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Marktentwicklung

-- Pro Diätenerhöhung: Dünnschichtmodul will dünn bleiben --

-- Aus dem Fundbüro: Seltene Erde gefunden --

-- Betrugsverdacht: Versuch, erneuerbare Energie zu erneuern, gescheitert --

-- Geschmacksmuster: Montagesystem im Geschmackstest durchgefallen --

-- Conergy: Neues Kurzarbeitsmodel sorgt im Solarmodulwerk für Erregung --

-- Gleichberechtigung ade: Gefälle von Ost-West-Dächern immer ausgeprägter --

-- Egotrip: Erneuerbare Energien bestehen weiterhin auf Vorrang --

-- Würdevolle Namensänderung durchgeführt: Dr.-Ing. E. h. Frank H. Schlossbeck --

-- Wir lassen uns politisch nicht unter Druck setzen: Solarunternehmen droht mit Zahlungsunfähigkeit --

-- Wellness wegen Verspannung: Leichte Entspannung bei österreichischer Tarifförderung --

-- Endlich sauber: Putzfrau für die EEG-Clearingstelle gefunden --

-- Fairness: Leipziger Strombörse wird an Dax gekoppelt --

-- EEG-Umlagekonto schon wieder im Minus: Bank erhöht Dispozinsen auf 16% --

-- Arbeitsbeschaffungsmaßnahme: SMA baut weiter Wechselrichter ab –

-- Skandal: 5. Weltklimabericht nicht auf Umweltpapier gedruckt –

-- Forscher bestätigen: Nicht DZ-4 ist Vorgänger von R2T2, sondern E3/DC --

-- Altmaier nach Besuch von Uri Geller: "Ich kann Energie wenden"

Die sinkende Nachfrage stieß die Photovoltaik-Branche in einen harten Verdrängungswettbewerb. Auslöser waren die mehrfachen, meist kurzfristigen und damit schwer kalkulierbaren Absenkungen der EEG-Vergütungssätze durch die Bundesregierung. In der Folge befindet sich der Markt in einer Konsolidierungsphase. Der Boom ist vorbei, das Potenzial des Marktes wird aber nach wie vor hoch eingeschätzt. Mehr denn je liegt es daher nun an den Unternehmen zu beweisen, dass sie damit „bankable“ sind – eine zentrale Bedingung für ein erfolgreiches Geschäft mit der Sonne.

Durch die zahlreichen EEG-Novellen der Bundesregierung in den vergangenen Jahren gerieten Investoren und Projektierer innerhalb der Photovoltaikbranche unter Druck. Ideen wie die Strompreisbremse von Bundesumweltminister Peter Altmaier verstärkten die Unsicherheit am Markt zusätzlich. Somit ist für das Jahr 2013 kaum damit zu rechnen, dass der PV-Zubau-Rekord vom Vorjahr mit 7,6 GW übertroffen wird.

Dennoch, es gibt auch positive Signale: Laut dem Bundesverband der Solarwirtschaft besteht die realistische Möglichkeit, bis zum Jahr 2020 den Anteil des Photovoltaik-Stroms am deutschen Energiemix auf zehn Prozent zu verdoppeln. Ein Grund dafür sind die stetig sinkenden Kosten. Der aktuelle Preis für eine Solarstromanlage bis 100 kWp betrug im August 2013 schlüsselfertig 1.510 Euro netto je kWp. Gleichzeitig treiben die großen Energieversorger ihre Preise für privaten Haushaltsstrom immer weiter nach oben. Die Folge: Solarstrom hat im deutschen Privathaushalt Netzparität erreicht und ist folglich mit Strom aus fossilen Energiequellen wettbewerbsfähig.

Dementsprechend rückt nun der Eigenverbrauch von Solarstrom in den Vordergrund, der durch die aufkommende Speichertechnologie weiter befeuert wird. Laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) wurde rund vier Monate nach dem Start des Speicherprogramms der Bundesregierung im Mai 2013 bereits der 1.000. Solarstromspeicher gefördert „Jetzt geht es darum, die Schlagzahl weiter zu erhöhen sowie Technik und Förderung noch bekannter zu machen. Immer mehr Menschen wollen ihren selbst erzeugten Solarstrom auch in den Abend- und Nachtstunden selbst nutzen“, so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Auch Großanlagen sind nach wie vor gefragt, wie Anja Spannaus, Projektmanagerin beim Beratungshaus recap investors bestätigt: „Als Berater von institutionellen Investoren wissen wir, dass diese an gewisse Renditeerwartungen gebunden sind – und die haben sich über die Zeit nicht geändert. Momentan lassen sich auf dem Markt durchaus noch passende Projekte finden, die diesen Anforderungen entsprechen. Ob das auch nach den anstehenden Kürzungsrunden der Fall ist, wird sich zeigen. Ich kann mir gut vorstellen, dass einerseits ein erfolgreicher Handel von Solarparks auf dem Zweitmarkt einsetzt, andererseits bestehen schon bei vielen Projektierern Pläne, sich von den Vergütungssätzen des EEGs frei zu machen, um neue Stromvermarktungsstrategien umzusetzen.“

