC Australia: "Die Genehmigung ist der erste Schritt zur Umsetzung von weiteren Solarprojekten in Australien." Dekel dankt der Verwaltung der Stadt Mildura für ihre aktive Kooperation und dem Unternehmen Clean Technology Partners, das sich beim Netzbetreiber erfolgreich für eine Anschlussgenehmigung eingesetzt hat.

Der deutsche Markt ist für BELECTRIC immer noch wichtig

Das Unternehmen ist neuerdings Mitglied im Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (VBEW) sowie im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Das Ziel ist, den Dialog zur wirtschaftlichen und nachhaltigen Umsetzung der Energiewende zwischen allen Akteuren anzuregen.

Bernhard Beck, Geschäftsführer BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH: "Die Kosten der Solarstromerzeugung durch stetige Innovation zu senken, ist die Basis der langfristig orientierten Entwicklungsstrategie unseres Unternehmens. Mit der Entwicklung von netzstabilisierenden Solarkraftwerken zeigen wir, dass die Solarenergie in der Systemverantwortung auf Augenhöhe mit der Funktionalität konventioneller Großkraftwerke ist, und damit erneuerbare Energiequellen intelligent in die bestehenden Stromnetze integriert werden können."

Quelle: BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH

Hamburg, 23. Januar 2013, Conergy ist zwar präsent und wird am Markt wahrgenommen, aber so richtig im Mittelpunkt steht das Unternehmen schon lange nicht mehr. Conergy war schon sehr oft am Abgrund gestanden, konnte aber das Pferd noch immer rechtzeitig vom nächsten und letzten Schritt abhalten. Im mäßigen Galopp ging es dann wieder voran, insbesondere in neue Märkte. Auch wenn das Photovoltaik-Unternehmen die lange, schmale Treppe zwei Stufen rauf und wieder eine zurück erklimmt, ist doch immerhin das Ziel erreichbar. Mühsam ernährt sich eben das Eichhörnchen.

Conergy AG

Aber Conergy setzt alles daran, markt- und wettbewerbsfähig zu bleiben. Im zweiten Quartal 2012 konnte das PV-Unternehmen erstmals seit 2010 ein operativ positives Ergebnis aufzeigen. Im dritten Quartal 2012 konnten,  trotz anhaltendem Preisdruck, die Verluste erheblich reduziert werden. Die strategische Neuausrichtung umfasste auch den Verkauf der voltwerk electronics GmbH an Bosch und den Umbau der Solar-Modulfertigung in Frankfurt (Oder).

Im September 2012 beendete Conergy, im Rahmen eines Vergleichs, den Waferliefervertrag (Wafer Supply Agreement) mit  dem US-amerikanischen Waferhersteller MEMC Electronic Material, Inc. (MEMC). Durch die vorzeitige Aufhebung des ursprünglich noch bis Ende Juni 2018 geltenden Waferliefervertrags entfallen für Conergy somit die darin festgelegten Abnahmeverpflichtungen für Wafer in einer Größenordnung von insgesamt rund 600 Mio. US-Dollar über die Vertragslaufzeit. Seitdem kann das Unternehmen seinen Bedarf an Produktionsmaterialien frei von den im heutigen Marktumfeld ungünstigen Konditionen, die in dem Vertrag mit MEMC vereinbart waren, zu marktgerechten Preisen beziehen.
 
Im Oktober 2012 klassifizierte Bloomberg New Energy Finance (BNEF) die Solarmodule von Conergy als einen der sogenannten „Tier 1“ Hersteller von kristallinen Solarmodulen. Kriterium ist hierbei die Finanzierbarkeit (Bankability) für die Staffelung in die verschiedenen Tiers. Bei den am häufigsten in kreditfinanzierten Projekten verwendeten PV-Modulen rangiert Conergy auf Rang 11 und ist damit vor allen anderen deutschen und sogar europäischen Solarunternehmen.

Neben Deutschland, dem für Conergy noch immer größten Einzelmarkt, setzt das Unternehmen vor allem auf das Ausland. Der Auslandsanteil macht laut Conergy etwa 75 % vom Gesamtumsatz aus. Conergy plant, die Auslandsquote schrittweise zu erhöhen. Ist das der langsame Abschied aus dem deutschen Solarmarkt? (Wir berichteten: Conergy bald nur noch im Ausland aktiv? Nach Tonga folgt Israel).

