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Baar, 08. Mai 2012, Das Unternehmen Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) hat die erst kürzlich herausgegebene Obligationsanleihe wegen der starken Nachfrage durch Investoren erhöht (Wir berichteten: Meyer Burger Technology AG - Erfolgreiche Platzierung der Obligationenanleihe).

Die Obligationenanleihe, die bis zum Jahr 2017 laufen soll, wurde durch die Meyer Burger Technology AG um 20 Mio. CHF auf insgesamt 130 Mio. CHF erhöht. Die übrigen Anleihebedingungen (5 Prozent Coupon, 5 Jahre Laufzeit, Endfälligkeit 24. Mai 2017) bleiben unverändert. Liberierungsdatum ist der 24. Mai 2012.
 
Quelle: Meyer Burger Technology AG

 

Frankfurt, 08. Mai 2012, Solarteure haben nun bei SOLARKAUF, der Photovoltaik-Vertriebsmarke der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH, die Möglichkeit, ihre Ware wie Wechselrichter und Solarmodule erst 120 Tage nach Kauf zu begleichen. Ein Zahlungsziel von bis zu 120 Tagen dürfte wohl einigen Solarteuren entgegenkommen, zumal die Vorfinanzierung der Solarprodukte entfällt. So könnten auch Solarteure ihren Kunden zusätzlich ein Zahlungsziel gewähren, was den Kauf einer Solarstromanlage noch attraktiver erscheinen lässt. Die Zeiten von bis zu 100 Prozent Vorauskasse dürften hiermit der Vergangenheit angehören.

SOLARKAUF

Natürlich ist das für den Solarteur an gewisse Bedingungen geknüpft, so dass das Angebot nicht für jeden Solarteur in Frage kommen dürfte. Der Solarteur muss im Jahr mindestens 250.000 Euro bei SOLARKAUF umsetzen. Auch ist das Angebot für Solarteure nicht umsonst, denn es fallen Gebühren an, die sich zwischen 2 und 4 Prozent vom Warenwert belaufen. Die Höhe der Gebühren ist wiederrum abhängig von der Länge des Zahlungsziels, wann er den "Kredit" zurückzahlt und wie häufig er im Jahr bestellt.

Das neue Serviceangebot von SOLARKAUF soll das Rundum-Sorglos-Paket des Systemanbieters erweitern. Zwischen SOLARKAUF und Solarteur ist die WCF Finetrading als Finanzierer geschaltet.

Der Ablauf ist laut SOLARKAUF sehr einfach gehalten:

1. Der Solarteur schließt mit WCF einen Rahmenvertrag über die Bestellung von Waren ab
2. Der Solarteur handelt mit SOLARKAUF die Konditionen der Warenlieferung aus
3. SOLARKAUF unterbreitet WCF ein verhandeltes Angebot, das vom Solarteur bestätigt werden muss
4. Durch die Annahme des Angebots schließen alle Beteiligten einen Kaufvertrag
5. SOLARKAUF liefert dem Solarteur nun direkt die Ware
6. Gleichzeitig stellt SOLARKAUF an WCF eine Rechnung
7. WCF bezahlt begleicht die Rechnung an SOLARKAUF und stellt dem Solarteur eine Rechnung mit einem Zahlungsziel von 120 Tagen
8. Der Solarteur bezahlt innerhalb des festgelegten Zeitraumes flexibel die Rechnung bei WCF
 
Große Handlungsspielräume mit Finetrading
 
Die Einsatzmöglichkeiten des Finetradings sind vielfältig: Solarprofis können mit Hilfe dieses Instruments Wachstumsphasen finanzieren, Preisschwankungen absichern, Saison- und Projektspitzen ausgleichen, lange Lieferzeiten überbrücken oder eine Kapitalbindung mildern. Somit kann sich der Fachhandwerker ganz seinem Kerngeschäft widmen und muss sich nicht mit Bank- und Finanzierungsprozessen aufhalten.

Bedauerlich ist, dass dieser Service erst jetzt angeboten wird. Es ergeben sich mit dem Angebot von SOLARKAUF aber viele Vorteile für Solarteure.
 
