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Wien, 15. Oktober 2010, Wir trauern um Hermann Scheer, einen außergewöhnlichen Menschen und Politiker. Der Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. und Vorsitzende des World Council for Renewable Energy (WCRE), Träger des Alternativen Nobelpreises, Abgeordneter des Deutschen Bundestags, ist am 14. Oktober 2010 in Berlin gestorben. Er wurde 66 Jahre alt. Sein plötzlicher Tod erschüttert alle.

Hermann Scheer war auch bei der Gründung von EUROSOLAR AUSTRIA am 2.10.1989 dabei und hat unseren Verein immer unterstützt. Er hat eine große Lebensleistung vollbracht. Ihm sind beispielhafte Fortschritte zu verdanken, die weltweit in eine umweltgerechte Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien ohne Erdöl, Erdgas, Kohle und Atom führen.

Sein unverrückbares Ziel, die Energiewende zu beschleunigen, wird Wirklichkeit, weil er mit seinem Kenntnisreichtum, seinem logischen Denken und seiner Begeisterungsfähigkeit viele Menschen überzeugen und mitreißen konnte. Hermann Scheers Gedanken und Pläne leben, weil er sie in konkret erfahrbare Ergebnisse umsetzen konnte. Er hat sie in dem Buch „Der energethische Imperativ“ formuliert, das wenige Tage vor seinem Tod erschienen ist.

EUROSOLAR AUSTRIA wird sein Lebenswerk, das er mit Tatkraft und mit Weitblick unbeirrt und unerschrocken verfolgt und verwirklicht hat, auf der Basis des von ihm Geschaffenen in seinem Sinne fortführen.

Biographie: http://www.hermannscheer.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=5&Itemid=150

Quelle: EUROSOLAR AUSTRIA

Bonn, 12. Mai 2010 - Der Vorstand der SolarWorld AG hat heute beschlossen, von der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 20. Mai 2009 zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG im Umfang von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft Gebrauch zu machen. Die Aktien können zu allen in der Ermächtigung in der Hauptversammlung genannten Zwecken verwendet werden. Die Ermächtigung, die auch den Einzug der Aktien einschließt, ist bis zum Ablauf des 20. November 2010 befristet.

SolarWorld AG

Der Erwerb erfolgt über die Börse oder im Wege eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Erwerbsangebotes; der von der Gesellschaft gezahlte Erwerbspreis pro Aktie darf den höchsten am Erwerbstag an der Frankfurter Wertpapierbörse im Parkett- und Computerhandel festgestellten Börsenkurs zuzüglich Kosten und Gebühren nicht überschreiten. Er darf maximal 15 Prozent darunter liegen. Im Falle eines öffentlichen Erwerbsangebots darf der angebotene und gezahlte Erwerbspreis pro Aktie bis zu 15 Prozent über dem höchsten Börsenkurs des dritten Börsentags vor der Veröffentlichung des Erwerbsangebots liegen.

 

Mit dem Rückkauf von bis zu zehn Prozent der Aktien soll am 12. Mai 2010 begonnen werden.

Quelle: SolarWorld AG

Q-Cells Headquarter

Bitterfeld-Wolfen, 11. März 2010 - In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Q-Cells SE den Rücktritt des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Anton Milner entgegengenommen. Anton Milner wird mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand  ausscheiden, steht dem Unternehmen aber weiterhin als Berater zur Verfügung. Nedim Cen, bereits Finanzvorstand der Gesellschaft, wurde zum Vorstandsvorsitzenden ernannt und wird beide Ämter in Personalunion mit dem Ziel führen, die Neuausrichtung des Unternehmens rasch umzusetzen und das laufende Restrukturierungsprogramm abzuschließen. Der turnusgemäß zur Erneuerung anstehende Vertrag von Gerhard Rauter, Vorstand für Produktion und Technologie, wurde erneut auf drei Jahre abgeschlossen.

