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Produktneuheiten

Auf der stattfindenden Industriemesse in Hamburg, die neben der EU PVSEC läuft, präsentiert Henkel sein umfangreiches Portfolio an Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik-Industrie, beispielsweise die elektrisch leitfähigen Klebstoffe aus dem Portfolio der Henkel-Marke Emerson & Cuming™.

Ob in der Produktion von kristallinen oder Dünnschicht-Modulen, die elektrisch leitfähigen Klebstoffe von Henkel sind maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Solar-Industrie. Das Portfolio der Henkel-Marke Emerson & Cuming bietet Lösungen für einen Langzeitbeständigen, stabilen elektrischen Kontakt auch bei Verbindungen mit Nicht-Edelmetallen.

Bei der Fertigung von Dünnschichtmodulen sind Materialien gefordert, die einen hohen Durchsatz ermöglichen, ohne dass sie hohen Temperaturen ausgesetzt werden müssen. Henkel hat für derartige Anwendungen die perfekte Lösung entwickelt: ECCOBOND™ CA 3556 HF. Der innovative Klebstoff eignet sich ideal für Produktionsprozesse mit hoher Durchsatzgeschwindigkeit zur Freude sinkender Gesamtkosten.

Er erzeugt eine flexible elektrisch leitfähige Verbindung von hoher Schälfestigkeit und einer dauerhaften Zuverlässigkeit beim Übergangswiderstand. ECCOBOND™ CA 3556 HF wird als einkomponentiges Produkt ausgeliefert, so dass der Mischvorgang entfällt – ein deutlicher Vorteil beim Handling, der nebenbei nicht unwesentlich zur Abfallvermeidung beiträgt. Und, nicht zu vergessen, der Henkel-Klebstoff bietet einen weiteren Vorteil: Er ist vollständig RoHS-konform.

Elektrisch leitfähige Klebstoffe von Emerson & Cuming™ bieten eine moderne Alternative zu traditionellen Produktions-Verfahren in der Photovoltaik-Industrie. Kristalline Solarmodule beispielsweise sind bislang gefertigt worden, indem man vorgelötete Streifen an ihrer Rückseite befestigt hat. Bei den kristallinen Zellen ist derzeit ein Trend zu beobachten: Sie werden dünner und gleichzeitig größer. Dies wirft in zunehmendem Maße Probleme in Punkto Qualität und Zuverlässigkeit auf. Henkel antwortet auf diese Herausforderung mit einem ausgefeilten Portfolio von elektrisch leitfähigen Klebstoffen, die der Photovoltaik-Industrie dabei helfen, mit den neusten Entwicklungen Schritt zu halten.

Henkel AG & Co. KGaA

Die Sulfurcell Solartechnik GmbH hat zum 1. September 2009 die Selbstständige Hersteller-Gewährleistung für ihre Produkte deutlich erweitert: Die Produkt-Gewährleistung wurde von zwei auf zehn Jahre und die Leistungsgewährleistung von 20 auf 25 Jahre verlängert. Auch bei der Eingruppierung seiner Module in verschiedene Leistungsklassen setzt Sulfurcell neue Qualitätsstandards: Mit einer positiven Leistungstoleranz von +8/-2 Prozent sorgt Sulfurcell für außerordentliche Erträge und mehr Kilowattstunden pro installierter Wattpeak-Leistung.

„Wir gehen diesen Schritt, um unseren Kunden die Gewähr zu geben, dass sie unseren Produkten vertrauen können. Eine solare Energielösung ist sinnvoll, wenn sie nachhaltig ist und über mindestens 25 Jahre verlässlich Strom produziert“, erklärt Dr. Nikolaus Meyer, Geschäftsführer von Sulfurcell.

„Mit der Erweiterung der Selbstständigen Produkt und Leistungsgewährleistung unterstreichen wir die außerordentliche Qualität und Nachhaltigkeit unserer Made-in-Germany-Produkte.“

Die Langzeitstabilität der Sulfurcell-Module wurde in zahlreichen Tests nachgewiesen und die Qualität geht über den üblichen TÜV-Test nach IEC 61646 deutlich hinaus. So sind die Module freigegeben für den Einsatz auf Ställen (Stabilität gegenüber ammoniakhaltiger Luft) und in Gebieten mit erhöhter Schneelast (5.400 Pascal).

Den „Feuchte-Hitze-Test“, unter dessen Extrembedingungen der TÜV Module beschleunigt altern lässt, besteht Sulfurcell weit besser als gefordert: 95 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit behalten die Module nicht nur nach den vom TÜV geprüften 1.000 Stunden bei 85 Grad Celsius und 85 Prozent relativer Feuchte, sondern auch noch nach 3.000 Stunden. Entsprechende Messergebnisse präsentiert Sulfurcell erstmals auf der aktuellen EU PVSEC Konferenz in Hamburg.

