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Reutlingen, 10. Dezember 2009 – Die Manz Automation AG, einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat in den letzten Wochen mehrere Aufträge im Gesamtvolumen von mehr als 15 Mio. EUR gewonnen. Die größten Bestellungen erhielt der Reutlinger Maschinenbauer von mehreren bedeutenden chinesischen Solarzellen-Herstellern. Bestandteil dieser Aufträge sind neben Automatisierungssystemen auch komplette Backend-Linien zur Herstellung kristalliner Solarzellen sowie mehrere Wafertester der neuesten Generation.

In den Backend-Produktionslinien kommen unter anderem die neu entwickelten HAP 2400 High-Accuracy-Printer von Manz zum Einsatz. Diese sind – mit einem Durchsatz von über 2.400 Solarzellen pro Stunde – die schnellsten und genausten Hochpräzisionsdrucker im Markt zur Erzeugung von Frontseitenkontakten für selektive Emitter-Zellen. Zudem wird der Wirkungsgrad der Solarzellen durch den Einsatz der Doppeldrucktechnologie nochmals erhöht.

Voraussetzung für diese Aufträge waren die erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den vergangenen Monaten, einhergehend mit umfangreichen Versuchsreihen im unternehmenseigenen Technologie- und Trainingscenter, welche die zuverlässige Funktion und Effizienzsteigerung der neu entwickelten Systeme belegten. Entscheidend für die Auftragserteilung war zudem die lokale Präsenz durch Produktions- und Servicestandorte in Asien.

Gleichzeitig konnte ein Folgeauftrag eines großen taiwanesischen PV-Herstellers für die Lieferung von Automations-Equipment gewonnen werden. Hierbei handelt es sich um einen langjährigen Kunden, der auch beim weiteren Ausbau seiner Fertigungskapazität weiterhin auf das bewährte Manz-Equipment setzt.

Die Auslieferung der Bestellungen wird innerhalb des ersten Halbjahrs 2010 erfolgen.

Aufgrund der spürbaren Schwierigkeiten im Markt für Dünnschichttechnologie hat sich die Manz Automation mit einem Großkunden über die Neustrukturierung eines bestehenden Auftrags verständigt. Dies hat folgende Auswirkungen: Alle bereits gefertigten Laserstrukturierungsmaschinen werden noch in diesem Jahr ausgeliefert und sich damit positiv im Umsatz- und Ertrag widerspiegeln. Für den restlichen Auftragswert wird Manz einen leicht positiven Einmaleffekt realisieren, der ebenfalls noch im Geschäftsjahr 2009 umsatz- und ertragswirksam wird.

Unter Berücksichtigung der Neuaufträge sowie den getroffenen Vereinbarungen mit dem langjährigen Großkunden beläuft sich der Auftragsbestand auf derzeit 65,3 Mio. EUR. Weitere große Aufträge aus dem Bereich Solar und LCD werden derzeit verhandelt, deren Abschluss in den ersten Monaten des neuen Jahres erwartet wird.

 

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation, sieht durch die Neuaufträge die F&E-Strategie bestätigt und blickt sehr zuversichtlich in die Zukunft: „Mit unseren hocheffizienten und hochintegrierten Maschinen haben wir neue Maßstäbe gesetzt. Insbesondere unser Backend zeichnet sich durch zahlreiche Innovationen aus, die den Wirkungsgrad der Solarzellen signifikant erhöhen und den Produktionsprozess optimieren. Damit werden wir unserer Rolle als Innovationsmotor gerecht und bieten der Branche die notwendigen Technologien, um nun nach der Krise wieder erfolgreich und profitabel am Markt agieren zu können.“ Er ergänzt: „Die akquirierten Neuaufträge beleben unser Geschäft erheblich und bestätigen unsere Unternehmensstrategie, insbesondere in Forschung und Entwicklung zu investieren.“

Quelle: Manz Automation AG

Dipl.-Ing. Roland Lacher, Vorsitzender des Vorstandes

Kahl am Main, 07. Dezember 2009 - Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG aus Kahl, erwirbt die restlichen 49 % an der STANGL Semiconductor Equipment AG (STANGL), Fürstenfeldbruck bei München. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute am 07.12.2009 unterzeichnet. SINGULUS erwartet das Closing zum Ende des Jahres und besitzt nach der Übernahme 100 % der Anteile von STANGL.

Es ist SINGULUS damit gelungen, den Kauf der STANGL-Anteile gegenüber früheren Planungen vorzuziehen und einen deutlich niedrigeren Kaufpreis als für die erste Tranche von 2007 zu bezahlen.

