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Produktneuheiten

Die Energieblogger sind, wie der Name schon sagt, ein Zusammenschluss von Bloggern aus dem Energiebereich. Jeder Blogger hat einen speziellen Themenbereich über den er schreibt, in dem er stark ist und für den er sich einsetzt. Egal ob aus dem Sektor Photovoltaik, Geothermie, Automobil oder Bioenergie. Oftmals kommt es auch zu thematischen Überschneidungen, die aber erst die unterschiedlichen Meinungen der Blogger zum Vorschein kommen lassen und letztlich ein Ziel verfolgen; Die Akzeptanz der verschiedenen Energieformen zu erhöhen, mit kursierenden Halbwahrheiten aufzuräumen oder gar die Technik und den Markt dahinter zu erklären.

Energiefacetten - Das alternative Magazin zur Energiewende

In letzter Konsequenz ergänzen sich die Artikel der Blogger und ergeben eine facettenreiche Gesamtmeinung. Viele Meinungen zu einem Thema lassen Spielraum für Interpretationen und geben Denkanstöße. Die Energiewende kann nicht nur aus der Photovoltaik bestehen, nicht nur aus einer Meinung und kann schon gar nicht durch die Lobby der konventionellen Energiewirtschaft bestimmt werden. Die Energiewende mit seinen ganzen Energieformen ist einfach zu facettenreich, um unausgewogen und einseitig darüber zu berichten. Aus diesem Grund haben einige Blogger beschlossen, ihre Aktivitäten zu bündeln und mit einer gemeinsamen Stimme für die Energiewende zu sprechen. Dabei bleiben die Blogger völlig unabhängig voneinander, jedoch bleibt für alle das Ziel "Energiewende" gleich.

Gemeinsam wurde vor Monaten auf Facebook eine öffentliche Gemeinschaftsseite (http://www.facebook.com/energieblogger) gegründet, auf der jeder teilnehmende Energieblogger seine Meinung kundtun und Links zu Artikeln veröffentlichen kann. Täglich steigen die Fans, wenn auch nur langsam. Die Energieblogger kommen langsam in der Öffentlichkeit an und möchten mit ihrer Meinung einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten.

Die Energieblogger sind:

Andreas Kühl von energynet.de
Cornelia Daniel von dachgold.at
Daniel Bönnighausen von saving-volt.de
Robert John Doelling von energieexperten.org
Ron Kirchner von biomasse-nutzung.de
Tillman Carlos Bielefeld von voltremote.de
Michael Ziegler von photovoltaikzentrum.de

Energiefacetten - Das alternative Magazin zur Energiewende

Am 01.12.2012 erscheint die erste Ausgabe des Magazins Energiefacetten, ein gemeinsames Projekt der Energieblogger. Mit diesem facettenreichen Medium werden monatlich abwechselnde Themen aus sicht der verschiedenen Blogger betrachtet. Das Thema des Monats Dezember lautet: "Energiewende oder bloß Kurskorrektur?". Das Magazin kostet 2 Euro und ist als PDF erhältlich. Aus den Einnahmen sollen Barcamps und Energieveranstaltungen finanziert werden. Ein Teil ist auch für Spenden angedacht. Mit den Erlösen soll das Thema Energiewende noch publiker gemacht werden. Wer schnell ist und sich bis zum 30.11.2012 für den kostenfreien Newsletter anmeldet, erhält die erste Ausgabe gratis. Für alle anderen gilt, 2 Euro für unsere gemeinsame Energiewende.

Ein herzlicher Dank für die technische und grafische Unterstützung des Magazins geht auch an Jan Volkert Ulrich und an die empuxa GmbH sowie an alle Energieblogger!

Jetzt für den Newsletter unter Energiefacetten.de anmelden!

Wien, 19. November 2012, Das österreichische Beratungsunternehmen Dachgold e.U. stellt den ersten alltagstauglichen Photovoltaik-Strompreisrechner vor, mit dem der genaue Strompreis für aus der Sonne produzierten Solarstrom ausgerechnet werden kann. Mit einem einfachen Excel-Tool können Solarteure/Installateure nun ihren Kunden genau sagen, wie viel günstiger der Strom aus einer Photovoltaikanlage im Vergleich zum Bezug über den Energieversorger ist. Interessierte Kunden können den Strompreisrechner außerdem auch selbst bedienen und so die Kosten nachvollziehen.

Dachgold Strompreisrechner Screenshot inkl. FormelBild: Mit nur wenigen Angaben den Strompreis einer Solaranlage ermitteln

Die gängige Meinung; Photovoltaik ist teuer

Die unfassbare Kostenentwicklung des letzten Jahres ist an der Mehrheit vorübergegangen. Auch in Studien werden veraltete Zahlen veröffentlicht, da diese meist Daten des Vorjahres beinhalten. Mit dem Dachgold-Strompreisrechner soll nun jeder für sich ausrechnen können, wie viel Strom aus Photovoltaik im Vergleich zum Netzstrom kostet. Das Ergebnis ist eindeutig, denn die Netzparität (Kostengleichheit von PV-Stromerzeugung und Netzpreis) ist im Haushaltsbereich bereits erreicht worden. Der Strompreis einer Solarstromanlage liegt gemäß dem Strompreisrechner unter 15ct/kWh bis hin zu deutlich unter 10ct/kWh.

Elitewissen für Laien zugänglich gemacht

Waren LCOE-Berechnungen (Levelized Cost of Energy bzw. Gestehungskosten) bislang etwas für hochbezahlte Beratungsunternehmen und für Laien schwierig zu bedienen (zB. NREL LCOE Calculator), ist es jetzt möglich mit nur wenigen Angaben und Infoboxen, schnell und einfach eine auf den ersten Blick furchtbar kompliziert anmutende Formel zu berechnen.

