photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Produktneuheiten

Triefenstein, 09. Juni 2012, Die Gehälter in der Photovoltaikbranche sind gegenüber dem Vorjahr um über 2,22 % gestiegen. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen „Gehaltsstudie 2011/2012 – Das verdient die Solarbranche wirklich“ des Unternehmens PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler. Die Gehaltsstudie, in der die Gehälter von fast 6.500 Beschäftigten aus der PV-Branche ausgewertet wurden, erscheint bereits zum dritten Mal. Die Daten gehen aus einer Onlineumfrage hervor, die über das Panel Photovoltaikumfrage® in einem Zeitraum von mehreren Monaten erhoben wurden. Auch in diesem Jahr lag der Fokus wieder darin, die durchschnittlichen Einkommen von Beschäftigten verschiedener Bereiche und Positionen aus der Branche zu ermitteln.

Photovoltaikstudie

Erstmals umfassende Vergleiche zum Vorjahr möglich

Da ein Gehaltsvergleich in der letzten Gehaltstudie auf Grund von zahlreichen Neuerungen nicht durchgeführt werden konnte, ist nun ein besonderer Schwerpunkt dieser Studie die Veränderung der Gehälter und Löhne im Vergleich zum Vorjahr. Erstmalig können umfassende Vergleiche gezogen werden und es lassen sich erste längerfristige Trends herausarbeiten. Die aktuelle Studie wurde zudem um einige Grafiken erweitert.

Wichtigste Ergebnisse und Erkenntnisse

Neben einer insgesamt positiven Entwicklung bei den Gehältern und einer Gehaltssteigerung von 2,22 % - (Median 2010/2011: 36.000 € / 2011/2012: 36.800 €) -, bleiben die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen beträchtlich, und das nicht nur bei Führungspositionen. Im Vergleich zum Vorjahr sind sowohl die Gehälter von Frauen als auch von Männern gestiegen (Vollzeit), dennoch blieb der Gehaltsunterschied damit auf ähnlich hohem Niveau wie 2010/2011. Aktuell liegt der Gehaltsunterschied bei 17,38 %, im letzten Jahr waren es 17,37 %.  

Gehaltsstudie - Gehalt in der Solarbranche nach GeschlechtTabelle: Gehalt in der Solarbranche nach Geschlecht

Das Ost-West-Gefälle ist mit 16,5 % ausgeprägter als im Vorjahr (16,1 %). Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern (mit Ausnahme von Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern) sind die jährlichen Einkommen im Schnitt um fast 400 Euro gesunken sind. So gingen etwa in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Gehälter/Löhne zurück, während sie in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein zumindest geringfügig anstiegen.

Knapp die Hälfte der Arbeitnehmer erhält variable Entgeltbestandteile. Ihr Anteil am Gesamtgehalt beträgt inzwischen bereits 15 % (Vorjahr: 13 %). Unternehmen setzen in höherem Maße auf Zusatzleistungen, um Mitarbeiter abhängig von ihren Leistungen zu entlohnen und entsprechend zu motivieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Beschäftigten in etwa gleich zufrieden mit ihrem Gehalt/Lohn. Die Sorge um den Arbeitsplatz hat hingegen erheblich zugenommen. Im Vorjahr sorgten sich lediglich 34 % der Befragten um ihren Arbeitsplatz, aktuell sind es bereits über 55 %.

Individuelle Gehaltsreports für Solarunternehmen

Das PhotovoltaikZentrum kann mittlerweile auf über 12.379 Gehälter/Löhne von Mitarbeitern aus der Photovoltaik- und Solarbranche zurückgreifen und bietet deshalb erstmalig Unternehmen aus der Branche einen individuellen Gehaltsreport an. Mit dem Gehaltsreport gibt das Unternehmen Personalentscheidern Richtwerte speziell für ein gesuchtes Gehaltsprofil an die Hand, an denen diese sich orientieren können. Der Gehaltsreport kann aber auch als Gehaltsvergleich für bereits bestehende Positionen im Unternehmen herangezogen werden. So wird sofort ersichtlich, ob Mitarbeiter unter- oder überdurchschnittlich bzw. marktgerecht vergüten werden. Der Gehaltsreport eignet sich auch für Gehaltsverhandlungen mit Mitarbeitern. Solarunternehmen haben damit eine überaus effektive Möglichkeit, detaillierte Gehaltsangaben zu den unterschiedlichsten Profilen von Vollzeit-Mitarbeitern zu erhalten.

