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Köln, 17. August 2010 - TÜV Rheinland präsentiert auf der 25. PV SEC in Valencia sein weltweites Dienstleistungsangebot im Kraftwerksbau sowie im Bereich der Prüfdienstleistungen für Solarmodule und -komponenten. Eine wichtige Rolle spielen dabei zusätzliche Prüfungen, die über grundlegende Bauart- und Sicherheitsprüfungen hinausgehen. Das gilt insbesondere für Tests von Solarmodulen, die außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind. Dazu zählen die Korrosionsresistenz bei besonders salzhaltigem Klima, Belastungen durch Ammoniak beispielsweise in landwirtschaftlichen Betrieben sowie extreme Schneelasten etwa in Bergregionen. Neu ist ferner das Prüfzeichen „Power controlled“: Damit dokumentieren Hersteller von Solarmodulen, dass die für ihre Produkte angegebene Leistungskennzeichnung freiwillig von TÜV Rheinland überwacht ist.

Neben Prüfdienstleistungen für Module und Komponenten haben Prüf- und Beratungsdienstleistungen bei Planung, Bau und Betrieb von Solarkraftwerken wachsende Bedeutung. Auch dazu informieren Experten auf der PV SEC. Insbesondere bei Investitionen in größere Anlagen und Kraftwerke steht die Absicherung der Rendite im Vordergrund. Es geht darum, Investitionen sicherer zu machen und Risiken zu begrenzen. Dieses Interesse haben die Kapitalgeber selbst, aber auch Banken und Versicherungen. Sie benötigen nachvollziehbare Faktoren, die ihre Geldanlage verlässlich machen.

TÜV Rheinland hat 1995 im Labormaßstab mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten begonnen. Das Expertennetzwerk von TÜV Rheinland für die Solarbranche umfasst 180 Fachleute in derzeit sieben Laboratorien weltweit. 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen ihre Produkte bei TÜV Rheinland insbesondere auf Sicherheit und Qualität prüfen. Weltweit gehören rund 500 Hersteller von Photovoltaik-Modulen zu den Kunden des internationalen Prüfdienstleisters. Die Fachleute prüfen nicht nur Module und Komponenten, sondern entwickeln auch neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mit und begleiten international den Aufbau von Solarkraftwerken.

Um umfassenden Service in der weltweit wachsenden Branche bieten zu können, hat TÜV Rheinland seine Prüfkapazitäten seit 2008 erheblich erweitert. Zuletzt errichtete der Prüfdienstleister in Indien ein weiteres Laborzentrum für die Kontrolle von Solarmodulen mit einer Fläche von 1.500 Quadratmetern, fünf Klimakammern sowie zwei Sonnensimulatoren. Neu ist auch das Labor von TÜV Rheinland für einphasige sowie dreiphasige Wechselrichter in Köln. In dem Labor werden Prüfungen zu Wirkungsgrad mit Bestätigung der Leistungsdaten sowie Simulation des Wirkungsgrades, zu Inselerkennung und elektrischer Sicherheit den Vorgaben für den europäischen und US-amerikanischen Markt entsprechend sowie zu elektromagnetischer Verträglichkeit

(Störfestigkeit/Störaussendung) geboten.

Prüfzentren von TÜV Rheinland für Solarmodule befinden sich ferner in Deutschland in Köln, in Shanghai, im taiwanesischen Taichun sowie zwei in Yokohama. Hinzu kommt das Labor von TÜV Rheinland PTL in Tempe/Arizona. Alle Labore entsprechen den neuesten technischen Standards, da sie in den vergangenen 24 Monaten neu eröffnet oder modernisiert wurden.

Quelle: TÜV Rheinland

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