Formel Gestehungkostenrechner aus der Wikipedia

Bild: Formel zur Berechnung der Stromgestehungskosten (Quelle: Wikipedia)

Neue Darstellungsmöglichkeit für Installateure und Solarteure

Die bisherigen Renditerechner waren für Solarteure bislang eher unbrauchbar. Die Ergebnisse in Form von Renditen nach der Kapitalwertmethode waren einerseits für nicht Finanzmathematiker schwer verständlich und wurden andererseits meist fehlinterpretiert. Ein IRR (Internal Rate of Return) von 6 Prozent ist eben nicht gleichzusetzen mit einem fix zu 6 Prozent verzinsten Sparbuch.
 
Vor allem für Gewebebetriebe interessant

Gerade für Gewerbebetriebe ist es schwierig zu entscheiden, ob eine Photovoltaikanlage Sinn macht. Nun braucht der Eigentümer lediglich seine Stromrechnung betrachten. Liegen die Kosten über 12-13 ct/kWh ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass beim Strompreisrechner ein für ihn sehr positives Ergebnis herauskommt. Weiß das Unternehmen zusätzlich wo sein persönlicher WACC (Weigehted Average of Capital Costs) liegt, wird die Berechnung noch genauer und berücksichtigt sogar die Eigenkapitalsituation des Unternehmens.

Der neue Strompreisrechner (Stromgestehungsrechner) wird die aktuell auf dem Markt erhältlichen Renditeberechnungsprogramme für Solarstromanlagen weitestgehend überflüssig machen.

Der Photovoltaik Strompreisrechner ist für 34,90 Euro netto im Onlineshop von Photovoltaikstudie.de erhältlich. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Strompreisrechner sowie eine eingeschränkte Demoversion.

Quelle: Dachgold

Berlin, 13. November 2012, Ein Film über die Energiewende im Open-Source-Format kommt in die deutschen Kinos. Der Titel des Films lautet „Leben mit der Energiewende“ und stellt die ganze Wahrheit über die Energiewende dar. Die Kinokarte kostet ganze unbezahlbare 1,68 Cent und zwar nicht je Minute, sondern für den kompletten 90-minütigen Film (1,68 Cent ist die Erhöhung der EEG-Umlage im Jahr 2013 für den Ausbau der erneuerbaren Energieträger, welche angeblich die Schmerzgrenze überschreite).

Journalist Frank Farenski - „Leben mit der Energiewende“ kommt auf die Leinwand

Bild: Der Macher des Films, Journalist Frank Farenski

Neben den Vorführungen auf der Leinwand, ist der Film in Einzelteilen im Internet frei verfügbar und absolut sehenswert. Das besondere dabei ist, dass das Material von allen Zuschauern frei verwendet, weitergegeben und weitergenutzt werden darf. Der Zugang erfolgt vollkommen barrierefrei über die Website www.energiewende-derfilm.de oder über Youtube und Facebook.

Inhaltlich setzt sich der Film mit der Energiewende auseinander. „Die Energiewende mache den Strom unbezahlbar“, lautet eine der vielen Legenden gegen den Ausbau der regenerativen Energieträger. Das Gegenteil ist richtig: Ohne die Energiewende wird Strom und Wärme schon in absehbarer Zukunft für Verbraucher und Wirtschaft unbezahlbar. Jeden Tag wird die Produktion von Öko-Strom billiger, aber die sterbende konventionelle Energieindustrie verteidigt mit ihrem großen politischen Einfluß ihre alten Märkte.

Journalist Frank Farenski entblättert überzeugend mit seinem Film „Leben mit der Energiewende“ eine deutsche Energiepolitik, die die Bürger desinformiert und obendrein den Verbrauchern unter dem Deckmantel der Förderung regenerativer Energie viel zu hohe Kosten aufdrückt.

Der Film hat in Berlin am Mittwoch, den 21.11.2012 im Filmtheater am Friedrichshain (Bötzowstraße 1-5, 10407 Berlin) Premiere und ist bis Ende Februar auf gesonderten Vorführungen in Deutschland für 1,68 Cent pro Kinokarte zu sehen. Karten sind an der Kinokasse zu diesem Preis erhältlich. Sollten die Vorstellungen ausverkauft sein, erhalten die Besucher einen Gutschein für eine spätere Vorführung.

Am Premierentag läuft der Film zu folgenden Zeiten:
Saal 1: 16:00 Uhr, 18:00 Uhr
Saal 2: 16:15 Uhr, 18:15 Uhr, 20:15 Uhr

Die offizielle Premiere findet um 20:00 Uhr im Saal 1 statt. Hierfür kostet der Eintritt allerdings 20 Euro, denn mit diesem Betrag werden die Vorstellungen zum Preis von 1,68 Cent finanziert.

Quelle: newslab UG 

Triefenstein, 12. November 2012, Als zukünftiger Betreiber einer Photovoltaikanlage steht man gerade bei der Auswahl des richtigen Solarmoduls vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Welches Solarmodul welchen Herstellers ist denn nun für mein Vorhaben das Richtige? Kann der Empfehlung des Solarteurs vertraut werden oder hat er gerade die PV-Module am Lager und möchte diese loswerden?

