Unternehmensentwicklung

Thalheim, 09. Juli 2014, Spätestens seit Ende 2013 steht fest, dass Solarkraftwerke in Deutschland angesichts der politischen Rahmenbedingungen eine Herausforderung darstellen. Daher ist es eine Überraschung, dass nun ein Photovoltaik-Park mit mehreren Megawatt Nennleistung in Norddeutschland ans Netz gegangen ist. Hanwha Q CELLS mit Hauptsitz in Deutschland hat mehr als 17.000 Module des Typs Q.PRO-G3 mit der Leistungsklasse 255 Wattpeak für das 4,4 MW-Solarkraftwerk geliefert. Damit weitet Europas größter Photovoltaikanbieter sein Geschäft im deutschen Markt weiter aus. Die Freilandanlage im brandenburgischen Neustadt (Dosse) ist im Juni 2014 ans Netz gegangen. Die Bauzeit hat inklusive Netzanschluss nur vier Wochen betragen. Entwickelt hat die Großanlage die Unternehmensgruppe Wattmanufactur - Osterhof mit Sitz in Schleswig-Holstein, die auch die  Investition übernommen hat. Die Freiflächenanlage ist auf  einem ehemaligen Güterbahnhofsgelände entstanden. Sie befindet sich nahe einer Umspannstation entlang der ICE-Strecke Hamburg-Berlin. Die Anlage kann rechnerisch rund 1.300 Haushalte mit sauberem Strom versorgen.

Modulqualität ist ein Schlüssel für wirtschaftliche Solarparks Neben Wechselrichtern, Gestellen, und Kabeln ist die Qualität der eingesetzten Module der Schlüsselfaktor für die Wirtschaftlichkeit eines Solarparks. "Bei Modulen kann man sehr viel falsch machen - das fängt beim Stecker an, geht über die Folie bis zu den Zellen", sagt Hauke Nissen, Geschäftsführer der Wattmanufactur GmbH & Co. KG. "Der Park soll lange leben. Wir sind an der Betriebsführung beteiligt und daran interessiert, dass die Anlage gut läuft."

"In erster Linie haben wir Q CELLS Module ausgewählt, damit die Rendite gesichert ist. Und es sollte ein Hersteller mit zuverlässigen Modulen sein, der auch in ein paar Jahren noch mit an Bord ist", betont Nissen. Der auf Deutschland fokussierte Projektentwickler hatte Stichproben der Module im Labor testen lassen. "Wir wollten ein Gefühl für die Materialien und den potentiellen Ertrag bekommen, und für die Langlebigkeit des Produkts. Ich kann bestätigen, dass die Qualität der Q CELLS Module hoch ist", erläutert Nissen. Das im Vergleich zu anderen Herstellern bessere Schwachlichtverhalten sowie Liefer- und Investitionssicherheit seien weitere Gründe zugunsten von Q CELLS gewesen.

Herausforderung: Bau von Solarkraftwerken in Deutschland "Wer baut jetzt noch Freiland in Deutschland? Die Renditen sind super eng", sagt Nissen. "Wir rechnen damit, das Kraftwerk hier 30 Jahre zu betreiben und dass es auch dann noch Strom produziert." Nach 20 Jahren könne er den Strom dann verkaufen, zum Beispiel an die Bahn. "Und Energie wird nicht billiger werden."

Matthias Meyn, Key Account Manager bei Hanwha Q CELLS, freut sich, "dass Solarkraftwerke in Deutschland noch möglich sind - und das mit europäischen Modulen. Park und Lieferung sind ein Beleg dafür." Und Michael Geib, Vertriebschef für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Hanwha Q CELLS, fügt hinzu: "Q CELLS baut seinen Anteil im schrumpfenden deutschen Markt weiter aus."

Quelle: Q-Cells

Bad Staffelstein, 23. Juni 2014, Die IBC SOLAR AG hat in der vergangenen Woche seine erste Repräsentanz auf dem lateinamerikanischen Markt eröffnet. Das neue Vertriebsbüro in der chilenischen  Hauptstadt Santiago soll für IBC SOLAR die Eintrittskarte in das aufstrebende Großprojektgeschäft in Chile sein.

