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Photovoltaikversicherung

Einbruch im Solarpark

Tribsees ist eine beschauliche Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Idylle wurde diese Woche jäh gestört, als in den Solarpark an der Sülzer Chaussee eingebrochen wurde. In der Nacht auf Montag, den 28. Juni 2021 haben sich bisher unbekannte Täter Zutritt zum Gelände verschafft und 100 Meter Kupferkabel gestohlen.

Durch den Diebstahl des Kabels ist an fast 80 Solarmodulen ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro entstanden. Die Diebe sind höchst wahrscheinlich direkt nach dem Raub über die nahe liegende A20 geflohen. Die Kriminalpolizei Stralsund hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Einbrüche in Solarparks sind keine Seltenheit. Umso wichtiger ist der Versicherungsschutz. In den Deckungskonzepten von rosa-photovoltaik wäre das gestohlene Kupferkabel, das zur Peripherie der Solaranlage zählt, als auch die beschädigten Photovoltaikmodule versichert gewesen.

Wenn auch Sie Ihren Solarpark optimal versichern möchten, informieren Sie sich über unsere Website www.rosa-photovoltaik.de oder rufen Sie uns einfach an: 02203 / 98 88 701.

Versicherungsschutz, wenn der Wechselrichter streikt?

Der Wechselrichter, häufig auch Inverter genannt, ist ein wesentlicher Bestandteil einer Solaranlage. Seine Aufgabe ist es, den gewonnenen Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln. Funktioniert er nicht richtig, kann er eine Solaranlage stilllegen. Das ist für den Betreiber sehr ärgerlich, denn es entstehen nicht nur Kosten für die Reparatur oder für ein Neugerät, sondern es entsteht auch Ertragsausfall für den Zeitraum, an dem die Anlage keinen Strom einspeisen konnte.

Die Betriebszeit eines Wechselrichters ist begrenzt

Ein Wechselrichter ist deutlich störanfälliger und weniger robust als ein Solarmodul. Er steht für eine der häufigsten Ursachen für Störungen an einer Photovoltaikanlage. Das liegt an der elektrischen Beanspruchung der Schaltung, die über den Betriebszeitraum einen Verschleiß hervorrufen kann. Neben den ständigen Strom- und Spannungsschwankungen setzen auch äußere Einflüsse wie hohe Temperaturen, Staub und Feuchtigkeit den Geräten zu und beschleunigen so den Alterungsprozess.

Es ist also wahrscheinlich, dass es innerhalb der Lebenszeit einer Photovoltaikanlage zu einem Defekt am Wechselrichter kommt und dieser repariert oder ersetzt werden muss. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Wechselrichters liegt zwischen 10 und 15 Jahren. Nur wenige Modelle erreichen eine Lebensdauer von über 20 Jahren.

Ist ein Wechselrichter versichert?

In speziellen Photovoltaik-Versicherungen sind alle Bauteile, die zum ordentlichen Betrieb einer Solaranlage gehören, mitversichert. Dazu zählt auch der Wechselrichter. Die Versicherung leistet, wenn es sich um ein Schadenereignis handelt, das von außen und unvorhergesehen auf die Anlage einwirkt. Wird die PV-Anlage beispielsweise von einem Gewitterblitz getroffen und der Wechselrichter durch die erzeugte Überspannung zerstört, besteht Versicherungsschutz, sofern der Versicherungsnehmer die äußere Schadeneinwirkung nachweisen kann.

Was bedeutet „Innerer Betriebsschaden“?

Es gibt Photovoltaikanlagen-Versicherer die einen Defekt an einem Wechselrichter auch dann entschädigen, wenn dieser nicht von einer versicherten Gefahr, wie zum Beispiel von einer Überspannung oder einem Kurzschluss verursacht wurde. So ein Sachschaden wird als „Innerer Betriebsschaden“ bezeichnet. Der liegt beispielsweise vor, wenn ein Defekt an einem elektronischen Bauteil im Wechselrichter dafür sorgt, dass das Gerät nicht mehr einwandfrei funktioniert.Schäden im Rahmen der Herstellergarantie sind hiervon natürlich ausgenommen. Dafür muss der Hersteller geradestehen. Auch bei betriebsbedingter Abnutzung bzw. Geräteverschleiß besteht kein Versicherungsschutz.

