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Berlin, 20. September 2012, Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass sich die Solarbranche in Richtung neuer Märkte außerhalb der EU macht. Die Umfrage basierte auf einer Zusammenarbeit zwischen der Handelsplattform Milk the Sun und dem Magazin CleanThinking.de.

Milk the Sun

Marktteilnehmer sehen sich mit sinkender Einspeisevergütung, neuen Energiegesetzen oder geänderten Richtlinien konfrontiert. Wie sich die aktuellen Entwicklungen konkret auf die einzelnen Beteiligten auswirken, darüber giben die Umfrageergebnisse zum Photovoltaikmarkt 2012 Auskunft.

Befragt wurden Projektentwickler, Anlagenbetreiber oder -besitzer, Investoren sowie Eigentümer von Dach- oder Freiflächen. Im Großen und Ganzen ist die Stimmung auf dem Photovoltaikmarkt gemäßigt bis positiv. Die Renditeerwartungen der Investoren bei aktuellen Projekten bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital liegen im vorderen Mittelfeld: 57 Prozent erwarten eine Rendite zwischen 7 und 10 Prozent. Als einen angemessenen Preis für vollständig entwickelte Projektrechte im Bereich der Dachanlagen in Deutschland, waren die Teilnehmer für einen Preis zwischen 50 und 70 Euro/kWp.

Chancen der Photovoltaik © Milk the Sun GmbH

Interessant ist, dass die Mehrheit der Befragten (41 Prozent) die größten Chancen für Photovoltaik außerhalb der EU sieht. Dies bestätigt die derzeitige Tendenz der Solarbranche, ihren Fokus auf neue Märkte wie Afrika oder Südostasien zu richten. Begründung dafür könnte in den diesjährigen gravierenden Veränderungen am heimatlichen Markt zu finden sein. Immerhin gaben 71 Prozent der Befragten an, von der gegenwärtigen EEG-Diskussion „verunsichert“ zu sein. Der PV-Marktplatz von Milk the Sun hat bereits auf diesen neuen Trend reagiert. Außereuropäische Projekte, Anlagen, Dach- und Freiflächen z.B. aus den USA, Südamerika oder der Türkei können mittlerweile auf der Onlineplattform angeboten und gehandelt werden.

Ausführliche Ergebnisse und anschauliche Graphiken finden Sie im Blog von Milk the Sun.

Quelle: Milk the Sun GmbH

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