IBC-SOLARDas neue Vertriebsbüro, das sich im Zentrum der chilenischen Hauptstadt befindet, wurde am 17. Juni 2014 im Beisein geladener Gäste offiziell eröffnet. Die Aktivitäten der neuen Repräsentanz konzentrieren sich vor allem auf das Projektgeschäft. Angesichts hoher Stromkosten stellen PV-Kraftwerke insbesondere für Industrie- oder Bergbauunternehmen in Chile eine attraktive Möglichkeit der unabhängigen Stromversorgung dar.
 
Im Rahmen der Eröffnung unterzeichnete Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender von IBC SOLAR, ein „Memorandum of Understanding“ mit Carlos Alvarez, Geschäftsführer des chilenischen Energiedienstleistungsunternehmens IMELSA (Ingeniería y Montajes Eléctricos S.A.). Die beiden Unternehmen wollen 2014 und 2015 mehrere Projekte im Megawatt-Maßstab gemeinsam umsetzen. Das erste Projekt mit einer Kapazität von 3 MW soll in der Nähe von Santiago entstehen.
 
„Als einer der ältesten Spieler in der Photovoltaik-Welt kann IBC SOLAR wertvolle Erfahrungen in den chilenischen Solarmarkt einbringen“, betonte Udo Möhrstedt bei der Unterzeichnung. „Unsere Kenntnisse in der Planung und beim Anlagenbau in Verbindung mit unserer starken Finanzstruktur garantieren unseren Kunden leistungsfähige PV-Projekte auf höchstem technologischem Niveau. Wir sind davon überzeugt, dass die Kombination aus erstklassiger deutscher Ingenieurskunst, langjähriger Erfahrung und sicherer Investition genau das ist, was der aufstrebende chilenische PV-Markt verlangt“, so Udo Möhrstedt weiter.
 
Chile ist neben Indien, Japan, dem Nahen Osten und Großbritannien einer der Kernmärkte, die IBC SOLAR im Zuge der Internationalisierung seines Projektgeschäfts derzeit verstärkt bearbeitet. Das Systemhaus bietet Dienstleistungen als EPC-Generalunternehmer (Engineering, Procurement, Construction) an, entwickelt aber auch eigene Projekte.
 
Quelle: IBC SOLAR AG

Hamburg, 15. Mai 2014, ProjectForum feiert das erfolgreiche dreijährige Bestehen der Handelsplattform für Photovoltaik-Projekte und Solarkraftwerke mit der regionalen Expansion seiner Aktivitäten. Nach der Einbindung von Spanisch und Französisch verfügt das Portal über insgesamt fünf Sprachvarianten. Der Online-Marktplatz eröffnet sich hierdurch einen Zugang zu den PV-Zukunftsmärkten in Lateinamerika und den französischsprachigen Ländern der afrikanischen Sub-Sahara Region.

Intensive Unterstützung bei der Vermarktung von Photovoltaik-Projekten

ProjectForum bietet neben den sprachlichen Voraussetzungen qualifiziertes Know-how in allen rechtlichen und landesspezifischen Gegebenheiten. Der Wettbewerbsvorteil des Marktplatzes liegt in der kostenlosen fachlichen Unterstützung der Projektentwickler bei der Präsentation ihrer Projekte. Diese durch das Team von ProjectForum geleistete Vorarbeit sowie die strukturierten Datenräume ermöglichen den Kaufinteressenten eine schnelle und fundierte Bewertung der verschiedenen Angebote.

Fokus in Deutschland und Italien auf den Photovoltaik-Zweitmarkt

In den reifen Photovoltaik-Märkten fokussiert sich ProjectForum auf den Wiederverkauf von Photovoltaik-Bestandsanlagen. „Allein in Deutschland und Italien existieren mehr als 50.000 MWp an Photovoltaik-Bestandsanlagen, die mehr als ein Drittel der weltweit installierten Leistung repräsentieren“, so Karsten Kreissler, Geschäftsführer der Project Forum 4t2 GmbH. „Während der Erstverkauf der Anlagen zumeist über den klassischen Vertrieb der installierenden Generalunternehmer erfolgte, wird ProjectForum zunehmend für die Zweitvermarktung von Investor zu Investor beauftragt.“ Die intensive Vorqualifizierung der angebotenen Anlagen sowie der potenziellen Käufer sorgt dafür, dass fortlaufend volldokumentierte PV-Bestandsanlagen mit einer Gesamtleistung im zweistelligen Megawattbereich angeboten werden.

Quelle: Project Forum 4t2 GmbH

Waldaschaff, 05. Juni 2014. Die energiepolitische Strategie der letzten Bundesregierung hat den Photovoltaikmarkt in Deutschland hart getroffen und auch der aktuelle Regierungskurs in Sachen Energiewende ist einer weiteren Verbreitung der Solarstromnutzung und einer Belebung des Solarmarktes kaum förderlich.

ANTARIS SOLARs International Sales Director Andrew Moore und Mitarbeiter von ANTARIS SOLAR Japan

Bild: ANTARIS SOLARs International Sales Director Andrew Moore und Mitarbeiter von ANTARIS SOLAR Japan (Quelle: ANTARIS SOLAR)

Viele Photovoltaikfirmen mussten in den vergangenen Monaten und Jahren kapitulieren und Insolvenz anmelden, darunter große Namen wie Solon, Solar Millenium, Conergy, Solarhybrid und Q-Cells.

ANTARIS SOLAR mit guten Geschäftszahlen in Großbritannien und Japan

Der bayerische Photovoltaikanbieter ANTARIS SOLAR hat die schwierige Marktlage gut und ohne tiefgreifende Umstrukturierungen überstanden. Die wirtschaftlich stabile Situation des PV-Spezialisten mit Sitz in Waldaschaff bei Aschaffenburg verdankt sich zu einem guten Teil dem erfolgreichen Auslandsgeschäft.

ANTARIS SOLAR ist in allen großen europäischen Ländern sowie in Japan vertreten. Dort sowie in Großbritannien verzeichnet das Unternehmen derzeit besonders positive Geschäftsentwicklungen. „In beiden Märkten haben wir kontinuierlich steigende Umsatzzahlen“, stellt Geschäftsführer Dr. Michael Göde fest. In Deutschland bewege man sich kontinuierlich auf einem stabilen Umsatzniveau, ein Wachstum sei hier aber aufgrund der aktuellen EEG-Bestimmungen schwierig, so Dr. Göde.

Abgabe auf Eigenverbrauchsanlagen ist neue Bremse für deutschen Solarmarkt

Auch die ab dem 1. August 2014 für Eigenverbrauchsanlagen mit über 10 kWp Leistung fällige Abgabe in Höhe von 50 Prozent der EEG-Umlage ist ein weiterer Hemmschuh für die Solarwirtschaft in Deutschland. Die neue Abgabe trifft vornehmlich Gewerbetreibende sowie Landwirte, da sie in der Regel Anlagen dieser Größenordnung betreiben. Das neue Gesetz schadet damit einer Zielgruppe, die als wichtiger Motor für die Verbreitung von Eigenverbrauch und Speichersystemen fungieren könnte.

„Die Abgabe auf Eigenverbrauchsanlagen ist ein weiteres Beispiel dafür, wie das EEG der umweltfreundlichen, dezentralen und damit sehr netzkompatiblen Stromgewinnung aus Sonnenkraft konsequent die Chance nimmt, ihr volles Potential zu entfalten“, kritisiert Dr. Michael Göde.

Quelle: ANTARIS SOLAR

Hanwha Q CELLS blickt auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück. Seitdem das Unternehmen am 16. Oktober 2012 offiziell an den Start ging, hat sich Hanwha Q CELLS schnell als verlässlicher Partner für qualitativ hochwertige Photovoltaikprodukte und -lösungen mit dem Prädikat „Engineered in Germany“ etabliert. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Unternehmens in diesem ersten Jahr”, so Charles Kim, CEO von Hanwha Q CELLS. „Wir haben sehr hart gearbeitet und konnten sowohl die Abläufe, als auch unsere Leistungsfähigkeit in vielen Bereichen verbessern. Im Geschäftsjahr 2014 ist es unser Ziel, schwarze Zahlen zu schreiben.“