Investoren formulieren klare Ansprüche

Somit stehen die Chancen gut, dass die Branche trotz der Kürzungen in der Lage ist, aus eigener Kraft zu wachsen. Doch auch die Investoren haben in den letzten Jahren dazugelernt und ihre Finanzierungskriterien beachtlich verschärft. Dabei reichen den Geldgebern positive Ertragsprognosen eines PV-Kraftwerks nicht mehr aus. Für sie steht die „Bankability“ oder Bankenfinanzierbarkeit von Projekten als Entscheidungsgrundlage für die Kreditvergabe im Vordergrund. Dazu überprüfen Banken die Wirtschaftlichkeit und den Cash Flow bei gegebener Eigenkapitalquote. Anhand von Wirtschaftlichkeitsberechnungen werden die Erträge und Kosten analysiert – insbesondere die diskontierten Beschaffungs- und Installationskosten sowie die laufenden Betriebskosten werden genau unter die Lupe genommen. Diese setzen sich aus Verwaltungsaufwand und Betriebsführung genauso wie aus Kapitalkosten, Zinsen und Tilgung zusammen.

Bankability ist folglich ein Gradmesser für die Attraktivität, Finanzierbarkeit, Preisstellung und Zukunftserwartung an Photovoltaik-Projekte, der Projektierer und Komponentenhersteller gleichermaßen betrifft. Der Begriff steht eng mit den Anforderungen des Qualitätsmanagements in Verbindung und gilt als Differenzierungskriterium, das von allen betroffenen Parteien – speziell auf Herstellerseite – aktiv zu managen ist. „Solaranlagen verfügen mit mehr als 25 Jahren über eine sehr lange Laufzeit. Deswegen sind die Qualität der genutzten Komponenten sowie die nachhaltige Bonität der Hersteller entscheidende Faktoren bei der Projektbewertung“, erklärt Carsten Schmitz, Filialleiter der GLS Bank-Niederlassung in München. „Eine Zertifizierung bei Banken ist für Hersteller keine Selbstverständlichkeit und die Anforderungen nehmen im Rahmen der aktuellen Marktkonsolidierung eher weiter zu.“

Markteintritt schwierig, aber machbar

Das gilt insbesondere für Unternehmen, die neu in den hiesigen und europäischen Markt eintreten wollen, wie das Beispiel des internationalen Modulhersteller Talesun Solar zeigt. Das Unternehmen wurde 2010 von der chinesischen Zhongli SCI-Tech Group mit einer Anfangsinvestition von 850 Millionen US-Dollar gegründet. Seine vollautomatische Fertigungslinie besteht aus Komponenten meist deutscher Hersteller wie Centrotherm, Rena und Gebrüder Schmid und ist damit eine der modernsten Photovoltaik-Produktionsstätten Asiens. Innerhalb von zwei Jahren gelang es Talesun, sich für sämtliche ISO-Standards zu qualifizieren. Das Unternehmen ist der erste chinesische Solarmodulhersteller, der das VDE-Konformitätszeichen für Sicherheit und Qualität trägt. Das Zertifikat prämiert insbesondere die hohe Zuverlässigkeit, optimierte Funktionssicherheit und geringe Degradation der Module sowie das kontinuierliche Monitoring bei der Fertigung. Auch der TÜV Rheinland überprüfte Talesuns gesamte Modulreihe mittels Korrosionstests für Salznebel und Ammoniak. Diese Zertifikate und Standards sind eine der entscheidenden Grundlagen für eine positive Bewertung durch die projektfinanzierende Bank.

Talesuns hoher Automatisierungsgrad, das langjährige Fachwissen des Talesun-Managements, die regelmäßigen Fabrik-Audits und Modulzertifizierungen durch mehrere renommierte Institute sowie die 25jährige lineare Leistungsgarantie wirken sich positiv auf die Bankability des Unternehmens aus. Zu diesem Schluss kam auch die Allianz Climate Solutions (ACS), das Kompetenzzentrum der Allianz Gruppe rund um den Klimaschutz mit Fokus auf Erneuerbare Energien. Im Rahmen von umfangreichen jährlich stattfindenden Sichtungen evaluiert ACS die Produktionsanlagen und die technische Dokumentation der Fertigungsstätte in Changshu sowie eine deutsche Referenzanlage. „Unsere Kunden, deren Investoren und wir selbst können sicher sein, dass wir auf Grund der Prüfungen durch unabhängige Institute unsere Produkte nicht kostspielig und zeitaufwändig zurückrufen müssen“, erklärt Arthur Chien, Vice President und Geschäftsführer der Talesun Solar Germany GmbH. „Unsere Aktivitäten helfen dabei, die Finanzierung von Projekten nicht nur auf der Ertragsseite, sondern auch im Prüfprozess der Banken zu unterstützen."

Höhere Wirkungsgrade, höhere Bankability

Effizienzsteigerung und Solidität ist auch vom deutschen Photovoltaikmarkt gefordert, wenn er in Zukunft als weltweiter Leitmarkt bestehen soll. Um die Kürzungen des EEGs (Erneuerbare-Energien-Gesetz) aufzufangen, müssen künftig unter anderem die Gestehungskosten weiter sinken und Innovationen vorangetrieben werden. Neben der Kostenminimierung sind Investitionen in Forschung und Entwicklung unerlässlich, denn die PV-Technik bietet noch Spielraum für weitere Optimierungen – oder sogar bisher noch nicht absehbare Technologierevolutionen. Dabei schlagen sich steigende Wirkungsgrade direkt auf die Rentabilität nieder. Genauso werden auch die Anforderungen an die Bonität eines Herstellers wachsen, um den langfristigen Ersatz von fehlerhaften Produkten sicherzustellen. Für die Projekt-Bankability und die Photovoltaik-Branche wäre dies langfristig von Vorteil.

