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Nürnberg, 08. Februar 2011, Die 1997 gestartete Nürnberger UmweltBank AG ist inzwischen vierzehn Jahre alt und wächst mit unverminderter Dynamik weiter. Sie ist die einzige Bank in Deutschland, die ausschließlich Umweltprojekte finanziert und fördert. Die Aktien befinden sich überwiegend in Streubesitz und sind im Freiverkehr der Frankfurter Börse notiert.

Das Geschäftsvolumen erhöhte sich 2010 um 17,4 Prozent auf 1,94 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,65 Mrd. Euro), die Bilanzsumme um 17,9 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,50 Mrd. Euro). Im Geschäftsvolumen sind im Vergleich zur Bilanzsumme 164,7 Millionen Euro offene Kreditzusagen enthalten, die 2011 zur Auszahlung kommen.

Das Förderkreditgeschäft wuchs gegenüber dem Vorjahr unverändert stark. Das Kreditvolumen einschließlich offener Zusagen betrug zum 31.12.2010 1,38 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,18 Mrd. Euro) und legte damit um 16,7 Prozent zu. Die Summe der in Anspruch genommenen Kredite stieg um 179,3 Mio. Euro bzw. 17,3 Prozent auf 1,22 Mrd. Euro nach 1,04 Mrd. Euro im Jahr 2009. Die Zahl der geförderten Kreditprojekte lag am 31.12.2010 bei 13.700, eine Zunahme um 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Solarkredite machten 47,9 Prozent des Kreditvolumens aus, ökologische Baufinanzierungen 30,9 Prozent. An dritter Stelle folgten Wind- und Wasserkraftprojekte mit 14,5 Prozent, Projekte aus den Bereichen Biomasse / Biogas sowie ökologische Landwirtschaft hatten einen Anteil von 6,7 Prozent. In Summe ergibt sich ein rein ökologisches Kreditportfolio, das dem Satzungsauftrag der UmweltBank zu 100 Prozent entspricht.

Die Kundenbonität blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert gut. Dies führte zu geringen Kreditausfällen und damit geringen Risikokosten. Die UmweltBank führt dies auf ihre solide Kreditpolitik und das professionelle Risikomanagement zurück.

Das Bestreben der UmweltBank um gleichgewichtiges Wachstum zeigt sich bei den Kundeneinlagen, die parallel zum Kreditwachstum um 181,7 Mio. Euro zulegten und sich auf 1,18 Mrd. Euro (Vorjahr: 998 Mio. Euro) erhöhten, ein Anstieg um 18,2 Prozent.

Der Zinsüberschuss 2010 stieg aufgrund des Bilanzwachstums und günstiger Refinanzierungsbedingungen um 36,7 Prozent auf 29,7 Mio. Euro, der Provisionsüberschuss wuchs um 21,6 Prozent auf 7,8 Mio. Euro. Personal- und Verwaltungskosten legten wieder unterproportional um 6,7 Prozent auf 10,2 Mio. Euro zu. Nach Abzug der Steuern und Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken beläuft sich der Jahresüberschuss auf 10,0 Mio. Euro (plus 24,8 Prozent). Die Bank plant die Ausschüttung einer Dividende von 0,98 Euro je Aktie, das sind 5,4 Mio. Euro und ein Plus von 36,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vor dem Hintergrund der Basel-III-Anforderungen sollen den Rücklagen insgesamt 11,7 Mio. Euro zugeführt werden. Das haftende Eigenkapital wächst auf 114,5 Mio. Euro (Vorjahr 91,2 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erhöht sich von 9,27 Prozent auf 9,81 Prozent, „beste Grundlage für das zukünftige Wachstum“, so der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.

Quelle: Umweltbank AG

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