Großer Aufwand, große Leistungen

Während des ersten Geschäftsjahres hat das internationale Team enorme Fortschritte gemacht und sich in vielen Bereichen verbessert, um den internationalen PV-Kunden hochattraktive Produkte bieten zu können. Eine der größten Herausforderungen war es, die Produktionskosten zu senken und gleichzeitig die Leistung und Qualität der Produkte weiter zu steigern. Die Einführung der neuen Generation von Solarzellen und den PV-Modulen Q.PRO-G3 und Q.PEAK-G3 sowie dem Flachdachsystem Q.FLAT im Mai 2013 zeigte deutlich, dass das Unternehmen die Erwartungen sogar übertrifft: So kombiniert die Modulserie mit ihrem 35 mm breiten Rahmen und zahlreichen Innovationen, wie der Q.ANTUM Zelltechnologie, verbesserte Erträge, Leistung und Stabilität mit Kosten- und Logistikvorteilen. So bieten alle Produkte der G3-Serie sehr attraktive Stromgestehungskosten.

Außerdem steigerte Hanwha Q CELLS die Auslastung der vorhandenen Produktionskapazitäten an seinen internationalen Standorten und erhöhte die Kapazität in seiner Fabrik in Malaysia sogar von 800 auf über 900 MW – was zu einer Gesamtkapazität von 1,1 GW führt. „Wir haben wichtige Schritte hin zu einer vollen Auslastung aller Anlagen gemacht und zugleich deren Effizienz gesteigert. Dadurch konnten wir die Produktionskosten deutlich senken”, kommentiert CEO Charles Kim.

Internationale Organisation, internationaler Erfolg

Im Vertrieb hat Hanwha Q CELLS die internationalen Kontakte und Partnerschaften von Q CELLS mit dem globalen Vertriebsnetzwerk der Hanwha Group – einem der Top-Ten-Konzerne in Südkorea – zusammengeführt. Somit konnte das starke Geschäft in den europäischen Heimatmärkten aufrecht erhalten und zugleich der vielversprechende japanische Markt erfolgreich in Angriff genommen werden. Außerdem baut Hanwha Q CELLS sein Geschäft in den nordamerikanischen sowie neuen, aufstrebenden PV Märkten aus.

Im April 2013 schloss das Unternehmen den Aufbau seines internationalen Vertriebsnetzes mit Standorten in Deutschland, Malaysia, den USA, Südkorea, Japan und Australien ab. Sowohl bei Forschung und Entwicklung als auch in der Produktion profitieren Kunden von der internationalen Ausrichtung: An seinem Hauptsitz in Thalheim entwickelt Hanwha Q CELLS seine innovativen Produkte komplett vom Labor bis hin zur Serienreife. Die Q CELLS Produkte werden dann an den Produktionsstandorten in Thalheim und Selangor, Malaysia, sowie bei zertifizierten Auftragnehmern in Europa und Asien gefertigt. Dies unterstreicht Hanwha Q CELLS‘ einzigartige Position in der globalen Solarindustrie: Durch die internationale Produktion und die bekannte Q CELLS Qualität „Engineered in Germany“ ist das Unternehmen optimal aufgestellt, um den lokalen Anforderungen der PV Kunden in zahlreichen internationalen Märkten gerecht zu werden.

Solides Fundament, positive Aussichten

Das erfolgreiche erste Jahr gibt dem Unternehmen viel Selbstvertrauen mit Blick auf die Zukunft: „Wir haben 2013 viel erreicht und ich möchte meinen besonderen Dank und meine Anerkennung an unsere Kunden und Partner sowie an unsere Mitarbeiter richten. Gemeinsam haben wir bereits viele wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht“, erläutert Charles Kim. „Zugleich ist dies erst der Beginn: Wir sind entschlossen, uns immer weiter zu verbessern und mit höchster Qualität sowie niedrigsten Stromgestehungskosten der führende Anbieter für  PV Lösungen „Engineered in Germany“ zu werden.“ Über 50 offene Stellen in Deutschland und an den internationalen Standorten unterstreichen die positiven Aussichten des Unternehmens. Auf Basis der finanziellen Stabilität als Teil der Hanwha Group sowie der Innovationskraft und hohen Qualität der Marke Q CELLS wird das Unternehmen 2014 eine internationale Vertriebs- und Marketingoffensive starten.

Quelle: Hanwha Q CELLS