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Freudenstadt, 15. Dezember 2009 - Hinter den Investitionen in Millionenhöhe steckt unternehmerische Weitsicht: Weil die Umsätze im Maschinenbau drastisch gefallen sind, suchen die Freudenstädter Maschinenbauer Wege, um Kompetenzen und Wertschöpfung ins Haus zu holen.

Der Pressen- und Laminieranlagen-Hersteller investierte deshalb in diesem Jahr rund 3,3 Millionen Euro in neue Werkzeugmaschinen. Auf ihnen sollen zum einen Heiz- und Kühlplatten für Maschinen der Solar- und Kreditkartenindustrie in Eigenregie gefertigt werden. Zum anderen wollen die Schwarzwälder künftig vor allem Walzen und Hydraulikzylinder sämtlicher Bauarten, die hauptsächlich im Holz- und Leiterplattenbereich zum Einsatz kommen, komplett inhouse fertigen. Mit Hilfe des 800.000 Euro teuren CNC-Drehzentrums des Chemnitzer Herstellers Niles- Simmons, Typenreihe N30x4500, will Bürkle künftig größere Werkstücke bearbeiten.

Produktionsleiter Erich Hermann erklärt: „Auf dieser Maschine können wir bis zu einer Länge von 4500 mm Stahlteile fräsen, bohren und drehen.“ Beim Vorgängermodell war bei 3000 mm Bearbeitungslänge Schluss. 20 Prozent der Walzen, die hier gefertigt werden, musste Bürkle bisher zukaufen. Diese 600.000 Euro Wertschöpfung generieren die Lackmaschinenspezialisten nun selbst. Pro Jahr laufen mehr als 1000 Walzen und zwischen 200 und 250 Hydraulikzylinder auf der neuen N30, die einen Lebenszyklus von mindestens zwölf Jahren hat. Vorteil für Bürkles Kunden: Speziell bei den Walzen steckt hinter dem ausgebauten Teilespektrum eine Qualitätssteigerung. Ist die neue Anlage doch in der Lage, sofort nach der Bearbeitung das Werkstück im Toleranzbereich von einem hundertstel Millimeter zu vermessen.

Eine weitere Million Euro fließt in ein Portalbearbeitungszentrum der Marke Unisign aus den Niederlanden. Diese Maschine vom Typ Uniport 6000 schaffte Bürkle an, um Heizund Kühlplatten selbst fertigen zu können. Die bisher im Volumen zwischen vier und sechs Millionen Euro zugekauften Stahlplatten setzt der Anlagenbauer vor allem in der Photovoltaik- sowie in der Kreditkartenindustrie ein. Jährlich sollen allein auf dieser Anlage bis zu 450 Heiz- und Kühlplatten mit einer Länge von bis zu 6000 mm produziert werden.

In Kombination mit der ebenfalls erworbenen Tiefbohrmaschine des italienischen Herstellers I.M.S.A. (Typ MF 2500BB) für eine Million Euro kann Bürkle den gesamten Herstellungsprozess der bis zu zwei Tonnen schweren Stahlplatten vollautomatisch abbilden.

So arbeitet sich die I.M.S.A.bis zu einer Bohrtiefe von 2500 mm beidseitig in das Werkstück hinein, wobei der Durchmesser der Bohrung zwischen 20 und 26 mm liegt. Bis zu 120 laufende Meter umfasst das komplette Kanalnetz der ausgehöhlten Platte, in dem später Thermoöl fließt und für die passende Temperatur sorgt. Dabei gilt die Kompetenz des Tiefbohrens für den Maschinenbau als Königsklasse. „Nur wenige trauen sich zu, dieses Know-how inhouse zu entwickeln und anzuwenden“, weiß Hermann. Zwei bis drei Jahre müsse ein Anlagenbauer aufbringen, um effektiv und fehlerfrei liefern zu können, meint der Produktionsleiter. Auch Bürkle testete mit Vorlieferanten und Werkzeugmaschinenherstellern, bis klar war, künftig die Tiefbohrtechnologie selbst auszuführen.

„Dieser Wissensvorsprung ist ein Wettbewerbsvorteil“, kommentiert Bürkle-Chef Hans-Joachim Bender die hinzugewonnene Fertigungstiefe. Der Ingenieur rechnet mit weiteren 300.000 Euro an Werkzeugkosten für die drei Anlagen, für neue Fundamente mussten bereits 200.000 Euro investiert werden, so dass Bürkle im Krisenjahr 2009 in Summe rund 3,3 Millionen Euro in neue Herstellungstechnologien investiert. Die Laufzeiten der Maschinen, die im Dreischichtbetrieb eingesetzt werden sollen, betragen zwischen acht und zehn Jahren. Weiteres Einsparpotenzial sieht Hermann in den Rüstzeiten, die teilweise um bis zu 80 Prozent sinken.

