photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie unsere Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Produktneuheiten

Der Wechselrichter- und Speicherhersteller SolarMax hat im Mai seine dreiphasige Stringwechselrichterserie HT um vier Geräte mit Nennleistungen von 20 und 25 Kilowatt erweitert. Mit den Neuentwicklungen vervollständigt SolarMax sein Produktportfolio, das bei den Stringwechselrichtern von 1,8 bis 32 Kilowatt reicht. Die Wechselrichter haben zwei beziehungsweise vier MPP-Tracker und eignen sich hervorragend für das Repowering gewerblicher Solarstromanlagen.
 
Betriebs- und Wartungskosten reduzieren
 
„Seit 2010 sind viele Wechselrichter mit zehn bis 20 Kilowatt Nennleistung vom Markt verschwunden, weshalb es für diese kaum noch Austauschgeräte oder Ersatzteile gibt“, erklärt Pierre Kraus, Geschäftsführer der SolarMax Sales and Service GmbH und ergänzt: „Werden ein oder zwei dieser Altgeräte durch unsere Neuentwicklungen ersetzt, lassen sich hohe Betriebs- und Wartungskosten einsparen.“ Außerdem haben die modernen SolarMax-Wechselrichter höhere Wirkungsgrade, sind mit umfangreichen Kommunikationsfeatures ausgestattet und enthalten einen integrierten Netz- und Anlagenschutz, der die Phasenspannung aufrechterhält. Dank ihrer zwei bzw. vier MPP-Tracker liefern sie auch bei komplexen Anlagenauslegungen oder Verschattungen hohe Erträge.
 
Inklusive: Energiemanagementsystem und Webportal
 
Bei der Bestellung eines Wechselrichters der HT-Serie erhalten Kunden den intelligenten Datenlogger MaxWeb XPN gratis dazu. Das Energiemanagementsystem zeichnet aktuelle Messwerte, Ertragsdaten und Ereignisse auf, regelt den Energiefluss und passt den Bedarf an die Verfügbarkeit an. Über das MaxWeb Portal können Anwender zudem zwei Jahre lang kostenlos die Leistungsdaten, den Eigenverbrauch und die Energieeinsparung visualisieren.
 
Quelle: SolarMax-Gruppe

Zeversolar zeigt auf der Intersolar 2017 sein komplett überarbeitetes Planungsportal ZeverPlan 2.0. Das Portal ist unter http://www.zeverplan.com in neun Sprachen verfügbar und in der Lage, Anlagen mit unterschiedlich ausgerichteten Modulfeldern auszulegen. Zusätzlich kann ZeverPlan 2.0 Eigenverbrauchsberechnungen ausführen und geeignete Wechselrichter für das gewählte Anlagendesign empfehlen.

ZeverPlan berücksichtigt einerseits Anlagendesigns mit multiplen Modulfeldern sowie unterschiedlichen Ausrichtungen und Neigungswinkeln, die an einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern angeschlossen werden. Die „Polystring“-Funktion ermöglicht es zudem, zwei parallele Strings mit unterschiedlichen Neigungswinkeln und einen Wechselrichter mit einem MPP-Tracker zu kombinieren.

Registrierte Benutzer können auf eine monatlich aktualisierte Moduldatenbank sowie weltweite Wetterdaten zugreifen und haben darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Modulinformationen, Profile und spezifische Projektvorlagen einzugeben. Projektdateien können exportiert und mit anderen ZeverPlan-Nutzern ausgetauscht werden. Basierend auf vorgegebenen Lastprofilen kann die Software zudem berechnen, wieviel Strom beim gegebenen Anlagendesign selbst verbraucht beziehungsweise eingespeist werden würde.

„Durch die neuen Funktionen wird ZeverPlan zur vollwertigen, webbasierten Planungslösung für die häufigsten Solaranlagen-Designs. Da der gesamte Planungsprozess kostenfrei ist und keine Software auf dem eigenen PC oder Tablet installiert werden muss, können Anwender unser Portal ohne weitere Verpflichtungen oder Risiken ausgiebig testen“, so Andreas König, Sales Director Europe bei Zeversolar.

Quelle: Zeversolar

REC startet die Serienfertigung der neuen REC TwinPeak 2 BLK2 Serie, einer komplett schwarzen Variante der im Januar 2017 eingeführten REC TwinPeak 2 Serie mit bis zu 285 Wp (Watt Peak).

Basierend auf der eigenen, hochinnovativen Twin-Peak-Technologie, ist es REC gelungen multikristalline Zellen zu produzieren, die absolut gleichmäßig schwarz gefärbt sind. In Verbindung mit einem schwarzen Rahmen und einer schwarzen Rückseitenfolie entsteht so das erste Full Black Modul von REC. Das neue REC TwinPeak 2 BLK2 Modul ist ab April weltweit verfügbar. Besondere Bedeutung hat das neue Produkt dabei vor allem für private Dachanlagen in den USA –sowie in europäischen Ländern wie Belgien, Dänemark, Deutschland, Niederlanden und dem Vereinigten Königreich, in denen die Ästhetik der Module für die Kunden hohe Bedeutung besitzt.

„REC ist erneut ein technisches Meisterstück auf Basis der multikristallinen Technologie gelungen“, sagt Cemil Seber, Vice President Global Marketing and Product Management bei REC. „Wir arbeiten kontinuierlich daran die Grenzen der multikristallinen Plattform zu erweitern. Nicht nur daß wir immer wieder höhere Leistungsklassen die für die Multi-Technologie kaum vorstellbar waren erreichen, ist REC jetzt in der Lage schwarze multikristalline Zellen für ein vollständig schwarzes polykristallines Modul zu produzieren. Das Resultat ist ein leistungsstarkes Produkt in bekannter REC-Qualität und einemherausragenden Erscheinungsbild.“

REC TwinPeak 2 BLK2 ist das zweite Produkt der REC TwinPeak 2 Familie und hat eine Nennleistung von bis zu 285 Wp. Das 60-Zellen Full-Black-Panel von REC ist nach IEC 61215 und IEC 61730 sowie UL 1703 zertifiziert und erlaubt eine maximale Systemspannung von 1000V DC. Es ist zu 100% frei von potentialinduzierter Degradation (PID) wodurch Leistungsverluste auch unter schwierigsten Bedingungen vermieden werden.

Quelle: REC

Der Speicherhersteller TESVOLT präsentiert auf der Intersolar 2017 zum ersten Mal sein Hochvolt-Lithiumspeichersystem TS HV 70. Es verfügt über eine Batteriespannung von 575 bis 1.000 Volt und ist für den Betrieb mit 3-phasigen SMA Batteriewechselrichtern optimiert. Durch seine kalendarische Lebensdauer von bis zu 30 Jahren und den Einsatz besonders effizienter Leistungselektronik und Zelltechnologie ist die Wirtschaftlichkeit des neuen Speichers besonders hoch.

„Der TS HV 70 ist unser Angebot für besonders anspruchsvolle Einsätze bei Gewerbebetrieben mit einem Bedarf ab 30 Kilowattstunden Speicherbedarf“, so Simon Schandert, technischer Geschäftsführer bei TESVOLT. „Wir haben dieses Modell speziell auf Wirtschaftlichkeit getrimmt – stärkste Leistung, maximale Sicherheit und höchste Effizienz. Die durchgespeicherte Kilowattstunde kann mit diesem System unter 10 Eurocent je kWh fallen. Damit eröffnen wir unseren Kunden eine neue wirtschaftliche Perspektive, denn die System-Investitionskosten und der Preis für die gespeicherte Kilowattstunde sind besonders niedrig.“

Kostengünstiger Einsatz in Gewerbe und Industrie

Batteriespeicher von TESVOLT sind für den Einsatz in Gewerbe und Industrie optimiert, passen aber aufgrund ihrer flexibel konfigurierbaren Leistung und langfristigen Erweiterungsmöglichkeiten auch für viele andere Einsatzzwecke. Mit dem TS HV sind Anwendungen wie Lastspitzenkappung und Erhöhung des Eigenverbrauchs möglich. Aber auch unterschiedliche Netzsystemdienstleistungen sowie den Off-Grid-Betrieb bei Optimierung eines Dieselgenerators stellt der Hochvoltspeicher mit einer Laderate von 1 C zur Verfügung.

Maßgeblich dafür ist der Betrieb mit 3-phasigen SMA Sunny Tripower Storage

Batteriewechselrichtern, die mit dem TS HV System 60 kW bereitgestellt werden, und an die jeweils bis zu 268 kWh angeschlossen werden können. So lassen sich Speicherlösungen bis in den Megawattbereich realisieren. „Die Kombination aus dem TESVOLT-Speicher und dem Sunny Tripower Storage ist eine sehr schlanke und hocheffiziente Lösung für den Hochvolt-Bereich. So optimieren wir gemeinsam die Stromversorgung für Industrie- und Gewerbebetriebe“, so Volker Wachenfeld, Leiter der Business Unit Off-Grid & Storage bei SMA.

Lange Lebensdauer durch optimiertes Batteriemanagement

Die prismatischen Zellen, die TESVOLT von Samsung SDI bezieht, sind sehr langlebig und extrem sicher. In Kombination mit dem Active Battery Optimizer, der den Ladezustand jeder einzelnen Zelle individuell ausbalanciert, werden Fehler und Schäden im System vorgebeugt. Das resultiert in einer höheren Lebensdauer, die sich wiederum positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Investition in einen TESVOLT-Speicher auswirkt.

Quelle: TESVOLT

Auf der Energy Storage Europe in Düsseldorf stellte die FENECON GmbH neue Partnerschaften und zugehörige Lösungen vor. So integriert das Unternehmen das Caterva-Angebot in das eigene Portfolio. Zudem entstand aus der Zusammenarbeit mit der REFU Elektronik GmbH ein neuer Industrie- und Gewerbespeicher.
 
Im Rahmen einer gegenseitigen Technologie- und Vertriebspartnerschaft bietet FENECON für den Smartphone-Speicher „Pro 9-12“ das Vergütungsmodell „20 Jahre Freistrom“ der Caterva GmbH an. Installateure können damit an Endkunden in Deutschland den FENECON Speicher mit der „Caterva App“ anbieten und beides direkt von FENECON beziehen. Dafür bezahlen sie bis jährlich 7.500 kWh keine Stromkosten, sofern sie eine Photovoltaik-Anlage betreiben, die mindestens diese Strommenge produziert. Außerdem bekommen Käufer jährlich 200 Euro vergütet, die Caterva durch tatsächliche Erträge aus der Primärregelleistung deckt. Der Vorteil für Kunden: Sie können den selbst produzierten Strom jederzeit im Jahr und in voller Höhe verbrauchen, das entspricht einem unendlich großen Speicher ohne Wirkungsgradverlust. Die Rückvergütung steigert die Wirtschaftlichkeit weiter.
 
Durch den Schwarm-Ansatz mit dem intelligenten Verbrauchs- und Liefermanagement leisten Nutzer zudem einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilisierung. Über diese Partnerschaft baut FENECON auch sein Lösungsangebot für Energieversorger aus, die im Speicherumfeld neben der Zusammenarbeit mit Installateuren das zweite Standbein des Unternehmens bilden: „Das Angebot ergänzt unsere Lösungen im FENECON Energy Pool optimal. Speicher-Geschäftsmodelle sind besonders spannend, wenn sie von etablierten Versorgern mit Freistrommodellen an ihre Kunden angeboten werden – denn hier profitieren alle Beteiligten. Dabei sind wir mit unseren EVU-Lösungen optimal aufgestellt“, erklärt Leonhard Kriegl, Key Account Manager für Energieversorgungsunternehmen bei FENECON:
 
Neuer Industrie- und Gewerbespeicher

Für Unternehmen präsentierte FENECON ebenfalls neue Lösungen in Düsseldorf. Neben einem eigens entwickelten Fünf-Säulen-Modell zur Wirtschaftlichkeits-Potenzialanalyse für Industrie- und Gewerbespeicher zählt dazu auch ein neues Großspeichersystem. Der flexibel einsetzbare 100 kW Batteriewechselrichter der REFU Elektronik GmbH bietet in Kombination mit den bewährten BYD-Akkumulatoren und dem „FENECON Energiemanagementsystem“ (FEMS) Kunden nun die Möglichkeit, Speicherlösungen von 100 kW bis in den Megawatt-Bereich zu realisieren. FEMS erlaubt es, verschiedene Speicher-Geschäftsmodelle zu bedienen, und das auch parallel. Fünf dieser kombinierten Speicher mit je 100 kW / 120 kWh sind bereits für einen Netzbetreiber in Österreich im Einsatz.
 
Während sich FENECON mit seinem Lösungsangebot bisher vor allem auf den deutschsprachigen Raum konzentriert hat, adressiert REFU auch den internationalen Markt. „Wir sehen weltweit einen starken Bedarf nach intelligenten Stromspeicherlösungen. Mit BYD haben wir einen erstklassigen Batterielieferanten, unsere selbst entwickelte ‚Intelligenz‘ bietet Anwendern ebenfalls vielfältige Vorteile. Umso mehr freut es mich, dass REFU nun seine Expertise im Wechselrichterbereich einbringt und die Ergänzung um Batterien und EMS als logische Portfolioerweiterung betrachtet. Die überaus positive Resonanz der ESE-Besucher untermauert das“, so Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer der FENECON GmbH.
 
Quelle: FENECON GmbH