Was beim „Inneren Betriebsschaden“ zu beachten ist!

Bis zu 2.500 Euro Schadenersatz leistet die INTER-Versicherung bei Inneren Betriebsschaden an Wechselrichtern, wenn sich das Gerät nicht länger als zehn Jahre in Betrieb befunden hat. Die VHV-Versicherung ersetzt Innere Betriebsschäden an Wechselrichtern bis zu 1.600 Euro. Voraussetzung: Das Gerät ist zum Zeitpunkt des Schadens nicht älter als zwölf Jahre.

Die Condor- und die ZURICH-Versicherung legen sich nicht auf eine zeitliche Begrenzung hinsichtlich der Lebensdauer eines Inverters fest. Aus der Erfahrung heraus gehen beide Versicherer von einem Lebenszyklus von zehn Jahren aus. Bei Defekten an Geräten, die älter als zehn Jahre sind, gehen die Versicherer zunächst von einem altersbedingten Verschleißschaden aus. Im Einzelfall ziehen die Versicherer einen Sachverständigen oder Gutachter hinzu, um die Schadenursache des Gerätedefekts genau zu ermitteln.  

Wird bei Inneren Betriebsschäden auch der Ertragsausfall vergütet?

Photovoltaik-Versicherungen mit der Klausel „Innerer Betriebsschaden“ ersetzen neben der Reparatur oder einem Neugerät bis zu einem bestimmten Euro-Wert für den Zeitraum des Anlagenstillstands auch den Ertragsausfall. Die VHV-Versicherung übernimmt bis zu 1.000 Euro, die INTER-Versicherung bis zu 2.500 Euro.

Sie sehen, wie wichtig es ist, sich vor Abschluss einer Photovoltaikanlagen-Versicherung ausführlich zu informieren.

Umfassenden Versicherungsschutzschutz inklusive Innerer Betriebsschäden und Ertragsausfallversicherung erhalten Sie bereits ab 75 Euro netto im Jahr. Nähere Informationen und Tarifrechner finden Sie auf: www.rosa-photovoltaik.de

Die Versicherungsmakler Rosanowske GmbH & Co. KG, ein auf Photovoltaikversicherungen spezialisierter Versicherungsmakler mit Sitz in Köln (http://www.rosa-photovoltaik.de), hat ein Erklärvideo zu seinen Online-Versicherungsangeboten für Photovoltaikanlagen veröffentlicht. Nach einer kurzen Firmenvorstellung der Versicherungsspezialisten erfährt der Solaranlagenbetreiber in diesem kurzweiligen und informativen Film, wie der Versicherungsschutz von Photovoltaikversicherungen aufgebaut ist. Themen sind die versicherten Bestandteile einer Photovoltaikanlage, die versicherten Gefahren, der Ertragsausfall und die Deckungserweiterungen. Alles in allem ein kurzweiliger Film, der sich speziell an Betreiber von Photovoltaikanlagen richtet.

Solaranlage auf dem Einfamilienhaus

Es liegt nahe, die eigene Solaranlage in der bestehenden Wohngebäudeversicherung mitzuversichern. Sie sollten aber bedenken, dass eine Wohngebäudeversicherung nur die klassischen Gefahren wie Sturm, Hagel, Blitz, Leitungswasser, Frost und Feuer versichert. Eine Photovoltaikanlage ist aber weit aus mehr Gefahren ausgesetzt wie zum Beispiel Überspannung, Glasbruch, Schneedruck, Vandalismus, Tierverbiss, Kurzschluss oder Diebstahl.

Einige Wohngebäudeversicherer bieten an, die Photovoltaikanlage über eine Zusatzvereinbarung oder Tarifumstellung in dem bestehenden Versicherungsvertrag gegen Mehrbeitrag zu integrieren. Oftmals ist es hinsichtlich des Versicherungsschutzes aber nur ein Kompromiss. Deshalb entscheiden Sie sich am besten gleich für eine Photovoltaikanlagenversicherung, die Ihre Solaranlage bestmöglich absichert. Und das bereits ab 75 € netto im Jahr!

