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Produktneuheiten

 

Dresden, 12. Juni 2012, Der kurz vor der Insolvenz stehende Solarmodulhersteller Solarwatt AG stellt auf der Intersolar innovative Speicherlösungen und Systeme für intelligentes Energiemanagement vor (Wir berichteten: Photovoltaik - SOLARWATT AG strebt Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung an). Die neuen Lösungen des Solarherstellers ergänzen das Produktportfolio um einen Stromspeicher und einen Energiemanager. Wie das Unternehmen mitteilt, kann das komplette Solarstromsystem intelligent und nach Kundenbedürfnissen schrittweise die Eigenstromversorgung von Gebäuden übernehmen. Der Hersteller reagiert damit auf die Vorgaben zum Eigenstromverbrauch, die im Zuge der Neufassung des EEGs (Erneuerbare-Energien-Gesetz) mit seinen Veränderungen zur Einspeisevergütung für Solarstrom zu erwarten sind.

Solarwatt AG

CEO Detlef Neuhaus der SOLARWATT AG: „Die Neuregelung wird vermutlich festschreiben, dass zur Entlastung der Stromnetze künftig ab einer bestimmten Anlagengröße ein Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden muss. Deshalb setzen wir auf zukunftsfähige Photovoltaiklösungen, die auch nach dem Wegfall der EEG-Vergütung Sonnenstrom zu wettbewerbsfähigen Kosten bereitstellen. Wir zeigen somit, dass sich die Investition in ein Solarsystem angesichts weiter steigender Strompreise auch langfristig rechnet und gleichzeitig dem Kunden ein hohes Maß an Eigenversorgung garantiert.“
 
Die SOLARWATT AG hat sein Produktportfolio entsprechend angepasst, um auf die Bedürfnisse der Kunden sowohl im Bereich Residential als auch im Marktsegment Commercial noch besser eingehen zu können.

Quelle: Solarwatt AG

 

 

Biel, 12. Juni 2012, Die vier neuen Photovoltaik-Wechselrichter der P-Serie im Leistungsbereich von bis zu 5 kW von Sputnik Engineering ergänzen das Angebot von SolarMax im privaten Solarstromanlagensektor. Mit einem Fokus auf flexible Einsatzmöglichkeiten und bestmöglichen Anschlusskomfort garantieren die Wechselrichter der P-Serie den größtmöglichen Ertrag speziell für Aufdachanlagen von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Wirkungsgrade von bis zu 98 Prozent garantieren ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit, Komfort und Flexibilität.

Optimierung des Solargenerators

Zwei MPP-Tracker mit einem Eingangsstrom von je 10 A zeichnen die Geräte SolarMax 4000P und 5000P aus, die sowohl im Dual- als auch im Single-Tracker-Modus betrieben werden können. Mithilfe des Dual-Tracker-Konzepts können schwierige Bedingungen wie Ost-West-Ausrichtungen oder eine ungerade Modulanzahl problemlos bewältigt werden. Dadurch ist es möglich, die komplette Dachfläche optimal für die Stromproduktion zu nutzen und größtmögliche Erträge zu erzielen. Auch Ertragsverluste aufgrund von Teilverschattungen können mittels der Dual-Tracker minimiert werden.

Hohe Betriebssicherheit dank Passivkühlung

Die Kühlung der SolarMax P-Wechselrichter erfolgt passiv. Die im Betrieb entstehende Wärme wird mittels natürlicher Konvektion vertikal abgeführt. Dazu muss der Wechselrichter lediglich an einer Wand montiert werden, um den notwendigen Kamineffekt herbeizuführen und eine dauerhafte Kühlung zu gewährleisten. Die Passivkühlung macht die Geräte weniger anfällig für Störungen oder Ausfälle und senkt damit das Risiko einer Ertragsminderung.

Einfaches Anschlusskonzept für mehr Übersichtlichkeit

Durch einen im Wechselrichter integrierten Anschlussbereich (AC-Klemmen sowie Kommunikationsschnittstellen) spart der Installateur sowohl Arbeitszeit als auch Material. Zudem verfügen die Anschlüsse über einen größeren Querschnitt, wodurch sogar weite Distanzen mit geringsten Verlusten überbrückbar sind.