Michael Ziegler, Geschäftsführer von PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler und Autor der Studie: „Die vorliegende Gehaltsstudie ist deshalb so interessant, da sie die aktuelle Marktlage in der Solarbranche widerspiegelt. Gerade in den letzten Monaten konnte verstärkt wahrgenommen werden, dass Gehälter teilweise massiv zurückgefahren wurden. Die Unternehmen reagieren damit auf die schwierige Marktsituation, zu Lasten der Mitarbeiter.“ Eine Leseprobe der Gehaltsstudie 2011/2012 steht im Onlineshop kostenfrei zum Download zur Verfügung. „Mit unserem individuellen Gehaltsreport freuen wir uns, ein für Personalentscheider unterstützendes Produkt vorstellen zu dürfen“, so Ziegler.

Die Gehaltsstudie umfasst 72 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich:
http://www.photovoltaikstudie.de/gehaltsstudie

Weitere Informationen zum individuellen Gehaltsreport finden Sie unter:
http://www.photovoltaikstudie.de/gehaltsreport

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

Die zweite Ausgabe des neuen Magazins PV MARKETING erscheint am Montag, den 11.06.2012. Nachdem die erste Ausgabe über 7.000 Mal heruntergeladen wurde, haben wir uns für die zweite Ausgabe auch wieder mächtig ins Zeug gelegt. Diese Ausgabe hat es wieder in sich und beinhaltet spannende Themen und interessante Tipps für unsere Leser.

Titelthema diesmal: "Komm ich jetzt ins Fernsehen oder doch nur in die BILD?". Bei diesem Thema geht es um Anlässe, die für eine Pressemeldung in Frage kommen können. Weitere Highlights sind die Gehälter von Marketing- und Werbefachleuten in der Solarbranche sowie ein Interview mit der Marketingleitung von Frankensolar.

Seien Sie auch gespannt auf viele weitere interessante und hilfreiche Themen wie...

  • Der Renditefehler

  • Content Marketing: Über Inhalte zu neuen Kunden
  • PV braucht starke Marken. Photovoltaik auf der Suche nach Identität

  • Duplicate Content - zwei Links, ein Ziel

Das Magazin steht für die Mitglieder unserer Photovoltaik-Community kostenlos zum Download bereit. Dazu ist eine Registrierung notwendig, die ebenfalls kostenfrei und unverbindlich ist.

 

Frankfurt, 06. Juni 2012, Das Photovoltaiksystemhaus SOLARKAUF stellt auf der diesjährigen Intersolar neue Solarprodukte und ein erweitertes Serviceangebot für Solarteure vor. Im Mittelpunkt der Fachmesse steht jedoch das neue Montagesystem luxra fpa, bei dem es sich um ein Festpunkanker-System handelt. Die Weltneuheit solle eine schnelle und einfache Montage auf Dächern mit geringer Tragfähigkeit ermöglichen. Auch soll nach Angaben des Komplettanbieters das System ein Abheben bei geringem Eigengewicht von großflächigen Dachanlagen verhindern. Eine weitere Produktneuheit bei SOLARKAUF ist der luxra ES Energiespeicher für Betreiber einer Photovoltaikanlage.

SOLARKAUF

luxra fpa Festpunkanker-System
 
Das luxra fpa Festpunkanker-System ermöglicht eine einfache Montage auf Dächern mit geringer Tragfähigkeit, sowohl bei Flachdächern, leicht geneigten Dächern sowie Satteldächer aller Formen von 7 Grad bis ca. 50 Grad. Zudem sichert das Festpunktankersystem großflächige Dachanlagen mit geringem Eigengewicht vor dem Abheben und wirkt so auftretenden Wind-Sog-Lastkräften entgegen. Die Montage ist schnell und einfach: Der Festpunktanker wird von innen durch die Dachkonstruktion, Dämmung und Dachabdichtung durchgeführt und am tragfähigen Untergrund befestigt. Eine Manschette dichtet das Haltersystem von außen ab. Die Photovoltaik-Unterkonstruktion wird dann am eingedichteten Haken aufgehangen. Zudem überzeugt das luxra fpa Festpuktanker-System durch seine wenigen Bestandteile, was es kostengünstiger und schneller als andere Dachmontagesysteme macht.
 
