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Produktneuheiten

 

Köln, 19. Juni 2012, Gebäudeintegrierte Photovoltaiksysteme (BIPV) nehmen seit Jahren einen besonderen Stellenwert bei der Anwendung der Solarenergie ein, da sie architektonisch reizvolle Möglichkeiten bieten. Dabei müssen sowohl gebäudeintegrierte Solarmodule wie auch solarthermische Kollektoren systemtechnische Anforderungen an Bauprodukte und Elektroerzeugnisse erfüllen, um das vergleichbare Maß an Zuverlässigkeit und Sicherheit erbringen zu können. Als weltweit führender Prüfdienstleister der Solarbranche bietet TÜV Rheinland Herstellern von BIPV zahlreiche Tests, um die Sicherheit und Qualität ihrer Produkte aufrecht zu erhalten und zu verbessern.

Die Fachleute orientieren sich hierbei am Entwurf der europäischen Prüfnom EN 50XXX, an dem TÜV Rheinland selbst maßgeblich mitarbeitet. Eine einheitliche Norm für die Produkt bzw. Prüfungen gibt es derzeit noch nicht; diese wird aber voraus¬sichtlich spätestens 2013 veröffentlicht. Die komplexen Prüfungen müssen die speziellen Eigenschaften der BIPV und ihre Anforderungen berücksichtigen. „Anders als ergänzend zum Gebäude montierte Anlagen sind gebäudeintegrierte Systeme integraler Bestandteil des Daches oder der Fassade. Deshalb müssen sie auch die entsprechenden Anforderungen erfüllen. Das gilt für Wärmeisolierung oder Lärm ebenso wie für Dichtigkeit bei Regen oder den Brandschutz“, so Florian Reil, Projektverant¬wortlicher bei TÜV Rheinland für BIPV und Mitglied im technischen Komitee für Photovoltaik-Systeme des European Committee for Electrotechnical Standadization, CENELEC.

Im Rahmen eines globalen Kompetenzzentrums für BIPV bei TÜV Rheinland arbeiten die Fachleute an der Entwicklung von Testszenarien, Testständen und dem Aufbau weiterer Prüfkapazitäten. Wesentlicher Bestandteil der neuen Prüfverfahren ist die Anwendung bestehender Anforderungen an Gebäudekomponenten, die auf der Bauprodukterichtlinie 89/106 EG sowie baurechtlichen Vorgaben etwa der deutschen Landesbauordnungen basieren, und die Ableitung von Kriterien zur Sicherheit elektrischer Anlagen der Niederspannungsrichtlinie 2006/95 EG entsprechend. Selbstverständlich kommen auch die grundlegenden Bauart- und Sicherheitszertifizierungen für Photovoltaik-Module zur Anwendung (IEC 61730, 61215, 61646).

In der der EN 50XXX wird voraussichtlich zwischen Glas- und flexiblen Systemen unterschieden. Bei Glasmodulen wiederum sind fünf Produkt-Kategorien in Bezug auf die erforderlichen Sicherheitsanforderungen der Systeme geplant. Diese Kategorien richten sich nach dem Einsatzort am Schrägdach oder der Fassade sowie nach der Möglichkeit, die Systeme vom Gebäudeinneren aus zu erreichen oder nicht. Für Fassaden- und Überkopfmontage müssen Gläser den Nachweis der Anforderungen an laminiertes Sicherheitsglas nach EN 14449 erbringen. Generell müssen die allgemein bauaufsichtlich eingeführten technischen Baubestimmungen eingehalten werden. Auch dies prüfen und untersuchen die TÜV Rheinland-Fachleute.

Beim Brandschutz werden die Anforderungen der EN 13501-1 sowie der DIN 4102-1 übernommen. Ferner wird die Brennbarkeit und Brandweiterleitung an gesamten dachintegrierten Systemen nach den Normen ENV 1187-1 und -3 bewertet.