Autor: Stephan L. Wild / NetPress GmbH & Co. KG

München, 09. September 2013, Die Solarinstallateure bzw. das Fachhandwerk im Photovoltaiksektor spielen eine ganz entscheidende Rolle bei der Bearbeitung des Photovoltaik-Marktes. Aus diesem Grund befragt die Kommunikationsberatung Apel + Hoyer die Installateure nun schon zum dritten Mal nach ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Herstellern und Großhandelspartnern sowie den Endkunden. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die gesamte Vertriebskette, wie Kunden noch gezielter erreicht werden können.

apel-hoyer

Der Photovoltaik-Markt ist in einer schwierigen Phase. Nachdem die Politik die Regeln geändert hat, müssen sich alle beteiligten Unternehmen auf dem Markt neu sortieren. Je besser die Zusammenarbeit vom Hersteller bis zum Installateur koordiniert ist, desto größer sind die Chancen, die Kunden für sich zu gewinnen.

Rüdiger Mühlhausen, Geschäftsführer von Apel + Hoyer und Leiter der Studie: „Unsere aktuelle Befragung soll dazu beitragen, die Marktbearbeitung in Zukunft möglichst effizient zu gestalten. Nach Auswertung der Ergebnisse werden wir wieder eine Studie erstellen, die wichtige Empfehlungen dazu ausspricht.“

Neben der Hauptbefragung gibt es diesmal einen Sonderteil zum Thema ‚Diebstahl von Photovoltaik-Komponenten’. Ziel ist es herauszufinden, wie hoch das Risiko eines Diebstahls ist, und welche Möglichkeiten es gibt, sich zu schützen.

Partner der Umfrage ist erneut das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler, welches auf Onlinebefragungen im Bereich der Photovoltaik spezialisiert ist und über ein großes Netzwerk und einen guten Zugang zu den Solarinstallateuren verfügt. Die Meinungsumfrage wird über das Onlinepanel Photovoltaikumfrage.de durchgeführt.

Die Umfrage läuft ab sofort bis zum 15.10.2013, die Studie mit den Ergebnissen wird Ende 2013 zur Verfügung stehen.

Interessierte Solarinstallateure können direkt unter http://www.photovoltaikumfrage.de/solarinstallateure teilnehmen.

Quelle: Apel + Hoyer

Im Zuge der Energiewende ist ein klares Umdenken im Hinblick auf unsere Energiequellen  notwendig. Klimaschonende Wege zur Energieerzeugung müssen jedoch nicht erst entwickelt werden, denn einige Technologien leisten bereits seit Jahrzehnten einen enormen Beitrag zur Produktion sauberen Stroms - allen voran die Windenergie. Im Laufe der Zeit verbesserte sich die Leistung und Effizienz der Windenergieanlagen zusehends, nicht zuletzt durch ständige Innovationen und Verbesserungen, die absolut nötig sind, wenn erneuerbare Energien eines Tages fossile oder nukleare Energieträger ablösen sollen. Neuerungen und technische Revolutionen finden jedoch meist abseits der breiten Öffentlichkeit statt - Grund genug für die Unternehmen der Windenergiebranche, ihre Produkte und Dienstleistungen effektiver zu präsentieren, um mehr Menschen für ihre Projekte zu gewinnen.

Die Potenziale geschickt ausschöpfen - auf wind-turbine.com

Hersteller von Windenergieanlagen, Zulieferunternehmen und Dienstleister der Branche nutzen mehr und mehr das Internet als Vertriebsweg. Dabei müssen sie stets am Puls der Zeit bleiben und Geschäftspartner wie Interessenten zugleich mit den neuesten Informationen zu versorgen. Heute ist jedoch nicht nur die Information und Unternehmenspräsentation im Internet ein Thema in der Windenergiebranche. So bietet das Portal www.wind-turbine.com als globaler Marktplatz der Windindustrie ebenso die Möglichkeit, gebrauchte und neue Windenergieanlagen sowie Anlagenteile oder Dienstleistungen zu inserieren. Damit entstehen völlig neue Chancen für interessante Geschäftskontakte während Geschäftspartner und Interessenten durch die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Newstexten auf wind-turbine.com stets auf dem Laufenden gehalten werden, was Termine, Projekte und neue Entwicklungen der Branche betrifft. Ebenso ist es den Unternehmen möglich, Stelleninserate einzustellen und dadurch binnen kürzester Zeit neue, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Damit bietet wind-turbine.com ein breites Leistungssprektrum, das es den Windkraftunternehmen erlaubt, sämtliche Potenziale zu nutzen, die das Internet für eine erfolgreiche Präsentation, Vernetzung und Vermarktung bereithält.