luxra ES Energiespeicher

Der innovative Energiespeicher luxra ES powered by VARTA Storage stellt sicher, dass die eigenproduzierte Energie genau dann zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird. Haushalte mit Photovoltaikanlage erlangen Semiaurarkie und Unabhängigkeit von der Strompreisentwicklung. Bestehende Photovoltaikanlagen können mit dem luxra Energiespeicher nachgerüstet werden. Eine integrierte Notstromoption sichert das Risiko möglicher Stromausfälle ab. Zudem bietet SOLARKAUF mit luxra ES einen Energiespeicher der auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist und höchste Flexibilität gewährleistet, da er individuell auf die benötigte Leistung und Kapazität konfiguriert werden kann.
 
SOLARKAUF bietet Solarteuren eine Finanzierung mit Zahlungsziel an
 
Bei der Finanzierung mittels Finetrading wird zwischen SOLARKAUF und dem Solarteur der Zwischenhändler, WCF Fintrading GmbH, geschaltet (Wir berichteten: Photovoltaik - Wareneinkauf für Solarteure mit bis zu 120 Tagen Zahlungsziel). WCP agiert dabei als Finanzierer und ermöglicht, dass der Solarteur seine Ware erst 120 Tage nach dem Kauf bezahlen muss. Der Ablauf ist unkompliziert: Der Solarteur schließt mit WCF einen Vertrag mit dem Zahlungsziel bis zu 120 Tagen ab, der Finanzierer begleicht die Rechnung bei SOLARKAUF und der Solarteur erhält unverzüglich seine bestellte Ware. So kann der Solarteur damit sofort weiterarbeiten und gewinnt an Handlungsspielraum, um sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren zu können.

Große Auswahl an Wechselrichtern bei SOLARKAUF

Der neue luxra SK-L 7000 bietet SOLARKAUF eine noch größere Auswahl an Stringwechselrichtern von 3 bis 10 kW an. Die 3phasige symmetrische Einspeisung des Photovoltaik-Wechselrichters vermeidet Spannungsasymmetrien und erfüllt die Anforderungen vieler europäischer Länder nach mehrphasiger Einspeisung. Der integrierte DC-Freischalter sorgt außerdem für zusätzliche Sicherheit. Zudem bietet sein weiter DC-Eingangsspannungsbereich (180 bis 950 V) vielfältige Möglichkeiten bei der Anlagenkonfiguration und garantiert die Einspeisung auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen.

Quelle: SOLARKAUF

 

Regensburg, 06. Juni 2012, Bionik goes Photovoltaik und wird so zur Biovoltaik: Bei einem neuen Solartracker des Entwicklers von innovativen Solartrackingsystemen Mechatron, stand die Natur Pate. Das Außenskelett von Käfern war den Entwicklern beim Konstruktionsprinzip Vorbild für einen widerstandsfähigen Solartracker.

Mechatron - Solartracker D180

Bild: Bionik goes Photovoltaik und wird so zur Biovoltaik - Beim neuen Solartracker D180 von Mechatron stand die Natur Pate

Gleich zwei der Sonne nachgeführte Solartracker (Solartrackingsysteme) stellt der Entwickler auf der diesjährigen Intersolar in München vor, die die Energieausbeute um bis zu 40 Prozent erhöhen können. Dabei handelt es sich einmal um das zweiachsige System D180 sowie um das einachsige System S140.

Das zweiachsige System D180 dreht sich sowohl vertikal als auch horizontal um seine eigene Achse, um der Sonnenbahn (Azimut) beziehungsweise dem Anstellwinkel der Sonne (Elevation) zu folgen und ist laut Unternehmen das fortschrittlichste zweiachsige Nachführsystem auf dem Markt. Das einachsige System S140, das azimutal der Sonne folgt, ist so aufgebaut, dass es sämtlichen Windgeschwindigkeiten und Wetterbedingungen stand hält – selbst Hurrikans.
 