Marcel Brenninkmeijer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Q-Cells SE: "Anton Milner ist ein Pionier der Solarbranche und steht für den Aufstieg des Unternehmens zum weltweit größten Solarzellenhersteller. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist eng verbunden mit der Person Anton Milner. Auch die im Jahr 2009 erforderliche Restrukturierung hat Anton Milner eingeleitet und unter seiner Führung wurden bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt. Um Q-Cells in einem überaus schwierigen Marktumfeld wieder auf einen nachhaltigen Erfolgskurs zu bringen, muss das Unternehmen die konsequente Neuausrichtung intern wie extern vollziehen. Dr. Nedim Cen, der in den letzten Monaten die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen als CFO begleitete, hat die volle Rückendeckung des Aufsichtsrats für die weitere und umfassende Neuausrichtung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat dankt Anton Milner ausdrücklich für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre und die Bereitschaft, weiterhin als Berater zur Verfügung zu stehen."

"Nach einer langen Erfolgsgeschichte ist Q-Cells von der aktuellen Krise im weltweiten Photovoltaik-Markt besonders stark getroffen worden. Wir  haben  bereits im Jahr 2009 wesentliche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und die Neuausrichtung des Unternehmens auf den Weg gebracht. Dennoch haben die dramatisch schlechten Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 zu einem hohen Vertrauensverlust insbesondere  am Kapitalmarkt geführt", sagt Anton Milner. "In dieser Situation ist es aus meiner Sicht im besten Interesse des Unternehmens, das ich mit aufgebaut habe, mein Amt als Vorstandsvorsitzender niederzulegen und den Weg für einen Wechsel frei zu machen. Ich möchte mich bei dem großartigen Q-Cells-Team, unseren Kunden und Partnern, unseren Aktionären und dem Aufsichtsrat für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung in den letzten Jahren bedanken."

Nedim Cen sagte: "Als Vorstandsvorsitzender  und CFO in Personalunion werde ich drei Schwerpunkte in meiner Tätigkeit setzen, um die Neuausrichtung voranzutreiben. Unser Geschäftsmodell wird auf Wachstum mit nachhaltigeren Erträgen und einer besseren Risikogewichtung ausgerichtet, indem wir das Wachstum von Großprojekten zugunsten eines Einstiegs in das Modul- und Kleinanlagengeschäft umschichten. Die verstärkte Fokussierung des Technologieportfolios wird finanzielle Belastungen weiter reduzieren. Zum dritten werden wir die Organisation,  die Prozesse und die Kostenstrukturen entsprechend neu ausrichten müssen. Die Finanzierung ist für das laufende Jahr gesichert und die Restrukturierungsmaßnahmen des letzten Jahres zeigen erste Erfolge. Mit der Umsetzung dieses sehr weitgehenden Maßnahmenpaketes und dem engagierten Einsatz der Mitarbeiter schaffen wir wesentliche Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens."

Nedim Cen, Geschäftsführer beim Restrukturierungsberater Alvarez&Marsal (A&M), hatte den CFO-Posten bei der Q-Cells SE im Juni 2009 übergangsweise übernommen und soll nun solange im Amt bleiben, bis die  Basis für die Neuausrichtung geschaffen ist. Gleichzeitig wurde A&M dazu mandatiert, Nedim Cen bei der operativen Führung des Restrukturierungsprogramms Q-Cells Reloaded zu unterstützen. In seiner Funktion als CFO wird Nedim Cen durch Carsten Simon, seit dem 1. Januar 2010 Leiter des Finanzbereichs, entlastet. Derzeit wird erwartet, dass die Umsetzung aller Maßnahmen bis zum Jahresende 2010 dauern wird.

