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Top-Thema

Im Rechtsstreit zwischen dem Siliziumlieferanten Hemlock Semiconductor Corp. und der SolarWorld Industries Sachsen GmbH, einer Tochtergesellschaft der SolarWorld AG, hat der United States District Court for the Eastern District of Michigan am Abend des 13. Juli 2016 entschieden, dass dem von Hemlock eingereichten Antrag auf Erlass eines Summary Judgments im erstinstanzlichen Verfahren stattgegeben wird.

Diese Entscheidung ist noch kein Urteil in der Sache, sondern bewirkt, dass das Gericht alleine  – d.h. ohne Einbindung einer Jury – über die geltend gemachten Ansprüche entscheiden wird. Einen konkreten Verkündungstermin hat das Gericht nicht bestimmt. Sollte der Klage stattgegeben werden, wird die SolarWorld Industries Sachsen GmbH gegen ein solch erstinstanzliches Urteil Rechtsmittel in den USA einlegen.

Die SolarWorld AG geht selbst bei Erlass eines klagestattgebenden Urteils in erster Instanz von einer nicht bestehenden tatsächlichen Durchsetzbarkeit von Ansprüchen seitens Hemlock in Deutschland aus. Gegen die zugrunde liegenden Lieferverträge bestehen nach europäischem Recht kartellrechtliche Bedenken. Hemlock müsste zur Vollstreckung eines etwaigen US-Urteils in Deutschland ein Anerkennungsverfahren nach § 722 Abs. (1) ZPO vor deutschen Gerichten initiieren. Dieses setzt jedoch zunächst eine rechtskräftige – d.h. letztinstanzliche – Entscheidung aus den USA voraus. Im Rahmen eines solchen Verfahrens würde ferner die Einhaltung wesentlicher Grundsätze des deutschen Rechts bei der Urteilsfindung überprüft werden. Nach gefestigter Auffassung in der Rechtsprechung gilt das EU-Kartellrecht als wesentlicher Grundsatz der deutschen Rechtsordnung. Daher ist die SolarWorld AG davon überzeugt, dass ein solches Anerkennungs- und Vollstreckungsverfahren in Deutschland nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht werden könnte.

Quelle: SolarWorld AG

Triefenstein, 03. Januar 2015 – Der durchschnittliche Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage betrug im vergangenen Jahr 1.335 Euro netto je installiertem Kilowattpeak (kWp). Das entspricht einer Preissenkung von rund 11,59 Prozent (ca. 175 Euro/kWp) gegenüber dem Vorjahr (1.510 Euro/kWp netto). Die Ergebnisse beruhen auf Angaben von Anlagenbetreibern aus dem ganzen Bundesgebiet, die an einer Onlinebefragung des Panels Photovoltaikumfrage® (http://www.photovoltaikumfrage.de) mitgewirkt haben. Die Langzeitbefragung läuft seit Anfang 2009. Das Unternehmen PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler ermittelt die marktrelevanten Preisdaten seit 2009 und veröffentlicht diese monatlich in seinem Photovoltaik-Preisindex.

Die Daten wurden im Zeitraum Januar bis Dezember 2014 erhoben und beinhalten Photovoltaikanlagen bis zu einer Größe von 100 kWp.

Entwicklung der Preise für Photovoltaikanlagen in den letzten neun Jahren:

2014: ca. 1.335 Euro/kWp* (Rückgang: 11,59% gegenüber dem Vorjahr)
2013: ca. 1.510 Euro/kWp* (Rückgang: 14,20% gegenüber dem Vorjahr)
2012: ca. 1.760 Euro/kWp* (Rückgang: 21,08% gegenüber dem Vorjahr)
2011: ca. 2.230 Euro/kWp* (Rückgang: 18,61% gegenüber dem Vorjahr)
2010: ca. 2.740 Euro/kWp* (Rückgang: 20,58% gegenüber dem Vorjahr)
2009: ca. 3.450,00 Euro/kWp* (Rückgang: 19,77% gegenüber dem Vorjahr)
2008: ca. 4.300,00 Euro/kWp** (Rückgang: 10,42% gegenüber dem Vorjahr)
2007: ca. 4.800,00 Euro/kWp** (Rückgang: 4,00% gegenüber dem Vorjahr)
2006: ca. 5.000,00 Euro/kWp**

* Ermittelt über das Umfrageportal Photovoltaikumfrage® - Durchschnittspreise von schlüsselfertigen Solaranlagen bis 100 kWp
** Ermittelt durch Umfragen der DGS

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

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Diese Headlines sind frei erfunden und basieren weder auf Tatsachen, noch ist ein Fünkchen Wahrheit enthalten.