Die letzten Solarprojekte der Conergy AG im Überblick:

Deutschland / August 2012: Conergy und die B.O.N.E. Gruppe um den norddeutschen Privatinvestor Stephan Johannsen schreiben ein weiteres Kapitel ihrer langjährigen Solar-Erfolgsgeschichte: Nur wenige Monate nach der Einweihung des 8 Megawatt Solarparks in Grimmen errichtete Conergy in Johannsens Auftrag ein weiteres 3,4 Megawatt starkes Sonnenkraftwerk im niedersächsischen Künstlerdorf Worpswede. Der Solarpark ist ein wichtiger Bestandteil des lokalen Projektes „Energiewende Osterholz 2030“. Auch bei diesem vierten gemeinsamen Kraftwerk setzt der Investor zu 100% auf Conergy Qualität: Als Generalunternehmer verantwortete Conergy sowohl die Auslegung des Parks als auch den Bau und die Lieferung sämtlicher Komponenten. Die REON AG aus Worpswede ist als Projektentwickler von Beginn an der Energiewende Osterholz 2030 beteiligt und hat mit der Umsetzung dieses Solarparks in Neu Sankt Jürgen einen großen Beitrag geleistet.
 
Spanien / September 2012: Conergy setzt seine solare Erfolgsgeschichte in Spanien fort: Nur wenige Monate nach der 1 Megawatt starken und damit größten Aufdachanlage des Baskenlandes gehen zwei weitere Großkraftwerke im Süden der iberischen Halbinsel ans Netz. Auch bei diesen Anlagen setzt der Investor wieder auf Conergy Premiumqualität und verbaute die hochwertigen Komponenten des Systemanbieters. Die erste Anlage mit einer Gesamtkapazität von 1,8 MW befindet sich in Jerez de la Frontera auf einer 24.000 Quadratmeter großen Industriedachfläche. Das zweite, 320 Kilowatt starke Solarkraftwerk wurde auf einem 8.000 Quadratmeter großen Areal im Dorf Segura de la Sierra in der Provinz Jaén installiert.

Griechenland / Oktober 2012: Conergy trotzt weiter der anhaltend schwierigen Wirtschaftslage in Griechenland und realisiert zusammen mit seinem langjährigen Partner MGD-Energy zwei Solarparks mit einer Gesamtkapazität von einem Megawatt. Die beiden jeweils 500 Kilowatt starken Sonnenkraftwerke mit insgesamt über 4.000 Conergy PowerPlus Modulen aus dem Frankfurter Werk befinden sich in Ampelonas in Larissa sowie in der Ortschaft Fillou in der Präfektur Karditsa in Zentralgriechenland. MGD-Energy und Partner Conergy planen zudem weitere gemeinsame Projekte, die im Herbst folgen sollen.

USA / Oktober 2012: Conergy baut seine Stellung im solaren Wachstumsmarkt USA weiter aus: Im Norden Kaliforniens errichtet der Systemanbieter ein 725 Kilowatt starkes Solarkraftwerk für den Mandelproduzenten T & P Farms. Künftig wachsen die Mandeln nicht nur unter der kalifornischen Sonne, sondern werden auch mit Hilfe ihrer Energie „geknackt“ und weiter verarbeitet. Ganze 95% des Energiebedarfs für die Schälmaschinen kann T & P Farms in Zukunft mit dem umweltfreundlichen Sonnenstrom vom Fabrikdach decken und dabei tausende Dollar an Energiekosten einsparen. Conergy realisiert dieses Projekt als Generalunternehmer und verantwortet somit alle Schritte von der Planung, über die Auslegung und den Bau der Anlage, bis hin zur Lieferung der Komponenten. Zudem übernimmt Conergy nach Fertigstellung auch die Wartung und weitere Betriebsführung des Kraftwerks.