Die Solarmodul-Datenblätter sollen Aufschluss geben

Dafür gibt es doch die Datenblätter der Hersteller, werden jetzt einige sagen. Richtig, jeder Solarmodulhersteller bietet Datenblätter eines jeden Modultyps an, die mehr oder weniger für den zukünftigen Anlagenbetreiber wichtige Daten enthalten. Aber sind denn die Daten auch alle relevant für ein Solarprojekt auf einem Einfamilienhaus inmitten von Deutschland? Das eine Modul hat eine UL-Zertifizierung, das andere nicht. Für was steht UL eigentlich? Welche Vorteile habe ich als Anlagenbetreiber, einfacher Familienvater und Nicht-Techniker, wenn die Spannung im MPP 31,65 V oder gar 36,27 V beträgt? Inwieweit betrifft mich als Anlagenbetreiber der Temperaturkoeffizient eines Solarmoduls? Das sind nur einige von vielen Fragen, die beantwortet werden wollen.

Fakt ist; die Angaben auf einem Modul-Datenblatt sind zwar wichtig, aber für einen Laien kaum nachvollziehbar. Er kann auf Basis der Daten auf einem Produktdatenblatt keine Schlüsse ziehen und demnach auch keine Wahl für das richtige Solarmodul treffen. Nur ein Solarteur/Installateur kann einem zukünftigen Anlagenbetreiber diese Vielzahl an Daten erkläutern. Alleine in der Solarmodul-Datenbank des Photovoltaikforums sind über 55.600 Solarmodule eingetragen. Darunter sind selbstverständlich auch PV-Module, die heute nicht mehr produziert werden. Jedoch sind es laut Datenbank immerhin 25.700 Solarmodule, die aktuell sind und auf dem Markt angeboten werden - Tendenz steigend.

Wo fange ich bei der Auswahl an, welche Kriterien ziehe ich heran und woher weiß ich, dass die Kriterien auch die richtigen für mein Solar-Projekt sind? Gibt es denn keine Möglichkeit, eine Art Vorauswahl bei den Solarmodulen durchzuführen? Das würde zumindest die Anzahl der Solarmodule eingrenzen und die Auswahl ein wenig erleichtern.

Wir haben uns darüber Gedanken gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass nur wenige Angaben auf einem Solarmodul-Datenblatt und ein paar andere Angaben für den zukünftigen Betreiber einer Solarstromanlage wichtig sind bzw. sein können, um ihm die Vorauswahl zu erleichtern. Dazu kommen wir aber noch im Detail. Unsere Idee war daher ein Label für Solarmodule zu erstellen und zwar auf Basis der bereits bestehenden Label "Energieeffizienzklasse" und dem neuen "EU-Reifenlabel".

Wie auch diese Label, soll das neue Label für Solarmodule, dass wir an dieser Stelle QULS nennen wollen, für Transparenz auf dem Solarmodulmarkt sorgen. Das Label kann aber keine fundierte und kompetente Beratung durch einen Fachmann ersetzen. Und das soll es auch nicht. Es soll einfach nur den Vergleich zwischen den verschiedenen Herstellern und deren Modellen vereinfachen. QULS steht im Übrigen für Qualität, Umwelt, Leistung und Sicherheit.

Nun das Besondere an unserem geplanten Label-Projekt. Wir wollen das Label gemeinsam mit unseren Lesern zur Marktreife entwickeln. Ob das Projekt ein reines Hirngespinst ist, wird sich noch herausstellen. Ein Versuch sollte dieses Gemeinschaftsprojekt aber wert sein.

Die Vorstellung des Projekts QULS

Es sei angemerkt, dass dieses Projekt zwar gestartet, aber noch nicht abgeschlossen ist. Wir haben eine gewisse Vorarbeit geleistet und würden gerne von unseren Lesern wissen, ob auf Kriterien verzichtet werden kann oder ob noch welche fehlen. Haben wir irgendwo einen Denkfehler oder sind die Gewichtungen falsch verteilt? Für Hinweise sind wir sehr dankbar. Wenn Sie sich angesprochen fühlen und an diesem Projekt mitwirken möchten, so verwenden Sie die Kommentarfunktion am Ende der Projektbeschreibung. Alternativ nehmen Sie per Email mit uns Kontakt auf. Die Email-Adresse finden Sie am Ende des Artikels.

Warum werden die Leser mit in das Projekt eingebunden?

Das ist ganz einfach. Nachdem das Reifenlabel durch die EU in Kraft getreten ist, wurde massive Kritik daran geäußert. Es würden wichtige Angaben wie z.B. das Handling eines Reifens etc. nicht betrachtet werden. Der Kritik am fertigen Produkt wollen wir vorbeugen, in dem wir das Wissen unserer Leser mit einbeziehen. Wir sehen es als ein gemeinsames Internet-Projekt.

Was soll mit dem Label erreicht werden?

Das Label soll Transparenz schaffen und dem Kunden als wichtige Orientierungshilfe die Vorauswahl, auf Grund der Vielzahl auf dem Markt verfügbaren Solarmodule, vereinfachen. Es soll den einfachen Vergleich zwischen den verschiedenen Herstellern und deren Modellen ermöglichen. Das Label ersetzt keine fundierte und kompetente Beratung durch einen Fachmann. Ein weiterer Vorteil ist, dass Hersteller, die das Label verwenden, bei einer guten Bewertung dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangen können.

Wo soll das Label angebracht werden und wer bringt es an?

Das Label kann auf den Solarmodul-Datenblättern eingebunden und/oder direkt auf den Solarmodulen angebracht werden. Um die Anbringung/Einbindung kümmert sich der Hersteller auf eigene Kosten.

Ist das Label verpflichtend für die Hersteller?

