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Top-Thema

Triefenstein, 18. September 2012 – Das Marketingunternehmen PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler stellt die bislang erste auf dem Markt erhältliche Studie zum Thema Photovoltaikversicherungen vor, die ausführlich das Kundenverhalten betrachtet. Im Bereich der Photovoltaikversicherungen gibt es derzeit keine Studie die detailliert und vor allem nachvollziehbar Auskunft darüber gibt, wie sich Anlagenbetreiber, die auf der Suche nach einem entsprechenden Versicherungsschutz für ihre PV-Anlage sind, bei der Auswahl der passenden Versicherung verhalten und welche Kriterien im Vordergrund stehen.

Photovoltaikstudie.de

Da Makler und Versicherer nicht nur im Solarmarkt einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind soll die Studie dabei helfen, weitere Wettbewerbsvorteile zu sichern. Die Studienergebnisse stammen aus einer Onlinebefragung über das Panel Photovoltaikumfrage®, an der über 1.422 Solaranlagenbetreiber mitgewirkt haben.

Kundenverhalten bei der Wahl einer PV-Versicherung

Mit der Studie wird Versicherungsmaklern und Versicherungsgesellschaften aufgezeigt, wie Betreiber einer Solaranlage ihre Anlage versichern (Integration in Gebäudeversicherung, spezielle PV-Versicherung etc.), wie viele Angebote vorher eingeholt werden, ob der Abschluss über einen Makler oder direkt über eine Gesellschaft erfolgt und welche Gründe jeweils für die Wahl des Maklers oder der Gesellschaft ausschlaggebend sind. Die Studie zeigt zudem auf, wer die Entscheidung für die Wahl der Versicherungsgesellschaft trifft, durch welche Werbemaßnahmen die Anlagenbetreiber auf die Versicherer stoßen und welche Kommunikationsmedien für den Abschluss genutzt werden.

Kundenzufriedenheit steigern und Kunden binden

Des Weiteren legt die Studie dar, ob Anlagenbetreiber erneut eine Versicherung über den von ihnen gewählten Makler oder der gewählten Gesellschaft abschließen und ob sie diese auch weiterempfehlen würden. Betrachtet wird auch die Schadenabwicklung, d.h. die Abwicklung eines Schadenereignisses und die daraus resultierende Entschädigungsleistung, und ob sich Makler gegenüber der Versicherungsgesellschaft für ihre Kunden einsetzen. Inwieweit Anlagenbetreiber bereit sind ihre PV-Versicherung zu wechseln bzw. was passieren müsste, so dass Betreiber ihre Versicherung wechseln, ist ebenfalls Teil dieser Studie. In der Studie wurde auch der Bekanntheitsgrad von Versicherungsmaklern ermittelt, die ihr Geschäft vorwiegend über das Internet generieren.

Kunden besser verstehen lernen - Serviceleistungen verbessern

Durch die Studie ist es möglich, dass Versicherungsmakler und Versicherungsgesellschaften die eigenen Stärken und Schwächen mit dem Wettbewerb vergleichen und die Zielgruppe der Solaranlagenbetreiber besser verstehen lernen und exakter definieren können. Es werden u.a. Schwachstellen aufgezeigt und wichtige Hinweise geliefert, wie Service und Leistung verbessert und welche Kundenbedürfnisse in den Vordergrund gestellt werden können.

Auszug aus den Ergebnissen der Photovoltaikstudie

Laut der Studie sind über 86% der Solaranlagen über eine Allgefahrenversicherung abgesichert. Bei 60% ist die Anlage in die Gebäudeversicherung integriert. Bei 7,50% der Betreiber ist die Allgefahrenversicherung beim Kauf der Solaranlage über den Solarteur bereits inklusive. Fast 39% der Anlagenbetreiber, die sich selbst um einen Versicherungsschutz bemühen, fordern insgesamt bis zu drei Vergleichsangebote bei unterschiedlichen Versicherern bzw. Maklern an.

Beim Bezug der Versicherung über einen Makler steht an erster Stelle der Preis, sofern die Versicherung aus Sicht der Betreiber auch den umfangreichsten Versicherungsschutz bietet. Aus der Studie geht weiter hervor, dass Männer die Hauptentscheider bei der Wahl der Versicherung sind. 30% der Frauen ziehen ihren Partner in die Entscheidungsfindung mit ein. Etwa 22% der Betreiber kommt über Suchmaschinen (z.B. Google) auf die Websites der Makler und Gesellschaften. Zu 20% werden Abschlüsse über Empfehlungen generiert. Von 10% der Anlagenbetreiber, die einen Schaden ihrer Versicherung melden, entspricht bei über 18% die Höhe der Entschädigungsleistung nicht deren Erwartungen. Die Betreiber, die noch nicht über einen Wechsel der Photovoltaikversicherung nachgedacht haben ziehen diesen in Betracht, sofern eine nicht nachvollziehbare oder drastische Erhöhung der jährlichen Prämie erfolgt.

