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München/Köln, 10. Juni 2011, Nach dem weltweiten Ausbau der Laborzentren zur technischen Prüfung von Solarmodulen in den vergangenen zwei Jahren erweitert TÜV Rheinland sein breit gefächertes Leistungsprogramm für die internationale Solarbranche: Der Weltmarktführer in der Prüfung und Zertifizierung der Qualität und Sicherheit von Modulen stellt der Branche auf der Intersolar 2011 in München zahlreiche neue Dienstleistungen für Hersteller von Solarmodulen, -systemen und -komponenten sowie neue technische Prüfeinrichtungen vor.

Zu den Neuheiten zählen spezielle Belastungstests für Solarmodule sowie Beratungs- und Qualifizierungsprogramme für Investoren, Versicherungen oder Banken und andere Projektbeteiligte zur Bankability von PV-Großanlagen. Hinzu kommen die herkömmlichen Prüfungen zur Bauarteignung und Bauartzulassung sowie der Sicherheitsqualifizierung bei kristallinen und Dünnschicht-Photovoltaikmodulen oder solarthermischen Kollektoren und Systemen.

„Als führender unabhängiger Prüfdienstleister der Solarbranche ist es unser Anspruch, die schnelle technologische und wirtschaftliche Entwicklung der Branche weltweit nicht nur zu begleiten, sondern zu gestalten. Das gelingt uns durch Investition in die besten Experten und neue technologische Innovationen. Hinzu kommt die Umsetzung von Forschungsprogrammen und schließlich die Entwicklung neuer Prüfdienstleistungen, die unsere Kunden und damit die Solarbranche wirklich voranbringen“, so Matthias Heinze, bei TÜV Rheinland der globale Geschäftsfeldleiter für die Solarbranche.

Gleichzeitig erweitern die weltweit über 200 Experten von TÜV Rheinland für die Branche systematisch das internationale Netz an maßgeblichen Akkreditierungen – zuletzt durch die Partnerschaft mit BRE Global bei der Zertifizierung nach dem britischen Microgeneration Certification Scheme (MCS) und durch die Anerkennung der US-amerikanischen Arbeitsschutzbehörde OSHA zur Vergabe des für den nordamerikanischen Markt erforderlichen Prüfzeichens nach ANSI/UL1703. Das Ziel: One-stop-Testing, das den Herstellern von Solarsystemen die Produktzulassungen für alle relevanten Märkte weltweit aus einer Hand durch TÜV Rheinland bietet.

Auf der Intersolar 2011 präsentiert TÜV Rheinland Tests zu Brandschutz und Brandbeständigkeit von Modulen, einen Langzeittest zur besseren Simulation langfristiger Betriebsbedingungen für Solarmodule und das Prüfzeichen „Power controlled“. Dabei überwachen die Fachleute des unabhängigen Prüfdienstleisters, ob Hersteller die angegebene Leistung für Module in der Praxis einhalten. Ebenfalls neu im Prüfprogramm von TÜV Rheinland sind Zertifizierungen für flexible Verbundfolien von Modulen sowie Tests für die Belastung von Modulen bei salzhaltigem Klima wie z. B. in Küstennähe und Ammoniak beispielsweise in landwirtschaftlichen Betrieben.

Umfassend ist der neue PV+Test von TÜV Rheinland, mit dem Investoren die Antwort auf die Frage nach der Produkt-Bankabitity oder nach dem „guten“ Solarmodul bekommen können, das auch nach zwanzig Jahren noch seine Leistung bringt. Das komplexe Prüfsystem der 25 Einzelprüfungen, das gemeinsam mit der Solarpraxis AG und einem Industriebeirat über zwei Jahre entwickelt wurde, ist offen für alle Hersteller und wird ständig um neue Module erweitert.

Zur weltweiten Umsetzung des breit gefächerten Leistungsspektrums für die Solarbranche hat TÜV Rheinland in den vergangenen Jahren erheblich in Prüfkapazitäten investiert und setzt dieses Investitionsprogramm weiter fort. Zuletzt wurden ein neuer Prüfstand zur Analyse der spektralen Empfindlichkeit sowie der Quanteneffizienz von PV-Modulen, ein kombinierter Sonnensimulator für PV-Module und thermische Solarkollektoren und zwei Prüfkammern für Korrosionsprüfungen in Betrieb genommen.

Quelle: TÜV Rheinland

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