 

Oldenburg, 08. Oktober 2014 - Wichtige Sicherheitswarnung! Der Solarmodulhersteller aleo solar AG i.L. (in Liquidation) warnt vor mangelhaften Anschlussdosen an bestimmten Solarstrommodulen: Bei abgebrochenen Steckverbindungen oder abgefallenen Dosendeckeln liegen elektrische Kontakte frei. Die Berührung dieser Kontakte kann zu einem tödlichen Stromschlag, einer Verletzung durch einen Stromschlag oder zum Absturz vom Dach als Folge eines fühlbaren elektrischen Schlags führen. Mit einem Anschreiben hat die aleo solar AG i.L. betroffene Betreiber und Installateure von Photovoltaik-Anlagen informiert.

Die Gefahr brüchiger und gegebenenfalls abgebrochener Stecker besteht bei bestimmten aleo Solarmodulen aus den Produktions-Jahrgängen 2003 bis 2006 mit den Produktions-Typbezeichnungen „S_12“, „S_13“, „S_14“, „S_15“, „S_16“, „S_17“, „S_97“, „S_98“ und „S_08“. Die Gefahr loser und gegebenenfalls abgebrochener Dosendeckel besteht bei allen aleo Solarmodulen mit den Produktions-Typbezeichnungen „S_02“, „S_03“ und „S_73“.

Solarstrommodule aus der Produktion der aleo solar GmbH in Prenzlau, die den Geschäftsbetrieb und die Marke „aleo“ am 16. Mai 2014 von der aleo solar AG i.L. übernommen hat, sind von der Sicherheitswarnung nicht betroffen.

Die betroffenen Photovoltaik-Module wurden von der vormaligen S.M.D. Solar-Manufaktur Deutschland GmbH & Co. KG“, der S.M.D. Solar-Manufaktur Deutschland GmbH, der aleo solar Deutschland GmbH sowie von der aleo solar Aktiengesellschaft zeitweise unter anderen Bezeichnungen angeboten. Die Verkaufsbezeichnungen, eine Überprüfung betroffener Solarmodule anhand von Seriennummern sowie weitere Informationen finden sich auf der Internetseite www.as-abwicklung.de/warnung Betreiber können sich auch an die gebührenfreie Hotline 0800-253 6000 wenden (Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr).

Die aleo solar AG i.L. warnt vorsorglich und im Sinne eines vorbeugenden Schutzes eindringlich vor der Berührung der Anschlussdose und der Steckverbindungen. Im eigenen rechtlichen Interesse der Anlagenbetreiber sind auch alle Personen, insbesondere Installateure, Schornsteinfeger, Dachdecker und Elektriker, die mit den Anschlussdosen und Steckverbindungen in Berührung kommen können, über diese Warnung und die darin beschriebenen potenziell tödlichen Gefahren zu warnen. Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt die aleo solar AG i.L. den Austausch der Steckverbindungen und Dosendeckel an den betroffenen Solarmodulen. Die aleo solar AG i.L. weist darauf hin, dass Arbeiten an Solarmodulen ausschließlich durch Fachpersonal erfolgen dürfen. Betreiber sollten sich an einen fachkundigen Solar-Installateur wenden.

Quelle: aleo solar AG i.L.

Triefenstein, 18. September 2012 – Das Marketingunternehmen PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler stellt die bislang erste auf dem Markt erhältliche Studie zum Thema Photovoltaikversicherungen vor, die ausführlich das Kundenverhalten betrachtet. Im Bereich der Photovoltaikversicherungen gibt es derzeit keine Studie die detailliert und vor allem nachvollziehbar Auskunft darüber gibt, wie sich Anlagenbetreiber, die auf der Suche nach einem entsprechenden Versicherungsschutz für ihre PV-Anlage sind, bei der Auswahl der passenden Versicherung verhalten und welche Kriterien im Vordergrund stehen.

Photovoltaikstudie.de

Da Makler und Versicherer nicht nur im Solarmarkt einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind soll die Studie dabei helfen, weitere Wettbewerbsvorteile zu sichern. Die Studienergebnisse stammen aus einer Onlinebefragung über das Panel Photovoltaikumfrage®, an der über 1.422 Solaranlagenbetreiber mitgewirkt haben.

Kundenverhalten bei der Wahl einer PV-Versicherung

Mit der Studie wird Versicherungsmaklern und Versicherungsgesellschaften aufgezeigt, wie Betreiber einer Solaranlage ihre Anlage versichern (Integration in Gebäudeversicherung, spezielle PV-Versicherung etc.), wie viele Angebote vorher eingeholt werden, ob der Abschluss über einen Makler oder direkt über eine Gesellschaft erfolgt und welche Gründe jeweils für die Wahl des Maklers oder der Gesellschaft ausschlaggebend sind. Die Studie zeigt zudem auf, wer die Entscheidung für die Wahl der Versicherungsgesellschaft trifft, durch welche Werbemaßnahmen die Anlagenbetreiber auf die Versicherer stoßen und welche Kommunikationsmedien für den Abschluss genutzt werden.