Quelle: Q-Cells SE

Erlangen, 29.04.2010 - Die Solar Millennium AG hat nach mehrfachen einschlägigen Anfragen von Medien, denen offenbar bewusst irreführende und rufschädigende Informationen zugespielt wurden, heute Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. In den Wochen seit dem Ausscheiden des damaligen Vorstandsvorsitzenden Mitte März 2010 sind Unternehmen und Aufsichtsrat von Tages- und Wochenzeitungen wiederholt und zunehmend mit Behauptungen und Informationen konfrontiert worden, die nur einem sehr kleinen Kreis von Top-Führungskräften an der Spitze des Unternehmens bekannt sind.

Solar Millennium AG

Hierauf gestützt wurde versucht, das Unternehmen mit der Bitte um kurzfristige Stellungnahmen unter Druck zu setzen. Aus Sicht der Gesellschaft liegt hier neben einem dringenden Verdacht auf Geheimnisverrat auch grob geschäftsschädigendes Verhalten durch Veröffentlichung unwahrer Behauptungen vor.

„Wir halten es für keinen Zufall, dass unternehmensinterne Vorgänge völlig verzerrt bis hin zur Unwahrheit und in eindeutig rufschädigender Absicht nach außen getragen werden, und das wiederholt und systematisch“, sagte Sprecher des Vorstands Thomas Mayer. „Was hier passiert, halte ich für kriminell. Dagegen müssen wir uns im Interesse unserer Mitarbeiter, Kunden und Aktionäre wehren. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, den Verantwortlichen das Handwerk zu legen.“

Vorstand und Aufsichtsrat haben an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth alle einschlägigen, auf kriminelle Handlungen hinweisende Dokumentationen übergeben. Darüber hinaus ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen des Verdachts vorsätzlicher Marktmanipulation eingeschaltet. Diesbezüglich hat Solar Millennium bereits am 10. Februar 2010 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gestellt.

„Dies ist eine systematische Hetzjagd auf unser Unternehmen, und das lassen wir nicht zu“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Solar Millennium AG Helmut Pflaumer. „Wir sind dabei, die Sachfragen auch extern überprüfen zu lassen. Diese Attacken gehen aber weit über sachliche Argumente hinaus. Hier wird mutwillig eine Erfolgsgeschichte diffamiert, und dagegen wehren wir uns mit allen Mitteln.“

Quelle: Solar Millennium AG

juwi-Gruppe

Wörrstadt, 26. Februar 2010 - Die juwi-Gruppe aus Wörrstadt (Landkreis Alzey-Worms) ist auf dem Weg zum Global Player. In Europa gehört der Projektentwickler von Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen bereits zu den führenden Unternehmen in diesem Sektor. Nun expandiert juwi auch in Amerika kräftig, in einem der weltweit größten Wachstumsmärkte für erneuerbare Energien. 2010 wird die Firmengruppe zum ersten Mal mehr Umsatz im Ausland erzielen als im Inland. Insgesamt wird der Umsatz 2010 voraussichtlich erneut kräftig auf rund 800 Millionen Euro zulegen.

Konsequenz: Nach 350 zusätzlichen Stellen in 2009 will juwi in diesem Jahr 200 bis 300 weitere Arbeitsplätze schaffen, den größten Teil davon in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen, das bei „Deutschlands beste Arbeitgeber“ unter den Top 50 gelandet ist, wächst so stark, dass der erst 2009 vergrößerte Firmensitz erneut erweitert wird.

Darüber hinaus bringt juwi wieder Ausnahmeprojekte auf den Weg, mit denen der Umbau zu einer 100-prozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien vorangetrieben wird. Die juwi-Gruppe entwickelt sich besser als der Markt und wird als Premiumanbieter geschätzt. Bestätigt wird die Ausnahmestellung auch durch die vielen Preise und Auszeichnungen, die der Spezialist für erneuerbare Energien und seine Vorstände Fred Jung und Matthias Willenbacher 2009 erhalten haben: unter anderem den Clean Tech Media Award, den rheinland-pfälzischen Umweltpreis, den „Entrepreneur des Jahres“ sowie den „Greentech Manager des Jahres“.

