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Unternehmensentwicklung

ProjectForum, der professionelle Online-Marktplatz für den Verkauf und Erwerb von Photovoltaik-Bestandsanlagen, blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2015 zurück. Neben dem Abschluss der bisher größten Transaktion konnte die internationale Handelsplattform weitere operative Solarparks mandatieren, deren Verkaufsprozess sich aktuell in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Das wachsende Geschäft mit Photovoltaik-Bestandsanlagen kompensiert inzwischen das zum Teil dramatische Schrumpfen des Angebots an Projektrechten und Neuanlagen der reiferen Solarmärkte in Deutschland und Europa.

Diskrete Ansprache vorgeprüfter Investoren bei großen Photovoltaik-Bestandsanlagen

Mit zunehmender Größe der angebotenen Solarparks und Photovoltaik-Dachanlagen steigt das Interesse der Verkäufer an einem zurückhaltenden Vorgehen von ProjectForum. Dies erfordert einen besonders sicheren Ansatz, der über das Vorhalten eines geschlossenen Marktplatzes hinausgeht. „Durch die strenge Vorauswahl der möglichen Kaufinteressenten sichern wir einerseits die Diskretion der Verkäufer und ihrer Bestandsanlagen“, so Karsten Kreissler, Geschäftsführer des Online-Marktplatzes. „Die verpflichtenden Datenräume und die Vorprüfung der Dokumentation ermöglichen andererseits die effiziente und kritische Angebotsprüfung durch die Kaufinteressenten.“ Diese Vorgehensweise ermöglicht eine für alle Parteien optimale Allokation der angebotenen Anlagen auf Privatinvestoren, Solarfondsbetreiber sowie andere institutionelle Investoren.

Weitere neue Angebote an Solarparks

Nach dem vollständig platzierten 7,5 MWp-Bestandsportfolio in Bayern, welches final auf einen institutionellen und einen privaten Investor aufgeteilt wurde, werden weitere Großanlagen von verschiedenen Eigentümern angeboten. ProjectForum vertritt hierbei deutlich den eigenen Anspruch, die Qualitätsführerschaft im Bereich des Handels von Bestandsanlagen weiter auszubauen. Dies überzeugt immer mehr verkaufsbereite Anlageneigentümer, die sich ansonsten mit wenig zielführenden Alternativen auseinandersetzen müssen. Zu diesen Alternativen zählen Broker, Anzeigenblätter oder offene Handelsplattformen, denen es häufig eher um einen teuren und massenhaften Verkauf der Angebotsinformationen als um den echten Transaktionserfolg geht.

Quelle: ProjectForum

Mit der erfolgreichen IEC-Zertifizierungsprüfung des TÜV Rheinland geht WINAICO als erster Hersteller weltweit mit PERC-basierten Monomodulen mit 300  Watt (60  Zellen) in die Serienfertigung – und weltweit an die wichtigsten PV-Märkte.

WINAICO beauftragte den TÜV Rheinland mit den Prüfungen für die Zertifizierungen nach IEC 61215 und IEC 61730 für die PERC-basierten monokristallinen Hochleistungsmodule. Mit den erfolgreichen Zertifizierungen sind nun die weltweit effizientesten PERC-basierten PV-Module (60  Zellen) zur Installation bereit.

WINAICO war einer der ersten Hersteller, der die PERC-Technologie in PV-Module implementiert hat. Daher verfügt WINAICO heute über mehr als zwei Jahre Erfahrung bei der Optimierung von Materialkombinationen für minimierte Energieverluste von Zelle zu Modul während der Fertigung. Die Spezialisten von WINAICO konnten die Energieverluste von Zelle zu Modul auf unter 1  Prozent senken, was eine signifikante Verbesserung gegenüber den Werten der Wettbewerber von 3,5 bis 5  Prozent darstellt. Dies versetzt WINAICO in die Lage, mit für die Serienfertigung konzipierten PERC-basierten monokristallinen Solarzellen hocheffiziente 300-Watt-Module herzustellen.

„WINAICO besitzt mehr als zwei Jahre Erfahrung bei der Serienfertigung PERC-basierter Solarmodule – da überrascht es nicht, dass wir auch die ersten sind, die PERC-basierte monokristalline Solarmodule mit 60 Zellen und einer Leistung von 300  Watt in Serie fertigen“, erläutert Sascha Rossmann, Vice President of Global Sales von WINAICO. Und er fährt fort: „Mit dem erfolgreichen Bestehen der Zertifizierungsprüfungen des TÜV Rheinland erbringen wir auch den unabhängigen Beleg für unsere erfolgreiche Arbeit.“

Quelle: WINAICO

Die FENECON GmbH & Co. KG, ein auf dezentrale Energiespeichersysteme spezialisiertes Großhandels- und Entwicklungsunternehmen, hat die Garantieleistungen für seine Speicherlösungen angehoben. Die längeren Garantien gelten für alle Serien, die BYD-Batterie und -Leistungselektronik aus einer Hand in sich vereinen. Die Kapazitätsgarantie für die Batterie beträgt nun zwölf Jahre, für die Leistungselektronik in den Produkten bietet das Unternehmen eine Produktgarantie von fünf Jahren.
 