Nein, es ist nicht verpflichtend, denn es wurde nicht, wie beispielsweise das EU-Reifenlabel, gesetzlich angeordnet. Wir sind jedoch der Meinung, dass wenn ein Hersteller damit beginnt, andere folgen werden.

Wer ist mit Hersteller gemeint?

Mit Hersteller sind Produzenten von Solarmodulen gemeint, die die Solarmodule selbst fertigen/produzieren. Ob Quasi-Hersteller eine Lizenz beantragen können, bedarf noch einer Prüfung. Eine denkbare Lösung wäre, als Hersteller den Quasi-Hersteller anzugeben und unter der Betriebsnummer den Ursprungshersteller zu hinterlegen.

Wer überprüft die Richtigkeit der Angaben auf dem Label?

Die Richtigkeit der gemachten Angaben verantwortet der Hersteller. Eine Prüfung ist bei diesem Projekt von unserer Seite aus überhaupt nicht zu bewerkstelligen. Weder zeitlich, noch finanziell. Wir sind uns aber sicher, dass der Hersteller, der damit falsche Tatsachen vorspiegelt, auf dem Markt schnell erkannt wird. Schließlich lassen sich die Angaben auf dem Label nachvollziehen.

Was soll das Label später kosten?

Wenn das Projekt abgeschlossen ist können Hersteller das Label bzw. das Tool über eine Lizenz beziehen. Die Lizenz gilt für ein Jahr. Die Höhe der Lizenzgebühr steht noch nicht fest. Möglichweise fallen bei der Zertifizierung jährliche Kosten für die Verwaltung an. Diese sollen jedoch gering ausfallen. Angedacht ist ein jährlicher Betrag (Lizenz/Verwaltung) zwischen 750 und 1.000 Euro. Auf dem Label wird später das Copyright "PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler" durch die Angabe der Internetadresse http://www.quls.de ersetzt. Auf der Internetseite sollen Verbraucher später alles über das Label in Erfahrung bringen können.

Auf welcher Software basiert das Tool?

Es handelt sich hierbei um eine Berechnung, die in Excel ausgeführt wird. Dies gewährleistet auf Grund der Verbreitung von Excel, dass auf fast jedem Rechner ein Label erstellt werden kann.

Für welche Art von Solarmodulen ist das Label angedacht?

Wir unterscheiden auf Grund der teilweise unterschiedlichen Kriterien zwischen kristallinen Solarmodulen und Dünnschichtmodulen. Im Folgenden wird das Label für kristalline Solarmodule erläutert. Innerhalb des Tools kann über die zwei Reiter "Kristallin" und "Dünnschicht" gewechselt werden.

Wird es weitere Label für die übrigen Solarkomponenten geben?

Wir befinden uns gerade in der Entwicklung von Label für Montagessysteme, Solarkabel, Energiespeicher und Wechselrichter. Aktuell werden gerade die wichtigsten Kriterien zusammengetragen, um Bauherren auch hier die Auswahl zu erleichtern.

Wie funktioniert der Bezug des Labels?

Hersteller können über uns, sobald das Label fertig entwickelt und freigegeben wurde, eine Lizenz erwerben. Nur die Hersteller, die auch eine Lizenz erhalten haben, dürfen das Label verwenden. Eine Lizenz kann nach einem festgestellten Missbrauch auch wieder entzogen werden.

Was passiert, sofern Hersteller die Angaben auf dem Label fälschen?

Jeder Missbrauch führt zum sofortigen Entzug des Nutzungsrechtes. Das Label darf ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verwendet werden. Auch müssen alle bereits vorhandenen Label entfernt und Datenblätter vernichtet werden. Zudem handelt es sich um zugesagte (Produkt-)Eigenschaften, auf deren Einhaltung der Käufer/Kunde bestehen kann. Folglich können daraus auch noch rechtliche Konsequenzen für den Hersteller entstehen.

Wer besitzt das Urheberrecht an dem Label und wer vergibt das Nutzungsrecht?

Das Urheberrecht besitzt das Unternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler. Das Unternehmen vergibt auch das Nutzungsrecht, welches in der Lizenzvereinbarung geregelt sein wird. Die Lizenzvereinbarung wird von einem Rechtsanwalt erstellt, sobald das Label fertig ist.

Wie kann in Erfahrung gebracht werden, ob ein Hersteller eine Lizenz besitzt?

Ist das Projekt "marktreif", wird eine Internetseite Auskunft über die Hersteller liefern (www.quls.de), die eine gültige Lizenz besitzen. Auch Hersteller, die das Label missbraucht haben, werden auf dieser Seite veröffentlicht. Bauherren und Verbraucher können anhand der Betriebsnummer auf der Internetseite feststellen, um welchen Hersteller es sich handelt.

Wie sieht das Label aus?

Wie bei den bereits bestehenden Labeln werden erst einmal grundlegende Daten über Hersteller und Modul angegeben. Nachfolgend wird die Bewertung in vier unterschiedlichen Farben und Buchstaben, auch bekannt als Effizienzklassen, wiedergegeben.

Solarmodullabel QUSL - PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

Was bedeuten die Buchstaben A, B, C und D?

Die Buchstaben (Klassifizierungen) sollen das jeweiligen Modul und den Hersteller bewerten. A bedeutet, dass Modul und Hersteller nahezu alle Kriterien erfüllen und D weist darauf hin, dass das Modul nicht eingesetzt werden sollte. Die Details zu den einzelnen Kriterien folgen in diesem Artikel.

Warum werden die Kriterien innerhalb des Labels aufgeführt?