„juwi ist ein regional verwurzelter Mittelständler und gleichzeitig ein Weltunternehmen. Diese gesunde Mischung ist einer der Gründe, warum wir so erfolgreich sind“, betont Vorstand Fred Jung. „Die Regionen in Deutschland bleiben für uns ein wichtiger Markt, der nach wie vor sehr gute Perspektiven bietet. Die Nachfrage ist jedoch nicht nur im Inland, sondern weltweit sehr groß. Rund 20 Prozent des weltweiten Energiebedarfs werden derzeit durch erneuerbare Ressourcen gedeckt; das Potenzial ist also noch enorm“, erklärt sein Vorstandskollege Matthias Willenbacher.

Breites und solides Portfolio

Hauptsäulen des Wachstums bleiben die Solar- und Windenergie, aber auch der Bioenergiebereich wächst kräftig. In den neuen Geschäftsfeldern Geothermie und Wasserkraft laufen jetzt die ersten Projekte an. „juwi ist sowohl international als auch vom Portfolio her breit und solide aufgestellt. Das zahlt sich aus“, sagt Jung. Neben Deutschland, Italien und Frankreich haben sich die USA zu einem der wichtigsten juwi-Märkte entwickelt. Das Unternehmen baut darüber hinaus seine Präsenz in Lateinamerika (zum Beispiel Costa Rica) und Osteuropa (Tschechien, Polen) weiter aus und beabsichtigt auch, in neue Märkte (z.B. Südafrika) einzusteigen.

Wachstumsmarkt USA

In den USA hat der Spezialist für erneuerbare Energien insbesondere im Solarsektor eine Reihe von Großprojekten in der Pipeline bzw. schon realisiert. So versorgt eine von der US-Tochter juwi Solar inc. errichtete Freiflächen-Photovoltaik-Anlage (2,2 Megawatt) in Hackettstown, New Jersey, Werk und Stammsitz des Süßwarenkonzerns Mars Snackfood mit sauberem Strom. Weitere Anlagen werden derzeit in Florida (15 Megawatt Leistung), Ohio (12 Megawatt) und Texas (16 Megawatt) realisiert.

Bei Freiflächen-Solaranlagen gehört das Unternehmen mittlerweile zu den führenden Anbietern in den USA – eine hervorragende Ausgangsposition. Bis 2012 könnten sich die USA zum weltweit dynamischsten Wachstumsmarkt für Photovoltaik-Anlagen entwickeln, in den voraussichtlich mehr als sechs Milliarden Dollar investiert werden. So lautet eines der Ergebnisse der Studie „The United States PV Market Through 2013: Project Economics, Policy, Demand and Strategy“ der Greentech Media. Besonders deutsche Marktteilnehmer wie juwi würden davon profitieren, heißt es in der Studie.

Im Wind-Sektor hat juwi mit dem Flat-Water-Windpark (60 Megawatt) in Nebraska das erste Großprojekt auf den Weg gebracht, denen noch weitere Windparks ähnlicher Größenordnung folgen sollen – unter anderem in Kansas, Iowa, Ohio, Indiana, Minnesota und Michigan. Insgesamt plant juwi in den kommenden Jahren in den USA Wind- und Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von über 1.000 Megawatt ans Netz zu bringen.

Bioenergie boomt

Im Biosegment wird juwi in diesem Jahr in einem Gemeinschaftsunternehmen mit der Prolignis Energie Consulting GmbH Holzheizkraftwerke errichten, die sowohl Strom als auch Wärme erzeugen. Auf der Projektliste der juwi Bio GmbH stehen darüber hinaus mehrere Biogasanlagen und Nahwärmenetze sowie neue Holzpelletswerke, mit denen die Pelletsproduktion auf rund 150.000 Tonnen pro Jahr massiv gesteigert werden soll. Ein Projekthighlight ist die weltweit erste Produktionsstätte, in der Terra Preta („Schwarze Erde“) im industriellen Maßstab hergestellt werden kann.

