photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Umfragen

Frankfurt, 23. Februar 2012, Sie freuen sich, eine gesellschaftlich sinnvolle Arbeit zu machen, aber mit den Arbeitsbedingungen sind sie sehr unzufrieden. Viele bangen sogar um ihre Jobs. Das zeigt eine Umfrage der IG Metall bei Beschäftigten in Solarfirmen. Die Gewerkschaft hat eine Reihe Verbesserungsideen.

Eigentlich gilt die Solarindustrie als Zukunftsbranche. Der "Rohstoff" Sonne geht nie aus und Energie, die aus Sonne gewonnen wird, schont die Umwelt. Trotzdem kriselt es in der Branche zurzeit heftig. Viele der rund 100 000 Beschäftigten bangen um ihre Jobs. Ein Grund ist die starke internationale Konkurrenz, vor allem aus Asien. Ein weiterer: Die Bundesregierung hat die Energiewende zwar vollmundig verkündet, aber dann keine Taten folgen lassen. Dabei gibt es viel zu tun, zum Beispiel, die Stromkosten für Verbraucher und Industrie in erträglichen Grenzen und berechenbar halten und Stromnetze und Speicherkapazitäten ausbauen. Doch der Regierung fehlt ein energiepolitisches Konzept. Die Solarbranche und die in ihr Beschäftigten sind verunsichert, weil sie nicht wissen, wohin die Reise geht.

Politik muss Energiewende fördern

Kein Wunder, dass in der Umfrage der IG Metall, deren Auswertung frisch auf dem Tisch liegt, 77,6 Prozent der Beschäftigten sagen: Die derzeitige Energiepolitik trägt "wenig" bis "gar nichts" zum Erhalt ihrer Arbeitsplätze bei. Die Arbeitnehmer in der Solarbranche fühlen sich von der Politik im Stich gelassen.

Die Politik muss schnellstens Konsequenzen ziehen, fordert die IG Metall. Ihr Vorschlag: Die Bundesregierung soll ein Nothilfe-Programm für die Photovoltaik-Industrie auflegen, das aus Bürgschaften und zinsgünstigen Darlehen besteht. Es könnte aus dem Fonds des Konjunkturpakets II finanziert werden; der 2010 ausgelaufenen ist und dessen Mittel nicht alle abgerufen wurden. Außerdem fordert die IG Metall eine Nationale Plattform zur Energiewende, in der alle, die sie zu stemmen haben - wie Regierung, Gewerkschaften, Arbeitgeber und Wissenschaftler - zusammen Lösungen erarbeiten.

Ökologisch, aber unsozial - geht nicht

Die Arbeit in der Solarbranche ist nicht nur unsicher geworden, sie ist meist auch schlecht bezahlt. Nur 5,8 Prozent der Solar-Beschäftigten in der Produktion geben in der Umfrage der IG Metall an, sie können von ihrem Verdienst gut leben. Bei den Leiharbeitnehmern sagen das sogar nur 3,7 Prozent. Nur etwa jeder Zehnte (11,3 Prozent) hat bei der Einstellung einen festen Vertrag erhalten. Befristete Verträge und Leiharbeit sind offenbar der Normalfall. Statt in Forschung und Entwicklung zu investieren und den Weltmarkt durch gute, innovative Produkte zu erobern, versucht die Solarbranche es mit der Billignummer, obwohl sie mit dieser Strategie im Wettbewerb zum Beispiel mit asiatischen Ländern von vornherein chancenlos ist.

"Nachhaltig" heißt auch sozial

Während die befragten Solar-Arbeiter und -Angestellten mit dem Arbeitsschutz in ihren Betrieben sehr zufrieden sind (79,3 Prozent geben das an), sieht das bei den Arbeitszeiten ganz anders aus. Mehr als ein Viertel (27,6 Prozent) leistet regelmäßig bis zu fünf Überstunden pro Woche. Das ist überdurchschnittlich viel. 13,3 Prozent sogar bis zu zehn Stunden. Auch mit den Schichtplänen sind fast drei Viertel (72,5 Prozent) unzufrieden.

"Nachhaltig" sein darf sich nicht nur auf ökologisch sein beschränken. Sondern dazu gehört auch sozial verantwortliches Handeln.

Gute Arbeitsbedingungen und Mitsprache - ein Muss

Anders als in den "alten" großen Industriezweigen, wie Stahl und Autohersteller, sind die Gewerkschaften in den jungen, oft kleinen Betrieben im Bereich der erneuerbaren Energie noch schwach vertreten. Wer einen Betriebsrat, also eine gewählte Interessenvertreter der Beschäftigten, gründen will, hat es meist schwer. Oft behindern die Geschäftsleitungen solche Initiativen. Das ist der Grund dafür, dass die Arbeitsbedingungen in der Solarbranche zu wünschen übrig lassen.