Weitere Themen bei der Prüfung von BIPV durch TÜV Rheinland sind Schallschutz (z.B. Schalldämmwerte für Glas nach EN 12758), dynamische Windlastprüfungen analog der Fester- und Fassadenstandards, Regendichtigkeit, inhomogene Schneebelastungen bei dachintegrierten Systemen sowie statische Fragestellungen. Überprüft werden von TÜV Rheinland zudem die Standsicherheit der Montagesysteme sowie die Widerstände der Verbindungselemente.

Quelle: TÜV Rheinland

Die dritte Ausgabe unseres neuen Magazins PV MARKETING erscheint voraussichtlich am 12.07.2012. Der Termin kann sich aber bedingt durch unseren Betriebsurlaub nach hinten verschieben. Wir werden ab der dritten Ausgabe eine Umfrage starten, um die genaue Zielgruppe des Magazins in Erfahrung zu bringen. Ab der vierten Ausgabe ist es angedacht, das interessierte Solarunternehmen in diesem Magazin mit einer Werbeanzeige vertreten sein können. Die Lesbarkeit des Magazins soll im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund werden die Anzeigenplätze auf drei oder vier Anzeigen begrenzt sein. Weiter werden wir eine neue Rubrik "Stellenangebote" einführen, so dass Solarunternehmen gezielt auf die Suche nach Mitarbeiter aus dem Bereich Marketing/Werbung gehen können.

PV MARKETING sucht Autoren

PV MARKETING sucht für zukünftige Ausgaben engagierte Marketingexperten aus dem Bereich Photovoltaik, die Interesse an einer Autorenschaft bekunden. Präsentieren Sie Ihr Know how und teilen Sie Ihr Wissen mit anderen Unternehmen aus der Solarbranche! Die Beiträge sollten natürlich unserem Magazin exklusiv zur Verfügung gestellt werden und keinen werblichen Charakter aufweisen. Beispiele aus der Praxis sind jederzeit willkommen.

Gewinnspiel

Unter allen registrierten Community-Mitgliedern verlosen wir das Buch "FUKUSHIMA LÄSST GRÜSSEN" von Susan Boos. Ein superinteressantes und zugleich erschreckendes Buch, das man gelesen haben muss. Also schnell in unserer Photovoltaik-Community kostenfrei und unverbindlich anmelden. Die Gewinner/Gewinnerin wird per Zufallsprinzip am 20.07.2012 ausgewählt und benachrichtigt. Keine Barauszahlung, Teilnahme ohne Gewähr.

Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme unter info[at]photovoltaik-guide.de, Stichwort "PV MARKETING".

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

 

München/Wörrstadt, 18. Juni 2012, Die juwi-Gruppe stellte auf der Intersolar ein intelligentes Energiespeichersystem vor, das selbsterzeugten Strom aus erneuerbarer Energie rund um die Uhr verfügbar machen soll und so jeden Betreiber einer Dachsolaranlage ein Stück unabhängiger von den Strompreisen der großen Netzbetreiber macht. Der Energiespeicher könnte laut Unternehmen wegen seines Hochglanz-Klavierlack-Designs mit Touchscreen-Display und Steuermöglichkeiten über Internet und Smart Phone-App glatt als Lifestyle-Produkt durchgehen.

juwi-Gruppe - Die Energie ist da

Sven Albersmeier-Braun: "Für weniger als 10.000 Euro bieten wir ein Speichergerät zum individuellen Energiemanagement an, das die Nutzung jeder privaten Solarstromanlage deutlich verbessern kann."

Kleiner als ein handelsüblicher Wäschetrockner ist die von den Experten der juwi Research & Development GmbH und Co. KG weiterentwickelte Prosol Sonnenbatterie ein technisches Wunderwerk. Angeschlossen an eine Photovoltaikanlage bietet juwi Home Power ein ausgefeiltes Energiemanagement.

Ein auf die individuellen Verhältnisse jedes Haushalts abstimmbares Computerprogramm sorgt dafür, dass der von der Solaranlage erzeugte saubere Sonnenstrom jederzeit optimal genutzt wird. "Vorrang hat der direkte Verbrauch", erklärt Albersmeier-Braun das Home Power-Prinzip. Per "Smart Home Funktion" können Geräte wie Gefriertruhe, Waschmaschine, Trockner oder Geschirrspüler exakt dann eingeschaltet werden, wenn die Solarstromanlage den meisten Strom erzeugt.

An zweiter Stelle in der "Stromverteil-Hierarchie" steht das Speichern in der Batterie. Diese Energie kann jederzeit wieder abgerufen werden. Albersmeier-Braun: "Tagesthemen, Sport-Studio oder einen späten TV-Film mit Sonnenstrom anschauen ist dann kein Problem mehr." Nur wenn mehr Energie erzeugt als verbraucht wird und die Batterie voll geladen ist, wird noch Strom ins Netz eingespeist.

Die verwendete Lithium-Eisenphosphat-Batterie kommt aus dem Automotive-Bereich und ist gegen Überlastung und Brand gesichert. Zudem ist sie äußerst langlebig. Die Haltbarkeit beträgt über 20 Jahre. Für einen Zeitraum von fünf Jahren garantiert der Hersteller die festgelegte Leistung. Nach Ablauf der Lebensdauer wird die Batterie zurückgenommen und kann praktisch vollständig recycelt werden.

Für den Kunden bietet das juwi Home Power-Konzept neben dem Aspekt der Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien auch einen wichtigen Schritt zur „wirtschaftlichen Autarkie“. Heißt: zur Unabhängigkeit von großen Netzbetreibern und der von ihnen praktizierten Preispolitik.
Konsequenterweise wird der komplette Haushalt deshalb bei Batteriebetrieb vollständig vom Netz getrennt, was auch eine zusätzliche Sicherheit bei seltenen aber möglichen Netzausfällen bietet.

juwi Home Power ist auch bestens für die Zukunft gerüstet. "Neben Energie aus Solaranlagen kann das System auch Strom von Windrädern oder Blockheizkraftwerken regeln und bedarfsgerecht speichern", erklärt Albersmeier-Braun.

Quelle: juwi-Gruppe

 

Nürnberg, 18. Juni 2012, Zum 1. Juli müssen Solaranlagenbetreiber, deren Photovoltaikanlage eine Leistung von über 100 kW aufweist, ihre Anlagen mit einer technischen Einrichtung ausstatten. Diese ermöglicht dem Netzbetreiber, die Einspeiseleistung abzuregeln. Diese technische Einrichtung, die sogenannte Rundsteuertechnik, kann die Stromeinspeisung zukünftig abgeregeln, um das Stromnetz vor Überlastungen zu schützen. Die Abregelung übernehmen die Netzbetreiber. Diese Vorkehrung ist insofern binden, da es das EEG 2012 vorsieht. Für alle Neuanlagen über 100 kW musste die Regelung bereits seit Anfang des Jahres umgesetzt werden – für alle Bestandsanlagen mit einer Leistung über 100 kW ist Stichtag der 1. Juli 2012. Für kleinere Anlagen gilt noch eine Übergangszeit bis zum Jahr 2014.

LandisGyr E750

Landis+Gyr hat nun Systeme entwickelt, mit denen Anlagenbetreiber, Energieversorger und Netzbetreiber diese Vorgaben schnell und kostengünstig umsetzen können. Außerdem zeigt das Unternehmen, wie sich erneuerbare Energien zukünftig intelligent in das Stromnetz einbinden lassen.

Mit den Rundsteuerempfängern RCR161, FTU261 sowie dem Funkrundsteuerempfänger FTY263 bietet Landis+Gyr die Grundlage für die effizienteste und am schnellsten umzusetzende Lösung zum Abregeln von Photovoltaikanlagen: Die bei vielen Unternehmen bereits vorhandene Rundsteuertechnik wird dabei durch einen Empfänger ergänzt, der die Befehle zur Leistungsregulierung umsetzt. Auf diese Weise wird ein 4-stufiges Abschalten, wie es sich in der Branche durchgesetzt hat, ermöglicht. Die Investition dabei ist sehr gering. Um die bei Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kW zusätzlich geforderte Übertragung der Einspeiseleistung zu ermöglichen, wird die Technik mit einem intelligenten Zähler kombiniert. Landis+Gyr bietet hier z.B. den Industriezähler E 650 sowie den E 750 auf dem Sym2-Standard an.

Peter Heuell, Geschäftsführer von Landis+Gyr Deutschland: ”Für Betreiber von Solarstromanlagen, Energieversorger und Netzbetreiber ist die Nutzung der bereits vielfach vorhandenen Rundsteuertechnik die einfachste und kostengünstigste Lösung. Wir verfügen über die entprechenden Geräte, um die Technik für das Abregeln vorschriftsgemäß aufzurüsten.”

Unternehmen, die jetzt die Basis für den Sprung in ein neues Netzmanagement legen wollen, empfiehlt Landis+Gyr, einen Zähler zu nutzen, der dem Industriestandard Sym² entspricht. Landis+Gyr führt mit der Produktfamilie E 750 entsprechende Sym²-Zähler im Portfolio. ”Der modular aufgebaute Zähler lässt sich mit dem so genannten Grid Modul erweitern, das wir derzeit gmeinsam mit einem Kunden spezifizieren”, erklärt Heuell. ”Dieses wird in das Netzleitsystem integriert und reduziert bzw. erhöht die Einspeiseleistung.” Der Vorteil: Mit einem Gerät direkt am Einspeisepunkt des Verteilnetzes wird die Ist-Einspeiseleistung gemessen und auch gesteuert. Solche Lösungen sind im Smart Grid unverzichtbar. Aber auch für Energieversorger, die keine Systemumstellung vornehmen wollen, entwickelt L+G die passende Zukunfts-Lösung für ein Smart Grid: Der „Smart Grid Terminal“ auf Basis der Industriezählerplattform E 650 (ZMD) soll bis Ende des Jahres erhältlich sein.

„EVUs haben sehr verschiedene Erfordernisse an die Integration – dazu gehört auch das Steuern – erneuerbarer Energien“, erklärt Heuell. „Diese hängen u.a. ab von der geografischen Lage, der Größe des Unternehmens oder den technischen Gegebenheiten. Mit unserem Produktportfolio sind wir in der Lage, alle diese individuellen Anforderungen zu erfüllen.“

Quelle: Landis+Gyr

Frankfurt, 18. Juni 2012, Der Solarsystemanbieter SOLARKAUF erweitert sein Produktportfolio um den neuen dreiphasigen Photovoltaik-Wechselrichter luxra SK-L 7000. Somit bietet das Unternehmen eine noch größere Auswahl an Stringwechselrichtern von 3 bis 10 kW an.

SOLARKAUF

Der Wechselrichter erfüllt laut SOLARKAUF die Anforderungen vieler europäischer Länder nach mehrphasiger Einspeisung. Ein  integrierter DC-Freischalter sorgt für zusätzliche Sicherheit. Zudem bietet sein weiter DC-Eingangsspannungsbereich (180 bis 950 V) vielfältige Möglichkeiten bei der Anlagenkonfiguration und garantiert die Einspeisung auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen.

SOLARKAUF - Wechselrichter luxra SK-L

Der luxra SK-L 7000 verfügt über zwei unabhängigen MPP-Tracker, diese sorgen für maximale Erträge und Flexibilität bei der Anlagenplanung, insbesondere bei unterschiedlichen Dachausrichtungen oder –neigungen. Der Wechselrichter zeichnet sich durch seine Vielfalt an serienmäßig integrierten Kommunikations- und Monitoringmöglichkeiten aus. Der luxra SK-L 7000 bietet durch die integrierte Eigenverbrauchs- und Wirkleistungssteuerung (100/60/30/0 Prozent) einen echten Mehrwert.

Die Signale des Rundsteuerempfängers können direkt im Wechselrichter eingelesen werden, womit der Kauf kostenintensiver externer Komponenten entfällt. Zum integrierten Kommunikationspaket gehören unter anderem der Datalogger sowie alle gängigen Schnittstellen. So werden die Daten zur Stromerzeugung der Anlage erfasst und z.B. darüber informiert wie viel Leistung ins öffentliche Netz gespeist wird. Die Ethernet-Schnittstelle ermöglicht die Verbindung des Wechselrichters mit dem heimischen Netzwerk oder dem Internet.

Quelle: Solarkauf