photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Top-Thema

Im März 2000 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Erneuerbare-Energien-Gesetz und damit den Förderanspruch für Solaranlagen. Die auf 20 Jahre begrenzte Bezuschussung läuft ab dem 01. Januar 2021 für einige Betreiber aus. D.h. im kommenden Jahr werden zirka 18.000 Anlagenbesitzer mit einer Leistung von 71 MW betroffen sein. Bis zum Jahr 2026 wächst die Zahl dann auf 176.000 Betreiber und die Stromleistung auf 1,930 MW an.


Wenn die betreffenden Anlagen aus der EEG-Förderung herausfallen, verlieren die PV-Anlagenbetreiber alle ihre Privilegien und dann wird auch für selbst erzeugten Strom die volle EEG-Umlage fällig. Die Einstellung der Förderung bedeutet nicht, dass die Anlage still gelegt werden muss, denn der Anspruch auf einen Netzanschluss erlischt nicht. Ohne weiteres sollten Anlagenbetreiber ihren Strom aber nicht ins Netz einspeisen, denn das wilde Einspeisen von Strom ins Netz ist nicht erlaubt.


In der aktuellen Situation besteht die Möglichkeit:
- die alte Anlage durch eine neue zu ersetzen, um die EEG-Förderprivilegierung zu erhalten
- den Strom in Eigenregie zu vermarkten oder
- den erzeugten Strom komplett selbst zu nutzen


Für die Stromzwischen-Speicherung im eigenen Haus könnte sich die Anschaffung eines Batteriespeichers lohnen. Es fallen zwar Investitionskosten an, die aber den hohen Eigenverbrauchsquoten gegenüberzustellen sind. Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenstromverbrauch auf bis zu 70% erhöhen.


In Fachkreisen wird das Thema „Weiterbetrieb von PV-Anlagen nach Ablauf der EEG-Förderung“ bereits seit einigen Monaten diskutiert. Nach den Vorstellungen der Bundesnetzagentur sollten die betreffenden Anlagen am Stromnetz weiter angeschlossen bleiben. Die eingespeiste Strommenge könnte auf Basis des Börsenstrompreises vergütet werden. Es bleibt zu hoffen, dass für alle Betreiber, deren Solaranlage im kommenden Jahr aus der Förderung fällt, eine passende Anschlussregelung gefunden wird.

Der Branchenverband der Solarwirtschaft, kurz BSW, fordert in einem offenen Brandbrief an die Bundeskanzlerin, den 52 GW-Förderdeckel im EEG im Eilverfahren abzuschaffen!

Die Solarbranche wartet schon seit Monaten darauf, dass der geplante Förderstopp für Photovoltaikneuanlagen abgeschafft wird. Immer wieder ist die Entscheidung der Länderchefs verschoben worden, obwohl die Streichung längst überfällig ist. Es gab immer wieder Bekundungen seitens der Bundesregierung die Abschaffung „schnellstmöglich umsetzen zu wollen“. Leider ist bisher nichts passiert und die Zeit läuft!

Was ist der „Solardeckel“ und worum geht es überhaupt?

Die staatliche Solarförderung für Photovoltaikanlagen bis 750 Kilowatt Peak läuft nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) für Neuanlagen aus, sobald die installierte Gesamtleistung von 52 Gigawatt (GW) in Deutschland erreicht ist. Das hätte zur Folge, dass insbesondere kleine und mittlere Solar-Neuanlagen nicht mehr gefördert werden, die Vergütung für eingespeisten Solarstrom bei diesen Anlagen entfallen würde. Bestehende Solaranlagen, die sich bereits in Betrieb befinden, sind von der Thematik nicht betroffen.

Die Solarbranche ist stark verunsichert

Nach Brancheninformationen erhalten heute bereits erste Solarprojekte keine Kredite oder Finanzierungsmöglichkeiten mehr, weil die Förderfähigkeit derzeit unklar ist. Ohne Förderung werden wohl kaum noch neue Solardächer errichtet. Durch den fehlenden Beschluss der Bundesregierung ist eine sehr große Verunsicherung in der gesamten Solarbranche entstanden. Davon betroffen sind: Solarteure, Industrie, Projektentwickler und natürlich auch die Betreiber die sich für den Bau einer Photovoltaikanlage entschieden haben.

Brandbrief an Angela Merkel

Aufgrund der Dringlichkeit wendet sich der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. in einem offenen Brief (https://bsw.li/3b6S35d) an die Bundeskanzlerin mit der Bitte, den Solardeckel unverzüglich abzuschaffen.

Wird die Entscheidung weiter verzögert, kommen neben der Corona-Krise schwere Zeiten auf die Photovoltaikbranche zu.

Wird der geplante Förderstopp abgeschafft, ist das ein positives Signal für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und zugleich ein wertvoller Beitrag zur Lösung der drohenden Rezession durch die Corona-Krise. Es bleibt abzuwarten, wie und wann die Bundesregierung in dieser Frage entscheidet.