Die Vorteile einer Photovoltaikversicherung im Überblick:

  • Optimale Rundum-Absicherung (All-Risk)
  • Alle Komponenten der PV-Anlage sind mitversichert
  • Ertragsausfallentschädigung im Schadenfall
  • Versicherungsschutz bei Inneren Betriebsschäden
  • Zahlreiche kostenfreie Deckungserweiterungen

Vergleichen Sie den Leistungsumfang einer speziellen Photovoltaikanlagen-Versicherung mit dem Risikoschutz Ihrer Wohngebäudeversicherung! Die bessere Wahl ist in jedem Fall eine spezielle Photovoltaikversicherung, weil die Versicherungsleistungen die einer Gebäudeversicherung weit übertreffen. Ein genauer Blick lohnt sich. Sie werden feststellen, dass optimaler Versicherungsschutz nicht erheblich teurer sein muss. Nutzen Sie die den Online-Tarifrechner auf www.rosa-photovoltaik.de und ermitteln Sie in wenigen Minuten die Versicherungsprämie auf Basis Ihre Anlagenwerte.

Wichtig!

In jedem Fall sollte Ihre Gebäudeversicherung darüber informiert werden, dass sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Wohngebäude befindet. Geben Sie dem Versicherer die Anlagenleistung und die Investitionssumme bekannt. Informieren Sie ihn nicht, könnte sich der Versicherer auf eine Obliegenheitsverletzung berufen, weil die Gefahrerhöhung (Photovoltaikanlage) Ihrerseits nicht angezeigt wurde. Ein formloses Schreiben ist dazu völlig ausreichend. Ein Musterschreiben dazu finden Sie hier: https://www.rosa-photovoltaik.de/formulare/

 

Berlin, 29. April 2013, Eine Photovoltaikanlage ist in ihrer Anschaffung zwar nicht mehr so teuer wie noch vor einigen Jahren, dennoch basiert die Anschaffung in den meisten Fällen auf einer Finanzierung. Dramatisch für den Anlagenbetreiber wird es dann, wenn der Kapitaldienst auf Grund eines Anlagenausfalls nicht mehr oder nur noch teilweise beglichen werden kann. Im letzteren Fall muss die Differenz aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Aber in letzter Konsequenz spielt es keine Rolle, ob die Photovoltaikanlage finanziert oder bar bezahlt wurde. Solarstromanlagen können nur dann viel Freude machen, wenn sie richtig versichert sind.

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Dazu stellt der Bundesverband Solarwirtschaft ein Versicherungs-Merkblatt vor, der soweit auf alle versicherungstechnischen Fragen eingeht. Ein Anlagenausfall kann viele Gründe haben. Ein Ausfall der Solarstromanlage kann an der mangelnden Qualität der Solarkomponenten, an einer nicht-fachgerechten Installation oder von außeneinwirkenden Kräften kommen.

"Bei der Anschaffung der eigenen Photovoltaik-Anlage sollte nicht nur auf die Qualität der Komponenten und der Installation geachtet werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft rät Interessierten, das Thema Versicherungsschutz schon bei der Kaufvorbereitung mit dem Fachinstallateur zu klären. Risiken zwischen Modulanlieferung und Fertigstellung einer Solarstrom-Anlage sind häufig schlecht abgesichert. Dabei lassen sich Versicherungslücken zum Beispiel bei Diebstahl von PV-Modulen oder Schäden an Komponenten vor Inbetriebnahme kostengünstig schließen“, erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

Zwar sind fachmännisch errichtete Photovoltaik-Anlagen aus hochwertigen Komponenten sehr langlebig – sie können 20 Jahre und länger Strom erzeugen. Damit die Ertragsprognosen wirklich eintreten, sollte auf den richtigen Versicherungsschutz geachtet werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft hat mit dem Merkblatt „Photovoltaik versichern“ jetzt einen umfangreichen Ratgeber herausgebracht.

Neun wichtigen Experten-Tipps:

1) Klären Sie mit dem Fachbetrieb den Versicherungsschutz für die Zeit vor Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage. Viele Solarteure sorgen ihrerseits für die Absicherung in dieser schadensanfälligen Zeit, um dem Kunden einen guten Service zu bieten.

2) Wenn während der Bauphase durch die Installation der Anlage Schäden entstehen, ist in der Regel der Bauherr verantwortlich. Wie bei anderen Bauvorhaben ist eine Bauherrenhaftpflicht sinnvoll. Viele Betriebshaftpflicht-Versicherungen schließen die Bauphase kostenfrei ein, wenn sie rechtzeitig abgeschlossen wurden.