Die IG Metall redet der Solarbranche ins Gewissen, sich am Erfolgsmodell der Metall- und Elekroindustrie zu orientieren. Sie steht im Großen und Ganzen wirtschaftlich glänzend da. Grundlage dafür sind auch die Tarifverträge mit der IG Metall. Gute Arbeitsbedingungen mit der IG Metall in Tarifverträgen festschreiben und den Beschäftigten mehr Mitspracherechte geben - das funktioniert auch in der Solarbranche. Und vor allem: Es sorgt für motivierte Belegschaften - und das ist auch wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg. Die Umfrage der IG Metall hat gezeigt, dass 54 Prozent meinen, mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Die Solar-Beschäftigten arbeiten also eigentlich gern in ihrer Branche.

Quelle: IG Metall

 

Berlin, 23. Februar 2012, Über 91 Prozent der Bundesbürger halten Solarstrom für wichtig. Dies ergab eine repräsentative Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid. Die Umfrage wurde vom Bundesverband Solarwirtschaft in Auftrag gegeben. Die Mehrheit der Bürger will sogar einen schnellen Ausbau der Solarstromnutzung in Deutschland. Nach dem tragischen Reaktorunfall in Fukushima, hat die Photovoltaik sogar noch an Bedeutung gewonnen.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat die Bürger auch danach gefragt, ob sie mit der derzeitigen Geschwindigkeit des Solarstromausbaus einverstanden sind. Demnach finden 69 Prozent der Befragten nicht, dass die Politik die Solarenergie zu schnell ausbaut. Vor dem Hintergrund der aktuellen Forderungen von Bundeswirtschaftsminister Rösler, die Solarstromförderung sehr stark zu kürzen, sind die Antworten von besonderer Brisanz.

Rund 60 Prozent der Bundesbürger vertreten zudem die Meinung, die Politik tue zu wenig für den Ausbau der Photovoltaik. Sie sprechen sich nach Ansicht des Verbandes damit indirekt auch gegen noch schärfere Einschnitte bei der Solarförderung aus, wie sie derzeit von Teilen der Bundesregierung geplant und aktuell zwischen Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium verhandelt werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. sieht durch die Forderungen von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, die Solarförderung hart zu beschneiden, die Energiewende und die Solarwirtschaft in Deutschland mit über 100.000 Arbeitsplätzen in ernster Gefahr. Der Zusammenschluss von über 800 Solarunternehmen appelliert vor dem Hintergrund der aktuellen Umfrage-Ergebnisse erneut an den Wirtschaftsminister, die Energiewende nicht weiter zu gefährden.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar: „Die Ergebnisse zeigen einmal mehr: Die überwältigende Mehrheit der Menschen will einen schnellen Ausbau der Solarenergie und weiß um ihre Bedeutung für den Erfolg der Energiewende. Solarenergie ist Bürgerenergie und erfreut sich einer sehr hohen Akzeptanz, auch im Vergleich mit anderen Energieformen. Sie erfordert relativ wenig Netzinfrastruktur, ist inzwischen preiswert und kann deshalb schnell ausgebaut werden.“

Der Bundeswirtschaftsminister fordert hingegen gegenwärtig, die Förderung neuer Solarstromanlagen erneut zu kürzen und auf einen Bruchteil des bisherigen Zubaus zu beschränken. Nach seinen Vorstellungen soll jährlich nur noch ein Gigawatt Solarstrom gefördert werden. Das wären fast 90 Prozent weniger als in den beiden Vorjahren 2010 und 2011 (jeweils rund 7,5 Gigawatt Solarstrom-Zubau).

Die von Rösler geforderten drastischen weiteren Kürzungen werden von der Solarbranche scharf kritisiert. Diese hätten unweigerlich einen Markteinbruch und die Zerstörung eines Großteils der Solarbranche in Deutschland zur Folge, so die Warnung des BSW-Solar. In den vergangenen Jahren musste die Solarwirtschaft bereits deutliche Einschnitte verkraften. Die Förderung für neue Solarstromanlagen wurde allein seit 2008 halbiert. 2012 sinkt sie mit rund 28 Prozent doppelt so schnell wie im Vorjahr. Dies ist das Ergebnis einer erst im Sommer 2011 beschlossenen Gesetzesnovelle.