Neben einem Blitzschutz ist Mechatron‘s zweiachsiges System D180 mit einer intelligenten Steuerung aus aktiven und passiven Bauteilen versehen, die, im Falle extremer Wetterverhältnisse, das Gestell mit den Modulen automatisch in die Horizontale fährt, ohne dafür Elektrizität zu benötigen. Das System eignet sich für Solarmodule mit einer Leistung von bis zu 28 kW pro Modul und hat eine Flächengröße von bis zu 180 Quadratmetern. Sein Azimut-Drehbereich beträgt 330 Grad, während der Elevationswinkel von 0 bis 58 Grad geht.   
 
Mechatron’s neues einachsiges System S140 weist ebenfalls einen Azimut-Drehbereich von 330 Grad auf. Das Nachführsystem ist sehr robust und hält selbst Hurrikans stand. Das Außenskelett von Käfern diente als bionisches Vorbild für Festigkeit und Belastbarkeit. Die Struktur des S140 ist eine einzigartige Kombination einer elliptischen Rohrkonstruktion und einer einfachen Gitterstruktur, die die Paneele trägt. Diese ausgereifte Lösung bietet hohe strukturelle Stabilität und Belastbarkeit. Darüber hinaus erlaubt ein spielfreies Getriebe einen reibungslosen Betrieb.

Mechatron legt sehr viel Wert auf Forschung und Entwicklung und unterhält eine hochqualifizierte Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur. Die Solartracker des Unternehmens werden vor Ort strengen Tests unterzogen, bei denen sie sowohl stürmischen Wetter- als auch unterschiedlichsten Klima- und Umweltbedingungen ausgesetzt sind. Alle Systeme von Mechatron sind international zertifiziert. Aufgrund bewährter Komponenten und Technologien, wie moderne Hydraulik und feuerverzinkte Metallteile mit maximalem Korrosionsschutz, erfordern die Tracker während ihres Lebenszyklus nur minimale Wartung. Darüber hinaus sind sämtliche verwendeten Materialien leicht zugänglich und stehen überall auf der Welt zur Verfügung.
 
Die Ausrichtung der Solartracker von Mechatron basiert auf der Genauigkeit des astronomischen Algorithmus, die für eine maximale Aufnahme der Sonneneinstrahlung sorgt, so die Anlagenrendite maximiert und das System profitabel macht – auch ohne Subventionen. Außerdem sind die Tracker mit einer modernen Fernmesstechnik ausgestattet, die in Echtzeit Informationen über den Betrieb der Maschinen liefert. Die Solartracker von Mechatron sind schnell und einfach zu installieren, da sie höchst standardisiert und für jedes Photovoltaik-Modul kompatibel sind.
 
Das neuartige Design beruht auf Mechatron’s gewachsenem Entwicklungs-Know-how sowie seiner Praxiserfahrung und wurde durch umfassende Tests bestätigt.

Quelle: Mechatron

Köln, 06. Juni 2012, Das Prüfinstitut TÜV Rheinland bietet eine neutrale Prüfung von Photovoltaik-Großanlagen an. Dadurch, dass sich weltweit ein Trend zur Errichtung großer Solarkraftwerke abzeichnet, möchte das Institut mit seinem Angebot die Ausfallrisiken bei Photovoltaik-Großanlagen gezielt minimieren.

Der derzeitige Umbruch in der Solarindustrie wird diese Entwicklung hin zu Großkraftwerken nach Ansicht der Experten weiter verstärkt. So werden Investoren durch das internationale Team des TÜV Rheinlands unterstützt und bei der Auswahl von Solarkomponenten und geeigneten PV-Modulen beraten. Dies beinhaltet auch alle Stufen der Planung und Umsetzung von PV-Großprojekten. Die Leistungsspanne erstreckt sich ab 500 kW bis über 100 MW. Der Service steht in den Ländern Deutschland, Italien, Indien sowie zahlreichen weiteren asiatischen und europäischen Ländern zur Verfügung. Jüngst haben die TÜV-Experten den Zuschlag für die umfassende Begleitung von zwei Kraftwerksbauten in der Ukraine erhalten.
 
