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Solar Millennium AG

Erlangen/Berkeley/Cleveland, 21.10.2009 - Die Solar Millennium AG mit Sitz in Erlangen, bindet über ihre US amerikanische Tochtergesellschaft Solar Trust of America, LLC die Citigroup und die Deutsche Bank bei der Strukturierung und Sicherstellung der Finanzierung von mehreren geplanten solarthermischen Kraftwerken im Südwesten der USA ein. Pro Kraftwerk ist ein Finanzierungsvolumen von jeweils mehr als einer Milliarde US-Dollar vorgesehen.

Beide mandatierte Banken konzipieren zusammen mit Solar Trust of America Fremd- und Beteiligungsfinanzierungsmodelle und unterstützen bei der Einbindung von Förderungen und Kreditgarantien, die das Energieministerium (Department of Energy, DoE) im Rahmen des US-Konjunkturförderprogramms von US-Präsident Barack Obama gewährt.

Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium: „Das Engagement dieser beiden weltweit renommierten Banken für die Finanzierung unserer Projekte ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für deren Umsetzung. Damit ist die Realisierung ein gutes Stück näher gerückt. Nun geht es darum, staatliche Förderungen und Garantien in die Finanzierungsmodelle einzubinden.“

Uwe T. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Solar Trust of America, ergänzt: „Unser Ziel ist es, Marktführer im US-Solarmarkt zu werden und mit der Realisierung der ersten Kraftwerke in Kalifornien und Nevada bereits Ende 2010 zu beginnen. Damit tragen wir auch dazu bei, dass die amerikanischen Bundesstaaten ihre energiepolitischen Ziele erreichen, und stimulieren gleichzeitig die regionale Wirtschaft mit Tausenden neuer Arbeitsplätze durch Bau und Betrieb solcher Solaranlagen.“

Simon Wilske, Co-Head Corporate Finance Group, Citigroup, äußert sich zur Zusammenarbeit mit der Solar Millennium Gruppe: „Solar Millennium ist einer der führenden Technologiepartner im Bereich solarthermischer Kraftwerke, einem der zukunftsträchtigsten Segmente auf dem globalen Markt der erneuerbaren Energien. Citigroup ist als langjähriger Berater von Solar Millennium und als eine der führenden Banken in diesem Sektor sehr erfreut, Solar Millennium bei diesen bedeutenden Projekten in den USA zu unterstützen."

Dr. Thomas Rüschen, Global Head Asset Finance & Leasing, Deutsche Bank, stellt die strategische Bedeutung der Solarenergie für sein Institut heraus: „Die Deutsche Bank freut sich, als Berater für Solar Trust of America und deren Gesellschafter im Wachstumsmarkt Erneuerbare Energien in den USA tätig zu werden. Für die Deutsche Bank ist die Finanzierung und Beratung des Solarsektors ein Kerngeschäftsfeld. Auch im Rahmen der Desertec Industrial Initiative engagiert sich die Deutsche Bank gemeinsam mit der SolarMillennium Gruppe für die Sicherung einer nachhaltigen Elektrizitätsversorgung für künftige

Generationen."

Bei der Umsetzung der Projekte stützt sich Solar Trust of America auf das umfassende Know-how der Solar Millennium Gruppe bei Entwicklung, Finanzierung und Technologie solarthermischer Kraftwerke sowie auf die Erfahrung der MAN Ferrostaal AG in Konzeption und schlüsselfertigem Bau und Betrieb von industriellen Großanlagen.

Auch in den USA wird dabei die erprobte und effiziente Parabolrinnen-Technologie der Flagsol GmbH, des Technologieunternehmens innerhalb der Solar Millennium Gruppe, eingesetzt. Die Solar Millennium Gruppe hat bereits Stromabnahmeverträge, so genannte Power Purchase Agreements (PPA), für zwei jeweils 242 Megawatt große Parabolrinnen-Kraftwerke mit Option auf eine dritte Anlage mit dem kalifornischen Energieversorger Southern California Edison (SCE) abgeschlossen.

Die Projekte an den Standorten Ridgecrest, Palen und Blythe befinden sich im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Mit Nevada Energy, dem Energieversorger von Las Vegas und weiteren Großstädten in Nevada und Kalifornien, besteht zudem eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung von mindestens einem solarthermischen Kraftwerk in der Amargosa Wüste (Nevada).