Durch die endgültige Akquisition von STANGL schafft SINGULUS die Voraussetzungen, um noch schneller im Segment Solar zu expandieren. „STANGL war die erste Akquisition außerhalb unseres traditionellen Arbeitsgebietes der Optical Disc Produktionsanlagen. Wir haben damit sofort den strategisch sehr wichtigen Marktzugang zur Photovoltaik-Industrie möglich gemacht. Wir werden uns deutlicher auf das Systemgeschäft mit Produktionsanlagen für Solarzellen konzentrieren und unser Know how in der Beschichtungs- und Automatisierungstechnik sowie im Systemgeschäft einbringen“, sagte Roland Lacher, Vorstandsvorsitzender der SINGULUS TECHNOLOGIES AG.

Roland Lacher weiter:“ Die Nachfrage von Kunden konzentriert sich immer mehr auf verbesserte Zellkonzepte mit höheren Wirkungsgraden und Fertigungstechnologien mit gleichzeitig sinkenden Herstellkosten. Die geforderten Verbesserungen betreffen alle Fertigungsschritte in der Silizium– und auch Dünnschicht–Solartechnik. SINGULUS und STANGL kooperieren mit führenden Zellherstellern bei der Entwicklung neuer Technologien und neuer Anlagenkonzepte“.

SINGULUS TECHNOLOGIES wird zusammen mit STANGL das Solargeschäft konsequent ausbauen. STANGL ist einer der wichtigen Anbieter nasschemischer Anlagen für die kristalline Silizium-Solartechnik als auch für die Dünnschicht-Solartechnik.  In Kombination mit den Anlagen von STANGL bietet SINGULUS TECHNOLOGIES mit der Nasschemie, der Vakuumbeschichtung sowie dem Wafer-Handlingsystem wichtige Anlagenbaugruppen einer Fertigungslinie für kristalline Silizium Solarzellen an. Auch für die Dünnschicht-Solartechnik werden neue Fertigungsverfahren integriert und angeboten.

Ziel ist es, bei Produktionsanlagen und -Systemen für Solarzellen in den nächsten Jahren die Position auszubauen und am kommenden Wachstum in diesem Markt zu partizipieren.

Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG

Solarthermisches Kraftwerk PE 1

Karlsruhe, 01. Dezember 2009 - Das solarthermische Kraftwerk PE 2 basiert auf der von Novatec Biosol AG entwickelten innovativen Solartechnik NOVA-1. Die Vorregistrierung des Kraftwerks wurde am 11.11.2009 vom spanischen Minister für Industrie, Handel und Tourismus, Miguel Sebastián Gascón, bekannt gegeben. Damit ist der gesetzliche Einspeisetarif über 25 Jahre garantiert.

Die BLB (Bayerische Landesbank), Caja Madrid (Caja de Ahorros y Monte de Piedad de Madrid), Commerzbank AG und Rabobank (Coöperatieve Centrale Raiffeisen-Boerenleenbank B.A.) werden gemeinsam ein Exportkreditdarlehen von bis zu 90 Millionen Euro finanzieren, im Rahmen einer Exportkreditversicherung von Euler Hermes.

Die Baukosten für das 30 MW Kraftwerk belaufen sich auf 120 Millionen Euro. Das Exportkreditdarlehen wird den Export und Aufbau von Novatec’s 300.000 m2 großen Solarfeld sowie die Ausfuhr von Schlüsselkomponenten des Kraftwerksblocks aus Deutschland und der Europäischen Union beinhalten.

Die Fremdfinanzierung soll bis Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein

Das Projekt PE 2, an dem der Schweizer Energiekonzern Elektra Baselland mehrheitlich beteiligt ist, wird in der Region Murcia, Südspanien, gebaut werden. In direkter Nähe befindet sich das 1,4 MW Demonstrationskraftwerk PE 1, das seit März 2009 an das spanische Stromnetz angeschlossen ist und die erfolgreiche Umsetzung von Novatec’s direkt verdampfender Fresnel -Kollektortechnik unter Beweis stellt.

Quelle: NOVATEC BIOSOL

Hamburg, 03. Dezember 2009 – Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Conetwork Erneuerbare Energien Holding GmbH & Co. KGaA (CEE) gehört zu den wenigen führenden deutschen Beteiligungsunternehmen der Branche, die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien und Cleantech spezialisiert haben.

Die Gesellschaft verfügt über insgesamt 100 Mio. Euro Beteiligungskapital. Davon sind derzeit rund 42 Mio. Euro in den Bereichen Photovoltaik, Biogas und Biomasse investiert. Bis 2011 plant CEE, vollständig investiert zu sein und prüft daher kontinuierlich weitere Beteiligungsmöglichkeiten in den genannten Bereichen. Darüber hinaus interessieren sich die Hamburger für oberflächennahe Geothermie, Wasser- und Windkraft. Zum Investorenkreis von CEE zählen institutionelle Anleger und Family Offices mit einem langfristigen Anlagehorizont.

Die Beteiligungsdauer liegt in der Regel zwischen fünf und zehn Jahren, bei einzelnen Projekten ist aber auch eine Beteiligung über zwanzig Jahre und länger denkbar. CEE investiert hauptsächlich in Deutschland und anderen EU-Staaten und engagiert sich sowohl in Form von Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen als auch durch Mezzanine-Investments. Der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Unternehmen. „Unser Ziel ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien langfristig zu begleiten und unsere Investoren bei einem optimalen Rendite-Risiko-Verhältnis an den Wachstumschancen des Marktes teilhaben zu lassen“, erläutert Detlef Schreiber, Geschäftsführer von CEE. „Als Investor übernehmen wir eine wichtige Rolle bei der Förderung neuer Technologien und ihrer Markteinführung.“

 

CEE investiert sowohl in regenerative Energieprojekte wie Biogasanlagen, Biomassekraftwerke und Solarparks als auch in innovative Technologien junger und mittelständischer Unternehmen. Teil des Konzeptes ist es, vielversprechende Entwicklungen in ihren Anfängen zu fördern und diese dann später im Rahmen größerer Projekte einzusetzen. Synergie-Effekte lassen sich so optimal nutzen. Ein weiterer Vorteil: Mögliche Risiken können verlässlicher bewertet werden, wenn sich Branchenkenntnis und Technologie-Know-how vereinen.

„Mit unseren Venture-Capital- und Private-Equity-Finanzierungen bewegen wir uns entlang der Wertschöpfungskette einer Branche“, so Schreiber. „Wir verbinden ein diversifiziertes Portfolio mit nachhaltiger Wachstumsförderung und skalieren dabei kontinuierlich unsere bestehende Branchen-Expertise.“

Quelle: CEE

Solar Millennium AG

Erlangen, 30. November 2009 - Die Solar Millennium AG bietet Investoren ab heute erstmals die Möglichkeit, über einen geschlossenen Fonds von den Erträgen eines solarthermischen Kraftwerks zu profitieren und gleichzeitig den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern.

Die Anleger investieren dabei in ein konkretes Projekt: das 50-MW-Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 3 in Südspanien. Das Unternehmen prognostiziert für den Andasol Fonds eine Rendite von 8,0% p.a. (exkl. Agio und vor Abgeltungssteuer) auf die Beteiligungssumme. Über diesen Fonds erwerben und halten Investoren eine Genussrechtsbeteiligung an der Andasol 3 Kraftwerks GmbH, die ihrerseits eine Beteiligung in Höhe von 13% an der Kraftwerkgesellschaft des spanischen Solarkraftwerks Andasol 3 halten wird. Das Zeichnungsvolumen umfasst rund 48 Mio. Euro, der Ausgabeaufschlag (Agio) beträgt 2,5% bis zum 15.01.2010, anschließend 5%. Der Fonds richtet sich an Investoren mit Wohnsitz in Deutschland, die sich ab 5.000 Euro beteiligen können.

Die staatlich garantierte Einspeisevergütung sorgt über die gesamte Laufzeit des Kraftwerks für stabile Einnahmen mit Inflationsschutz. Das Kraftwerk befindet sich bereits im Bau und das Erreichen der prognostizierten Strommenge wurde vertraglich garantiert. Solar Millennium hat mit dem Fondskonzept neben den klassischen Finanzierungswegen ein Instrument gewählt, welches der Gruppe insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzmarktkrise die notwendige Flexibilität und einen erweiterten Handlungsspielraum bietet.

Für Privatinvestoren stellt der Fonds eine Kapitalanlage zur Optimierung des Anlageportfolios dar, da die Rendite aus dem Fonds weitgehend unabhängig von Konjunkturzyklen ist. In der gewählten Fondsstruktur erhalten die Anleger zudem schon innerhalb der ersten drei Jahre nahezu die Hälfte des eingezahlten Kapitals wieder zurück.

Thomas Mayer, Finanzvorstand der Solar Millennium AG: „Solarthermische Kraftwerke bieten eine gleichermaßen sichere wie renditestarke Geldanlage, die zudem durch eine staatlich garantierte Einspeisevergütung während der gesamten geplanten Laufzeit abgesichert ist. Unser Fonds stellt eine attraktive und solide Investitionsmöglichkeit für langfristig orientierte Anleger dar. Vor dem Hintergrund unserer gut gefüllten Projektpipeline werden in Zukunft Fonds nicht nur eine ideale Alternative, sondern eine tragende Säule für

die Finanzierung unserer Projekte darstellen.“

Andasol 3 ist das dritte Kraftwerk seiner Art in Europa und befindet sich seit Mitte 2009 im Bau. Mehr als 60.000 m2 Kollektorfläche sind bereits fertiggestellt. Die Anlage mit einer elektrischen Leistung von 50 Megawatt wird zusammen mit den unmittelbar benachbarten Schwesterprojekten Andasol 1 und 2 rund eine halbe Million Menschen mit klimafreundlichem Strom versorgen. Dank ihrer thermischen Speicher können die Kraftwerke Solarstrom auch nach Sonnenuntergang planbar bereitstellen.

Quelle: Solar Millennium AG