Realisiert wird das Terra-Preta-Werk von der Palaterra GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der juwi-Gruppe und des Boden- und Pflanzenexperten Joachim Böttcher, in der Morbacher Energielandschaft im Hunsrück. Experten sind der Überzeugung, dass das extrem humusreiche Bodensubstrat einen Beitrag sowohl zur Lösung des Welternährungsproblems als auch zum Klimaschutz leisten kann.

Neue Geschäftsfelder laufen an

In den neuen Geschäftsfelder Geothermie und Wasserkraft hat juwi die ersten Projekte gestartet, denen noch weitere folgen sollen. So will das Unternehmen südlich von Hanau am Main in diesem Jahr sein erstes Laufwasserkraftwerk mit einer Leistung von knapp zwei Megawatt auf den Weg bringen und Anfang 2011 dann mit dem Bau beginnen. Darüber hinaus hat juwi im Rhein-Main- Gebiet ein so genanntes Erlaubnisfeld für Untersuchungen zur Nutzung der Tiefengeothermie zugesprochen bekommen, in dem die ersten seismischen Tests nun starten.

Jobmotor juwi

Der Projektentwickler aus Rheinhessen hat sich zu einem regelrechten Jobmotor entwickelt. Während Arbeitsmarkt-Experten erwarten, dass die Weltwirtschaftskrise den deutschen Stellenmarkt 2010 mit großer Wucht treffen wird und deshalb einen deutlichen Stellenabbau prognostizieren, baut juwi seinen Personalbestand weiter aus – um 600 Mitarbeiter in zwei Jahren. Allein 2009 hat juwi 350 neue Stellen geschaffen und damit die Beschäftigtenzahl weltweit auf rund 750 nahezu verdoppelt. In diesem Jahr kommen noch einmal 200 bis 300 neue Mitarbeiter dazu, der weitaus größte Teil davon in Deutschland. juwi wird aller Voraussicht nach Ende 2010/Anfang 2011 weltweit die Marke von 1.000 Beschäftigten knacken.

Firmensitz wird erneut erweitert

Auf Grund des starken Wachstums wird der erst 2009 vergrößerte Firmensitz in Wörrstadt (Landkreis Alzey-Worms) in diesem Jahr abermals erweitert. Bereits Mitte des Jahres sollen die beiden neuen Gebäudemodule feierlich eröffnet werden. Mit der Erweiterung schafft juwi am Unternehmenssitz in Wörrstadt Raum für insgesamt mehr als 700 Beschäftigte. Die beiden zusätzlichen Gebäudeteile werden erneut vom renommierten Fertighausspezialisten Griffner in ökologischer Holzbauweise errichtet und sollen in punkto Energieeffizienz wieder Maßstäbe setzen. Der Firmensitz von juwi ist ein Energieplushaus, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, und gilt als das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt.

Einer der besten und begehrtesten Arbeitgeber

juwi gehört zu Deutschlands besten Arbeitgebern. Im renommierten Wettbewerb des „Great Place to Work Institute“ ist das Unternehmen aus Rheinhessen in der Kategorie bis 500 (in Deutschland) Beschäftigte unter den Top 50 gelandet. Dementsprechend hat sich der Projektentwickler zu einem der begehrtesten Arbeitgeber im Energiesektor entwickelt: 2009 gingen rund 12.000 Bewerbungen ein. „juwi hat einen exzellenten Ruf. Wir bieten den Menschen mehr als eine sichere Stelle. Sie fühlen sich wohl, sind hoch motiviert und erkennen Sinn und Werte in ihrer Arbeit“, so Willenbacher.

Dabei profitiert die Gruppe zum einen von den zahlreichen Einrichtungen, die die Work- Life-Balance der Mitarbeiter verbessern, wie etwa einer Kindertagesstätte, einem Andachts- und Entspannungsraum, einem Fußball- und Beachvolleyball-Platz sowie einem Fitness-Raum. Identifikation und Motivation bewirkt auch das große Unternehmensziel, die Stromversorgung weltweit zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien bereitzustellen. „Wer bei juwi arbeitet, will nicht nur Geld verdienen, er will auch etwas bewegen. Unsere Mitarbeiter setzen sich mit aller Kraft dafür ein, dass 100 Prozent erneuerbare Energien so schnell wie möglich erreicht werden“, so Jung.