Die Anlagenbetreiber, die ihre Allgefahrenversicherung direkt über einen Makler abschließen, bevorzugen mit fast 35% die Maklerversicherung Condor. An zweiter Stelle folgt die Waldenburger mit rund 15%, sowie an dritter Stelle die Allianz mit über 5%. Diejenigen Betreiber, die ihre Allgefahrenversicherung nicht über einen Makler, sondern direkt über eine Gesellschaft abschließen, bevorzugen mit über 13% die Mannheimer. Die Hanauer schließt mit annähernd 13% dicht auf. Mit ein wenig Abstand folgt die Versicherungskammer Bayern mit rund 11%.
 
Die bekanntesten Versicherungsmakler im Bereich der PV-Versicherungen sind, sowohl in der ungestützten wie auch in der gestützten Befragung, rosa-photovoltaik.de - Versicherungsmakler Rosanowske und Krist Assekuranzmakler - Thomas Krist.

Die Studie richtet sich an Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmakler, Dienstleistungsunternehmen und Beratungsunternehmen aus der Solarbranche.

Die Studie umfasst 72 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich: http://www.photovoltaikstudie.de/versicherungen

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

Kolitzheim, 10. Juli 2012, Der EPC-Weltmarktführer BELECTRIC aus Kolitzheim hat im vergangenen Monat einen technologischen Quantensprung in der Solarkraftwerkstechnologie vollzogen, in dem es das weltweit erste Solarkraftwerk mit 1.500 Volt Betriebsweise an das Netz angeschlossen hat. Der Solarpark wurde in den letzten Monaten entwickelt und realisiert. Die Finanzierung des Solarprojekts wurde über die Deutsche Kreditbank AG durchgeführt.

BELECTRIC

Die 1.500V Wechselrichterstation wurde von der PADCON GmbH aus Kitzingen geliefert. Die flüssiggekühlten Outdoor-Zentralwechselrichter, die von Power Conversion stammen, arbeiten mit einer maximalen DC-Eingangsspannung von 1.500V und wurden gemeinsam von Power Conversion und PADCON in das System integriert.

Die Markteinführung der 1.500V Technologie durch BELECTRIC stellt die führende Position des Unternehmens erneut unter Beweis und untermauert die Technologieführerschaft im Solarkraftwerksbereich. Der von BELECTRIC neu entwickelte Kraftwerkstyp nutzt nun erstmals in der Geschichte der Photovoltaik die komplette Spannungsbandbreite der Niederspannungsrichtlinie aus, und definiert so den neuen Standard in der Solarkraftwerkstechnik. Die Realisierung der 1.500V Technologie war insbesondere hinsichtlich der Einhaltung der Richtlinien und Vorschriften sehr anspruchsvoll. Sie bietet den Kunden zeitgleich die Solarkraftwerkstechnik der neuesten Generation bei signifikanter Kostenreduktion. Der Einsatz des 1.500V Betriebsmodus in Solarkraftwerken spart im Kabelsystem, wie auch im Bereich der Leistungselektronik, erhebliche Kosten ein.

Bernhard Beck, Geschäftsführer BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH: "Die Unternehmenskompetenz, Kosten der Solarstromerzeugung durch stetige Innovation zu senken, ist die Basis der langfristig orientierten Entwicklungsstrategie unseres Unternehmens."

Das Unternehmen stellt seinen Kunden mit der Integration des 1.500V Betriebsmodus sowie integrierter dynamischer Blindleistungsregelung (Blindleistung verständlich erklärt), Lösungen für eine nachhaltige und kostengünstige Stromerzeugung zur Verfügung. Diese können problemlos in die unterschiedlichsten Stromnetze weltweit integriert werden. Freiflächen-Solarkraftwerke sind damit schon heute in der Lage wie konventionelle Großkraftwerke rund um die Uhr Blindleistung bereitzustellen, und die Spannung zu stabilisieren. Sie unterstützen den notwendigen Transport von Energie und stellen folglich einen unverzichtbaren Baustein für die Systemstabilität, in einem durch regenerative Energieträger geprägten Netz, dar. Eine massive Kostenentlastung der Verbraucher ist, unter anderem durch eine Einsparung von Netzausbaukosten, mit dem Einsatz dieser Techniken schon heute möglich. Solarstrom wird folglich zur ökonomischen Alternative gegenüber der Ersatzinvestition in fossile Energieerzeugungsarten oder verbrauchsfernen Erzeugungsstandorten Erneuerbarer Energien.