Quelle: Solar Millennium AG

Sunways AG - Eine Antwort voraus.

Konstanz, 15. Oktober 2009 - Die Sunways AG, ein Produzent von Solar- und Photovoltaik-Produkten,  hat zum Endfälligkeitstermin alle noch ausstehenden Teilschuld-verschreibungen ihrer Wandelschuldverschreibung 2004/2009 zurückgezahlt. Die Tilgung erfolgte aus liquiden Mitteln des Konzerns.

Die Laufzeit der Papiere, die mit 7% p.a. auf den Bezugspreis von 100,00 € verzinst wurden, begann am 15. Oktober 2004. Die Wandelschuldverschreibung hatte ein Gesamtvolumen von 10,00 Mio. €. Während der Laufzeit hatte ein Teil der Inhaber vom Wandlungsrecht Gebrauch gemacht. Insgesamt wurde ein Betrag von rund 4,5 Mio. € in 927.237 neue Aktien gewandelt. Derzeit befinden sich 11.588.613 Aktien der Sunways AG im Umlauf.

Quelle: Sunways AG

Michael Pack, CEO der systaic AG

Düsseldorf, 8. Oktober 2009. Der Photovoltaik-Spezialist systaic AG mit Hauptsitz in Düsseldorf erwirbt den Geschäftsbetrieb der Heilbronner SOLARWATT Cells GmbH. Die Produktion hat eine Kapazität von 25 Megawatt und beschäftigt 54 Mitarbeiter. Damit profitiert SYSTAIC von mehr als 50 Jahren Erfahrung bei der Herstellung von Hightech-Solarzellen und ausgeprägtem Know-how bei hocheffizienten mono- und multikristallinen Solar-Zellen. SOLARWATT Cells ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der SOLARWATT AG in Dresden.

SYSTAIC sichert sich mit diesem Kauf ein beträchtliches Kostensenkungspotential in den Bereichen Automotive und Energiedachsysteme sowie Versorgungs- und Liefersicherheit für hochqualitative Solarzellen „made in Germany“. Der Kaufpreis für die Zellfertigung  – ein mittlerer einstelliger Millioneneurobetrag – amortisiert sich nach Berechnungen der systaic AG bereits in etwas mehr als einem Jahr.

Auch die Internationale Automobilausstellung 2009 in Frankfurt hat es gezeigt: Der Fahrzeugmarkt befindet sich mitten im Paradigmenwechsel hin zu alternativen, emissionsfreien Antriebstechnologien, mit denen ein hoher Anstieg des Strombedarfs einhergeht. Fotovoltaikschiebedächer und Solardach-Komplettlösungen werden nach Überzeugung des Unternehmens daher gleichzeitig zur serienmäßigen Standardausrüstung. Auch zur Nachrüstung sind sie zukünftig bestens geeignet. Um die entstehende hohe Nachfrage bedienen zu können, ist es entscheidend, die Versorgung zu sichern.

„Die systaic AG fokussiert sich bei ihren Solarsystemprodukten nicht auf Standard-Module und -Zellen, sondern ist Entwickler und Hersteller spezialisierter Integrationslösungen für Fotovoltaikprodukte in Haus und Fahrzeug“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der systaic AG, Michael Pack. „Für solche Applikationen benötigen wir Solarzellen mit sehr speziellen Qualitäten und höchster Effizienz. Fotovoltaikzellen in diesen Spezifikationen sind auf dem Markt nicht zu vernünftigen Preisen verfügbar. SOLARWATT Cells ist einer der ganz wenigen Produzenten weltweit, die genau diese für uns geeignete Zellbeschaffenheit in passenden Formaten anbieten.“

„Zudem sind wir durch den Kauf des Werkes in der Lage, mit einer eigenen Produktion voraussichtlich einen nennenswerten Millionenbetrag in Euro jährlich einzusparen. Damit leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung unserer Profitabilität. Die Eigenproduktion dieser hochspezifischen Produkte für dynamische Wachstumsmärkte ist für die systaic AG in Hinblick auf das Marktumfeld ein technologisch und wirtschaftlich sinnvoller Schritt“, so Michael Pack abschließend.