Griechenland / Oktober 2012: Conergy realisiert zusammen mit seinem lokalen Partner Spercheios S.A. vier Solarkraftwerke für griechische Privatinvestoren. Die vier Anlagen mit einer Gesamtkapazität von einem Megawatt setzen allesamt auf Conergys PowerPlus Module aus dem Werk in Frankfurt (Oder). Die Kraftwerke produzieren insgesamt 2,8 Millionen Kilowattstunden pro Jahr – das ist genug, um mehr als 700 Haushalte zu versorgen. Gleichzeitig vermeiden die Anlagen 2.000 Tonnen CO2 Emissionen und schonen so die Umwelt auf der hellenischen Halbinsel.

Italien / Oktober 2012: Conergy hat in Italien eine 544 Kilowatt Indachanlage an den Investor Alubel übergeben. Das dachintegrierte Solarkraftwerk befindet sich auf dem Firmengebäude des Dach- und Fassadenherstellers in Bagnolo in Piano in der Provinz Reggio Emilia. Auf einer Fläche von über 9.000 Quadratmetern haben die Solarexperten rund 2.300 Conergy PowerPlus Module auf dem Blechdach installiert. Jährlich produzieren sie rund 572.000 Kilowattstunden Strom. Dies ist genug, um mehr als 160 Haushalte mit sauberer Energie zu versorgen und gleichzeitig mehr als der Fassadenhersteller Alubel in seinem Firmengebäude pro Jahr verbraucht.

Spanien / Oktober 2012: Das Biorestaurant La Sal Varador am Strand von Mataro in Barcelona betritt mit Hilfe von Conergy neue Pfade: Mit der Einspeisegenehmigung ist der Weg frei für die erste netzgekoppelte Conergy Eigenverbrauchsanlage in Spanien, die ohne Förderung wettbewerbsfähig ist. Während des spanischen Moratoriums im Sommer hat Systemanbieter Conergy dieses Pilotprojekt zusammen mit seinen beiden Installationspartnern Eco 100 und SolarTradex ins Leben gerufen, um neue Möglichkeiten für Spaniens solare Zukunft im Rahmen der Netzparität aufzuzeigen. Das Ergebnis: Solar lohnt sich auch ohne Förderung, wenn tagsüber viel Energie benötigt wird.

Deutschland / Oktober 2012: Conergy und sein langjähriger Partner Renew HGmbH haben in Kaisersesch im Landkreis Cochem-Zoll in der Eifel, zwölf Kilometer nördlich der Mosel, ein Gemeinschaftsprojekt erfolgreich ans lokale Stromnetz gebracht. Dabei arbeiteten die Solarexperten Hand in Hand: Zuerst brachte Renew das ein Megawatt starke Solarkraftwerk zur Baureife, danach folgte die Planung und Auslegung des Solarparks von Conergy. Der Hamburger Systemanbieter zeichnete auch für die rund 4.000 Conergy PH Module auf Conergy SolarLinea Gestellen verantwortlich, bevor sie den „Projektstab“ wieder an Renew übergaben für den Bau, die Verkabelung und den Netzanschluss.

Spanien / Oktober 2012: Conergy installiert die erste Aufdachanlage, die dank Eigenverbrauch die Netzparität erreicht hat und gänzlich ohne Solarförderung auskommt. Nun geht ein weiteres Conergy Solarkraftwerk in der sonnenverwöhnten südspanischen Region Andalusien ans Netz. Auf den Fabrikdächern einer der größten Gemüse- und Fruchtkooperative der Provinz Granada, El Grupo S.C.A., produzieren künftig rund 1.000 Conergy PowerPlus Module sauberen Sonnenstrom. Über 47.000 Tonnen frische Tomaten, Gurken, Paprika, Bohnen und Wassermelonen werden pro Saison in der Fabrik im Küstendorf Castell de Ferro verarbeitet und von dort aus in ganz Spanien und Europa vertrieben – nun unterstützt durch nachhaltige Energie vom Dach. Conergy zeichnet als Generalunternehmer sowohl für den gesamten Planungsprozess und die Auslegung als auch für den Bau der Anlage und die Komponentenlieferung verantwortlich.