Quelle: ROBERT BÜRKLE GmbH

Wien 15. Dezember 2009 - Die österreichische Sonneninvest AG wird in den kommenden beiden Jahren über 80 Mio. Euro in Photovoltaikanlagen in Bayern investieren. Die Anlagen werden ausschließlich auf bereits bestehenden Industriedächern in Passau, Regensburg, Nürnberg und zwei weiteren Standorten in Bayern errichtet und verfügen über eine Spitzenleistung von über 31 MW. Die Gesamtfläche der mittels Exklusivverträgen mit den Dacheigentümern bereits gesicherten Dächer beträgt über 922.000m². Bereits im 2.Quartal 2010 werden die ersten Photovoltaik-Anlagen in Passau und Regensburg ans Netz gehen.

Wir sind grüner als grün "Unserem Leitsatz: Wir sind grüner als grün! folgend haben wir uns entschlossen, massiv auf Photovoltaikanlagen auf Dächern zu setzen. Somit können wir bestehende großflächige Dächer platzsparend für den Umweltschutz nutzen und erzielen eine typische Win-Win-Situation", so Vorstandsmitglied Michael Richter. "Der Dachbesitzer trägt etwas zum Klimaschutz bei und erhält eine angemessene Dachmiete, die Sonneninvest AG als Betreiber der Anlagen erzielt über den eingespeisten Solarstrom attraktive Renditen", führt Richter weiter aus.

Bereits bis Ende 2010 werden von führenden Generalunternehmen im Auftrag der Sonneninvest AG in Bayern Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von über 15 MWp errichtet. Vergleichsweise wurden 2008 in ganz Österreich gerade einmal 4,6 MW neu installiert.

Anleger können sich jetzt durch ein Investment in den 7% Sonneninvest Corporate Bond 2009-2019 hohe Zinsen sichern. Die Laufzeit der an der Wiener Börse notierten Unternehmensanleihe (ISIN AT 0000A0EU88) beträgt 10 Jahre, die Stückelung 50.000 Euro. Das Management der Sonneninvest AG besteht aus Investmentspezialisten mit über 20 Jahren Erfahrung im internationalen Veranlagungsbereich.

Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenlicht in ökologischen Strom um und tragen somit zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Durch den Verkauf des produzierten Stroms erwirtschaften die Anlagen kalkulierbare Einnahmen. Die Höhe der Stromvergütung ist durch das Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG) für 20 Jahre garantiert. Somit erzielt die Sonneninvest AG, unabhängig von Schwankungen der Kapitalmärkte und Wirtschaftskrisen, langfristig ansprechende Renditen.

Quelle: Sonneninvest AG

Hamburg, 08. Dezember 2009 - Im kommenden Monat wird der erste Solarfonds von Neitzel & Cie. in den Vertrieb gehen. Mit dem Geschlossenen Fonds Solarenergie Nord investiert das Hamburger Emissionshaus in norddeutsche Photovoltaik-Anlagen. Erstes Zielinvestitionsobjekt soll der Solarpark Meldorf in Schleswig-Holstein mit 7,4 Megawatt Gesamtleistung sein.

Die Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe mit ca. 3,4 Megawatt erfolgt noch im Dezember 2009, die zweite Ausbaustufe mit ca. 4,0 Megawatt wird bis 30. März 2010 in Betrieb genommen. Das geplante Investitionsvolumen des Fonds beläuft sich auf maximal 36,5 Millionen Euro, wobei das Emissionskapital bis zu 10 Millionen Euro betragen soll. Bei einer geplanten Laufzeit von 20 Jahren startet der Fonds bei anfänglich hohen Ausschüttungen von knapp zehn Prozent.

Anschließende Auszahlungen werden mit ca. 8 Prozent, ansteigend bis auf 22 Prozent, prognostiziert. Anleger können ab einer Mindestbeteiligung von 10.000 Euro (zzgl. drei Prozent Agio) eine Gesamtausschüttung von prognostizierten 205 Prozent erwarten.

Das Emissionshaus Neitzel & Cie. war bisher auf geschlossene maritime Beteiligungen spezialisiert. Bei der Erweiterung ihres Produktangebots um Solarfonds setzt Geschäftsführer Bernd Neitzel auf ein überzeugendes Gesamtkonzept. „In das Projekt sind langjährige Netzwerkpartner eingebunden, die großes eigenes Interesse am Erfolg des Fondsproduktes haben.“

In Zusammenarbeit mit der erfahrenen Hamburger SunEnergy als Generalübernehmer und technischen Betriebsführer sowie den Spezialisten der Husumer Q 1, verantwortlich für die kaufmännische Betriebsführung, sind sehr gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Beteiligungsangebot im Segment Solarenergie geschaffen worden. Ein weiterer Vorteil sind die Preise für Module in Deutschland, sie fallen deutlich niedriger aus als in Spanien und Italien. „Bei dem Solarenergie Nord haben wir konservativ kalkuliert.“, so Neitzel weiter, „dabei ist der Erlös für den Verkauf der Anlage noch nicht inbegriffen.“

Mit dem Solarfonds hat sich Neitzel & Cie. für die Vorteile des Standorts Norddeutschland entschieden. „Aus der Region und für die Region, denn natürlich sprechen wir mit unseren Partnern von Q 1 auch besonders die Bürger der Region mit dieser Investition an.“, so Neitzel. Der Norden bietet viele sonnige Flächen und empfängt jährlich bis zu 1071 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das Emissionshaus setzt in Meldorf auf die professionelle Expertise von SunEnergy und auf polykristalline Hochleistungsmodule von Hyundai und die Wechselrichter des Herstellers SolarMax by Sputnik Engeneering, mit denen zusätzliche Effizienzsteigerungen bei der Stromerzeugung erreichbar sind. Der Verkaufsprospekt wird in Kürze der BaFin zur Genehmigung vorgelegt.

Quelle:  Neitzel & Cie.

Hamburg, 15. Dezember 2009 - Die Hesse Newman Capital AG steigt in den Markt für Solarfonds ein. In Kooperation mit der Alpine-Energie Gruppe entwickelt das Hamburger Emissionshaus ab sofort eigene Solaranlagen-Projekte. Investitionsfokus sind Photovoltaik-Anlagen in Italien, Spanien und Deutschland.

Alpine-Energie sichert als Projektentwickler und Generalunternehmer die Errichtung und Inbetriebnahme der Solarkraftwerke. Hesse Newman Capital arrangiert die Finanzierung aus Fremd- und Eigenkapital.

Neben dem Ankauf schlüsselfertiger Anlagen erweitert Hesse Newman Capital mit der neuen Kooperation seinen Kreis potenzieller Geschäftspartner im Bereich der regenerativen Energien. So finden ab sofort auch Projektentwickler in Hesse Newman Capital einen Ansprechpartner, der eine Gesamtlösung mit einem renommierten Full-Service-Anbieter inklusive Endfinanzierung durch das Emissionshaus anbieten kann.

„Die Assetklasse Erneuerbare Energien gehört zu den stärksten Wachstumssegmenten im Bereich der geschlossenen Fonds.“, erklärt Marc Drießen, Vorstand der Hesse Newman Capital AG. „Neben dem Erwerb schlüsselfertiger Anlagen können wir durch die Kooperation mit Alpine-Energie zusätzlich Projektentwicklern die Finanzierung und fachgerechte Realisierung der Projekte mit  erfahrenen Partnern bieten.“

Quelle: Hesse Newman Capital AG

Pfäffikon, 08. Dezember 2009 – Um die Finanzierung des Oerlikon Konzerns nachhaltig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen, hat das Unternehmen am 25. November 2009 seinen Syndikatsbanken einen ganzheitlichen Restrukturierungsvorschlag unterbreitet, der die Finanzierung des Unternehmens nachhaltig sicherstellen soll.

Dieser Vorschlag beinhaltet die Stundung der Rückzahlung der festen Tranche (Term Loan) und des Revolving Kredits, verringerte Zinssätze und die Umwandlung von Teilen der Bankschulden in eine Kapitalbeteiligung an OC Oerlikon. Der Vorschlag sieht darüber hinaus eine substantielle Herabsetzung des aktuellen Aktienkapitals mit anschliessender Kapitalerhöhung vor.

Die Renova Group, mit 45 Prozent Aktienbesitz und Hauptaktionär des Oerlikon Konzerns, hat seine Bereitschaft erklärt, an einer Kapitalerhöhung teilzunehmen und als „Underwriter“ aufzutreten. Die Finalisierung der Details des Restrukturierungs- und Refinanzierungsprogramms in Zusammenarbeit mit den Syndikatsbanken wird bis Ende Februar 2010 erwartet. Die anschliessende Kapitalerhöhung ist innerhalb der ersten Jahreshälfte 2010 vorgesehen.

Weiter gibt Oerlikon eine ausserordentliche Abschreibung im Solar-Segment in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags (CHF) bekannt. Aufgrund eines Technologiesprungs in der Herstellung der Produktionsanlagen und im Produktdesign sowie eines weiterhin schwierigen Marktumfelds haben Management und Verwaltungsrat beschlossen, die Bewertung des Lagerbestands entsprechend anzupassen. Diese Abschreibung hat keinen Einfluss auf die Barbestände bzw. den Geldfluss des Konzerns im aktuellen Geschäftsjahr.

Quelle: OC Oerlikon Management AG