Derzeit werden in Deutschland rund eine Million Solarstromanlagen betrieben. Sie werden in diesem Jahr über vier Prozent des deutschen Strom-Bedarfs decken. Branchenziel ist es, ihren Anteil bis 2020 auf über 10 Prozent auszubauen. Technischer Fortschritt und Massenfertigung haben dazu geführt, dass Solarstrom auf dem besten Wege ist, zu einer der günstigsten Energieformen überhaupt zu werden. 2012 erreicht die Vergütung für Solarstrom bereits das Preisniveau konventioneller Verbraucher-Stromtarife, im nächsten Jahr das Förderniveau von Windkraftparks auf dem Meer und Biogas-Anlagen.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

 

Triefenstein, 10. Januar 2012, Bereits zum zweiten Mal ermittelt das Panel Photovoltaikumfrage® (www.photovoltaikumfrage.de) in Zusammenarbeit mit der Schweizer Nachrichtenplattform ee-news.ch (www.ee-news.ch) die Preise von schlüsselfertigen Solarstromanlagen in der Schweiz.

Der durchschnittliche Preis für eine schlüsselfertige Solarstromanlage betrug im Jahr 2010 über 6.064,17 CHF netto je installiertem Kilowattpeak (kWp). Im Jahr 2009 lag der Anlagenpreis im Durchschnitt noch bei 7.979,27 CHF/kWp netto. Das entsprach zum damaligen Zeitpunkt einer Senkung der Anlagenpreise um etwa 24 Prozent (1.915,10 CHF/kWp). Je nach Anlagengröße fielen die Preissenkungen in der Schweiz wiederum sehr unterschiedlich aus. Die höchste Preissenkung lag bei Photovoltaikanlagen in der Größenordnung zwischen 11 und 15 kWp und betrug über 30,45 Prozent.

Auch konnte ein Trend zu Solarmodulen aus deutscher Herstellung festgestellt werden. So bezogen über 65 Prozent der Betreiber von Solaranlagen im Jahr 2009 Solarmodule aus deutscher Herstellung. Im Jahr 2010 bezogen immer noch 48,45 Prozent der Schweizer deutsche Solarmodule von ihren Solarteuren.

Auch diesmal gibt es für Teilnehmer der Onlinebefragung wieder tolle Preise zu gewinnen. Unter den Teilnehmern werden ein Wochenende im Solarhotel Europa (St. Moritz) sowie Jahres-Abonnements diverser Fachzeitschriften verlost.

Links zur zweisprachigen Umfrage:

Auf deutsch: Preise von Solarstromanlagen in der Schweiz
Auf Französisch: Les prix des systèmes photovoltaïques en Suisse

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

 

Triefenstein, 19. Januar 2012 - Das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler ist von einer renommierten Agentur aus dem Bereich erneuerbarer Energien beauftragt, über das Panel Photovoltaikumfrage (http://www.photovoltaikumfrage.de) eine Onlinebefragung zum Thema "Professionelle Schulung für Marketing und Kommunikation in der Solarindustrie" durchzuführen. Die Agentur verfolgt mit der Onlinebefragung das Ziel, die Vorstellungen der Unternehmen aus der Solarbranche zu qualifizierter Weiterbildung im Bereich Marketing und Kommunikation zu ermitteln.

Photovoltaikumfrage

Hintergrund der Umfrage

Da das Thema Marketing und Kommunikation für die Solarindustrie überlebenswichtig ist, müssen die Mitarbeiter entsprechend geschult und weitergebildet werden. Nur Solarunternehmen, die in der Lage sind, sich richtig am Markt zu positionieren und darzustellen, werden zu den Gewinnern im Solarmarkt gehören. Je besser die Mitarbeiter in Marketing und Kommunikation ausgebildet sind, desto stärker ist die Rolle, die Unternehmen im Markt spielen können. Die Qualität und das Wissen der Mitarbeiter/Innen sind wesentliche Faktoren, um sich vom Wettbewerb abzugrenzen.

Die Umfrage richtet sich an alle Mitarbeiter/Innen in Solarunternehmen, die Aufgaben im Bereich Marketing und Kommunikation wahrnehmen.

Direktlink zur Umfrage: http://www.photovoltaikumfrage.de/schulung

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

Triefenstein, 25. November 2011, Wie es um Online-Marketing sowie deren Werbeformen und Werbedisziplinen in der Photovoltaikindustrie bestellt ist, ermittelt aktuell das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler. Über das Panel Photovoltaikumfrage® wird die Bekanntheit und Nutzungsbereitschaft von Werbeformen, insbesondere der Bereiche Social Media, Guerilla-Marketing und Virales Marketing, ermittelt.

Photovoltaikumfrage

Die Onlinebefragung richtet sich an alle Marketing- und Werbe-Experten in Solarunternehmen, deren Unternehmen Solarprodukte oder solare Dienstleistungen B2B oder B2C vertreiben. Die Experten tragen mit ihrem Wissen, ihrer Meinung und Einschätzung dazu bei, die eingesetzten Werbemöglichkeiten in der Solarbranche zu ermitteln und zu verbessern.

Direktlink zur Onlineumfrage: Online-Marketing in der Photovoltaikindustrie

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler / Photovoltaikumfrage®