Im Einzelnen umfasst die Ausweitung alle Speichersysteme in Serienproduktion, das sind die Baureihen „MiniES“, „PRO“ und „COMMERCIAL“. Das Unternehmen garantiert 70 Prozent der Nettokapazität bis 6000 Zyklen oder 12 Jahre, je nachdem, welcher Wert früher erreicht wird. Die Nutzung der Systeme für bezahlte Regelleistungserbringung im Rahmen des FENECON Energy Pool hat keinen Einfluss auf die Garantieleistung.
 
Diese neue Kapazitätsgarantie gilt zusätzlich zur Zeitwertersatzgarantie mit 80 Prozent nach sieben Jahren, wie sie Anwender im Rahmen der KfW-Förderung in Anspruch nehmen können. Garantiegeber ist FENECON, die bestehende Herstellergarantie von BYD bleibt zusätzlich erhalten. Zudem gewährt FENECON auch eine fünfjährige Produktgarantie auf die Leistungselektronik im Speichersystem; auf Wunsch ist eine Verlängerung auf bis zu 10 Jahren möglich.
 
Bei den genannten Systemen stammen sowohl Batterietechnik als auch Leistungselektronik und Energiemanagement von BYD. „Es bestehen keine offenen Garantieschnittstellen für den Installateur und es ist sichergestellt, dass die Systemkonfiguration optimal aufeinander abgestimmt ist. Auf diese Weise wird die Batterielebensdauer maximiert“, erklärt FENECON Geschäftsführer Franz-Josef Feilmeier. „Während manche Zellchemien und -bauformen häufig nur dann eine lange Lebensdauer erreichen, wenn sie nur mit sehr wenig Leistung beaufschlagt werden, erreichen die Lithium-Eisenphosphatzellen aus der BYD-Gigafactory auch bei hohen Leistungen eine lange Lebensdauer, was sich auch im mobilen Einsatz in E-Autos und E-Bussen zeigt.“
 
Aufbau eines Servicenetzwerks

Die Ergebnisse unabhängiger Tests und Rückmeldungen aus dem Feld hatten das Unternehmen bewogen, die Garantieleistungen anzuheben. Die Ersatzteilverfügbarkeit wird von BYD dabei über einen Zeitraum von 20 Jahren sichergestellt. Etwaige Reparaturen wird ein Service-Netzwerk übernehmen, das FENECON derzeit mit seinen Vertriebspartnern aufbaut.
 
Bei einem Blick auf künftige Nutzungsszenarien zeigt sich die Bedeutung einer langen Lebensdauer: Während Anwender Hausspeicher mit geringer Leistungsausgabe wohl vielfach ersetzen werden, sobald sie sich beispielsweise ein Elektroauto kaufen, sind die FENECON-Speichersysteme hingegen schon jetzt in der Lage, auch Elektroautos und andere große Verbraucher optimal einzubinden.

Quelle: FENECON GmbH

KRENSA, ein in Nordrhein-Westfalen ansässiger Spezialist für Zerspanungstechnik, produziert seit kurzem einen Teil seiner benötigten Energie selber. Hierzu nutzt er eine Solaranlage mit 137 kWp Leistung des Hamburger Solaranbieters Conergy. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten und seine CO2-Bilanz im Sinne von Natur und Umwelt und auch für nachfolgende Generationen nachhaltig zu verbessern.
 
Im Rahmen einer energiewirtschaftlichen Beratung entwickelte RWE für seinen Kunden ein umfassendes Energiekonzept aus eigener Energieerzeugung, Energie-Effizienzmaßnahmen und externem Energiebezug. Bestandteil dieses Konzeptes war auch eine PV-Anlage, mit der ein wesentlicher Anteil des Strombedarfs durch selbst produzierten Strom aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden sollte.
 
Realisiert wurde das Gesamtkonzept von RWE mit ihrem Kooperationspartner Conergy, der die Konzeption und Umsetzung einer optimal auf die Bedürfnisse des Unternehmens ausgelegten PV-Anlage übernahm. Als führender Anbieter von Photovoltaik-Systemlösungen und Services bietet Conergy leistungsstarke Solaranlagen aus einer Hand und verfügt über solide und langjährige Erfahrung bei Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb der Anlagen.
 
Seit einigen Wochen bezieht KRENSA nun grünen Strom aus eigener Produktion und kann diesen zu 67 Prozent selbst im Unternehmen und für die Fertigung nutzen. 548 Conergy PowerPlus Solarmodule produzieren künftig ca. 120 MWh sauberen Solarstrom pro Jahr, der von insgesamt 8 installierten Wechselrichtern in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird. Durch den hohen Eigenverbrauch des produzierten Solarstroms wird KRENSA sich zudem künftig über eine deutliche Reduzierung der Stromrechnung freuen dürfen, da ca. ein Drittel des Gesamtstrombedarfs durch die Solaranlage gedeckt werden.
 