Indien / Oktober 2012: Conergy stärkt seine Marktposition in Indien. Als einer der Marktführer und Pioniere im indischen Off-Grid Geschäft, hat der Hamburger Systemanbieter ein insgesamt 900 Kilowatt starkes Solarprojekt für das Madhya Pradesh Forest Department (MPFD) errichtet. Das Inselprojekt besteht aus 755 Ein-Kilowatt- und 29 Fünf-Kilowatt-Solarsystemen, die künftig die Ranger in den abgelegenen Forststationen und Nationalparkbüros mit grünem Strom versorgen. Damit ermöglichen sie sowohl einen Internetanschluss als auch die Kommunikation mit dem Hauptsitz in Bhopal.

Thailand / November 2012: Conergy setzt seinen Erfolgskurs in Thailand fort und unterstreicht damit seine hervorragende Marktposition in den südostasiatischen Wachstumsmärkten. Der Systemanbieter sicherte sich in einem Ausschreibungsverfahren einen Großauftrag über zwei thailändische Solarkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 21 Megawatt. Auftraggeber ist der lokale Investor Thai Solar Energy Company Limited (TSE) mit Sitz in Bangkok. Conergy zeichnet als Generalunternehmer dabei sowohl für die gesamte Planung und Auslegung als auch für die Komponentenlieferung und Installation der beiden insgesamt fast 500.000 Quadratmeter großen Solarkraftwerke in Doembang Nangbuat in der Provinz Suphanburi und in Boaploy in Kanchanaburi verantwortlich. Beim Bau vor Ort arbeitet Conergy mit seinen langjährigen lokalen Partnern Annex Power und Ensys zusammen.

Thailand / November 2012: Mit der Einweihung und feierlichen Inbetriebnahme der neuen 65 Kilowatt starken Solaranlage bekommen die 110 Jugendlichen im Alter zwischen vier und achtzehn Jahren im Yaowawit Heim für Waisen und sozial benachteiligte Kinder und der angeschlossenen Schule nun sauberen Sonnenstrom. Damit sind sie echte kleine Solar-Pioniere und die wahrscheinlich erste Schule mit eigenem Solarkraftwerk im Land des Lächelns. 227,400 Wattstunden Strom pro Tag produzieren die 324 Conergy Module und versorgen damit unter anderem die Computer und Klimaanlagen der Schule. Dabei vermeiden sie rund 43 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr.

Spanien / Dezember 2012: Nur wenige Wochen nach dem ersten Pilotprojekt auf dem Dach des Biorestaurants La Sal Varador am Strand von Barcelona schließt Conergy zwei weitere Solaranlagen in der nordspanischen Provinz Huesca an, die dank Eigenverbrauch gänzlich ohne Förderung auskommen. Gemeinsam mit seinem Installationspartner Electrobin errichtete der Systemanbieter die erste, 10 Kilowatt starke Solaranlage auf dem Dach der Firma Agustin Castán, einem Hersteller von Betonfertigteilen für landwirtschaftliche Anwendungen in Castejón del Puente. Die zweite Installation mit einer Leistung von 5 Kilowatt befindet sich auf einem Einfamilienhaus in der Stadt Monzón. Rund 22.500 Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom produzieren beide Anlagen insgesamt pro Jahr und sorgen damit für über 30% niedrigere Stromrechnungen sowohl bei dem lokalen Unternehmer als auch beim privaten Anlagenbesitzer.

Deutschland / Dezember 2012: Bereits im Mai hatte Conergy einen Großauftrag der Stadtwerke Trier gewonnen. Mit dem Auftrag über den 1,1 Megawatt Solarpark für die Stadtwerke Heidelberg kann der Systemanbieter seine strategische Kooperation mit Energieversorgern nun noch weiter ausbauen. Die Stadtwerke Heidelberg, die bereits eine lange Tradition beim Ausbau ihres Solarportfolios haben, setzen nun mit Conergy erstmals auf ein solares Großkraftwerk. Der Solarpark entsteht auf dem Gelände der versiegelten Hausmülldeponie Feilheck in Heidelberg. Conergy agiert dabei als Generalunternehmer und zeichnet sowohl für die Planung und Auslegung des Parks als auch für die Umsetzung, den Bau und die Komponentenlieferung verantwortlich.