Wichtige Entscheidungen in der Planungsphase von Großanlagen unterstützt TÜV Rheinland mit Ertragsgutachten, Verschattungsanalysen und umfassender Standortevaluierung. Hinzu kommen anschließend Eignungsprüfung der Komponenten, Leistungskontrollen der Module, die Beurteilung des Anlagenkonzepts, Ausschreibungsunterstützung, sicherheitstechnische Anlagenabnahme, Kontrolle der technischen Spezifikation und Baubegleitung. Wesentlich im Betrieb sind ein Anlagenmonitoring mit Ertragskontrolle und regelmäßige Überprüfungen des technischen Anlagenzustands vor Ort.

Wilhelm Vaaßen, Geschäftsfeldleiter Solare Energien bei TÜV Rheinland: „Einerseits sinken die Kosten für Photovoltaik-Module und damit die Systemkosten. Andererseits geht der Trend zu größeren Anlagen, weil sich Investoren dadurch noch niedrigere Kosten je Kilowatt versprechen – zu Recht. Diese reizvolle Marktentwicklung darf nicht dazu führen, dass Projektplaner und Investoren mögliche Risiken ausblenden. Sonst werden im Ergebnis Renditeerwartungen dramatisch verfehlt.“

Nach den Erfahrungen der Fachleute von TÜV Rheinland zählen zu den größten Ausfallrisiken im Betrieb Planungsfehler, Installationsmängel und wetterbedingte Schäden beispielsweise durch Sturm oder hohe Schneelasten. Eine weitere Ursache für Ertragsminderungen im Betrieb ist die Abweichung der realen Leistung von der Nennleistung.

Wilhelm Vaaßen: „Ertragsrisiken lassen sich bereits im Vorfeld bei der Planung sowie durch regelmäßiges Monitoring und periodische Inspektionen erheblich minimieren.“

Dazu zähle auch das Thema Leistung. Eine Leistungsmessung von Modulen, die für die geplante Anlage in Betracht kommen, vorab im Labor ist sinnvoll, um Herstellerangaben unabhängig zu überprüfen, sofern die Produkte nicht das neutrale Prüfzeichen „Power Controlled“ besitzen.

TÜV Rheinland begleitet Multi-Megawatt-Projekte weltweit

Zu den weltweit betreuten Großanlagen von TÜV Rheinland gehören allein 15 Kraftwerke in Indien mit bis zu 50 MW Leistung, rund zehn Großanlagen mit einer Gesamtleistung von 118 MW der Wattner AG in Deutschland und beispielsweise das Kraftwerk von SunPower im italienischen Montalto die Castro mit einer Leistung von 84 MW. Bei dieser Anlage haben die Experten unter anderem die Ertragsprognose erstellt sowie die technische Sicherheitsprüfung einschließlich Wärmebildanalyse vorgenommen. In Bulgarien begleitet ein Team von TÜV Rheinland als technische Berater derzeit den Bau einer Anlage mit 64 MW Leistung. Weitere Großprojekte wurden bereits unter anderem in Spanien, Frankreich, Italien, Portugal sowie Südkorea umgesetzt.

Neutrale Zertifizierung von Kraftwerken

Größtmögliche Sicherheit bietet die umfassende Zertifizierung von PV-Großanlagen nach einem umfassenden Kriterienkatalog von TÜV Rheinland. Das Zertifikat zielt darauf ab, Investoren oder Anlagenbetreibern Transparenz und Sicherheit für qualitativ hochwertige Photovoltaikanlagen auf dem Stand der Technik und damit für einen rentablen, sicheren und langlebigen Betrieb zu geben. Kategorien der Prüfungen sind Sicherheit, Normenkonformität, Funktionalität und Leistung.

Geprüft werden von TÜV Rheinland unter anderem

  • die Qualität der Ertragsprognose,
  • die Plausibilität des Anlagenkonzepts, 
  • die Analyse der Eignung der Anlagenkomponenten hinsichtlich Qualität, Sicherheit, Langlebigkeit und Leistung der Anlage sowie 
  • die Qualität der Installation selbst.

Am Ende stehen die Abnahme der Solaranlage und die Ertragssicherung im Betrieb mit wiederkehrenden Prüfungen durch TÜV Rheinland. Hierdurch lässt sich die Bankability von Projekten – das heißt, die Finanzierungswürdigkeit bei Banken und Investoren – erhöhen.

Quelle: TÜV Rheinland