Das wind-turbine.com-Team

Die WIV GmbH versteht es, aktuelle und wichtige Themen mit dem Online-Vertriebsweg geschickt miteinander zu verknüpfen - so auch mit dem aktuellen Portal wind-turbine.com, das sich ganz dem Thema Windenergie widmet und den Akteuren der Branche eine Plattform für Kontakte, Präsentation und Marketing bietet. Das WIV-Team um Geschäftsführer Bernd Weidmann ist bereits seit mehr als 15 Jahren mit der Portalerstellung und -vermarktung vertraut und kann auf zahlreiche Erfolge zurückblicken, darunter auch das Themenportal pferde.de mit bis zu vier Millionen Aufrufen im Monat. Nun eröffnet wind-turbine.com allen Beteiligten der Windbranche neue, vielversprechende Chancen, indem Anlagenhersteller und -vertriebe, Dienstleister und Interessenten die Möglichkeit zu neuen Kontakten und Vertriebswegen erhalten.  

Quelle: WIV GmbH

Freie Energie ist ein hochinteressantes Themenfeld, welches mitunter höchst umstritten ist. Dabei müssen zwei Bereiche unterschieden werden. Es gibt die "Freie Energie" im Bereich der Thermodynamik nach dem Physiker Hermann von Helmholtz und die "Freie Energie", die der Parawissenschaft zugeschrieben wird. In diesem Artikel geht es um umstrittene "Freie Energie" aus dem Bereich der Parawissenschaft, die gerne auch als Verschwörungstheorie abgetan wird [2]. Dabei handelt es sich um Energieformen, die unerschöpflich zur Verfügung stehen. Diese Energieformen könnten nicht nur fossile oder atomare Energieträger überflüssig machen, sondern auch die Energiekonzerne. Deren Oligopol und Existenzberechtigung dürfte so der Vergangenheit angehören.

Warum wird das Thema „Freie Energie“ als Verschwörung abgetan? Viele Erfinder, die sich mit der "Freien Energie" beschäftigten, sollen auf einmal spurlos verschwunden sein, ihre Arbeit wurde zufällig z.B. durch einen Brand zerstört und ihre Patente sollen von großen Unternehmen aufgekauft worden sein und sind für immer in Schubladen verschwunden. Jeder spinnt sich hier etwas zusammen. Könnte da etwas dran sein? Vermutlich ja, denn Großindustrielle, Investoren etc. sehen dadurch ihre Existenz in Gefahr und versuchen entsprechend gegenzusteuern. Manchmal auch mit unlauteren Mitteln. Nicht, dass Sie jetzt denken, ich bin ein Verschwörungstheoretiker, nein, ich bin nur Realist. Und vieles ist schon verdammt reell.

Aber sollte es lauffähige Magnetmotoren oder Perpetuum mobile geben, wenn auch nur in der Schublade, wie kann es sein, dass nicht mal ein Mensch es geschafft oder versucht hat, der Öffentlichkeit einen entsprechenden Prototyp auf Grund vorhandener Pläne her- bzw. vorzustellen? Erhalten diese Personen etwa Drohungen, nur um eine Veröffentlichung zu verhindern? Ich persönlich kann mir das nicht vorstellen, glaube aber fest daran, dass wir uns der freien Energie in irgendeiner Weise bedienen können. 

"Eine Erfindung bekommt, wenn sie geltenden Doktrinen zu widersprechen scheint, oft nicht einmal die Chance einer Überprüfung, da wissenschaftliche Experten und Verantwortliche von Behörden und Industrie sich weigern, sich damit zu befassen. Man glaubt zu wissen, was möglich und was unmöglich ist, und vergisst, dass diese Annahme auf dem Wissensstand zur Zeit der eigenen Ausbildung oder professionellen Konsolidierung beruht. Dieser Wissensstand erscheint den Betreffenden als ein konsistentes Wissensgebäude, kann aber keine Vollständigkeit und Endgültigkeit beanspruchen."

„Das kann nicht sein", meint aber eigentlich: „mit all meinem Wissen und mit all meiner Erfahrung kann ich mir nicht vorstellen, wie das gehen sollte".

- Dr. Marco Bischof, Dr. Thorsten Ludwig und Dipl.-lng. Andreas Manthey -

Auch die Person Nikola Tesla spielt bei der freien Energie eine große Rolle. Wir möchten auf Tesla (der im Übrigen zu Beginn des 20sten Jahrhunderts u.a. den Wechselstrom erfand), selbst nicht näher eingehen, denn das sprengt den Rahmen des Artikels. Tesla ist auch Namenspatron von Tesla Motors.

Freie Energie würde ich wie folgt definieren: Freie Energie ist die Energie, die uns tagtäglich in unserer Welt und im Universum umgibt, die wir nicht beeinflussen können, die wir nicht selbst hergestellt oder umgewandelt haben und die für jeden kostenlos in unendlicher Form zur Verfügung steht. Ist "Freie Energie" nun ein Hirngespinst, eine Vision oder gar Realität? Ich sage, "Freie Energie" ist existent sowie real und zwar aus dem einfachen Grund; alles im Universum besteht aus Energie. Warum dreht sich denn die Erde? Warum bleibt die Erde im Gleichgewicht? Was würde mit der Erde passieren, wenn der Mond auf einmal verschwinden würde? Nun, die Erde würde zwar in der Umlaufbahn bleiben und sich weiterhin drehen, jedoch würde das Fehlen des Erdentrabanten dafür sorgen, dass der Winkel der Erde sich permanent ändern würde. Es sind also Kräfte (sprich Energie), die dafür sorgen, dass alles im Universum und auf Erden im Gleichgewicht bleibt. Es ist letztendlich freie Energie und kein Strom aus der Steckdose, dessen Preis permanent steigt und die Taschen der Energieversorger wie den Geldspeicher von Dagobert Duck füllt.