Deutschland / Dezember 2012: Conergy unterstreicht mit dem Bau eines rund 1 Megawatt starken solaren Großkraftwerks erneut seine Projektkompetenz im Aufdachsegment. Die Anlage entsteht auf sechs neu errichteten Stalldächern in der brandenburgischen Gemeinde Uckerland. Auf der insgesamt über 8.000 Quadratmeter großen Dachfläche installieren die Solarexperten über 4.000 Conergy Module der „P-Serie“. Diese produzieren künftig rund 950.000 Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr und versorgen damit die Stallungen direkt mit sauberer Energie vom Dach sowie zusätzlich etwa 240 Haushalte in der Region. Conergy agiert dabei als Generalunternehmer und verantwortet somit alle Schritte von der Planung, über die Auslegung und den Bau der Anlage, bis hin zur Lieferung der Komponenten.

Spanien / Januar 2013: Conergy baut ein weiteres Solarkraftwerk auf den kanarischen Inseln. Auf die mit 1,7 Megawatt größte Aufdachanlage der Kanaren auf einer Kaffeerösterei sowie ein weiteres 500 Kilowatt starkes Projekt auf Gran Canaria folgen nun drei insgesamt 500 Kilowatt starke Aufdachanlagen für einen Obst- und Gemüse Großhandel in Antigua auf der Vulkaninsel Fuerteventura. Conergy agiert dabei als Generalunternehmer.

Rumänien / Januar 2013: Der Hamburger Systemanbieter Conergy verstärkt mit dem Markteintritt in Rumänien seine internationale Ausrichtung. In dem osteuropäischen Wachstumsmarkt errichten die Conergy Experten zusammen mit dem lokalen Partner Solanna Investment S.r.l. einen der größten Solarparks des Landes. Das Kraftwerk mit einer Leistung von 2,2 Megawatt und einer Gesamtfläche von rund 13.700 Quadratmetern befindet sich in Bobiceşti nahe der rumänischen Stadt Craiova. Die rund 9.400 Conergy PowerPlus Module aus der Fabrik des Systemanbieters in Frankfurt (Oder) erzeugen hier künftig etwa 2.840 Megawattstunden sauberen Sonnenstrom pro Jahr. Dies ist genug, um zirka 870 Haushalte in der Region mit Strom zu versorgen. Dabei vermeidet der Solarpark rund 1.250 Tonnen schädlicher CO2 Emissionen.

Griechenland / Januar 2013: Trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen und politischen Situation in Griechenland setzt Conergy seinen Erfolgskurs auf der hellenischen Halbinsel fort. Der Systemanbieter hat weitere drei Anlagen mit insgesamt 1,5 Megawatt Solarleistung fertig gestellt. Investoren der Kraftwerke sind die beiden Solarunternehmen Diasindesi SA und Photovoltaika Karditsa Ltd.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Der Google Zeitgeist stellt jedes Jahr aufs Neue die Suchergebnisse vor, wonach die Welt am häufigsten gesucht hat. Der Suchmaschinenriese hat dazu über 1.000 Milliarden Suchanfragen analysiert, um über den Google Zeitgeist zu zeigen, wonach im Jahr 2012 weltweit gesucht wurde. Google selbst gliedert die Suchanfragen in Kategorien wie beispielsweise Lifestyle, Science und Pop Culture. In der Kategorie Science unter der Rubrik "Most Searched Renewables Energy Companies", rangiert der Weltmarktführer SMA Solar Technology AG auf Platz 2. Der Wechselrichterhersteller ist demnach das einzige deutsche Solarunternehmen, dass es in den Google Zeitgeist geschafft hat. Nach keinem anderen Unternehmen aus der Photovoltaikbranche wurde so häufig gesucht, wie nach dem Weltmarktführer.

Google Zeitgeist 2012 - Quelle Google

Aktuell führt das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler wieder eine Onlinebefragung durch, in der der Bekanntheitsgrad von Wechselrichterherstellern in Deutschland ermittelt werden soll. Nehmen auch Sie sich kurz die Zeit und nehmen an dieser Umfrage teil.

Direktlink zur Umfrage: http://www.photovoltaikumfrage.de/wechselrichterhersteller

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler