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Bad Laasphe, 19.April 2012, Die EJOT Baubefestigungen GmbH gewinnt den Auftrag für die Lieferung von Schrauben zur Befestigung der neuen Reaktorschutzhülle des verunglückten Atomreaktors in Tschernobyl. Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich um einen der größten Einzelaufträge. Die Schrauben von EJOT müssen jetzt beweisen, dass diese für die nächsten 100 Jahre den Reaktor sicher verschließen.

Vor fast 26 Jahren, am 26. April 1986 ereignete sich im Reaktor 4 des Atomkraftwerkes Tschernobyl der Super-GAU. Seitdem sichert ein Sarkophag den havarierten Atomreaktor nur notdürftig. Die löcherige Konstruktion lässt Wasser eindringen und Staub austreten. Ihre Haltbarkeit wird auf etwa 20 bis 30 Jahre prognostiziert. Die bisherigen Stabilisierungsarbeiten sollen die rostige Schutzhülle bis etwa 2023 vor dem Einsturz bewahren. In der neuen Schutzhülle werden auch Schrauben der Firma EJOT zum Einsatz kommen und die Ruine für die nächsten 100 Jahre sicher verschließen.

Der Bogen von Tschernobyl – Bau einer neuen Schutzhülle mit EJOT Bohrschrauben

Die neue Schutzhülle ist die größte jemals gebaute bewegliche Struktur. Im April sind die Baumaßnahmen des neuen Sarkophags angelaufen, geplanter Fertigstellungstermin ist Sommer 2015. Der zerstörte Reaktorblock wird dann für mindestens 100 Jahre sicher eingeschlossen sein. Wegen der hohen Strahlenbelastung vor  Ort ist der Aufbau direkt über dem alten Sarkophag nicht möglich. Deshalb wird die Schutzhülle auf einem Nachbargelände gefertigt und dann über den bestehenden Sarkophag geschoben.

EJOT Geschäftsführer Michael Hofmann: „Höchste Produktqualität gefordert und erfüllt“

Bei der Auswahl der Zuliefererfirmen konnte EJOT die Auftraggeber in zweierlei Hinsicht überzeugen. Im Vorfeld konnte das Unternehmen umfangreiche technische Fragen detailliert beantworten. Darüber hinaus garantiert EJOT eine geschlossene Qualitätsleistung. Das bedeutet, dass sämtliche Fertigungs- und Prozessschritte durchgängig überwacht werden, angefangen von der Wareneingangsprüfung des Rohmaterials bis hin zur Endprüfung – dem Identity Check. Dabei ist es dem südwestfälischen Unternehmen wichtig, den Anspruch als Qualitätsführer zu entsprechen. Dafür stehen standardisierte Fertigungsverfahren sowie interne Prüfungen nach Vorgaben der EOTA (European Organisation for Technical Approvals).

Quelle: EJOT Baubefestigungen GmbH

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