"Bei Wechselrichtern zählen neben der Leistungsfähigkeit auch Sicherheit und Handhabung zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen. Wir wollten mit der P-Serie vor allem die Installation und Inbetriebnahme von kleineren Anlagen erleichtern. Die Handhabung der Wechselrichter ist besonders einfach und damit zeit- und kostensparend. Integrierte Kommunikationsfeatures sowie kundenspezifische Konfigurationsmöglichkeiten bieten weitere Vorteile für Anlagenbetreiber", so Olaf Geistlinger, leitender Produktmanager für die SolarMax Stringwechselrichter.

Kommunikation mit wenigen Handgriffen

Dank Plug&Play ist sowohl der einfache Anschluss an handelsübliche Internetrouter als auch der Aufbau einer Direktverbindung zu einem lokalen Computer problemlos über die Ethernet-Schnittstelle möglich. So können die Wechselrichter beispielsweise über die Software MaxTalk konfiguriert werden.

Quelle: Sputnik Engineering


 

 

Venlo, 11. Juni 2012, Die Around You innovative Klemmenlösung spart bis zu 57 Prozent Installationszeit bei Photovoltaikanlagen. Scheuten Solar, ein internationaler Akteur auf dem Gebiet von Konstruktion, Produktion und Vertrieb von Solarmodulen mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung auf dem Gebiet von Solarenergie kündigt eine Partnerschaft mit Thesan an. Thesan ist Konstrukteur und Hersteller innovativer Lösungen für den Markt erneuerbarer Energien.

Scheuten Solar

Die Thesan Around You Klemmen zusammen mit dem Multisol® Vitro Modul haben Scheuten Solars Prüfbedingungen – Zug- und Druckbelastung bis 2400 Pa – erfolgreich bestanden. Die Around You Klemmen erfüllen alle mechanischen Belastungsstandards und spezifischen Anforderungen an Scheutens premium Multisol® Vitro Glas-Glas-Module.

Die Kombination der premium Multisol® Vitro Glas-Glas Module mit den Thesan Around You Klemmen vereint das Beste beider Welten. Spitzenqualität, Ästhetik und verringerte Installationskosten sind die Hauptmerkmale dieser neuen Systemlösung. „Dies ist ein typisches Beispiel dafür, wie Scheuten Solar optimierte Photovoltaik-Lösungen für seine Kunden schafft. Wir ermitteln die Bedürfnisse der Kunden und bieten dafür passende innovative Lösungen mit Mehrwert“, sagt Arthur Beckers, Product Marketing Manager von Scheuten Solar.

Quelle: Scheuten Solar

 

Mainz, 11. Juni 2012, Auf der Intersolar präsentiert die SCHOTT Solar AG mit dem "SCHOTT STOREIT" ein Energiespeichersystem mit Lithium-Ionen-Zellen. Ab Juli wird das Konzept des Energiespeichersystems in ersten Pilotanlagen zum Einsatz kommen. Das Speichersystem SCHOTT STOREIT besteht aus einem leistungsfähigen Akkupack mit Lithium-Ionen-Zellen, einem Photovoltaik-Wechselrichter für eine 4,8 kWp-Photovoltaikanlage, dem Batteriewechselrichter und einem Energiemanagementsystem. 

SCHOTT-solar-AG

Der Anschluss einzelner Komponenten ist nicht notwendig, da das System einfach an das vorhandene Hausnetz angeschlossen wird. Das Energiemanagementsystem steuert, wie viel Strom aus der Photovoltaik-Anlage man selbst verbraucht, in die Lithium-Ionen-Batterie speichert oder ins Netz des Versorgers einspeist, und wie viel Strom man wiederum von seinem Stromversorger bezieht. Ziel ist es, den Eigenverbrauch möglichst hoch zu halten. So fungiert die Batterie beispielsweise als Zwischenspeicher für den tagsüber produzierten Solarstrom, den der Betreiber einer Solarstromanlage dann zu Verbrauchszeiten nutzen kann. Überwacht und gesteuert wird SCHOTT STOREIT vor Ort über ein Bedienteil mit 5,7 Zoll-Touch-Bildschirm. Das System stammt aus deutscher Qualitätsproduktion.
 