Quelle: BELECTRIC

Berlin, 11. Mai 212, Eine Mehrheit hat im Bundesrat die EEG-Novelle abgelehnt und den Vermittlungsausschuss angerufen. Dies bestätigt Hans-Josef Fell (Bündnis 90/Die Grünen). Die Solarbranche kann nun auf Nachbesserungen im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) hoffen. Wie bekannt wurde, wird nun die Länderkammer das Gesetz überarbeiten. Details über den Verlauf der Verhandlung im Bundesrat sowie über einen Kompromiss des Verfahrens sind bisweilen nicht bekannt. Bis jedoch ein Kompromiss gefunden wird, können Monate ins Land ziehen. Die Entscheidung mag auf den ersten Blick positiv für die Solarbranche sein, jedoch bleibt die Zukunft in den nächsten Wochen weiter ungewiss. Solarunternehmen sei in der Zeit bis zu einem endgültigen Beschluss geraten, mit den "neuen" Verütungssätzen zu kalkulieren.

Im Ausschuss selber werden Vertreter aus Bundestag und Bundesrat über einen Kompromiss hinsichtlich des Gesetzes beraten. Der Kompromiss wird im Anschluss im Parlament und in der Länderkammer abgestimmt. Für Bundesumweltminister Norbert Röttgen ist das eine große Niederlage, stehen doch am 13. Mai die Wahlen in NRW an. Dort kandidiert Röttgen als CDU-Spitzenkandidat für das Amt zum Ministerpräsidenten.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

 

Bonn, 24. Mai 2012, Wie das Handelsblatt berichtet, reagiert der Solarkonzern SolarWorld AG auf die Krise in der Solarbranche mit Stellenabbau. Bis zu 10 Prozent der Beschäftigten sollen eingespart werden. Wie CEO Asbeck auf der Hauptversammlung des Unternehmens weiter mitteilt, soll es Kostensenkungen im Bereich der Logistik und in der Produktion geben. Dem Unternehmen macht der anhaltende Preiskampf auf dem Solarmarkt zu schaffen. Kostensenkungen durch Personalabbau scheinen da die ersten Mittel zu sein. Auch Leiharbeiter werden Opfer des Stellenabbaus, wie das Handelsblatt weiter berichtet. Über 3.300 Mitarbeiter sind in Lohn und Brot bei SolarWorld.

SolarWorld AG

Noch in diesem Jahr soll das operative Ergebnis schwarze Zahlen aufweisen. Wie Asbeck weiter sagt, soll es im nächsten Jahr wieder bergauf gehen, da er das Unternehmen gut aufgestellt sieht.

Überproduktion auch in China

Asbeck erwartet hinsichtlich des Preiskampfes im Bereich der Solarmodule keine bedingungslose Fortführung der staatlichen Hilfe für chinesische Solarhersteller. Mit Preisen unterhalb der Herstellungskosten (Dumpingpreise) wollen die Chinesen die Märkte erobern, so die Aussage des SolarWorld-Chefs. Aber auch diese Hersteller haben mit einer Überproduktion und einem starken Preisdruck zu kämpfen. Seiner Einschätzung nach wird die Regierung Chinas keine weiteren Gelder, bei den anhaltenden Verlusten, in die Unternehmen stecken.

Quelle: Handelsblatt

 

Berlin, 24. April 2012, Wie das Handelsblatt aktuell berichtet (Mittwochsausgabe), soll die EEG-Umlage im nächsten Jahr um bis zu 33 Prozent steigen. Das Handelsblatt beruft sich auf das Umfeld der Übertragungsnetzbetreiber. Aktuell liegt die Umlage bei 3,59 Cent je Kilowattstunde. Wie das Handelsblatt weiter mitteilt, müsse man sich auf eine Spanne zwischen 4,8 und 5,2 Cent/kWh einstellen. Sofern die Umlage nur auf 4,8 Cent/kWh steigen würde, wäre die ein Anstieg um 33 Prozent.

Die Übertragungsnetzbetreiber bestätigten die Zahlen gegenüber dem Handelsblatt nicht, da die Festlegung der Umlage erst im Oktober dieses Jahres ansteht. Laut dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz jedoch bestehe „erheblicher Druck“ die Umlage zu erhöhen, so das Handelsblatt weiter.

Als Gründe für die Erhöhung der EEG-Umlage werden die hohe Einspeisung von Windenergie, der hohe Photovoltaikzubau sowie das Marktprämienmodell genannt. Sofern die Umlage weiter ansteigt, wird dies die Bundesregierung weiter in Bedrängnis bringen. Das Handelsblatt verweist hier auf die Aussage der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im letzten Jahr noch sagte, das die EEG-Umlage 3,6 Cent/kWh nicht überschreiten würde. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Bundesumweltminister Röttgen erneut am noch nicht in Kraft getretenen EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) erneut herumdoktert und die EEG-Novelle novelliert.

Quelle: Handelsblatt