"Freie Energie" gibt es schon deshalb, da wir uns mittels Solarstromanlagen aus der Energie der Sonne bedienen, um deren Energie in Strom umzuwandeln. Die Energie der Sonne ist frei verfügbar und für jeden nutzbar. Frei ist die Energie aus meiner Sicht auch erst dann, wenn jeder Mensch seine benötigte Energie selbst umwandeln kann. Selbstverständlich sind auch hier Investitionen notwendig. Schließlich muss beispielsweise durch entsprechende Geräte die Energie umgewandelt werden. Aber wichtig ist, dass jeder Mensch damit unabhängig sein und dezentral Energie erzeugen kann. Frei ist sie nicht, wenn ich dafür erst meinen Energieversorger bezahlen muss, um Energie erhalten zu können. Und genau da liegt das Problem. Auf einmal gibt es die Möglichkeit, dass Menschen sich eine Solaranlage zulegen und selbst die Energie der Sonne umwandeln und dezentral nutzen. Lediglich die Investition in die Solaranlage ist nötig. Die Energieversorger freut das sicher nicht, denn das entzieht deren Existenzgrundlage.

Und jetzt kommen wir nochmal zur Verschwörungstheorie: Es ist bekannt und erwiesen, dass die vier großen Energiekonzerne jahrelang die Photovoltaik extra schlecht geredet und mit etlichen Nachteilen behaftet haben, nur um weiterhin ihren teuren Atom- und fossilen Strom verkaufen zu können. Das tun sie auch heute noch. Sie bangen um ihre Existenz und das zu Recht. Mittlerweile sollte jeder die Wahrheit um die hohen Energiekosten kennen. Wir benötigen keine Atomkraftwerke.

"Freie-Energie"-Studie

Bei meinen Recherchen im Internet ist auch immer wieder von einem Bericht "E 5001-15" die Rede. Es handelt sich dabei um eine Studie aus dem Jahr 2005, die als Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von Dr. Marco Bischof in Zusammenarbeit mit Dipl.-Phys. Thorsten Ludwig und Dipl.-lng. Andreas Manthey erstellt wurde. Die Studie stellt alternative bzw. unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung vor. Ziel dieser Studie war es vordergründig, durch Innovationen und unkonventionelle Technologien die Erreichung des Nachhaltigkeitszieles, gerade auch in Entwicklungs- und Transformationsländern, voran zu bringen. Dabei benötigen nicht nur diese Länder innovative Ansätze, sonder auch Deutschland.

Es ist gar nicht so einfach, an diesen Bericht zu kommen. Das BMZ hat im Bereich Publikationen auf deren Internetseite keinerlei Hinweis zur Existenz der Studie. Zwar kann man die Studie kostenfrei bestellen, jedoch fehlt der Hinweis zur Existenz. Man muss also erst einmal wissen, dass diese Studie überhaupt existiert. Möchte man der Bevölkerung etwas vorenthalten? Schließlich hat die Studie aus meiner Sicht eine gewisse Brisanz. Die dort vorgestellten Technologien sind innovative Ansätze, um das Ende der Energiegewinnung aus fossilen und atomaren Brennstoffen einzuläuten.

Ich habe mich dazu auch mit Dipl.-lng. Andreas Manthey unterhalten, der einer der Autoren dieser Studie war. Auf die Frage, warum denn die Studie beim BMZ online nicht zu finden ist, hat er eine klare Antwort: "Von einer Verheimlichung der Studie durch das BMZ kann keine Rede sein. So eine Studie wird vor der Veröffentlichung weiteren Wissenschaftlern vorgelegt, die den Inhalt auf Korrektheit prüfen. Vielmehr ist es so, dass die Studie innerhalb des Ministeriums ein wenig umstritten war. Einige wenige waren damals der Meinung, die Studie wäre wissenschaftlich nicht genug abgesichert. Laut Dr. Böhmer vom BMZ, zählt der Bericht noch immer zu den am meisten bestellten Schriften im BMZ. Dennoch, dass Interesse beim BMZ ist vorhanden, denn wir wurden erneut beauftragt und vor etwa einem Monat konnten wir dem BMZ eine zweite Studie aus dem Bereich Zukunftstechnologien vorlegen. Diesmal mit 10 zum Teil anderen Technologien."

Ganz besonders interessant aus dieser Studie sind drei Technologien. Das sind das Brownsche Gas, die Charge Cluster-Technologie und der BlackLight-Prozess. Mit den ersten beiden Technologien soll es möglich sein, radioaktive Abfälle zu dekontaminieren. Dazu aber später mehr. Bei dem BlackLight-Prozess handelt es sich um eine Plasmatechnologie, die kostengünstig Strom und Wärme produzieren soll. Ob diese drei Technologien direkt der „Freien Energie“ zuzuschreiben sind, kann ich nicht beurteilen.

Brownsches Gas (Auszug aus der Studie)

„Brownsches Gas (BG) wird in einer speziellen Elektrolysezelle aus Strom und Wasser hergestellt, wobei der entstehende Wasserstoff zusammen mit dem Sauerstoff in einem Behälter gesammelt wird. Auf konventionelle Weise wird Wasser durch elektrischen Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Diese treten gasförmig an den beiden Elektroden auf und steigen an die Wasseroberfläche, wo sie in der Regel getrennt voneinander aufgefangen werden. Dieses als Elektrolyse bezeichnete Verfahren wurde gegen 1800 entdeckt und etwa gegen 1825 von Michael Faraday beschrieben. Inzwischen sind weitere Verfahren zur Spaltung von Wasser entwickelt worden.“

„BG zeichnet sich besonders durch seine nützlichen Schweißeigenschaften aus. So lässt sich mit BG Stahl und Stein verschweißen. Weiterhin lassen sich z.B. folgende Materialien (auch untereinander) verschweißen, obwohl sie unterschiedliche Schmelzpunkte haben: Quarz, Glas, Kupfer, Aluminium, Gußeisen, Gold, Platin. BG ist für viele Schweißanwendungen geeignet und deutlich billiger als Azetylenschweißen, da der Kauf oder die Anmietung von Druckgasflaschen entfällt. Die spektrale Verteilung der Flamme ergibt eine Temperatur von 138° C, trotzdem lässt sich mit der Flamme Wolfram sublimieren.“

Für Brownsches Gas gibt es ein breites Spektrum von Anwendungen. Das Haupteinsatzgebiet ist jedoch Schweißen und Löten. Weitere Anwendungen, und hier wird es richtig interessant, ist der Einsatz als Energieträgerspeicher und zur Verringerung bzw. Abschwächung radioaktiver Strahlung. Wäre das nicht wichtig im Zusammenhang mit Energiespeicher und im Sinne der Energiewende?

„BG bietet die Möglichkeit einer einfachen Energiespeicherung für eine dezentrale Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien zu geringen Kosten und mit geringen Emissionen und ohne Abhängigkeit von Gasnetzen. Die bei der Verwendung von BG entstehenden „Abgase" (Wasserdampf) sind völlig ungiftig, so dass sogar in geschlossenen Räumen gearbeitet werden kann.“ Nochmal; Wir benötigen bei dieser Technologie lediglich Strom und ganz normales Wasser! Es gibt auf dem Markt bereits eine breite Palette an Produkten auf Basis der Brownsches Gas-Technologie.

Charge Cluster-Technologie (Auszug aus der Studie)

„Die Charge-Cluster-Technologie produziert mit Hilfe des „High-Density Charge Cluster Device" (HDCCD) - auch EV-Generator genannt – einen Strahl von Elektronenclustern mit hoher Ladungsdichte von ca. 108-1011 Elektronen, der vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bietet, u.a. zur Energieproduktion, als Iow-cost lonenbeschleuniger, zur Reduzierung von Nuklearabfällen und als Elektronenquelle.“

„Als Energiegenerator zeigt das HDCCD eine stabile, reproduzierbare Überschussenergieproduktion mit mindestens 5 mal mehr Output als Input, die aber bis auf mehr als 30 gesteigert werden kann, bevor sie ihre Stabilität verliert. Bei Verwendung von Nanosekunden-Hochspannungs-Pulsen soll es relativ leicht sein, 10-fache Überschussenergie zu bekommen (Fox, 2000). Charge Cluster (CC) entwickeln sich unter bestimmten Bedingungen in Gasen mit niedrigem Druck, in der Atmosphäre und in Flüssigkeiten.“

„Charge Cluster wurden unabhängig voneinander von Ken Shoulders, von dem weißrussischen Wissenschaftler A. llyanok und dem Russen G. A. Mesyats (Institut für Elektrophysik, Akademie der Wissenschaften, Jekaterinburg) entdeckt (Mesyats, 1982, 1983). In der weiteren Erforschung des Phänomens und seiner Anwendungen waren neben diesen Forschern vor allem Hal Fox mit seiner Firma Trenergy, Inc. (Salt Lake City, USA) und Harold E. Puthoff (Firma Earthtech International, Inc., Austin, Texas) an der Forschung beteiligt.“

„Die Grundphänomene sind gut untersucht und dokumentiert. Forschungsbedarf  besteht darin, in der Anwendung zur Energieerzeugung die kleinen Demonstrationsexperimente zu marktfähigen Generatoren weiter zu entwickeln. Zur Anwendung in der Reduzierung radioaktiver Stoffe wäre es erforderlich, den strahlungsreduzierenden Effekt der CC auf viele weitere Elemente auszudehnen. Ist dies erfolgreich, besteht noch die Notwendigkeit, den kleinen Reaktionsbehälter zu vergrößern oder auf kontinuierlichen Betrieb/Durchfluss umzustellen.“

Mit dieser Technik wäre es also möglich, eine dezentrale Energieversorgung ohne Abhängigkeit von Gas- und Stromnetzen aufzubauen. Aber was ebenso interessant ist; es lässt sich mit dieser Technik ebenfalls Atommüll dekontaminieren!