Schützen Sie Ihre Photovoltaikanlage mit einer speziellen Photovoltaikanlagen-Versicherung von rosa-photovoltaik.de

Solarenergie leistet wichtigen Beitrag zur Energiewende

Im Bereich der erneuerbaren Energien haben Photovoltaikanlagen in puncto installierter Leistung in den vergangenen Jahren die höchsten Zuwachsraten erzielt. Derzeit sind in Deutschland rund 30.000 Megawatt Solarstromleistung am Netz und im Zuge der Energiewende werden sich die Installationsraten im Bereich Solarenergie in den kommenden Jahren noch weiter fortsetzen.

Versicherungsschutz nicht vergessen!

Wer sich für die Installation einer Phototvoltaikanlage auf dem Dach seines Eigenheims entschieden hat, um seinen Strombedarf selbst zu produzieren, der sollte sich auch frühzeitig um den Versicherungsschutz für seine neue Solaranlage kümmern.

PV-Anlage über die Gebäudeversicherung absichern! Reicht das aus?

Über die Wohngebäudeversicherung lassen sich Photovoltaikanlagen über einen Zusatzbaustein mitversichern.

Warum ist das nicht ratsam?

Der Versicherungsschutz eines Gebäudeversicherers beinhaltet zumeist nur bedingungsgemäße Schäden bis zu einem bestimmten Höchstbetrag wie Explosion, Implosion, Feuer, Sturm, Hagel, Aufprall eines Luftfahrzeuges und Blitzschlag. Für viele andere mögliche Risiken besteht kein Versicherungsschutz.

Optimaler Versicherungsschutz für Ihre Photovoltaikanlage

Die Erfahrung hat gezeigt, dass genau die vorgenannten Risiken nicht den Großteil der Schadenregulierung an Photovoltaikanlagen ausmachen. Deshalb ist es ratsam, sich direkt für eine spezielle Photovoltaikanlagen-Versicherung zu entscheiden. Das Leistungsspektrum ist viel größer, als das einer Wohngebäudeversicherung. In der Regel kostet eine eigenständige Photovoltaikanlagen-Versicherung nur 75 Euro netto im Jahr!

Rundum bestens abgesichert!

Photovoltaikversicherer kommen neben den vorgenannten Risiken zusätzlich auch für Schäden wie Kurzschluss, Überspannung im Stromnetz, Vandalismus, Sabotage, Bedienungsfehler, Diebstahl und Tierverbiss an stromführenden Leitungen auf. Darüber hinaus werden auch Aufräum- und Entsorgungskosten, sowie Kosten für Gerüste und Arbeitsbühnen mit übernommen. Sogar der Ertragsausfall ist, im Fall eines versicherten Sachschadens, mitversichert.

Hier finden Sie alle Leistungen namhafter Photovoltaikanlagen-Versicherer im Überblick!

In einem Rechenbeispiel möchten wir Ihnen veranschaulichen, dass eine eigenständige Photovoltaikanlagen-Versicherung mit den umfangreichen Leistungen, den Risikoschutz einer Wohngebäudeversicherung weit übertrifft und dabei nur unwesentlich teurer ist!

Wenn durch Ihre Photovoltaikanlage ein Schaden verursacht wird!

Für die Sicherheit Ihrer Photovoltaikanlage sind Sie als Eigentümer selbst verantwortlich. Deshalb ist der Haftpflichtschutz für die eigene Solaranlage so wichtig - denn im Falle eines Personen- oder Sachschadens der durch Ihre Photovoltaikanlage verursacht wurde, stehen Sie im Versicherungsfall auf der sicheren Seite.

Einige Private Haftpflichtversicherungen schließen Photovoltaikanlagen in selbstbewohntem Eigentum in ihre Deckungskonzepte mit ein. Ist das nicht der Fall, dann sollten Sie sich über eine spezielle Betreiber-Haftpflichtversicherung informieren. Alles, was Sie dazu wissen müssen, finden Sie auf rosa-photovoltaik.de

Spezialist im Bereich Photovoltaikanlagen-Versicherung

Versicherungsmakler Gerd Rosanowske hat sich bereits seit mehreren Jahren als Spezialist im Bereich der Photovoltaikanlagen-Versicherung etabliert. Auf der Website rosa-photovoltaik.de finden Sie exklusive Spezialkonzepte mit maßgeschneiderten Versicherungslösungen für Photovoltaikanlagen.

Weitergehende Informationen und spezielle Kundenanfragen finden Sie auf der Website in der Rubrik Wissen zur PV-Versicherung.

Wenn Sie Fragen zum Versicherungsschutz Ihrer Photovoltaikanlage haben, rufen Sie an: +49 (0)2203 9888701 oder schreiben Sie eine E-Mail.

Versicherte Gefahren Photovoltaikversicherung

Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen stellen eine hohe Investitionen für den Betreiber dar. Deshalb sollte eine Solaranlage bestmöglich versichert werden. Gegen finanzielle Einbußen, die durch versicherte Sachschäden und Ertragsausfall entstehen können, schützen Sie sich am besten mit einer speziellen Photovoltaikversicherung. Sie bietet Ihnen umfassenden Risikoschutz.

Gegen welche Schadenrisiken kann eine Solaranlage versichert werden?

Der Versicherungsschutz basiert auf der Allgefahrenversicherung, d. h. Ihre Photovoltaikanlage ist mit den dazugehörigen Bestandteilen gegen alle unvorhersehbaren und von außen eintreffenden Gefahren versichert - wenn sie nicht ausdrücklich vom Versicherer ausgeschlossen werden, wie z. B. Krieg, Kernenergieereignisse, Vorsatz oder betriebsbedingte Abnutzung. Bei den versicherten Risiken handelt sich um Gefahren wie Tierverbiss, extreme Witterung, Überspannung, Kurzschluss oder Vandalismus. Die beiliegende Grafik veranschaulicht, vor welchen Gefahren Sie eine spezielle PV-Versicherung schützt.

Eine PV Versicherung schützt vor versicherten Gefahren

Umfangreiche Leistungserweiterungen

Die Versicherung übernimmt auch Bewegungs- und Schutzkosten, Aufräumungs- und Entsorgungskosten, Bergungskosten und die Kosten für das Aufstellen eines Gerüstes. Natürlich leistet die Versicherung auch Entschädigung für den entstandenen Ertragsausfall, wenn der gewonnene Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird und der Ausfall auf einem versicherten Sachschaden beruht.

Welche PV-Anlagen sind versicherbar?

Sie können Versicherungsschutz für netzgekoppelte Dach-, Fassaden- oder für Freiflächenanlagen schnell und bequem online beantragen. Auf rosa-photovoltaik.de finden Sie exklusive Versicherungslösungen namhafter Versicherer, die Sie nur bei rosa-photovoltaik.de erhalten.

Nähere Informationen zu den speziellen Versicherungskonzepten finden Sie auf rosa-photovoltaik.de

Wer sich eine Photovoltaikanlage oder einen Energiespeicher oder beides anschaffen möchte, der sollte sich vor dem Kauf über die bestehenden Förderprogramme ausreichend und umfassend informieren. Es gibt bundesweit geltende und auf das jeweilige Bundesland bezogene Programme, die den Kauf von Photovoltaik-Anlagen und Energiespeichern unterstützen. Dabei kann es sich um zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss, um einen zinsgünstigen Kredit oder um einen Investitionszuschuss handeln.

Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher - eine überaus sinnvolle Kombination

Da sich die Strompreisentwicklung in einem ständigen Aufwärtstrend befindet, ist es sinnvoll, den produzierten Strom in einem Batteriespeicher für den Eigenverbrauch zu sichern. Durch den Einsatz eines Batteriespeichers kann das Eigenheim mit bis zu 50% selbst erzeugtem Strom versorgt werden. Der Zukauf von teurem Netzstrom kann somit deutlich reduziert werden. Auch wenn die Anschaffungspreise für Batteriespeicher in den letzten Jahren gefallen sind, gängige Geräte kosten immer noch zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Da kann eine Förderung schon hilfreich sein.

Speicherförderung in einigen Bundesländern und Kommunen noch möglich

Sechs Jahre förderte der Bund den Kauf von Batteriespeichern durch zinsgünstige Kredite und einem Tilgungszuschuss. Davon profitierten Anlagenbauer, die ihre Solaranlage über einen Kredit der KFW-Bank finanziert haben. Die bundesweite Förderung von Stromspeichern über das KFW-Programm 275 ist Ende 2018 ausgelaufen. In vereinzelten Bundesländern und Kommunen gibt es jedoch Programme, über die noch Zuschüsse beantragt werden können. In der Regel ist es so, dass erst nach Bewilligung der Förderung mit dem Bau oder der Installation der Photovoltaikanlage begonnen werden darf.

Alle Förderprogramme auf einen Blick

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online aus Berlin hat auf ihrem Onlineportal alle aktuellen Förderprogramme und Zuschüsse für Photovoltaikanlagen von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern zusammengefasst. Mit dem FördermittelCheck lässt sich die passende Förderung sehr schnell und einfach finden.

Nach Eingabe des Investitionswunsches und der Postleitzahl werden alle infrage kommenden Förderprogramme angezeigt. Die Ergebnisliste kann als PDF-Dokument ausgedruckt oder abgespeichert werden. Auch die Kontaktdaten eines Energieberaters in der direkten Umgebung werden auf Wunsch angezeigt.

Über Co2online kann auch eine 100seitige Broschüre mit dem Titel „Fördergelder“ kostenlos bestellt oder als Download heruntergeladen werden. Ein Schnelleinstieg hilft, die passende Förderung schnell zu finden. Die Broschüre wird jährlich aktualisiert.