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Marktentwicklung

Ein turbulentes Jahr liegt hinter der Photovoltaikbranche. Mit einem rund 55 Prozent geringerem Zubau an Photovoltaik-Leistung als 2012 erscheint das Jahr 2013 auf den ersten Blick als ein beispielloser Branchencrash. Ein genauerer Blick lässt jedoch erkennen, dass dieser Einbruch hauptsächlich dem Großanlagensegment geschuldet ist. Denn das Interesse an der Neuinstallation von Photovoltaikanlagen hat gerade im privaten Bereich über das Jahr gesehen deutlich zugenommen. Dabei scheint es einen Paradigmenwechsel weg von der reinen PV-Anlage als Renditeobjekt hin zum Willen, Photovoltaik als umweltfreundliche und unabhängige Unterstützung der eigenen Hausstromversorgung einsetzen zu wollen.

Berg- und Talfahrt prägt Photovoltaik-Interesse in 2013

Gerade im ersten Halbjahr 2013 zeigte sich das Kundeninteresse sehr ambivalent: Während im März mit 118 Indexpunkten (SolarContact-Index) das bis dato höchste Anfrageaufkommen im Kleinanlagen-Segment bis 30 kWp gemessen wurde, nahm das Kundeninteresse darauffolgend deutlich ab und erreichte im Juni seinen bisherigen Jahrestiefstand. Besonders deutlich fiel der Einbruch mit rund 25 Prozent im Mai aus und setzte sich im Juni ähnlich fort. Trotzdem lag die Juni-Nachfrage immer noch leicht über dem Anfragedurchschnitt der vorangegangenen zwölf Monate. Das zweite Halbjahr zeigte sich hingegen wesentlich konstanter. So stieg das Endkundeninteresse an der Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach von Juli bis November kontinuierlich an und erreichte mit 113 Indexpunkten fast den Höchststand vom März. Erwartungsgemäß war der Dezember wieder von einem deutlichen Abschwung geprägt.

Motivation zum Eigenverbrauch gewinnt an Bedeutung

Eine singuläre Ursache ist für die Entwicklung des PV-Interesses in 2013 kaum auszumachen. Allgemein kann jedoch konstatiert werden, dass die Investitionsentscheidung in eine Photovoltaikanlage komplexer geworden ist, da sich das Verhältnis von Anlagenpreisen, Stromgestehungskosten und Vergütungssätzen nahezu paritätisch angeglichen hat. 2013 kann daher als eine Übergangsphase begriffen werden, in der die finanzielle Attraktivität einer Volleinspeisung abnimmt und die intrinsische Motivation zum Eigenverbrauch des PV-Stroms eine immer höhere Bedeutung für Endkunden gewinnt. Die konstant niedrigen Anfragezahlen nach Stromspeichern in 2013 deuten zudem darauf hin, dass ihr Einsatz zur Steigerung des Eigenverbrauchs aufgrund der hohen Anschaffungskosten trotz KfW-Förderung nur sehr geringfügig das PV-Interesse stützt.

Finanzielles Interesse an PV-Anlagen nimmt deutlich ab

Dafür, dass sich die Motivation zum Kauf einer PV-Kleinanlage nicht mehr nur nach rein finanziellen Kriterien richtet, spricht auch, dass sich das Interesse insbesondere im zweiten Halbjahr sogar deutlich gegenläufig zur abnehmenden Einspeisevergütung verhält. Bei genauerem Hinsehen wird zudem deutlich, dass der quartalsweise Kürzungs-Turnus der Einspeisevergütung in 2013 an Bedeutung verloren hat, da sonst das Interesse an PV-Kleinanlagen zu Beginn eines neuen Degressionszeitraumes steigen müsste, um am Ende dieses Zeitraums die Installation abgeschlossen zu haben. Besonders deutlich wird der Paradigmenwechsel der Interessenlagen am Einbruch der Neuinstallationszahlen von Großanlagen: Durch die abnehmenden Vergütungssätze sank die neu installierte Leistung von PV-Großanlagen laut Angaben des BSW-Solar um rund 64 Prozent, wohingegen der Zubau im Kleinanlagensegment nur um 12 Prozent zurückgegangen ist.

Quelle: DAA

 

Wien/Triefenstein, 17. Januar 2013, Bereits zum zweiten Mal ermittelt das Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler, in Kooperation mit dem österreichischen Beratungsunternehmen Dachgold, die durchschnittlichen Preise von Photovoltaikanlagen in Österreich. Auch wenn die Photovoltaikbranche in Österreich von vielen Unwägbarkeiten betroffen ist, entwickelte sich 2013 der Markt stetig voran. Laut PV-Austria wurden insgesamt 250 MWp an Photovoltaik-Leistung verbaut. Um zu eruieren, wie hoch die durchschnittlichen Preise von Solaranlagen im Jahr 2013 lagen, geht die Photovoltaikpreisstudie in eine neue Runde.

Ziel der Onlinebefragung ist es, die Preise von im Jahr 2013 schlüsselfertig installierten Photovoltaikanlagen in Erfahrung zu bringen. Die Onlinebefragung wird über das Panel Photovoltaikumfrage® durchgeführt und richtet sich an alle Betreiber von Solarstromanlagen sowie an Anlagenerrichter (Solarteure/Installateure) aus Österreich.