Ausgewählte Leuchtturmprojekte für 100 Prozent erneuerbare Energien

1. juwi unterstützt einen einzigartigen Kino-Dokumentarfilm: „DIE 4. REVOLUTION – EnergyAutonomy“ beschreibt anhand seiner Protagonisten - prominenter Umweltaktivisten, Nobelpreisträger, innovativer Unternehmer und Politiker -, dass der Umstieg auf 100% erneuerbare Energien innerhalb der nächsten 30 Jahre möglich ist. Er verdeutlicht, welche Chancen die Energierevolution für eine nachhaltige ökonomische Entwicklung und soziale und ökonomische Gerechtigkeit bietet. Der bundesweite Kinostart ist am 18. März (weitere Infos unter: http://www.energyautonomy.org/). Der von den juwi-Gründern Willenbacher und Jung initiierte Verein „100% erneuerbar“ präsentiert den Film am 21. März in einem großen Event im Mainzer Fußballstadion, bei dem auch die Pop-Gruppe „2raumwohnung“ auftritt. 10 Prozent des Ticketpreises fließen in die Errichtung einer Solaranlage in Haiti, die ein Waisenhaus mit Strom versorgt. Mit dem Event startet zudem eine Spendenaktion für Haiti.

2. Im Senegal werden 50 Dörfer mit Solarstromanlagen ausgestattet, die nicht an das allgemeine Stromnetz angeschlossen sind. „Mit diesem Projekt zeigen wir, dass mit dezentralen erneuerbaren Energien die Menschen, die von der allgemeinen Stromversorgung bislang abgeschnitten waren, sich selbst kostengünstig, schnell, bedarfsgerecht und sicher mit sauberer Elektrizität versorgen können“, erläutert Willenbacher.

3. In Schneebergerhof im Donnersbergkreis (Rheinland-Pfalz) errichtet juwi die weltweit leistungsstärkste und größte Windenergie-Anlage im Binnenland: Die Sechs-Megawatt- Anlage der Firma Enercon hat eine Höhe von 200 Metern und einen Rotordurchmesser von 126 Metern. Die E 126 produziert im Jahr rund 18 Millionen Kilowattstunden, was den Bedarf von mehr als 5.000 Haushalten deckt (3-Personen-Standardhaushalte mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh). „Das Projekt soll zeigen, zu was die Windenergie heutzutage schon in der Lage ist, wenn leistungsstarke Anlagen an guten Standorten errichtet werden: Ein einziges Windrad produziert sauberen Strom für eine ganze Kleinstadt“, erklärt Jung.

4. Nach einer Freiflächen-Photovoltaikanlage und fünf Windrädern errichtet juwi nahe des Wörrstädter Firmensitzes nun auch eine Biogasanlage und realisiert somit vor Ort ein regionales Kombikraftwerk. „Eine umfassende, unabhängige, günstige und bedarfsgerechte Versorgung mit erneuerbaren Energien ist nur in der Kombination der Energieträger möglich“, so Willenbacher.

Wind- und Solarenergie stehen kostenlos und unendlich zur Verfügung und bilden die Grundpfeiler des Kombikraftwerks. „Aber auch die Bioenergie spielt auf Grund ihrer hohen Flexibilität eine wichtige Rolle; kann sie doch die schwankende Produktion von Wind- und Solarstrom ausgleichen“, ergänzt Jung. Errichtet wird in Wörrstadt darüber hinaus eine Terra-Preta-Produktion, in der in einem ausgeklügelten Stoffkreislauf unter anderem die Gärreste aus der Biogasanlage zu wertvollem Humussubstrat verarbeitet werden.

Quelle: juwi-Gruppe