3) Sichern Sie sich gegen Schäden an der Anlage ab, die etwa durch Diebstahl, Hagel, Wind oder andere Umwelteinflüsse entstehen können. Hier kommen spezielle Photovoltaik-Versicherungen oder die klassische Wohngebäudeversicherung in Frage. Günstig ist diese Variante bei kleinen Anlagen im Wohnhausbereich, wenn der Betreiber zugleich Hauseigentümer ist. Einzelne Versicherer erheben dafür lediglich einen Prämienaufschlag.

4) Ist die Aufnahme der Photovoltaik-Anlage in bestehende Versicherungsverträge geplant, sollte umgehend die Versicherungsgesellschaft informiert werden. Fordern Sie in jedem Fall eine schriftliche Bestätigung des Versicherers an und bewahren Sie sie auf. Beim Wechsel der Versicherung und des Versicherers ist darauf zu achten, dass die Photovoltaik-Anlage wieder mit enthalten ist.

5) Prüfen Sie, ob auch überflutete Keller mitversichert sind. Zwar denkt man bei Überschwemmungen nicht sofort an die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Wechselrichter oder Batteriesysteme werden aber häufig im Keller installiert.

6) Ist die Solarstromanlage mit Krediten finanziert, verlangt der Geldgeber zumeist eine Photovoltaik-Versicherung. Diese gehen über das Standardangebot der Gebäudeversicherung hinaus und decken grundsätzlich alle Schäden ab, die durch äußere Einflüsse entstehen können. Gegenüber der Wohngebäude-Versicherung bietet die Photovoltaik-Versicherung den Vorteil, dass der Besitzer nicht dokumentieren muss, wo, wie, wann und warum der Schaden entstanden ist. Die Beweislast liegt beim Versicherer.

7) Überprüfen Sie, wie ein Ertragsausfall versichert ist. Ertragsausfälle durch Schäden an der Anlage sind zwar in der Regel über die Anlagenversicherung abgedeckt. Es gibt aber deutliche Unterschiede bei Start und Dauer der Ersatzzahlung. Da die Reparatur bei größeren Schäden einige Zeit beanspruchen kann, sollte der Zeitraum der Ersatzzahlung nicht zu knapp ausfallen (mindestens sechs Monate). Mindererträge durch überdurchschnittliche Systemverluste und Toleranzen der Komponenten sowie Planungsfehler, technische Defekte und Reparaturen sind zumeist nicht durch die Allgefahrenversicherung abgedeckt, weil sie nicht durch äußere Einwirkung auf die fertige Anlage entstehen. Wer sich dagegen absichern will, braucht eine Ertragsgarantieversicherung.

8) Für Gefahren, die von der Solarstromanlage ausgehen und Schäden bei Dritten verursachen können – zum Beispiel durch ein herabfallendes Modul –, sollte Haftpflichtschutz bestehen. Wenn der Betreiber Eigentümer des Gebäudes ist, kann die Photovoltaik-Anlage in eine bestehende Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung einbezogen werden. Besteht keine derartige Versicherung, so kann er versuchen, die Risiken über seine Privathaftpflicht-Police mit abzudecken. Bei einzelnen Versicherern ist das gegen einen Prämienaufschlag möglich. Bietet der Versicherer diese Option nicht an, gibt es separate Betreiberhaftpflicht-Policen.

9) Wer Versicherungsangebote vergleichen und später eventuell wechseln will, sollte bereits mit dem Abschluss des Vertrags in den persönlichen Kalender einige Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist eine Erinnerung eintragen.

Der Ratgeber „Photovoltaik versichern“ bietet auf 32 Seiten mit zahlreichen Beispielen nützliche Tipps für die Risikoabsicherung von Anlagenbetreibern. Zu bestellen ist der Versicherungsratgeber für 19 Euro im BSW-Solar-Shop tinyurl.com/versichern.

Übrigens: Die Autoren Thomas Seltmann und René Groß gehen in diesem Ratgeber auch auf unsere Photovoltaikstudie "Photovoltaikversicherungen - Makler oder Versicherungsgesellschaft" ein. Die Studie gibt es bis einschließlich 07. Mai 2013 zum Sonderpreis.