Der für KRENSA jedoch entscheidendste Faktor: Die CO2-Bilanz bessert sich durch die Solaranlage nachhaltig. Bei einem CO2-Faktor von mindestens 650 gr./kWh vermeidet das Unternehmen einen jährlichen CO2-Ausstoß in Höhe 78.000 kg.
 
Nachhaltiges Energiemanagement ist auch der Belegschaft wichtig

Die Initiative des Unternehmens, die Umwelt nachhaltig und langfristig zu schonen, findet auch innerhalb der Belegschaft viel Zuspruch. Begeistert verfolgen die  Mitarbeiter über den KRENSA Facebook-Auftritt die Stromproduktion der Solaranlage und lassen sich über die jeweiligen Tagesergebnisse informieren.
 
Rolf Verbeeten, Geschäftsführer der KRENSA GmbH, beschreibt die Motivation: „Wir von KRENSA sind uns unserer ökologischen Verantwortung sehr bewusst und innerhalb unseres Unternehmens besteht schon lange der Wunsch, einen Teil des hohen Strombedarfs unserer Anlagen mit Hilfe Erneuerbarer Energien zu decken. Unser langjähriger Energieversorger RWE hat uns bei diesem Vorhaben unterstützt und ein überzeugendes Energiekonzept entwickelt. Durch die definierten Energieeffizienzmaßnahmen und insbesondere die Empfehlung für eine Photovoltaikanlage von Conergy  verbessern wir nun langfristig und nachhaltig unsere Energieeffizienz und CO2-Bilanz. Damit können wir ab sofort unserer Unternehmensverantwortung zu mehr Nachhaltigkeit und ökologisch sinnvoller Produktion nachkommen.“
 
Quelle: Conergy Deutschland GmbH

Solar Frontier erreicht mit dem Absatz von weltweit 3 GW seiner CIS-Module einen bedeutenden Meilenstein in seiner Geschäftsentwicklung. Dabei ist der Produktionsstart der ersten CIS-Module im 900-MW-Werk Kunitomi in der Präfektur Miyazaki gerade einmal vier Jahre her. Erst vor acht Jahren, im Jahr 2007, hat das Unternehmen die Technologie kommerzialisiert.

Bis heute hat Solar Frontier seine CIS-Module in 47 Länder der Welt geliefert. Dabei hat sich deren Leistungsfähigkeit unter den verschiedensten Umweltbedingungen bestens bewährt – diese reichen von den Farasan-Inseln in Saudi-Arabien, wo die Temperaturen auf bis zu 40° C  steigen, bis nach Litauen, wo die Durchschnittstemperatur auf bis zu -20° C sinken kann. Das größte Projekt von Solar Frontier ist das 82,5 MW Photovoltaik-Kraftwerk Catalina in den USA, das im Juli mit dem Intersolar Award in der Kategorie Projekt des Jahres in Nordamerika ausgezeichnet wurde. Das Catalina Projekt ist gleichzeitig auch die weltweit größte CIS-Anlage.

Der Gegenwert von 3 GW lässt sich anhand einiger Vergleiche greifbar machen: diese Anzahl an CIS-Modulen würde umgerechnet 3.679 GWh[1] erzeugen, womit 650.000 Haushalte in Solar Frontiers Heimatmarkt Japan versorgt werden könnten. Außerdem sparen die Solarmodule jährlich 1,93 Tonnen CO2-Emmissionen ein, so viel wie 540.000 ha Wald[2] verarbeiten können.

Das Gesamtvolumen von 3 MW unterstreicht zudem die herausragende Leistung der Produktionsstätten von Solar Frontier. Die über 20 Millionen produzierten Module, die aus den Solar Frontier Produktionsstätten bisher hervor gingen, würden aneinander gereiht einmal halb um den Erdball reichen.

Den Blick Richtung Zukunft gerichtet, kommentiert Atsuhiko Hirano, Präsident und CEO von Solar Frontier: „Solar Frontier wird auf diesem wichtigen Meilenstein weiter aufbauen und noch mehr private Haushalte und gewerbliche Kunden mit CIS-Modulen versorgen sowie weitere Solarkraftwerke entwickeln. Wir arbeiten intensiv an dem Ausbau der CIS-Technologie, um unseren Kunden mehr Möglichkeiten zu bieten, umweltfreundlichere Unternehmen aufzubauen und eine komfortable Lebensweise zu ermöglichen.“

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[1] Unter Annahme eines Kapazitätsfaktors von 14%, durchschnittliche Standortbedingungen in Japan
[2] Unter Annahme von 524.0g-CO2/kWh, 1 ha Wald ist in der Lage 0.974t-C/ Jahr zu absorbieren   

Quelle: Solar Frontier