Kundenzufriedenheit steigern und Kunden binden

Des Weiteren legt die Studie dar, ob Anlagenbetreiber erneut eine Versicherung über den von ihnen gewählten Makler oder der gewählten Gesellschaft abschließen und ob sie diese auch weiterempfehlen würden. Betrachtet wird auch die Schadenabwicklung, d.h. die Abwicklung eines Schadenereignisses und die daraus resultierende Entschädigungsleistung, und ob sich Makler gegenüber der Versicherungsgesellschaft für ihre Kunden einsetzen. Inwieweit Anlagenbetreiber bereit sind ihre PV-Versicherung zu wechseln bzw. was passieren müsste, so dass Betreiber ihre Versicherung wechseln, ist ebenfalls Teil dieser Studie. In der Studie wurde auch der Bekanntheitsgrad von Versicherungsmaklern ermittelt, die ihr Geschäft vorwiegend über das Internet generieren.

Kunden besser verstehen lernen - Serviceleistungen verbessern

Durch die Studie ist es möglich, dass Versicherungsmakler und Versicherungsgesellschaften die eigenen Stärken und Schwächen mit dem Wettbewerb vergleichen und die Zielgruppe der Solaranlagenbetreiber besser verstehen lernen und exakter definieren können. Es werden u.a. Schwachstellen aufgezeigt und wichtige Hinweise geliefert, wie Service und Leistung verbessert und welche Kundenbedürfnisse in den Vordergrund gestellt werden können.

Auszug aus den Ergebnissen der Photovoltaikstudie

Laut der Studie sind über 86% der Solaranlagen über eine Allgefahrenversicherung abgesichert. Bei 60% ist die Anlage in die Gebäudeversicherung integriert. Bei 7,50% der Betreiber ist die Allgefahrenversicherung beim Kauf der Solaranlage über den Solarteur bereits inklusive. Fast 39% der Anlagenbetreiber, die sich selbst um einen Versicherungsschutz bemühen, fordern insgesamt bis zu drei Vergleichsangebote bei unterschiedlichen Versicherern bzw. Maklern an.

Beim Bezug der Versicherung über einen Makler steht an erster Stelle der Preis, sofern die Versicherung aus Sicht der Betreiber auch den umfangreichsten Versicherungsschutz bietet. Aus der Studie geht weiter hervor, dass Männer die Hauptentscheider bei der Wahl der Versicherung sind. 30% der Frauen ziehen ihren Partner in die Entscheidungsfindung mit ein. Etwa 22% der Betreiber kommt über Suchmaschinen (z.B. Google) auf die Websites der Makler und Gesellschaften. Zu 20% werden Abschlüsse über Empfehlungen generiert. Von 10% der Anlagenbetreiber, die einen Schaden ihrer Versicherung melden, entspricht bei über 18% die Höhe der Entschädigungsleistung nicht deren Erwartungen. Die Betreiber, die noch nicht über einen Wechsel der Photovoltaikversicherung nachgedacht haben ziehen diesen in Betracht, sofern eine nicht nachvollziehbare oder drastische Erhöhung der jährlichen Prämie erfolgt.

Die Anlagenbetreiber, die ihre Allgefahrenversicherung direkt über einen Makler abschließen, bevorzugen mit fast 35% die Maklerversicherung Condor. An zweiter Stelle folgt die Waldenburger mit rund 15%, sowie an dritter Stelle die Allianz mit über 5%. Diejenigen Betreiber, die ihre Allgefahrenversicherung nicht über einen Makler, sondern direkt über eine Gesellschaft abschließen, bevorzugen mit über 13% die Mannheimer. Die Hanauer schließt mit annähernd 13% dicht auf. Mit ein wenig Abstand folgt die Versicherungskammer Bayern mit rund 11%.
 
Die bekanntesten Versicherungsmakler im Bereich der PV-Versicherungen sind, sowohl in der ungestützten wie auch in der gestützten Befragung, rosa-photovoltaik.de - Versicherungsmakler Rosanowske und Krist Assekuranzmakler - Thomas Krist.

Die Studie richtet sich an Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmakler, Dienstleistungsunternehmen und Beratungsunternehmen aus der Solarbranche.

Die Studie umfasst 72 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich: http://www.photovoltaikstudie.de/versicherungen

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler