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Top-Thema

Alter Zollverein Essen

Die Bundesregierung plant, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent zu reduzieren. Spätestens bis 2038 will Deutschland aus der Kohle als Energieträger aussteigen. In Sachen Energiewende muss noch vieles verändert werden, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Weg von den fossilen Energiequellen und hin zu den erneuerbaren Energieträgern wie Wind-, Wasserkraft- und Sonnenenergie heißt die Devise. Photovoltaikanlagen sind in diesem Kontext ein wichtiger Baustein. Aber in einigen deutschen Städten gibt es in diesem Bereich erheblichen Nachholbedarf, so wie in der Stadt Essen. Ende 2020 produzierten „nur“ 2.365 Photovoltaikanlagen klimaneutralen Strom.

Jetzt will der Stadtrat in Essen sich dem Thema Photovoltaik stärker widmen und den Ausbau aktiv fördern. Mit einer im Juni gestarteten „Solar-Offensive“ sollen Privatpersonen und Unternehmern über eine Förderrichtline neue Anreize geschaffen werden. Ziel ist es die Anzahl der PV-Anlagen im Essener Stadtgebiet in nur vier Jahren zu verdoppeln. Dank einer Vier-Jahres-Förderung könnten jährlich 550 Anlagen hinzukommen. In vier Jahren wäre das ein Zuwachs von 2.200 neuen Anlagen.

Was wird wann und wie gefördert?

Die Zeit drängt, denn ohne den Ausbau von Solaranlagen wird Essen die gesteckten Klimaziele nicht erreichen. Der Starttermin des Förderprogramms soll der 01.01.2022 sein.

Gefördert werden sollen der Erwerb, Installation und Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu maximal 40 kWp, wenn sie bei der Bundesnetzagentur ordnungsgemäß angemeldet sind. Fördermittel können bei der Grünen Hauptstadt Agentur der Stadt Essen mittels Formblatt beantragt werden. Wichtig: Die Anträge müssen vor Baubeginn gestellt werden.   

Gefördert werden PV-Anlagen mit folgenden Leistungskennzahlen:

  • 1 bis 2 kWp: 500 Euro
  • über 2 bis 5 kWp: 750 Euro
  • über 5 bis 10 kWp: 1.000 Euro
  • über 10 bis 40 kWp: 100 Euro je angefangener kWp 

Auch solarthermische Anlagen, PV-Anlagen auf Gründächern sowie Fassadenanlagen sollen bezuschusst werden. Die Fördersumme wird zunächst auf 500.000 Euro pro Jahr begrenzt.

Weitere Details zur Förderrichtlinie finden Sie hier:

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Niedersachsen will den Ausbau erneuerbarer Energien speziell im Bereich der Freiflächenanlagen forcieren. Dazu hat die zuständige Landesregierung letzte Woche eine neue Verordnung beschlossen. Mit der sog. Freiflächensolaranlagenverordnung sollen Solarpark-Projekte auf Freiflächen bessere Chancen bei den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur erhalten.

Auch „Benachteiligte Flächen“ werden jetzt berücksichtigt

Welche PV-Anlage mit einer Leistung von über 750 kWp gebaut werden darf, entscheidet die Bundesnetzagentur über ein Bieterverfahren. Die einzelnen Bundesländer legen zuvor fest, ob auch Freiflächenanlagen auf sogenannten „Benachteiligten Gebieten“ bei den Ausschreibungen berücksichtigt werden sollen. Dazu hat sich die Landesregierung jetzt entschlossen.

Dabei handelt es sich vorwiegend um schlecht nutzbare Flächen an Autobahnen oder um ertragsschwache Ackerflächen in der Landwirtschaft. Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bayern oder Rheinland Pfalz haben bereits benachteiligte Gebiete für Photovoltaik-Ausschreibungen freigegeben.

Die Zeit läuft!

Bis zum Jahr 2040 benötigt Niedersachsen 65 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung. Davon entfallen circa 15 Gigawatt auf Freiflächen. Derzeit verfügt das Land aber „nur“ über 4,6 Gigawatt Stromkapazität aus #Solarenergie. Der Ausbau muss also deutlich beschleunigt werden, um die gesteckten Energieziele zu erreichen.

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Scheunenbrand

In der Nacht zum Freitag, den 25.06.2021 rückte die Feuerwehr im hessischen Frankenau im Landkreis Waldeck zu einem Großeinsatz aus. Der Grund: Ein Feuer in einer Scheune mit dazugehörigem Stall in dem circa 100 Rinder untergebracht waren. Nicht alle Tiere konnten gerettet werden. Einige kamen in den Flammen um, andere konnten sich ins Freie retten.

Als die erste Polizeistreife am Einsatzort eintraf, stand die Stallung bereits in Vollbrand. Das Feuer zerstörte den Stall sowie die auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage vollständig. Rund 70 Feuerwehrleute waren nötig, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Auch das Technische Hilfswerk wurde hinzugezogen, um den Löscheinsatz mit schwerem Räumgerät zu unterstützen. Eile war geboten, denn im hinteren Gebäudeteil haben sich ein Dieseltank und zahlreiche Strohballen befunden. Mehr als 12 Stunden dauerte der Einsatz.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mindestens 500.000 Euro.

Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Stall wurde bei dem Feuer komplett zerstört und brannte bis auf die Grundmauern komplett nieder. Die Brandursache war zum Zeitpunkt des Geschehens unklar. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Ein tragisches Ereignis für den Eigentümer. Sachschäden in diesem Ausmaß können eine gravierende Bedrohung der finanziellen Existenz bedeuten. Das Beispiel zeigt, wie schnell ein Feuer alles vernichten kann und wie wichtig es ist, im Schadenfall richtig versichert zu sein.

Eine Photovoltaikanlage kann bereits in nur wenigen Minuten online abgesichert werden - das gilt auch für Anlagen auf landwirtschaftlich genutzten Gebäuden.

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Wie ist mit überfluteten Solaranlagen umzugehen?

In den Überschwemmungsgebieten ist so gut wie nichts unbeschädigt geblieben. Zahlreiche Häuser mit Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern sind der Flutkatastrophe zum Opfer gefallen.

Bundesverband gibt Sicherheitshinweise für Stromspeicher heraus!

Hier ist besondere Vorsicht geboten. Von Solaranlagen, die überflutet worden sind, geht bedingt durch die Elektrifizierung ein besonders hohes Gefahrenpotenzial aus. Damit Anlagenbetreiber und Elektroinstallateure wissen, was zu tun ist, haben der Bundesverband der Energiespeichersysteme (BVES) und der Wechselrichterhersteller SMA entsprechende Sicherheitshinweise für den Umgang mit Stromspeichern und Wechselrichtern herausgegeben, die von dem Hochwasser betroffen sind.

Darauf sollten Photovoltaikanlagenbetreiber unbedingt achten!

Der Bundesverband (BVES) rät dringend davon ab, Stromspeicher in überfluteten Gebäuden wieder selbst in Betrieb zu nehmen. Bei beschädigten oder überfluteten Batteriespeichern sind umgehend die vor Ort zuständigen Einsatzkräfte zu informieren.

Wenn Sie einen von der Flut beschädigten Batteriespeicher besitzen:

  • Betreten Sie nicht den Installationsraum und daran angeschlossene Räume, die noch unter Wasser stehen! Berühren Sie möglichst keine damit verbundenen elektrisch leitende Teile wie z. B. Treppengeländer
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Durchlüftung des Installationsbereiches, wenn es gefahrlos möglich ist (z. B. durch Öffnen eines Fensters von außen) und vermeiden Sie mögliche Zündquellen (z. B. Funkenbildung)!
  • Bei Verdacht auf Rauchgasvergiftung suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf!
  • Informieren Sie umgehend die Einsatzkräfte über das Vorhandensein eines Batteriespeichers!
  • Verhindern Sie Wiederinbetriebnahme des Batteriespeichers! Mit Wasser oder Schlamm in Kontakt gekommene Batteriespeicher dürfen nicht wieder in Betrieb genommen werden – auch nicht, wenn diese äußerlich unbeschädigt erscheinen.
  • Beachten Sie Hinweise zur Demontage, Lagerung und Abtransport des Batteriespeichers! Die Demontage muss durch geschulte Hilfskräfte oder Elektrofachkräfte erfolgen!
  • Informieren Sie umgehend die Hilfs- oder Räumkräfte, falls Ihnen Batteriespeicher in Ihrer Umgebung (z. B. in Trümmerhaufen) auffallen.

Die vom BVES herausgegebenen Sicherheitshinweise können Sie hier herunterladen:

Solaranlagen in überfluteten Gebieten bergen hohes Risiko!

Auch wenn Ihre Solaranlage keinen Batteriespeicher besitzt, aber dennoch von der Flut betroffen ist, beachten Sie bitte Folgendes:

Bei elektrischen Geräten, die mit Wasser in Berührung gekommen sind, ist absolute Vorsicht geboten. Das Risiko eines Stromschlags ist überaus groß. Vor diesem Hintergrund sollte eine Überprüfung bzw. Abschaltung einer betroffenen Fotovoltaikanlage immer durch einen Elektrofachmann erfolgen.

Was Anlagenbetreiber, Elektrofachkräfte und Einsatzkräfte bei hochwasserbeschädigten Solaranlagen beachten müssen, hat SMA in zwei Informationsschreiben zusammengefasst, die hier heruntergeladen werden können.

Download SMA für Anlagenbetreiber / Einsatzkräfte

Download SMA für Elektrobetriebe

Einbruch im Solarpark

Tribsees ist eine beschauliche Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Idylle wurde diese Woche jäh gestört, als in den Solarpark an der Sülzer Chaussee eingebrochen wurde. In der Nacht auf Montag, den 28. Juni 2021 haben sich bisher unbekannte Täter Zutritt zum Gelände verschafft und 100 Meter Kupferkabel gestohlen.

Durch den Diebstahl des Kabels ist an fast 80 Solarmodulen ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro entstanden. Die Diebe sind höchst wahrscheinlich direkt nach dem Raub über die nahe liegende A20 geflohen. Die Kriminalpolizei Stralsund hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Einbrüche in Solarparks sind keine Seltenheit. Umso wichtiger ist der Versicherungsschutz. In den Deckungskonzepten von rosa-photovoltaik wäre das gestohlene Kupferkabel, das zur Peripherie der Solaranlage zählt, als auch die beschädigten Photovoltaikmodule versichert gewesen.

Wenn auch Sie Ihren Solarpark optimal versichern möchten, informieren Sie sich über unsere Website www.rosa-photovoltaik.de oder rufen Sie uns einfach an: 02203 / 98 88 701.