Sulfurcell setzt seit seiner Gründung auf höchste Qualität und Service. Die gesamte Produktion erfolgt ausschließlich in Deutschland. Die Produkte sind zertifiziert nach IEC 61646. Gemeinsam mit seinen Systempartnern bietet Sulfurcell seinen Kunden zudem ein Höchstmaß an Kundenorientierung und -service.

Quelle: Sulfurcell

Im Rahmen des Clean Tech Media Awards wurden gestern Abend im Berliner e-werk begleitend zur Preisverleihung ausgewählte zukunftsweisende Unternehmen und Produkte der Umweltbranche ausgestellt. Mit dabei: Die SCHOTT Solar AG, die als einer der weltweit führenden Anbieter für Receiver zur Anwendung in Solarkraftwerken eine neue Generation von Solarreceivern präsentierte. Das Solarunternehmen war außerdem in der Kategorie Technologie für den Clean Tech Award nominiert und schaffte es auf die Short List unter die letzten drei.

"Schon die Nominierung allein ist ein Kompliment an unser gesamtes Team", so Christoph Fark, Geschäftsführer der SCHOTT Solar CSP GmbH in Mitterteich, wo der Receiver entwickelt wurde. "Dank unserer neuen Receiver-Generation wird es künftig möglich sein, Solarstrom noch viel wirtschaftlicher zu produzieren. Das ist die Basis dafür, dass sich diese Technologie weltweit im großen Stil durchsetzen kann, wie etwa beim Wüstenstromprojekt Desertec. Mit unserer Arbeit sorgen wir dafür, dass die Menschen unabhängiger von umweltschädlichen und endlichen fossilen Brennstoffen werden, und sichern gleichzeitig den Technologiestandort Deutschland."

Als Begründung für die Nominierung der SCHOTT Solar AG nannte die Jury deren Innovationsstrategie, mit der die Forscher das große technische Potenzial von Solarkraftwerken ein großes Stück vorangebracht haben.

Der Receiver – Herzstück eines Solarkraftwerks

Der Receiver ist die Kernkomponente eines Solarkraftwerks. Je hochwertiger der Receiver, desto größer der Wirkungsgrad des Kraftwerkes. Gleichzeitig ist er auch eines der sensibelsten Bauteile, denn er ist außergewöhnlichen thermischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Damit die Receiver wirtschaftlich arbeiten, müssen sie eine möglichst lange Lebensdauer vorweisen: Mehr als 20 Jahre intensivste Sonneneinstrahlung dürfen ihnen nichts anhaben.

Insbesondere die Beschichtung des Receivers, die nur wenige hundert Nanometer dick ist, muss über diesen langen Zeitraum Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius standhalten, während sich das System nachts bis auf unter Null Grad abkühlt. Diesen Anforderungen wurden Receiver in der Vergangenheit nur unzureichend gerecht. SCHOTT Solar hat mit dem Receiver ein Produkt mit bisher nicht erreichten Eigenschaften in punkto Strahlungsoptik, Effizienz und Langzeitstabilität bis zur Marktreife entwickelt.

Das Forschungsteam von SCHOTT Solar hat neue Wege in der Konstruktion und in der Werkstofftechnik beschritten und einen Receiver entwickelt, der in seinen mechanischen und optischen Eigenschaften ideal auf die extremen Betriebsbedingungen in Parabolrinnenkraftwerken zugeschnitten ist. Diese Technologie ist heute schon bei den Andasol-Kraftwerken in Südspanien im Einsatz und ist auch für das Wüstenstromprojekt Desertec geplant. Die Arbeit an einer neuen Receiver-Generation läuft heute schon auf Hochtouren.

Quelle: SCHOTT Solar

Seit dem 1. September bietet Conergy ihren Kunden die neuen Stringwechselrichter der IPG S Serie mit einem Spitzenwirkungsgrad von bis zu 97,7% und einem europäischen Wirkungsgrad von bis zu 97% an.  Die trafolosen, einphasig einspeisenden Geräte sind in den Leistungsklassen 3, 4 und 5 kW erhältlich und zählen jeweils zu den leistungsfähigsten Geräten ihrer Klasse.

Installateure, Kunden und Experten der PHOTON von Produkteigenschaften überzeugt

„Wir haben die Geräte vor der Markteinführung im September ausführlich intern und mit unseren Partner-Installateuren getestet – mit hervorragenden Ergebnissen und einer sehr guten Resonanz. Die Wechselrichter haben unsere Partner und Kunden überzeugt und erfreuen sich einer hohen Nachfrage“, berichtet Dr. Tim Meyer, Director Product Marketing, Conergy AG.

Auch die Fachzeitschrift Photon hat die Stringwechselrichter-Serie ausführlich getestet und zweimal mit dem Testurteil „sehr gut“ ausgezeichnet. „Alles in allem ist das Gerät ein kleiner, leichter Wechselrichter mit einem sehr guten PHOTON-Wirkungsgrad und liegt damit in der Notenübersicht der bisherigen Testkandidaten sehr weit oben“, so die PHOTON in ihrem Fazit.