Quelle: Solarkauf

 

Hamburg, 25. April 2012, Für den 91 MW starken Solarpark im brandenburgischen Briest konnte das Investmenthaus LUXCARA nun die Finanzierung abschließen. Die Finanzierung gilt dem Luxemburger Fonds FLAVEO S.A., SICAV-FIS, in dem zwei Teilflächen von insgesamt 60 MW des Solarparks platziert werden. Im Jahr 2011 ist der Solarpark auf dem ehemaligen Flugplatz Briest als größte Freiflächen-Photovoltaikanlage Europas errichtet worden und noch im Dezember ans Netz gegangen. Das Unternehmen konnte sich so nich die Einspeisevergütung aus dem Jahr 2011 sichern.

"Das ist ein positives Signal in unserer zuletzt eher von negativen Schlagzeilen geprägten Branche", sagt Dr. Alexandra von Bernstorff, geschäftsführende Gesellschafterin der LUXCARA GmbH. Mit einer Gesamtkapazität von 91 MW und einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro ist der Solarpark im brandenburgischen Briest der größte Solarpark Europas. Der erzeugte Strom reicht aus, um mehr als 11.500 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

"Der Solarpark Briest ist ein besonders wichtiges Projekt im Portfolio des FLAVEO S.A., SICAV-FIS", erklärt Kathrin Oechtering, ebenfalls geschäftsführende Gesellschafterin der LUXCARA GmbH. "Der zügige Abschluss der Finanzierung zeigt, welchen Stellenwert Briest für den deutschen Solarmarkt hat."

Die von LUXCARA übernommenen Projektteile wurden von der HSH Nordbank AG und der NORD/LB finanziert.

Quelle: LUXCARA GmbH

 

Baar, 06. Mai 2012, Meyer Burger Technology AG hat eine Obligationenanleihe über 110 Mio. CHF erfolgreich platziert und spült so weiteres Fremdkapital in das Unternehmen. Die Obligationenanleihe soll mit 5 Prozent jährlich verzinst werden und läuft über 5 Jahre. Die Obligationenanleihe wurde an institutionelle und private Investoren über ein Bankenkonsortium angeboten. Das Bankenkonsortium besteht aus der Zürcher Kantonalbank, der Credit Suisse und der UBS Investment Bank.

Der Erlös der Emission dient primär zur Finanzierung der Strategie im Bereich Forschung und Entwicklung. Ferner wird der Nettoerlös für Investitionen im Zusammenhang mit der Integration von Roth & Rau, der Konzentration der Standorte in Thun sowie für allgemeine Finanzierungs- und Refinanzierungszwecke der Gesellschaft verwendet.
 
Quelle: Meyer Burger Technology AG

 

Berlin, 24. April 2012, Wie das Handelsblatt aktuell berichtet (Mittwochsausgabe), soll die EEG-Umlage im nächsten Jahr um bis zu 33 Prozent steigen. Das Handelsblatt beruft sich auf das Umfeld der Übertragungsnetzbetreiber. Aktuell liegt die Umlage bei 3,59 Cent je Kilowattstunde. Wie das Handelsblatt weiter mitteilt, müsse man sich auf eine Spanne zwischen 4,8 und 5,2 Cent/kWh einstellen. Sofern die Umlage nur auf 4,8 Cent/kWh steigen würde, wäre die ein Anstieg um 33 Prozent.

Die Übertragungsnetzbetreiber bestätigten die Zahlen gegenüber dem Handelsblatt nicht, da die Festlegung der Umlage erst im Oktober dieses Jahres ansteht. Laut dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz jedoch bestehe „erheblicher Druck“ die Umlage zu erhöhen, so das Handelsblatt weiter.

Als Gründe für die Erhöhung der EEG-Umlage werden die hohe Einspeisung von Windenergie, der hohe Photovoltaikzubau sowie das Marktprämienmodell genannt. Sofern die Umlage weiter ansteigt, wird dies die Bundesregierung weiter in Bedrängnis bringen. Das Handelsblatt verweist hier auf die Aussage der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im letzten Jahr noch sagte, das die EEG-Umlage 3,6 Cent/kWh nicht überschreiten würde. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Bundesumweltminister Röttgen erneut am noch nicht in Kraft getretenen EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) erneut herumdoktert und die EEG-Novelle novelliert.

Quelle: Handelsblatt