photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Top-Thema

Sovello AG

Thalheim, 29. Januar 2010 - Die europäische Kommission gab heute bekannt, dass ein Teil der Fördermittel, die für die Errichtung der ersten integrierten Produktionslinie der damaligen EverQ GmbH (heute Sovello AG) im Jahr 2006 gewährt wurden, zurückgefordert wird.

Bei dem Betrag von voraussichtlich rund 11 Mio. € handelt es sich um eine besondere Förderung für kleine und mittlere Unternehmen, den sogenannten KMU-Bonus. Nach einem im Jahr 2008 eingeleiteten Hauptprüfverfahren gelangte die EU-Kommission nun zu der Einschätzung, dass der Einfluss des Gesellschafters Q-Cells AG (heute Q-Cells SE) tatsächlich weitaus größer gewesen sei, als dies bei einer Beteiligung von 24,9% normalerweise der Fall sei.

Aufgrund von Informationen im Rahmen der Prüfung der Förderfähigkeit des zweiten Werks von Sovello im Jahr 2006 sei deutlich geworden, dass die damals bereits größere Q-Cells AG angesichts Ihres Einflusses als Partnerunternehmen von Sovello einzustufen gewesen sei. Da Umsatz und Mitarbeiterzahl von Partnerunternehmen bei der Vergabe eines KMU-Aufschlags berücksichtigt würden, sei dieser Teil der Förderung der ersten Produktionslinie nicht mit dem EU-Beihilferecht vereinbar gewesen.

Die Sovello AG bedauert die heute bekannt gegebene Entscheidung und hält sie für schwer nachvollziehbar. Sovello weist darauf hin, dass die Fördermittel zweckgerecht eingesetzt wurden und einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung von rund 1.200 Arbeitsplätzen bei der heutigen Sovello AG in den letzten vier Jahren geleistet haben. Die mit der Entscheidung verbundene finanzielle Belastung für die Gesellschaft und die Gesellschafter kommt angesichts der starken Konkurrenz von asiatischen Wettbewerbern, die eine sehr große staatliche Unterstützung erfahren, äußerst ungelegen und mindert den Spielraum für wichtige Investitionen in Technologie und Wachstum.

Die Sovello AG verwahrt sich gegen den Vorwurf der EU-Kommission, Sovello (bzw. die damalige EverQ GmbH) habe die Beteiligung eines seiner Joint-Venture-Partner künstlich unter 25 % gehalten, da die Entscheidung über die Eigentumsverhältnisse an einer Gesellschaft allein in der Entscheidungskompetenz der Gesellschafter liegt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch unklar, ob das Unternehmen gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen wird.

Quelle: Sovello AG

Scheuten Solar

Venlo, 28. Januar 2010 - In dieser Woche hat der US-amerikanische Bundesstaat Pennsylvania insgesamt 9,5 Mio. US-Dollar an staatlicher Finanzierungshilfe als Anreiz für Solarprojekte bewilligt. Den größten Anteil der Finanzierungshilfe, nämlich einen Betrag von 3 Mio. US-Dollar erhält Scheuten Solar USA Inc., um ein Photovoltaikkraftwerk im Bundesstaat Pennsylvania zu errichten. Die Solaranlage wird auf einer Brachfläche gebaut werden und eine Nennleistung von 5 MWp haben. Bis Ende 2010 wird das Projekt abgeschlossen sein.

“Der Erhalt dieser Finanzierungshilfe stellt einen Meilenstein für unser Büro in den USA dar und gibt uns die Möglichkeit, weitere Schritte im amerikanischen Markt zu unternehmen”, erklärt Frans van den Heuvel, Chief Executive Officer.

“Diese beträchtliche Investition in Höhe von 9,5 Mio. US-Dollar verschafft 149 Personen Arbeit, regt zu Privatinvestitionen in Höhe von weiteren 46 Mio. US-Dollar an und wird nach Fertigstellung der Solaranlage ausreichend Strom zur Betreibung von 1200 Haushalten pro Jahr generieren”, so Edward G. Rendell, Ministerpräsident des Bundesstaates Pennsylvania.

Quelle: Scheuten Solar

Freiburg, 25. Januar 2010 - Die S.A.G. Solarstrom AG hat von der ihr errichteten 4,6 MWp-Anlage auf dem Dach des Dehner Gartencenters in Rain am Lech 4,2 MWp in den eigenen Bestand übernommen und für das damit verbundene Investitionsvolumen von über € 14 Mio. eine 18jährige Finanzierung über € 10 Mio. mit der Deutsche Bank AG abgeschlossen.

Die aus Dünnschicht-Modulen von First Solar bestehende Dachanlage wird damit den Bereich Stromproduktion stärken und attraktive Ergebnisbeiträge liefern. „Mit dieser Anlage stärken wir den Geschäftsbereich Stromproduktion nachhaltig“, erläutert Dr. Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. Die mit KfW-Mitteln aus dem Programm Erneuerbare Energien schnell und unkompliziert erfolgte Finanzierung unterlege einmal mehr den mittlerweile erreichten guten Ruf der S.A.G. Solarstrom AG bei Banken. „Die Finanzierung konnte zu einem attraktiven Zinssatz abgeschlossen werden“, so Christoph Koch, Finanzvorstand des Solarunternehmens.  Daher und aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit der Anlage werde man mit dieser eine attraktive Rendite erzielen.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Versicherungsspezialist Gerd Rosanowske

Köln, 27. Januar 2010 - Versicherungsmakler Gerd Rosanowske ist seit 1999 im Versicherungsgeschäft tätig und gilt als einer der führenden Makler für Photovoltaikversicherungen. Gemeinsam mit den großen Versicherern der Branche hat er etliche Spezial-Konzepte für Betreiber von Photovoltaikanlagen und Solarunternehmen entwickelt, welche erfolgreich in den deutschen sowie ausländischen Solarmarkt eingeführt wurden. Kaum jemand kennt den Photovoltaik-Versicherungsmarkt besser als Gerd Rosanowske.

Spezialversicherungen entstehen aus speziellen und individuellen Kundenwünschen

Zigtausende Kunden wurden bereits von Rosanowske fachmännisch und gezielt beraten und weit über den Abschluss hinaus betreut. Kundenzufriedenheit heißt sein Erfolgsrezept und ist ein immerwährender Prozess, der nie endet – „das gilt auch für das Onlinegeschäft“, betont Rosanowske. Nur wer den Kunden mit den Augen des Kunden sieht, kann entsprechende Spezial-Produkte entwickeln und das Beratungsniveau hoch halten.

Das typische Beratergeschäft findet bei derartigen Produkten nicht mehr beim Kunden direkt, sondern über das Internet statt. Der Kunde möchte alle Informationen über das gesuchte Produkt sofort abrufbereit vorfinden und sich ausführlich darüber informieren. Noch offene Fragen werden vorab oder anschließend über den telefonischen Support und Beratungsservice durch das Team des Versicherungsmaklers Rosanowske beantwortet.

Kundenzufriedenheit als Erfolgsfaktor

Um die Kundenzufriedenheit immer auf einem hohen Level zu halten, startet der Versicherungsmakler Gerd Rosanowske über das Umfrageportal http://www.photovoltaikumfrage.de/ erneut eine Meinungsumfrage zum Thema Kundenzufriedenheit. In dieser Umfrage werden Bestandskunden gebeten, zu gewissen Themen Stellung zu nehmen. Rosanowske möchte mit den Ergebnissen aus der Umfrage seinen Service und Dienst am Kunden permanent verbessern. Grundsätzlich soll mit jährlich stattfindenden Kundenbefragungen herausgefunden werden, wie zufrieden die Kunden mit den Produkten und den angebotenen Dienstleistungen sind.

"Ich bin erst dann zufrieden, wenn es auch meine Kunden sind", so Rosanowske. „Wir möchten unseren Kunden einen einzigartigen Service und Mehrwert bieten. Dies gelingt nur, wenn Umfragen zur Kundenzufriedenheit regelmäßig gestartet, ausgewertet und miteinander verglichen werden“, so Rosanowske weiter.

Quelle: Versicherungsmakler Gerd Rosanowske

Hamburg, 24 Januar 2010 – Die Hamburger Conergy AG und der US-amerikanische Waferhersteller MEMC Inc. haben ihren Rechtsstreit außergerichtlich beigelegt und sich auf eine erneute Anpassung des ursprünglich $ 8 Mrd. schweren Wafer-Liefervertrags geeinigt. Die von MEMC künftig zu beziehende Menge wird an den Bedarf der Conergy Solarfabrik in Frankfurt (Oder) angepasst. Die Waferpreise orientieren sich am jeweiligen Marktpreis.

„Für Conergy ist dies ein Befreiungsschlag“, so Conergy CEO Dieter Ammer. „Mit der jetzt ausgehandelten Einigung haben wir es geschafft, unser Unternehmen von einer wesentlichen Bürde zu befreien. Damit stärken wir unsere Wettbewerbsposition und machen unser operatives Geschäft noch flexibler – und genau das macht uns attraktiver. MEMC hat sich als kundenorientiertes Unternehmen gezeigt und wir freuen uns, die strategische Partnerschaft mit Ihnen fortzuführen.“

Den Durchbruch bei den Verhandlungen begrüßt auch Ken Hannah, MEMC President of Solar Materials: „Auch wir freuen uns über die erzielte Einigung, mit der wir unsere gemeinsamen Geschäftsbeziehungen fortsetzen werden. In Zukunft werden wir Conergy wieder mit substantiellen Mengen hochqualitativer Wafer beliefern. Darüber hinaus haben wir beschlossen, künftig beim Bau von Großprojekten umfangreich zusammenzuarbeiten. Auch dies wird für beide Unternehmen zusätzliches Wachstum bedeuten, unter anderem auch hier durch die Verwendung von MEMC Wafern.“

MEMC wird in Zukunft rund die Hälfte des Conergy Bedarfs – insbesondere von Frankfurt (Oder) – stellen. Die übrige Versorgung wird Conergy mit Lieferungen Dritter abdecken. Darüber hinaus erlaubt die Einigung Conergy, Ingots von anderen Lieferanten zu beziehen. So kann das Unternehmen auch seine Wafersägerei in Frankfurt (Oder) weiter auszulasten und damit die Wertschöpfung vertiefen.

Damit sind für Conergy drohende, signifikante Kosten- und Wettbewerbsnachteile beseitigt, Einkauf und Rohstoffzufuhr im Vergleich zum Altvertrag ausreichend flexibel und effizient ausgestaltet und eine gesicherte Rohstoffzufuhr gewährleistet. 2010 kann Conergy so seine Modulfabrik weiter hochfahren und seine Premium Module vom Typ Conergy PowerPlus noch kostengünstiger produzieren.

„Mit der Einigung haben wir einen weiteren Meilenstein in unserer Reorganisation erreicht“, so Dieter Ammer. „Ende 2007 hatten wir die drohende Liquiditätskrise des Unternehmens abgewendet, Anfang 2008 mit dem Abschluss einer Brückenfinanzierung die Neuaufstellung überhaupt erst ermöglicht und mit der Ende 2008 durchgeführten Kapitalerhöhung die finanzielle Situation der Conergy stark verbessert. Inzwischen stehen wir effizienter, schlanker und wettbewerbsfähiger da.“

„Bei all diesen Schritten haben uns unsere Banken tatkräftig unterstützt – dafür sind wir Ihnen dankbar. Ihr Vertrauen in uns seit Ende 2007 haben wir nicht enttäuscht. Ich gehe davon aus, dass uns die Banken auch weiterhin positiv begleiten werden.“

Quelle: Conergy