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Produktneuheiten

Solarmodul-Unterlegplatten schützen das Dach vor Ziegelbruch

Das heftige Winterwetter Anfang des Jahres sorgte in vielen Regionen Deutschlands für kräftigen Schneefall. Im Alpenraum wurden teilweise Neuschneemengen bis zu zwei Meter gemessen. In Sachsen fielen 60 Zentimeter Neuschnee innerhalb von nur 48 Stunden. Photovoltaikanlagenbesitzer blickten in dieser Zeit gespannt auf ihre Dächer. Wird die Konstruktion den gewaltigen Schneemassen Stand halten? Die Angst ist berechtigt, denn durch die hohe Schneelast auf den Solarmodulen können die darunter liegenden Dachziegel brechen und Schmelzwasser ins Dach eindringen.

In der Regel werden kleine Photovoltaik-Aufdachanlagen mit Dachhaken, die auf die Dachsparren geschraubt werden, befestigt. Ein leider oft gesehener Fehler: Schlecht montierte Dachhaken in der Unterkonstruktion. Die Haken dürfen nicht auf den Ziegeln aufliegen. Durch erhöhten Druck, wie zum Beispiel durch eine starke Schneelast oder heftige Stürme, können Spannungen im Ziegel erzeugt werden, die ihn zerbersten lassen. Das übliche Flexen und Ausschlagen der Ziegel, um die Dachhaken zur Verankerung der Photovoltaikanlage zu montieren, begünstigt die Instabilität der einzelnen Ziegel. Durch die manuelle Bearbeitung werden sie geschwächt und porös. Es können sich innerliche, nicht sichtbare Haarrisse bilden. Die Folge: Bei erhöhtem Druck bricht der Ziegel. Schnee- und Regenwasser läuft ungehindert ins Dach, Schmutzwasser sickert in Wände und Decken. Kostenintensive Schäden von mehreren Hundert Euro sind zu erwarten.

Wichtig zu wissen: Dachziegelhersteller übernehmen auf die Bruchlast und Regeneintragssicherheit nachträglich bearbeiteter Tondachziegel keine Gewährleistung!

Die Firma Marzari aus Leutkirch hat eine Lösung für dieses Problem entwickelt: Metalldachplatten für Ziegeldächer, mit denen sich Dachschäden dieser Art vermeiden lassen. Ein spezieller Modulträger beugt dem Ziegelbruch vor und schützt das Haus effektiv vor Regen- und Tauwasser.

Das Trägersystem, das in 30 verschiedenen Ausführungen erhältlich ist, lässt sich schnell auf allen gängigen Bedachungen anbringen. Der Dachhaken bildet das Fundament für die Modul-Halterung. Er ist mit den Unterkonstruktionen aller gängigen Photovoltaik-Anlagenhersteller kompatibel und benötigt keine speziellen Adapter. Die aus feuerverzinktem Stahlblech hergestellten Unterlegplatten sorgen mit einem Schaumstoffkeil für eine geschlossene Dachhaut, die das Gebäude vor Witterungseinflüssen schützt.

Nähere Informationen über die professionelle Befestigung von Solarmodulen auf Ziegeldächern finden Sie unter: www.marzari-technik.de

Mit einem neuen Feature im Online Monitoring Portal Sunny Portal macht die SMA Solar Technology die Erzeugung und Nutzung von Solarstrom noch attraktiver. Betreiber und Eigentümer von Photovoltaikanlagen, die über Webconnect oder den Sunny Home Manager mit der weltweit größten Solar Monitoring Plattform verbunden sind, können jetzt einfach und bequem SolarCoins als zusätzliche Belohnung für ihre selbst erzeugte saubere Energie erhalten.

SolarCoin ist eine für die Energieerzeugung ausgegebene Währung, die weltweit von allen Solarstrom-Produzenten als zusätzlicher Anreiz in Anspruch genommen werden kann. Sie basiert auf der Blockchain-Technologie und wird von der SolarCoin Foundation als zusätzlicher Anreiz an Erzeuger von Solarenergie ausgegeben. Dabei erhalten die Energie-Produzenten 1 SLR (SolarCoin) pro nachweislich produzierter MWh Solarenergie.

"Bei SMA sind wir ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Geschäftsmodellen, die wir für unsere Kunden erschließen können", erklärt Matthias Victor, Head of Innovation Center bei SMA. "In diesem Zusammenhang haben wir in den vergangenen Monaten die Vorteile und Chancen von SolarCoin untersucht. Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren Kunden einen Mehrwert bieten, indem wir ihnen über Sunny Portal einen leichten Zugang zu der Krypto-Währung ermöglichen, insbesondere auch weil innerhalb der SolarCoin Community immer weitere Anwendungsfälle und Geschäftsmodelle durchdacht werden. Dieser Prozess wird sich mit dem weiteren Wachstum der Community noch beschleunigen."

"Die SolarCoin Community freut sich sehr, dass Sunny Portal als erste globale Solar Monitoring Plattform den Zugang zum Anreizprogramm von SolarCoin integriert“, sagt Nick Gogerty, Mitbegründer von SolarCoin. „Damit unterstreicht SMA, dass das Unternehmen beim Übergang zur digitalen Energieversorgung und Nutzung von Blockchain ganz vorn mit dabei ist. Durch die Freischaltung können die Besitzer und Betreiber von weltweit über 260.000 PV-Anlagen mit wenigen Klicks SolarCoins als zusätzliche Belohnung für die von ihnen produzierte Solarenergie erhalten. Sie können SolarCoins für die seit Januar 2010 erzeugte Energie und für die nächsten 35 Jahre in Anspruch nehmen."

Mit nur wenigen Klicks dabei

Sunny Portal Nutzer können ihre Anlage ganz einfach für den Erhalt von SolarCoins registrieren. Sie akzeptieren lediglich die Nutzungsbedingungen, indem sie an der entsprechenden Stelle im Sunny Portal ein Häkchen setzen, und schon läuft der Antragsprozess automatisch im Hintergrund. Die Einreichung der sonst für die Anmeldung bei der SolarCoin Foundation notwendigen Belege zu den Besitzverhältnissen der Anlage und ihren technischen Daten sowie Kapazitätsangaben und Identitätsnachweise entfällt. Gleich nach der Registrierung erscheint die SolarCoin-Kachel in der Anlagenübersicht im Sunny Portal. Um SolarCoins zu erhalten, ist eine digitale „Wallet“ nicht mehr erforderlich. Die SolarCoin Foundation verwaltet die SolarCoins der Nutzer, bis sie sich entscheiden, sie einzulösen.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Zeversolar zeigt auf der Intersolar 2017 sein komplett überarbeitetes Planungsportal ZeverPlan 2.0. Das Portal ist unter http://www.zeverplan.com in neun Sprachen verfügbar und in der Lage, Anlagen mit unterschiedlich ausgerichteten Modulfeldern auszulegen. Zusätzlich kann ZeverPlan 2.0 Eigenverbrauchsberechnungen ausführen und geeignete Wechselrichter für das gewählte Anlagendesign empfehlen.

ZeverPlan berücksichtigt einerseits Anlagendesigns mit multiplen Modulfeldern sowie unterschiedlichen Ausrichtungen und Neigungswinkeln, die an einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern angeschlossen werden. Die „Polystring“-Funktion ermöglicht es zudem, zwei parallele Strings mit unterschiedlichen Neigungswinkeln und einen Wechselrichter mit einem MPP-Tracker zu kombinieren.

Registrierte Benutzer können auf eine monatlich aktualisierte Moduldatenbank sowie weltweite Wetterdaten zugreifen und haben darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Modulinformationen, Profile und spezifische Projektvorlagen einzugeben. Projektdateien können exportiert und mit anderen ZeverPlan-Nutzern ausgetauscht werden. Basierend auf vorgegebenen Lastprofilen kann die Software zudem berechnen, wieviel Strom beim gegebenen Anlagendesign selbst verbraucht beziehungsweise eingespeist werden würde.

„Durch die neuen Funktionen wird ZeverPlan zur vollwertigen, webbasierten Planungslösung für die häufigsten Solaranlagen-Designs. Da der gesamte Planungsprozess kostenfrei ist und keine Software auf dem eigenen PC oder Tablet installiert werden muss, können Anwender unser Portal ohne weitere Verpflichtungen oder Risiken ausgiebig testen“, so Andreas König, Sales Director Europe bei Zeversolar.

Quelle: Zeversolar

Der Wechselrichter- und Speicherhersteller SolarMax hat im Mai seine dreiphasige Stringwechselrichterserie HT um vier Geräte mit Nennleistungen von 20 und 25 Kilowatt erweitert. Mit den Neuentwicklungen vervollständigt SolarMax sein Produktportfolio, das bei den Stringwechselrichtern von 1,8 bis 32 Kilowatt reicht. Die Wechselrichter haben zwei beziehungsweise vier MPP-Tracker und eignen sich hervorragend für das Repowering gewerblicher Solarstromanlagen.
 
Betriebs- und Wartungskosten reduzieren
 
„Seit 2010 sind viele Wechselrichter mit zehn bis 20 Kilowatt Nennleistung vom Markt verschwunden, weshalb es für diese kaum noch Austauschgeräte oder Ersatzteile gibt“, erklärt Pierre Kraus, Geschäftsführer der SolarMax Sales and Service GmbH und ergänzt: „Werden ein oder zwei dieser Altgeräte durch unsere Neuentwicklungen ersetzt, lassen sich hohe Betriebs- und Wartungskosten einsparen.“ Außerdem haben die modernen SolarMax-Wechselrichter höhere Wirkungsgrade, sind mit umfangreichen Kommunikationsfeatures ausgestattet und enthalten einen integrierten Netz- und Anlagenschutz, der die Phasenspannung aufrechterhält. Dank ihrer zwei bzw. vier MPP-Tracker liefern sie auch bei komplexen Anlagenauslegungen oder Verschattungen hohe Erträge.
 
Inklusive: Energiemanagementsystem und Webportal
 
Bei der Bestellung eines Wechselrichters der HT-Serie erhalten Kunden den intelligenten Datenlogger MaxWeb XPN gratis dazu. Das Energiemanagementsystem zeichnet aktuelle Messwerte, Ertragsdaten und Ereignisse auf, regelt den Energiefluss und passt den Bedarf an die Verfügbarkeit an. Über das MaxWeb Portal können Anwender zudem zwei Jahre lang kostenlos die Leistungsdaten, den Eigenverbrauch und die Energieeinsparung visualisieren.
 
Quelle: SolarMax-Gruppe

Der Speicherhersteller TESVOLT präsentiert auf der Intersolar 2017 zum ersten Mal sein Hochvolt-Lithiumspeichersystem TS HV 70. Es verfügt über eine Batteriespannung von 575 bis 1.000 Volt und ist für den Betrieb mit 3-phasigen SMA Batteriewechselrichtern optimiert. Durch seine kalendarische Lebensdauer von bis zu 30 Jahren und den Einsatz besonders effizienter Leistungselektronik und Zelltechnologie ist die Wirtschaftlichkeit des neuen Speichers besonders hoch.

„Der TS HV 70 ist unser Angebot für besonders anspruchsvolle Einsätze bei Gewerbebetrieben mit einem Bedarf ab 30 Kilowattstunden Speicherbedarf“, so Simon Schandert, technischer Geschäftsführer bei TESVOLT. „Wir haben dieses Modell speziell auf Wirtschaftlichkeit getrimmt – stärkste Leistung, maximale Sicherheit und höchste Effizienz. Die durchgespeicherte Kilowattstunde kann mit diesem System unter 10 Eurocent je kWh fallen. Damit eröffnen wir unseren Kunden eine neue wirtschaftliche Perspektive, denn die System-Investitionskosten und der Preis für die gespeicherte Kilowattstunde sind besonders niedrig.“

Kostengünstiger Einsatz in Gewerbe und Industrie

Batteriespeicher von TESVOLT sind für den Einsatz in Gewerbe und Industrie optimiert, passen aber aufgrund ihrer flexibel konfigurierbaren Leistung und langfristigen Erweiterungsmöglichkeiten auch für viele andere Einsatzzwecke. Mit dem TS HV sind Anwendungen wie Lastspitzenkappung und Erhöhung des Eigenverbrauchs möglich. Aber auch unterschiedliche Netzsystemdienstleistungen sowie den Off-Grid-Betrieb bei Optimierung eines Dieselgenerators stellt der Hochvoltspeicher mit einer Laderate von 1 C zur Verfügung.

Maßgeblich dafür ist der Betrieb mit 3-phasigen SMA Sunny Tripower Storage

Batteriewechselrichtern, die mit dem TS HV System 60 kW bereitgestellt werden, und an die jeweils bis zu 268 kWh angeschlossen werden können. So lassen sich Speicherlösungen bis in den Megawattbereich realisieren. „Die Kombination aus dem TESVOLT-Speicher und dem Sunny Tripower Storage ist eine sehr schlanke und hocheffiziente Lösung für den Hochvolt-Bereich. So optimieren wir gemeinsam die Stromversorgung für Industrie- und Gewerbebetriebe“, so Volker Wachenfeld, Leiter der Business Unit Off-Grid & Storage bei SMA.

Lange Lebensdauer durch optimiertes Batteriemanagement

Die prismatischen Zellen, die TESVOLT von Samsung SDI bezieht, sind sehr langlebig und extrem sicher. In Kombination mit dem Active Battery Optimizer, der den Ladezustand jeder einzelnen Zelle individuell ausbalanciert, werden Fehler und Schäden im System vorgebeugt. Das resultiert in einer höheren Lebensdauer, die sich wiederum positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Investition in einen TESVOLT-Speicher auswirkt.

Quelle: TESVOLT