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juwi-Gruppe

Wörrstadt, 18. November 2009 - Lange hat die Welt den Code für Terra Preta, die „schwarze Erde“, gesucht – jetzt haben ihn Forscher geknackt. Die Produktion des revolutionären Humussubtrats kann schon in Kürze in Rheinland-Pfalz beginnen.

Terra Preta, die „schwarze Erde“. Sie wurde vor tausenden von Jahren von den Hochkulturen am Amazonas aus Ernteresten und organischen Siedlungsabfällen geschaffen und machte den an sich nährstoffarmen Boden des Regenwaldes so fruchtbar, dass Terra Preta auch als „Gold der Erde“ bezeichnet wird. Viele Experten sind der Überzeugung, dass Terra Preta heute nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Lösung des Welternährungsproblems, sondern auch zum Klimaschutz leisten kann – lässt sie sich in großen Mengen herstellen und einsetzen.

Einem Forscherteam um Joachim Böttcher, Pflanzen- und Bodenexperte sowie Geschäftsführer der areal GmbH, ist es nun gelungen, das einstige Herstellungsverfahren zu entschlüsseln und auf moderne großtechnische Verfahren und Produktionsabläufe zu übertragen.

Im rheinland-pfälzischen Hengstbacherhof (Donnersbergkreis) bauen die areal GmbH und die Wörrstädter juwi-Gruppe derzeit die weltweit erste Anlage zur Herstellung der neuen Terra Preta – die nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Gartenbau eingesetzt werden kann. Zur wirtschaftlichen Umsetzung der Terra-Preta-Technologie haben Joachim Böttcher und juwi eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft gegründet: die Palaterra GmbH & Co. KG.

Quelle: juwi-Gruppe

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