Aus dem einfachen Grund, dass der zukünftige Bauherr auch die Bewertung nachvollziehen kann. Es kann schließlich auch sein, dass er sich für Module der Klassifizierung C entscheidet, da er auf bestimmte Kriterien verzichten kann bzw. diese für ihn nicht wichtig sind.

Wie funktioniert das Label im Detail?

Das Label bewertet anhand von Gewichtungen, die Kriterien der Klassen Qualität, Umwelt, Sicherheit und Leistung. Die Summe aller Gewichtungen beträgt derzeit 190 Punkte. Teilweise wurden die Kriterien nochmals unterteilt. Einige Angaben wie Modul-Wirkungsgrad oder Produktgarantie wurden höher angesetzt, als dies im Markt angeboten wird. Das Tool soll somit auch schon zukunftstauglich sein.  Liegt z.B. der Wirkungsgrad eines Solarmoduls höher als die Angabe auf dem Label, könnte die Klassifizierung A+ vergeben werden. Vorausgesetzt, alle anderen Kriterien werden entsprechend erfüllt.

Wie soll der Verbraucher die Angaben auf dem Label verstehen?

Auf de Internetseite www.quls.de sollen später alle Kriterien und der jeweilige Hintergrund für den Verbraucher verständlich erklärt werden. Der Verbraucher muss sich zwangsläufig mit den Kriterien auseinandersetzen um später entscheiden zu können, auf welche Kriterien er mehr oder weniger Wert legt.

Die Klassen und deren Kriterien im Einzelnen:

Klassen und Kriterien:

  • Qualität

- Zertifizierungen nach IEC 61215 / IEC 61646
- Zertifizierungen nach IEC 61730 (Teil 1 und 2)
- CE Konformität

Gewichtung

Die Kriterien der Klasse Qualität erhalten mit je 25 Punkten die höchste Gewichtung. D.h. wenn nur ein Kriterium nicht erfüllt ist, wird auf dem Label die Klassifizierung D angezeigt. Das bedeutet wiederum, dass das Modul nicht eingesetzt werden sollte.

Der Standard IEC 61215 "Terestrische Photovoltaik- (PV) Module mit kristallinen Solarzellen – Bauarteignung und Bauartzulassung" umfasst die Betrachtung aller Einflussgrößen, die für die Alterung von Solarmodulen verantwortlich sind, und beschreibt die verschiedensten Qualifikationstests auf Basis der künstlichen Beanspruchung der Materialien. Im einzelnen wird unterschieden zwischen Strahlungsbeanspruchung, thermischer Beanspruchung und mechanischer Beanspruchung. Für Dünnschichtmodule gilt der Standard IEC 61646 „Terestrische Dünnschicht-Photovoltaik- (PV) Module – Bauarteignung und Bauartzulassung“. Dieser ist in vielen Aspekten identisch zum Standard IEC 61215. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Standards besteht in den zusätzlichen, an die besonderen Eigenschaften der Dünnschichttechnologien angepassten Testprozeduren. Diese zusätzlichen Tests berücksichtigen das Degradationsverhalten von amorphem Silizium aufgrund von thermischen und Bestrahlungseinflüssen. Beide Prozeduren werden von unabhängigen Prüfinstituten anhand von Typprüfmuster durchgeführt (z.B. TÜV, VDE).

Die Zertifikate sind als Nachweis der Konformität mit den Normen ohne eine zusätzliche Maßnahme zur Sicherstellung der Qualität kaum ausreichend. Denn nach einer erfolgreich durchgeführten Prüfung ist noch lange nicht gewährleistet, dass die Solarmodule auch mit der gleichen Qualität wie die Prüfmuster gefertigt werden. Deshalb ist ein Zertifikat notwendig das zum Inhalt hat, regelmäßig bei Herstellern die Module auf Ihre Leistung hin zu prüfen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Solarmodule mit der immer gleichen Qualität vom Band laufen (Einsatz von gleichbleibend hochwertigen Materialen vorausgesetzt). Sozusagen eine Qualitätssicherung für bereits zertifizierte Produkte. Abhilfe könnte beispielsweise die "Power Controlled" Zertifizierung für Photovoltaikmodule vom TÜV Rheinland sein. Jedoch handelt es sich hierbei um ein internes Hausverfahren, das unter der TÜV-Nummer 2PfG 1795 10.10 läuft. Es ist demnach ein TÜV-Produkt, das andere Institute nicht anbieten. Hersteller könnten die Zertifizierung nicht bei einem Institut ihrer Wahl durchführen lassen.

Die IEC 61730 besteht aus 2 Teilen:

  • Teil 1: Anforderungen an Moduldesign und Materialien
  • Teil 2: Sicherheitsprüfungen

Teil 1 der IEC 61730 definiert zwingende Konstruktionsmerkmale der Module (z. B. minimale Abstände leitender Teile zum Modulrand, Wanddicken der Anschlussdosen, etc.) sowie Anforderungen der im Modul eingesetzten Materialien (UV-Beständigkeiten, Temperaturkennwerte, Schutzart, etc.). Im Rahmen einer Zertifizierung werden diese Anforderungen anhand von technischen Zeichnungen und vom Hersteller beizubringenden Nachweisen überprüft. Fehlende Nachweise können durch Ergänzungstests abgedeckt werden.

Teil 2 der IEC 61730 definiert drei verschiedene Anwendungsklassen für eine Modulbauart, welche die Einsatzart, die damit verbunden Qualifikationstests sowie die daraus resultierende Schutzklasse festlegt:

  • Anwendungsklasse A

Allgemeine Anwendungen, Systemspannungen > 50 V DC -> Schutzklasse II

  • Anwendungsklasse B

Eingeschränkte Zugänglichkeit, Systemspannungen > 50 V DC -> Schutzklasse 0

  • Anwendungsklasse C

Anwendungen im Kleinspannungsbereich (< 50V DC und < 240 W) -> Schutzklasse III

Entsprechend der angestrebten Anwendungsklasse werden sicherheitsrelevante Prüfungen nach dem unten abgebildeten Prüfbaum durchlaufen. Dabei werden Tests sowohl an kompletten Solarmodulen (gerahmt und ungerahmt) als auch an einzelnen Modul-Komponenten (Anschlussdosen, Rückseitenfolien) durchgeführt. Eine Besonderheit der IEC 61730 ist, dass die Prüfmuster vor den eigentlichen Sicherheitsprüfungen bereits durch Umweltprüfverfahren der IEC 61215/61646 (Bauartzertifizierung von PV-Modulen) vorgealtert sein müssen (‚preconditioning’). Daher macht es Sinn, Qualifizierungen nach IEC 61215/61646 und IEC 61730 kombiniert durchzuführen, so dass Prüfmuster die bereits erfolgreich die Umweltprüfungen der IEC 61215/61646 Bauartzertifizierung durchlaufen haben, dann für die Sicherheitstest der IEC 61730 verwendet werden können.

  • Umwelt

- Corporate Carbon Footprint (CCF)
- Product Carbon Footprint (PCF)

Gewichtung

Die Kriterien der Klasse Umwelt erhalten mit je 20 Punkten die zweithöchste Gewichtung. Die zweithöchste Gewichtung deshalb, da eine Solaranlage u.a. dem Umweltschutz dient. Umso wichtiger ist es deshalb auch, dass PV-Hersteller eine CO2-Unternehmensbilanz (Corporate Carbon Footprint (CCF)) gemäß GHG, ISO und/oder eine produktspezifische CO2-Bilanz (Product Carbon Footprint (PCF)) aufweisen können. Eine Zertifizierung in diesem Bereich bedeutet, dass sich diese Unternehmen Gedanken über den CO2-Ausstoss machen und versuchen, diesen zu minimieren.

  • Leistung

- Modul-Wirkungsgrad (%)
- Messtoleranz der Nennleistung
- PID-Resistenz

Gewichtung

Die Kriterien der Klasse Leistung erhalten mit je 15 Punkten die dritthöchste Gewichtung. Der Modulwirkungsgrad in Prozent (%) ist entscheidend für die max. Umwandlung der Energie. Umso höher, desto besser. Deshalb wurde hier nochmals eine Gewichtung vorgenommen. Das Label kann in Zukunft erweitert werden, sofern der im Tool angegebene Modul-Wirkungsgrad nicht mehr ausreicht. Das Tool berücksichtigt im Moment lediglich PV-Module mit einem maximalen Wirkungsgrad von 20%. Als Beispiel kann hier ein polykristallines Solarmodul genannt werden, dass einen Wirkungsgrad von z.B. 21,5 Prozent aufweist. In diesem Fall können beispielsweise fünf Zusatzpunkte vergeben werden, um im besten Fall die Klassifizierung A+ zu erhalten.

bis 12: Gewichtung 0
13 bis 15: Gewichtung 10
16 bis 20: Gewichtung 15

Die Messtoleranz der Nennleistung hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Gesamtleistung der PV-Anlage. Erwirbt ein Kunde ein 200 Watt-Modul mit einer Messtoleranz von +0/-3%, so erhält dieser im schlechtesten Fall ein Modul mit einer maximalen Leistung von 194 Watt. Auch hier wurde nochmals eine Gewichtung vorgenommen.

Plus: Gewichtung 15
Minus: Gewichtung 10

Die PID-Resistenz (Potentialinduzierte Degradation) ist ein Phänomen, bei dem die Leistung eines Solarmoduls aufgrund einer zu hohen negativen Vorspannung zwischen Zelle und Erde vermindert wird. Eine potentialinduzierte Degradation kann die Leistung einzelner PV-Module sowie die Gesamtleistung und den Wirkungsgrad einer ganzen Photovoltaikanlage beeinflussen. Ist ein Solarmodul PID-Resistent so erhält es 15 Punkte, wenn nicht, dann nur 10 Punkte.

  • Sicherheit

- Unternehmen zertifiziert nach ISO 9001
- Unternehmen zertifiziert nach ISO 14001
- Produkt-Garantie (Jahre)

Gewichtung

Die Kriterien der Klasse Sicherheit erhalten mit je 10 Punkten die geringste Gewichtung. Ein Unternehmen, das nach ISO 9001 zertifiziert ist, erfüllt nach dieser Qualitätsmanagementnorm die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem, denen eine Organisation zu genügen hat, um Produkte und Dienstleistungen bereitstellen zu können. Ist das Unternehmen nicht nach ISO 9001 zertifiziert, so erhält es immerhin noch 8 Punkte. Die Norm drückt Sicherheit für den Kunden anhand von Qualitätsrichtlinien innerhalb des Unternehmens aus.

Ein Unternehmen, das nach ISO 14001 zertifiziert ist, erfüllt nach dieser   internationalen Umweltmanagementnorm die weltweit anerkannten Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem. Ist das Unternehmen nicht nach ISO 14001 zertifiziert, so erhält es immerhin noch 8 Punkte. Die Norm drückt Sicherheit für den Kunden anhand von eingehaltenen Umweltrichtlinien innerhalb des Unternehmens aus. Dieses Kriterium könnte auch in die Klasse Umwelt eingegliedert werden. Da aber nicht klar hervorgeht, ob eine solche Überprüfung/Zertifizierung wiederholt werden muss bzw. wie lange sie gültig ist, verbleibt das Kriterium in der Klasse Sicherheit mit 10 Punkten.

Die Länge der Produkt-Garantie (Jahre) sorgt ebenfalls für Sicherheit beim Kunden. Auch hier gilt; Umso länger, desto besser. Es macht einen großen Unterschied, ob Hersteller eine 2-jährige oder gar 5-jährige Produktgarantie gewähren. Aus diesem Grund wurde auch hier nochmals eine Gewichtung vorgenommen.

bis 2: Gewichtung 3
2 bis 5: Gewichtung 6
6 bis 10: Gewichtung 8
11 bis 15: Gewichtung 10

Auf die Bewertung der Leistungsgarantie wird verzichtet, da viele Inistitute nach vielen Jahren Solarmodul-Laufzeit kaum eine erwähnenswerte Leistungsminderung (Degradation) feststellen/nachweisen konnten. Die Leistungsgarantie tritt nämlich erst dann ein, wenn am betreffenden Solarmodul ein Leistungsverlust festgestellt wird (je nach Laufzeit 80 bzw. 90%). Wohingegen die freiwillige Produktgarantie der Solarhersteller auf Mängel am Solarmodul abgestellt sind. Daher ist die Produktgarantie gegenüber der Leistungsgarantie vorzuziehen.

Label anhand eines Beispiels

Nehmen wir an, ein Modul erfüllt beinahe alle Kriterien bis auf den Modulwirkungsgrad, der "nur" zwischen 13 bis 15 Prozent liegt, die fehlende PID-Resistenz sowie die fehlenden Zertifizierungen nach ISO 9001 und 14001. Anstatt der Klassifizierung A erhält das Modul die Klassifizierung B. Das resultiert aus dem Abzug der Zähler von den möglichen Gesamtpunkten von 190.

Möglicher Gesamtpunkte: 190 Zähler
Modul-Wirkungsgrad (%): Anstatt 15 Punkte nur 10 Punkte: -5 Punkte
PID-Resistenz: Anstatt 15 Punkte nur 10 Punkte: -5 Punkte
Zertifiziert nach ISO 9001: Anstatt 10 Punkte nur 8 Punkte: -2 Punkte
Zertifiziert nach ISO 14001: Anstatt 10 Punkte nur 8 Punkte: -2 Punkte
Abzug Gesamt: 14 Punkte

190 Punkte abzüglich 14 Punkte ergeben 176 Punkte.

Solarmodullabel QUSL - Beispiel - PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

Die Vergabe der Klassifizierung im Überblick:

A: Von 182 bis 190 Punkte
B: Von 171 bis 181 Punkte
C: Von 166 bis 170 Punkte
D: Von 0 bis 165 Punkte

Sie finden, dass das Projekt zu kompliziert bzw. undurchsichtig beschrieben ist? Dann schauen Sie sich einfach das Tool im Detail an.

Download: Solarmodul-Label "Qualität, Umwelt, Leistung und Sicherheit" (xls)

Urheberrecht und Nutzungsrecht

Das Urheberrecht und Nutzungsrecht für alle mit dem Label im Zusammenhang stehenden Bilder, Texte, Grafiken, Exceltabellen etc. liegen bei PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler. Der aktuelle Stand dieses Projektes wurde unserem Anwalt übermittelt. Des Weiteren ist es nicht gestattet, den Artikel, die Bilder oder das Excelsheet ohne Rücksprache auf einer anderen Plattform zu veröffentlichen. Eine Berichterstattung ist wünschenswert. Sollten Sie Textauszüge oder Bilder benötigen, fragen Sie bitte vorher an.

Um rege Mithilfe wird gebeten

An diesem noch unausgereifte Projekt darf und kann jeder mitwirken, der sich dazu berufen fühlt. Wir freuen uns daher über sachliche sowie fachliche Kritik und danken jetzt schon für die Mitarbeit. Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Entweder schreiben Sie Ihre Kritik in das Kommentarfeld oder schreiben alternativ eine Email an info[at]photovoltaikzentrum.de.

Weitere Unterstützung gesucht

Um das Label auf dem Markt erfolgreich etablieren zu können, ist eine Zusammenarbeit/Kooperation mit einem Verband, sonstigen Institutionen oder Unternehmen geplant. Dies ist auch schon während der Entwicklungsphase möglich.

Schlussstatement

Wir sind der Meinung, dass dieses Label zukünftigen Anlagenbetreibern die Vorabauswahl bei der Wahl von Solarmodulen enorm erleichtern kann.

Update vom 17.01.2013:

Im Forum von Haustechnikdialog.de wird derzeit über das Label diskutiert. Das freut uns natürlich, denn durch die Kritik einiger User, können wir das Label verbessern. Leider wurde uns dort auch vorgeworfen, wir würden mit dem Label Verbraucher täuschen und durch ein neues Geschäftsfeld lediglich "abkassieren" wollen. Im Vordergrund steht aber der Verbraucher und der soll eben nicht getäuscht werden. Das Label soll nicht für Verwirrung, sondern für Klarheit sorgen. Auch liegt es uns fern, abkassieren zu wollen. Der Verbraucher soll einen Nutzen daraus ziehen. Wir würden uns aber wünschen, dass die Diskussion sachlicher geführt wird.

Wir nehmen jegliche Kritik ernst und überprüfen, soweit es geht, jeden kritisierten Punkt. Wir möchten an dieser Stelle aber anmerken, dass es sich bei dem Label nicht um ein Gütesiegel handeln soll und nichts über die Güte eines Solarmoduls aussagt. Auch ersetzt das Label keine fachliche Beratung. Es soll nur die Vorauswahl erleichtern, bei dem der Verbraucher vorgibt, auf welche Kriterien er verzichten kann oder besonderen Wert legt.

Die Kriterien der Klasse Umwelt wurden grundlegend geändert. Die Kriterien "Herstellungsland" und "Recycling/Entsorgung" wurden komplett ersetzt durch Corporate Carbon Footprint (CCF) und Product Carbon Footprint (PCF). Es ist fairer alle Unternehmen nach dem ökologischen Fußabdruck (CO2-Fußabdruck / CO2-Bilanz) zu bewerten, als über eine Local Content Regelung.

Update vom 21.01.2013:

Auf dem Label wurde rechts unten eine Betriebsnummer eingefügt. Jeder Hersteller, der eine Lizenz erwirbt, erhält eine Betriebsnummer, die einmalig für den Hersteller ist und fortlaufend geführt wird. Anhand der Betriebsnummer können Verbraucher den Hersteller auf der Internetseite identifizieren.

Das Tool berücksichtigt nun auch Dünnschichtsolarmodule. Der wesentliche Unterschied zu polykristallinen Modulen besteht in der IEC 61646 sowie in der Abstufung der Wirkungsgrade. Das Tool steht in der aktuellen Version zum Download zur Verfügung.

Derzeit wird überlegt, ob bei der Lizenzierung jährliche Kosten für den Verwaltungsaufwand anfallen werden.

Die Domain http://www.quls.de wurde registriert und verweist vorerst auf diesen Artikel.

Update vom 01.02.2013:

Ein MdB, dessen Name und Partei auf Grund des Wahlkampfes nicht genannt werden darf, äußerte sich wie folgt zum Solarmodullabel. "Meine Einschätzung zum Label für Solarmodule ist, dass im Prinzip jede Verbesserung von Verbraucherinformationen gut und notwendig ist - auch bei Solarmodulen. Entscheidend ist die Qualität des Labels, die Unabhängigkeit hinsichtlich der Labelentscheidung und die Verlässlichkeit, dass die Kennzeichnung auch tatsächlich die notwendigen Informationen liefert. Wenn dies und andere wichtige Kriterien gewährleistet sind, dann wäre ein solches neues Label nur zu begrüßen."

Update vom 11.02.2013:

Das Label soll nicht wie angekündigt, kostenlos zu beziehen sein, sondern gegen eine jährliche Gebühr für Lizenz und Verwaltung (siehe Punkt: Was soll das Label später kosten?).

Zwei weitere Hersteller haben Interesse an dem Label geäußert. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, das Label final fertig zu entwickeln.

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

Aktuell ist die fünfte Ausgabe von PV MARKETING erschienen. Das Titelthema lautet in dieser Ausgabe "Der Kampf ums Überleben". Bei diesem Thema geht es um die zentrale Frage, was ein Solarunternehmen tun muss, um zu den Überlebenden zu gehören. Im speziellen werden Solarsystemhäuser und Solarhersteller angesprochen, die über Partnerprogramme versuchen, ihren Kunden einen Anreiz zu verschaffen und diese somit an das Unternehmen zu binden. Partnerprogramme gibt es viele, doch mit welchen kann man seine Partner noch fester an das Unternehmen binden und mit welchen zusätzlichen Partnervorteilen hebt man sich vom Wettbewerb ab? Wir haben uns Gedanken darüber gemacht und 10 weitere Vorteile (Partnerprogramme), oder in diesem Fall Alleinstellungsmerkmale (USP), herausgearbeitet.

PV MARKETING Titelseite Ausgabe 5

Weitere Highlights in dieser Ausgabe

In einem Interview mit dem Marketingleiter des PV-Systemhauses HaWi Energietechnik gehen wir der Frage nach, ob sich das Photovoltaik-Unternehmen mit seinen zahlreichen Serviceangeboten für Solarteure und Fachpartner wirklich vom Wettbewerb abgrenzt. Der Wechselrichterhersteller Sputnik Engineering AG wirbt in einem Fachmagazin mit einer fußball-lastigen Werbeanzeige.   Schweiz + Fußball = Champion? Geht das überhaupt? Das Solarsystemhaus PV5 Solarconcept aus Kleinostheim hat neuerdings auch Solarmodule aus Korea und China im Produktportfolio. Untypisch, denn das Unternehmen hat bis dato nur Hersteller aus Europa im Sortiment. Untergräbt PV5 damit seine eigene Unternehmensphilosophie? Wir haben mit der Marketingleiterin von PV5 gesprochen. Wolfgang Tebart, der Geschäftsführer vom Qualitätsverband Solar und Dachtechnik (QVSD) e.V. erklärt im Interview, was Qualität mit Marketing zu tun hat.

Weitere interessante und nützliche Themen

  • Die Presseabteilung von Bosch  ist jetzt auf Twitter
  • Wordpress-Plugin: Bilder bis zu 50% ohne Qualitätsverlust komprimieren
  • Werbeanzeigen: Wer nicht wirbt, der stirbt
  • Kreative 404-Fehlerseiten
  • Twitter-Profil mit einem Header-Bild versehen
  • Anti-Dumping - Eine riesen Marketingmaschinerie
  • Panasonic Solar auf Facebook und mit eigener Seifenoper
  • Google Sitelinks optimieren

All dies können Sie in der neuesten Ausgabe von PV MARKETING lesen.

Quelle: photovoltaik-guide.de