BlackLight-Prozess (Auszug aus der Studie)

„Bei der BlackLight-Power-Technologie (BLP) handelt es sich um eine Plasmatechnologie, die kostengünstig Strom und Wärme produzieren soll. Bei dieser Technologie wird in einem Gasgemisch ein Plasma erzeugt, welches dann ultraviolettes Licht und Wärme abgibt. Dieses Gasgemisch besteht hauptsächlich aus Wasserstoff, den Spuren anderer Gase (z. B. Helium) und Spuren schwererer Elemente, sogenannte Katalysatoren, beigemengt sind. Da dieses Licht außerhalb des sichtbaren Bereichs liegt, wurde diese Technologie BlackLightPower genannt. Bei BLP sind bisher mehrere Mio. US $ investiert worden, was dazu beigetragen hat, dass sich diese Technologie in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befindet.“

„Über den Umfang der Arbeit, die dort geleistet worden ist, kann man sich auf der Webseite der Firma informieren. Dort wird eine Vielzahl von wissenschaftlichen Veröffentlichungen über diese Technologie zum Herunterladen angeboten.“

„Falls sich die Angaben des Erfinders Dr. Randall Mills als richtig herausstellen, hat diese Technologie ein hohes Entwicklungspotential und könnte in Zukunft zu einer wichtigen Energiequelle werden. Die Technologie wurde bereits in einigen externen Labors getestet, und einige Wissenschaftler dieser Institutionen werden auch positiv zitiert (Baard, 1999; Tutt, 2001). Jedoch liegen noch keine offiziellen Test- und Prüfberichte vor.“

„Die Technologie besteht im Wesentlichen aus einer Plasmareaktorzelle, in die Wasserstoff und Spuren anderer Gase eingeleitet werden. In der Reaktorzelle wird dann entweder durch Hochspannungsentladung, induktive Heizung oder durch Einkopplung von Hochfrequenz ein Plasma erzeugt und durch ein torusartiges Magnetfeld verdichtet und zusammen gehalten. Die dabei entstehende UV- und Wärme-Strahlung wird zurzeit mittels Kraft-Wärme-Kopplung in Strom verwandelt. Hier wird genau wie in heutigen Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken, die Wärme über Dampferzeugung und eine Turbine in Strom umgewandelt. Ein Gerät, welches die frei werdende Energie direkt in Strom umwandelt, befindet sich zurzeit bei der Firma BLP in Entwicklung.“

„Für den Prozess wird in einer ersten Stufe durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt. In die Gaszelle werden durch verschieden Öffnungen gasförmiger Wasserstoff sowie z. B. Argon und Strontium, welches durch Verdampfen des Metalls gewonnen wurde, eingeleitet. In einem weiteren Schritt werden einige Wasserstoffmoleküle (H2) durch einen Wolframheizfaden in atomaren Wasserstoff aufgespalten. Mittels eines intensiven Hochfrequenzfeldes wird dann aus dem Gasgemisch ein Plasma erzeugt. Dabei wird von außen in der Zelle ein schwaches elektrisches Feld (1V/cm) aufgebaut und die Temperatur wird auf relativ niedrigen 1000° K gehalten. Der Druck wird typischerweise auf 300 mbar eingestellt (Mills, 2002). In der Patentschrift zum US-Patent 6,024,935 werden eine Vielzahl von weiteren Elementkombinationen angegeben, die ähnliche Effekte produzieren sollen.“

„Das Verfahren hat keine C02-Emission, da auch keine kohlenstoffhaltigen Ausgangsprodukte verwendet werden. Es wird eine hohe Effizienz erwartet und die Kosten der Energieerzeugung sollen später relativ niedrig sein. Nach Firmenangaben sind die Zielkosten ca. 100 $ pro kW für ein fertiges Gerät.“

„Ob sich Mills' Theorien bewähren, wird sich entweder durch weitere unabhängige experimentelle Bestätigungen oder durch marktreife BlackLightPower-Geräte zeigen. Die Black-Light-Power-Technologie kann für die Energieerzeugung von Wärme und Strom verwendet werden. Sie dient auch  zur Wasserstoffproduktion und als Lichtquelle.“

Dekontamination radioaktiver Abfälle

Zwei der in dieser Studie behandelten Verfahren sind auch zur Dekontamination von radioaktiven Abfällen geeignet. Über die Charge Cluster-Technologie sowie das Brownsche Gas wird berichtet, dass sie zur nuklearen Umwandlung von Elementen (Transmutation) fähig sind*. Wir empfehlen Kapitel 4 der Studie mehr zu den Ergebnissen zu lesen. Hochinteressant!

* Die geltende Doktrin, dass nukleare Prozesse und radioaktiver Zerfall nur hochenergetischen Einwirkungen, wie sie in Nuklearreaktoren ablaufen, nicht aber gewöhnlichen physikalischen oder chemischen Einflüssen unterliegen, ist in den letzten Jahrzehnten experimentell und theoretisch in Frage gestellt worden (Harada & Rauscher, 1968; Dudley, 1975; Rauscher, 1993; Noninski, 1995, 1996; Noninski et al., 1995; Bearden, Bockris et al., 1996; Bockris & Bush, 1996). Beobachtungen über unerklärliche Umwandlungen von Elementen (Transmutationen) durch Pflanzen oder in Experimenten bei gewöhnlichen Temperaturen wurden bereits um 1880 vom deutschen Botaniker Albrecht von Herzeele und dann wieder in den 60er und 70er Jahren des 20.Jahrhunderts vom französischen Chemiker Louis Kervran gemacht und von seinem Landsmann Pierre Baranger, von Hisatoki Komaki in Japan und vom Schweizer J. E. Zündel bestätigt. (Quelle: Bericht E 5001-15)

Jetzt stellt sich mir aber eine Frage: Wenn es durch diese beiden Technologien bzw. Verfahren möglich ist, Atomabfälle zu dekontaminieren, warum haben wir dann immer noch ein Endlager und die damit verbundenen Probleme? Wer könnte Interesse an einem Endlager haben? Auf der anderen Seite gibt der Autor Andreas Manthey nach einem persönlichen Gespräch zu verstehen, dass er bei diesen beiden Verfahren, und der damit verbundenen Möglichkeit zur Reduktion von radioaktiven Abfällen, eigentlich Bedenken hinsichtlich der Veröffentlichung hatte. Seine Bedenken waren dahingehend, dass Energiekonzerne einen weiteren Grund hätten, die Atom-Reaktoren am Netz zu behalten. Schließlich könne man die Strahlung der Abfälle drastisch reduzieren. Aber es scheint kein Atomkonzern daran Interesse zu haben. Wir unterstellen einmal, dass die Konzerne sogar schon lange vor dieser Studie von diesen beiden Technologien Kenntnis hatten.

Nochmal die Frage in etwas abgeänderter Form: Wer könnte Interesse an Atommüll und einem Endlager haben? Vielleicht die Deutsche Bahn als Transporteur des Endlagermülls? Auch, aber die Bahn hat sicherlich keinen Einfluss auf die Endlagerfrage oder den Müll an sich. Als letzte Möglichkeit verbleiben noch die Atomkonzerne. Was sollten die Atom- bzw. Energiekonzerne für ein Interesse am Atommüll haben? Geld! Was denn sonst?! Zu allererst sei angemerkt, dass der Steuerzahler finanziell für alles im Zusammenhang mit Atommüll aufkommt. Jetzt werden Sie sich fragen, wo die Energiekonzerne hier Geld verdienen. Ganz einfach: Die Atomkonzerne profitieren noch von dem ganzen Müll, den sie produzieren. D.h. im Klartext: Der Steuerzahler muss den hohen Strompreis zahlen und kommt für die kompletten Kosten der Entsorgung auf. Die Energiekonzerne verdienen an den hohen Strompreisen und über den Atommüll Milliarden (u.a. an Steuergelder). Sie kassieren doppelt.

Doch wie kommt es dazu? Möglich macht dies das Privat-Unternehmen DBE (DBE bei Wikipedia), die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH. Sie erkunden Stollen und Lagern Atommüll ein. Der Skandal dabei: Die DBE gehört vor allem der Atomindustrie, also den Produzenten des Atommülls. Es besteht zwischen der CDU-Bundesregierung und dem Unternehmen DBE ein Kooperationsvertrag aus dem Jahr 1984, der bisher geheim gehalten worden ist. Es handelt sich hierbei, um es vorsichtig auszudrücken, um einen Monopolvertrag. Der Vertrag ist fast unkündbar und sozusagen eine Lizenz zum Gelddrucken. Ich habe ein Exemplar dieses Vertrages gefunden. Der Vertrag bleibt solange in Kraft, solange keine Regierung versucht, diesen Vertrag neu zu verhandeln. Wer das nicht glaubt, soll sich erstens den Vertrag durchlesen und zweitens, eine fast schon unglaubliche Reportage von Panorama zu Gemüte führen.

Jetzt erst wird auch klar, warum Atomkonzerne so ein großes Interesse am Atommüll und Endlager haben und keinerlei Interesse an der Dekontamination von Atommüll über die vorgestellten Verfahren. Sie verdienen einfach mehr mit Atommüll; zu Lasten der Umwelt, zu Lasten der Sicherheit und zu Lasten der Steuerzahler und Verbraucher! Profitgier sei Dank!

Wir empfehlen die Studie Bericht E 5001-15 zu lesen und sich auch die Nachfolgestudie zu besorgen, die hoffentlich bald erscheint. Fakt ist: Es gibt Technologien, die werden wirklich von Interessenvertretern zurückgehalten, nur um die eigene Existenz nicht zu gefährden. Dabei handelt es sich auch um Technologien, die der „Freien Energie“ zugeordnet werden können. Allen voran, und das ist das Schlimmste, steckt die Bundesregierung sehr tief in der Verflechtung der Energiekonzerne. Erst seit 1986 gibt es Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Bisweilen waren die ehemaligen Bundesumweltminister Walter Wallmann (CDU), Klaus Töpfer (CDU), Angela Merkel (CDU), Jürgen Trittin (B90/Grüne), Sigmar Gabriel (SPD), Norbert Röttgen (CDU) und der aktuelle Umweltminister Peter Altmaier (CDU) unfähig bzw. nicht in der Lage, diesen Monopol-Vertrag in irgendeiner Form zu torpedieren. Wahrscheinlich bestand schon damals und besteht auch heute noch kein Interesse daran.