Quelle: systaic

Berlin 13.10.2009. Die Pläne der designierten Bundesregierung über eine Kürzung der Solarstromvergütung in Deutschland scheinen konkrete Formen anzunehmen. Offenbar bewahrheiten sich die Befürchtungen weiter Teile der Industrie früher als ursprünglich angenommen.

So demonstrieren die Politiker von CDU/CSU und FDP bereits wenige Wochen nach der Bundestagswahl Einigkeit in der Causa. Schon zum 1. Januar 2010 müssten die Vergütungssätze angepasst werden, so die Koalitionsverhandler. "Das Beispiel Spanien hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass der Photovoltaik-Markt nur durch die Änderung der Vergütungssätze um 70 Prozent einbrechen kann. Dies darf in Deutschland nicht wiederholt werden", meint hingegen die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie auf Anfrage von pressetext.

Die Wirtschaftspolitiker der künftigen Regierungsparteien begründen ihr Vorhaben, die Einspeisevergütungen von Solarstrom zu drosseln, mit den gefallenen Produktionskosten für Photovoltaik-Anlagen, die um bis zu 30 Prozent gesunken seien. Allerdings seien die Preise für Solar-Anlagen wesentlich stärker gefallen als ihre Herstellungskosten, was die Industrie belaste, warnt der Bund der Energieverbraucher. Dieser Umstand habe bereits zu ersten Insolvenzen geführt. Eine dramatische Senkung der Einspeisevergütung würde die PV-Branche "insgesamt tödlich treffen" und die Aufbauarbeit der vergangenen Jahre mit einem Schlag zerstören.

Darüber hinaus waren die Steuereinnahmen des Bundes aus dem Vorjahr höher als die Mittel, die in die Solarförderung flossen, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt. So habe Deutschland allein 2008 Steuereinnahmen in Höhe von knapp drei Mrd. Euro aus der direkten und indirekten Besteuerung deutscher Solarstromunternehmen und ihrer rund 50.000 Beschäftigten erzielt.

Die im gleichen Jahr über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gewährten Anschubinvestitionen beliefen sich hingegen nur auf rund zwei Mrd. Euro. CDU-Mittelstandspolitiker Michael Fuchs hatte in einem ARD-Interview gemeint, dass im Fall einer Drosselung der Vergütungssätze in jenen Gebieten der Erneuerbaren Energien auch investiert werden müsse, in denen noch Forschung nötig sei.

In einem Entwurf für den energiepolitischen Teil des Koalitionsvertrages heißt es, die Fördersätze seien "kritisch zu überprüfen". Zwar wollen die Wirtschaftspolitiker von CDU/CSU und FDP die Förderung des Öko-Stroms über das EEG in der Grundstruktur erhalten, berichtet das Handelsblatt.

Es bedürfe jedoch einer Anpassung der Anreize durch die Einspeisevergütungen. Ähnliche Forderungen äußerte mit SolarWorld-Chef Franz Asbeck zuletzt selbst einer der größten Branchenplayer, der "vorhandene Spielräume nutzen will, um den Stromverbraucher nicht über Gebühr zu belasten". Durch den Vorstoß gerieten andere Hersteller in Erklärungsnot.

Redakteur: Manuel Haglmüller

Quelle: pressetext

05.10.2009, Oldenburg/Prenzlau: Vorstand und Aufsichtsrat der aleo solar AG haben heute ihre gemeinsame Stellungnahme gemäß § 27 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) zum geänderten freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot der Robert Bosch GmbH vom 25. September 2009 bekanntgegeben.

Die Robert Bosch GmbH hat nunmehr auf die aufschiebende Bedingung bezüglich der Mindestannahmeschwelle gemäß Abschnitt 12.1.2 der Angebotsunterlage verzichtet. Aufgrund der Änderung des Angebots verlängert sich die Annahmefrist um zwei Wochen und zwar bis zum 12. Oktober 2009, 24:00 Uhr.

Nach Prüfung der geänderten Angebotsunterlage bewerten Vorstand und Aufsichtsrat den Verzicht auf die aufschiebende Bedingung des Erreichens der Mindestannahmeschwelle positiv. Daher führt die Angebotsänderung im Ergebnis nicht zu einer veränderten Einschätzung von Vorstand und Aufsichtsrat des Übernahmeangebots der Robert Bosch GmbH.

Quelle: aleo solar AG