photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Top-Thema

Berlin, 11. Mai 212, Eine Mehrheit hat im Bundesrat die EEG-Novelle abgelehnt und den Vermittlungsausschuss angerufen. Dies bestätigt Hans-Josef Fell (Bündnis 90/Die Grünen). Die Solarbranche kann nun auf Nachbesserungen im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) hoffen. Wie bekannt wurde, wird nun die Länderkammer das Gesetz überarbeiten. Details über den Verlauf der Verhandlung im Bundesrat sowie über einen Kompromiss des Verfahrens sind bisweilen nicht bekannt. Bis jedoch ein Kompromiss gefunden wird, können Monate ins Land ziehen. Die Entscheidung mag auf den ersten Blick positiv für die Solarbranche sein, jedoch bleibt die Zukunft in den nächsten Wochen weiter ungewiss. Solarunternehmen sei in der Zeit bis zu einem endgültigen Beschluss geraten, mit den "neuen" Verütungssätzen zu kalkulieren.

Im Ausschuss selber werden Vertreter aus Bundestag und Bundesrat über einen Kompromiss hinsichtlich des Gesetzes beraten. Der Kompromiss wird im Anschluss im Parlament und in der Länderkammer abgestimmt. Für Bundesumweltminister Norbert Röttgen ist das eine große Niederlage, stehen doch am 13. Mai die Wahlen in NRW an. Dort kandidiert Röttgen als CDU-Spitzenkandidat für das Amt zum Ministerpräsidenten.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

Ichtershausen, 09. Mai 2012, Der Dünnschicht-Solarmodulhersteller Masdar PV erhält von der EU Investitionsbeihilfen von über 12,9 Mio. Euro für den Bau einer zweiten Photovoltaik-Fertigungslinie. Die EU-Kommission hat dem Unternehmen den Antrag  bewilligt. Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten der Fertigungslinie zur Herstellung von Solarmodulen auf über 120. Mio Euro.

Das Unternehmen hat schon vor etwa vier Jahren einen Zuschuss zu den Investitionskosten der ersten Fertigungslinie erhalten. In der heutigen Zeit sollten Unternehmen besser in Forschung und Entwicklung sowie in die Mitarbeiter investieren, als weitere Kapazitäten aufzubauen.

Quelle: EU-Kommission

 

Frankfurt, 08. Mai 2012, Solarteure haben nun bei SOLARKAUF, der Photovoltaik-Vertriebsmarke der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH, die Möglichkeit, ihre Ware wie Wechselrichter und Solarmodule erst 120 Tage nach Kauf zu begleichen. Ein Zahlungsziel von bis zu 120 Tagen dürfte wohl einigen Solarteuren entgegenkommen, zumal die Vorfinanzierung der Solarprodukte entfällt. So könnten auch Solarteure ihren Kunden zusätzlich ein Zahlungsziel gewähren, was den Kauf einer Solarstromanlage noch attraktiver erscheinen lässt. Die Zeiten von bis zu 100 Prozent Vorauskasse dürften hiermit der Vergangenheit angehören.

SOLARKAUF

Natürlich ist das für den Solarteur an gewisse Bedingungen geknüpft, so dass das Angebot nicht für jeden Solarteur in Frage kommen dürfte. Der Solarteur muss im Jahr mindestens 250.000 Euro bei SOLARKAUF umsetzen. Auch ist das Angebot für Solarteure nicht umsonst, denn es fallen Gebühren an, die sich zwischen 2 und 4 Prozent vom Warenwert belaufen. Die Höhe der Gebühren ist wiederrum abhängig von der Länge des Zahlungsziels, wann er den "Kredit" zurückzahlt und wie häufig er im Jahr bestellt.

Das neue Serviceangebot von SOLARKAUF soll das Rundum-Sorglos-Paket des Systemanbieters erweitern. Zwischen SOLARKAUF und Solarteur ist die WCF Finetrading als Finanzierer geschaltet.

Der Ablauf ist laut SOLARKAUF sehr einfach gehalten:

1. Der Solarteur schließt mit WCF einen Rahmenvertrag über die Bestellung von Waren ab
2. Der Solarteur handelt mit SOLARKAUF die Konditionen der Warenlieferung aus
3. SOLARKAUF unterbreitet WCF ein verhandeltes Angebot, das vom Solarteur bestätigt werden muss
4. Durch die Annahme des Angebots schließen alle Beteiligten einen Kaufvertrag
5. SOLARKAUF liefert dem Solarteur nun direkt die Ware
6. Gleichzeitig stellt SOLARKAUF an WCF eine Rechnung
7. WCF bezahlt begleicht die Rechnung an SOLARKAUF und stellt dem Solarteur eine Rechnung mit einem Zahlungsziel von 120 Tagen
8. Der Solarteur bezahlt innerhalb des festgelegten Zeitraumes flexibel die Rechnung bei WCF
 
Große Handlungsspielräume mit Finetrading
 
Die Einsatzmöglichkeiten des Finetradings sind vielfältig: Solarprofis können mit Hilfe dieses Instruments Wachstumsphasen finanzieren, Preisschwankungen absichern, Saison- und Projektspitzen ausgleichen, lange Lieferzeiten überbrücken oder eine Kapitalbindung mildern. Somit kann sich der Fachhandwerker ganz seinem Kerngeschäft widmen und muss sich nicht mit Bank- und Finanzierungsprozessen aufhalten.

Bedauerlich ist, dass dieser Service erst jetzt angeboten wird. Es ergeben sich mit dem Angebot von SOLARKAUF aber viele Vorteile für Solarteure.
 
Quelle: Solarkauf

 

Baar, 08. Mai 2012, Das Unternehmen Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) hat die erst kürzlich herausgegebene Obligationsanleihe wegen der starken Nachfrage durch Investoren erhöht (Wir berichteten: Meyer Burger Technology AG - Erfolgreiche Platzierung der Obligationenanleihe).

Die Obligationenanleihe, die bis zum Jahr 2017 laufen soll, wurde durch die Meyer Burger Technology AG um 20 Mio. CHF auf insgesamt 130 Mio. CHF erhöht. Die übrigen Anleihebedingungen (5 Prozent Coupon, 5 Jahre Laufzeit, Endfälligkeit 24. Mai 2017) bleiben unverändert. Liberierungsdatum ist der 24. Mai 2012.
 
Quelle: Meyer Burger Technology AG

 

Baar, 06. Mai 2012, Meyer Burger Technology AG hat eine Obligationenanleihe über 110 Mio. CHF erfolgreich platziert und spült so weiteres Fremdkapital in das Unternehmen. Die Obligationenanleihe soll mit 5 Prozent jährlich verzinst werden und läuft über 5 Jahre. Die Obligationenanleihe wurde an institutionelle und private Investoren über ein Bankenkonsortium angeboten. Das Bankenkonsortium besteht aus der Zürcher Kantonalbank, der Credit Suisse und der UBS Investment Bank.

Der Erlös der Emission dient primär zur Finanzierung der Strategie im Bereich Forschung und Entwicklung. Ferner wird der Nettoerlös für Investitionen im Zusammenhang mit der Integration von Roth & Rau, der Konzentration der Standorte in Thun sowie für allgemeine Finanzierungs- und Refinanzierungszwecke der Gesellschaft verwendet.
 
Quelle: Meyer Burger Technology AG