Von besonderer Bedeutung in so einem System ist die Speichertechnologie. Die verwendeten Lithium-Ionen-Zellen zeichnen sich durch eine deutlich längere Haltbarkeit auch bei tausenden von Lade- und Entladezyklen aus. Darüber hinaus sind sie deutlich umweltfreundlicher als Batterien in Blei-Säure- oder Blei-Gel-Technik, wie sie ebenfalls am Markt sind. Anders als bei diesen können bei Lithium-Ionen-Batterien konstruktionsbedingt weder giftige Dämpfe noch Säuren austreten.
 
Quelle: SCHOTT Solar AG

Göppingen, 11. Juni 2012, Das Unternehmen PV-Kraftwerker stellt auf der Intersolar den vollautomatischen Roboter Momo vor, der Freiland-Solarkraftwerke von alleine bauen soll. Bisweilen ist der Bau von Freiflächensolarparks weitgehend Handarbeit, deswegen hatte die PV-Kraftwerker GmbH & Co. KG schon lange Automatisierungsoptionen im Visier. Immer wiederkehrende Arbeitsschritte sollen nun durch Momo abgenommen werden.

PV-Kraftwerker - Roboter Momo

 

Bild: Roboter Momo bietet genug Platz für die originalen Transportbehälter des jeweiligen Herstellers.

Der mobile Montageroboter „Momo“

Genau aus diesem Grund umfasst der mobile Montage-Roboter „Momo“ sämtliche Arbeitsschritte und eignet sich besonders für die Freiflächenmontage, wo das Gelände oft unwägbar ist und die Distanzen groß sind.

Photovoltaikmodule im Magazin

Magaziniert mit den entsprechenden Photovoltaikmodulen, fährt der Roboter an die definierte Stelle, montiert die Solar-Einheit und fährt im Anschluß zur nächsten.

Eberhard Schulz, Geschäftsführer der PV-Kraftwerker GmbH & Co. KG: „Bei Momo gehen faktisch keine Module mehr zu Bruch, Fehlbohrungen an den Rahmen sind wegen der Programmierung komplett ausgeschlossen und auch Monteure/Solarteure kommen nicht mehr zu Schaden.“

Das entspreche einer Effizienzsteigerung von über 20 Prozent, prognostiziert der 42-jährige gelernte Landwirt. Auch Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie Rückbau von Solarkraftwerken fänden in ähnlicher Größenordnung statt.

Das mit Sensoren ausgerüstete Greifersystem ermöglicht die vollautomatische Montage auf vorhandener Aufständerung in beliebigem Gelände. Wahlweise auf dem Greifer oder dem Trägerwerkzeug positioniert, erfasst eine 3-D-Kamera den kompletten Montageprozess und justiert Abweichungen vom Standard millimetergenau nach. Dies können sowohl ungenaue Bohrungen im Rahmen als auch leicht versetzte Aufständerungen im Gelände, etwa wegen schwierigen Untergrunds, sein.

„Deshalb gleicht Momo schwieriges Gelände und Neigungen des Roboters fehlerfrei aus“, verdeutlicht Schulz, wie viel Intelligenz und Branchen-Know-how in seiner Technik stecken. Denn eine spezielle Interface-Software wandelt die vom Sensor erfassten Daten in Koordinaten um, die Momo lesen kann. Greifer und Kamera sind wiederum so aufeinander abgestimmt, dass sie zuverlässig und schnell die Positionen auf der Aufständerung erfassen und das Modul präzise montieren. Dieser Vorgang wiederholt sich je nach Größe eines PV-Kraftwerks 100.000-fach. Dabei legt der autonome Montage-Roboter bis zu 70 Kilometer zurück.

Auch bei der Demontage eines Photovoltaik-Kraftwerks kann Momo eingesetzt werden. Das Montagesystem arbeitet dann einfach im umgekehrten Zyklus. Die Module können so erneut verwendet werden, weil sie unbeschädigt bleiben. Eine weitere Variante des Greifersystems kann Module im Dauerbetrieb auch pflegen und warten. Der Roboter samt digitaler Technik arbeitet batterie- oder generatorbetrieben. Momo kann jeweils Module für sechs Quadratmeter Kollektorfläche und 140 Kilogramm Gewicht laden. Eine standardisierte Schnittstelle zum schnellen Greiferwechsel ist vorhanden, so dass eine witterungsunabhängige Montage über 24 Stunden möglich ist.

Quelle: PV-Kraftwerker