Stringwechselrichter-Serie eignet sich für diverse Anlagenauslegungen

Der weite Eingangsspannungsbereich von bis zu 900 V ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Modulverschaltung, so dass Anlagen bis zu 5 kW erstmals mit nur einem Strang realisiert werden können. Das reduziert Installationsaufwand und -kosten, verringert auftretende Kabelverluste und steigert so die Effizienz der Anlage. Darüber hinaus ist das Gerät sowohl für Dünnschicht- als auch kristalline Module geeignet.

Durch den weiten Temperaturbereich und die Schutzart IP 65 kann der einphasige Wechselrichter sowohl im Innen- und Außenbereich montiert werden. Die Wechselrichter sind für den Einsatz in vielen Ländern Europas zertifiziert.

Die hohen Erträge, die dem Kunden durch die IPG S Serie sichergestellt werden, können durch das Monitoringsystem Conergy SunReader ermittelt und überwacht werden. Der Conergy SunReader ermöglicht dem Kunden durch seine Analysefunktion eine permanente Ertragskontrolle der Anlage. Darüber hinaus werden Verschattungen oder andere Störungen umgehend erkannt und längerfristige Ertragsminderungen oder -ausfälle vermieden.  

Quelle: Conergy

Wie entsteht aus Sonnenlicht Strom? Wie lässt sich aus Wind Energie erzeugen und was geschieht in einer Brennstoffzelle? Diese und andere Fragen beantworten die neuen Baukästen fischertechnik PROFI Oeco Tech und das Ergänzungsset PROFI Hydro Cell Kit Kinder ab neun Jahren lernen spielerisch beim Bau der Modelle und mit Unterstützung der didaktischen Begleithefte die Grundprinzipien der regenerativen Energieerzeugung kennen. Der Baukasten PROFI Oeco Tech ist als Sieger der Kategorie „Spiel und Technik“ des renommierten Spielzeugpreises „Das Goldene Schaukelpferd 2009“ ausgezeichnet worden.

fischertechnik PROFI Oeco Tech Riesenradfischertechnik-Oeco Tech-Packfischtechnik-PROFI Oeco Tech Kinder

Mit einem leistungsstarken Photovoltaikmodul, einem Solarmotor, einem Doppelschicht-Kondensator als Energiespeicher und 320 fischertechnik Bauelementen können die jungen Konstrukteure zehn Modelle bauen: ein eigenes Sonnenkraftwerk, das ein Riesenrad antreibt, oder eine Windkraftanlage, die eine LED zum Leuchten bringt. Das leistungsstarke Photovoltaikmodul reagiert bereits bei geringer Sonnen- oder Lichteinstrahlung und wandelt Licht in Strom für den Solarmotor um. Dieser funktioniert schon bei einer niedrigen elektrischen Spannung und läuft bereits bei geringer Stromstärke an.

Die Nutzung der Windkraft ist keine neuzeitliche Erfindung, bereits im Mittelalter war die Windmühle neben der Wassermühle die wichtigste Antriebsmaschine in Europa – lange vor Erfindung der Dampfmaschine. Das Prinzip der Windmühlen wird heute wieder von den meisten Windkraftanlagen genutzt: eine horizontale Rotorachse mit drei Flügeln, um eine gleichmäßige Verteilung der Masse zu gewährleisten. Bei der fischertechnik Windkraftanlage wird mit der Windkraft, die sich mit einem Tischventilator oder einem Fön simulieren lässt, ein Generator angetrieben,  der beispielsweise eine LED-Lampe zum Leuchten bringt.

Die Funktionsweise der Brennstoffzelle wurde bereits vor mehr als 170 Jahren entdeckt. Der Autor und Forscher Jules Verne prophezeite 1870: “Das Wasser ist die Kohle der Zukunft.“ In der Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff und Sauerstoff miteinander zu Wasser. Beide Gase sind durch einen sogenannten Elektrolyten voneinander getrennt und tauschen nur über einen elektrischen Leiter  Elektronen aus. Dieser Elektronenfluss macht die Brennstoffzelle zur Stromquelle. Genutzt werden kann je-doch auch die entstehende Wärme. Als Reaktionsprodukt entsteht reines Wasser, was die Brennstoffzelle so umweltfreundlich macht.

Mit der reversiblen Brennstoffzelle aus dem fischertechnik PROFI Hydro Cell Kit können alle solarbetriebenen Modelle aus dem Baukasten PROFI Oeco Tech angetrieben werden. Mit einem zweiten Solarmodul kann die reversible Brennstoffzelle zudem als Elektrolyseur betrieben werden und aus Wasser auch wieder Wasserstoff und Sauerstoff  produzieren. Die Solarmodule erzeugen die dazu notwendige Elektrizität.

Quelle: fischertechnik