Ergebnisse der Onlinebefragung aus dem Jahr 2012

Der Durchschnittspreis einer schlüsselfertigen Solaranlage in Österreich betrug im Jahr 2012 2.299,- Euro/kWp netto (Wir berichteten: Preise von Photovoltaikanlagen in Österreich durch bestehende Fördersysteme auf hohem Niveau). Hingegen betrug der Preis für eine schlüsselfertige Solaranlage in Deutschland durchschnittlich nur 1.760 Euro/kWp netto. Da in Österreich nach wie vor keine Investitionssicherheit herrscht und der Bürokratieaufwand beträchtlich ist, wie auch das laufende Genehmigungsverfahren der OeMag zeigt, bedeutet dies eine Differenz von über 539 Euro/kWp netto zwischen den beiden Ländern.

Marktanalyse jetzt wichtiger denn je

Nach dem das zweite Boomjahr in Österreich zu Ende geht ist es jetzt umso wichtiger, aktuelle Marktinformationen zu ermitteln. Zwar lässt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie in Wien regelmäßig die durchschnittlichen Systempreise für Solaranlagen erheben, jedoch stützen sich die Ergebnisse hauptsächlich auf Angaben der Anlagenerrichter. Die Erfahrungen aus Deutschland und der Schweiz haben gezeigt, dass Umfragen unter Anlagenbetreibern und Anlagenerrichtern gleichermaßen, die tatsächlichen Werte aus der Praxis noch besser widerspiegeln und noch zuverlässigere Ergebnisse liefern. Da die Ergebnisse von unterschiedlichen Studien auch Entscheidungen von Behörden hinsichtlich der Höhe der Einspeisevergütung beeinflussen, ist eine gute Datengrundlage hier sehr wichtig. Diese Studie ist ein Beitrag zur gesunden Entwicklung des österreichischen Photovoltaik-Marktes, der sich in einer entscheidenden Phase befindet.  

Kooperationspartner

Boutiquehotel Stadthalle

Neben dem Kooperationspartner Dachgold e.U hat sich das Boutiquehotel Stadthalle in Wien dazu bereit erklärt, den ersten Preis des Gewinnspiels zu sponsern. Am Ende der Umfrage haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ein Wochenende für zwei Personen im Wiener Boutiquehotel Stadthalle zu gewinnen. Das Hotel wurde nicht umsonst als erstes Hotel in Wien mit dem EU-Umweltzeichen ausgezeichnet. Das Hotel selbst, bei dem es sich um ein Passivhaus handelt, betreibt eine Solarthermieanlage und eine Photovoltaikanlage. Das Boutiquehotel Stadthalle ist mit dem Holidaycheck Award 2013 und dem Zertifikat für Exzellenz 2012 von tripadvisor ausgezeichnet. Der zweite Preis ist ein exklusiver Nassrasierer der Marke RAZURO. Beim dritten Preis handelt es sich um ein Photovoltaik-Hinweisschild.

Direktlink zur Umfrage: http://www.photovoltaikumfrage.de/austria

Quelle: Dachgold e.U

Triefenstein, 17.10.2013 - Das Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler veröffentlicht erstmals die Daten der jährlich erscheinenden Gehaltsstudie "Das verdient die Solarbranche wirklich". Bisher konnte die Studie ausschließlich kostenpflichtig erworben werden und es stand lediglich eine Leseprobe zur Verfügung. Nun stehen die Gehaltsdaten einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Dies soll ein erster Schritt zu fairen Löhnen und Gehältern in der Solarbranche sein.

Gehaltsstudie 2012-2013 - Das verdient die Solarbranche wirklich

Die Gehaltsstudie, in der die Gehälter von über 6.600 Beschäftigten aus der PV-Branche ausgewertet wurden, erscheint bereits zum vierten Mal. Die Daten gehen aus einer Onlineumfrage hervor, die über das Panel Photovoltaikumfrage® in einem Zeitraum von mehreren Monaten erhoben wurden. Seit wenigen Wochen können Arbeitnehmer aus der Solarbranche an der Umfrage für die nächste Gehaltsstudie teilnehmen.

Daten jetzt auch für Arbeitnehmer einsehbar

Bei Personalern, Verbänden und Solarunternehmen als Leitfaden geschätzt, können jetzt auch Arbeitnehmer in der Solarbranche ihre Gehälter vergleichen und mit denen von Beschäftigten in vergleichbarer Position gegenüberstellen. Laut Geschäftsführer Michael Ziegler ist die Veröffentlichung der Gehaltstudie ein richtiger Schritt in Richtung faire Löhne und Gehälter. Denn nur wenn die Gehaltsdaten einer Branche auch den Arbeitsnehmern bekannt sind, kann darüber diskutiert werden.

Die Gehaltsstudie umfasst 85 Seiten und ist unter folgendem Link via Download unter "Gehaltsstudie 2012/2013 - Das verdient die Solarbranche wirklich" kostenfrei erhältlich.

Direktlink zur Gehaltsumfrage für Beschäftigte aus der Photovoltaikbranche: http://www.photovoltaikumfrage.de/gehaltsumfrage

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

Eine Veröffentlichung dieser Studie – auch auszugsweise – sowie eine Weitergabe an Dritte ist ohne Genehmigung von PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler nicht erlaubt. Beispielsweise ist eine Verlinkung von externen Webseiten auf die Studie bis auf Widerruf erlaubt, nicht jedoch die Einbindung der Studie.

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

 

Die Preise von Photovoltaikanlagen sind im Jahr 2013 um etwa 14,20% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Daten wurden durch das Panel Photovoltaikumfrage.de erhoben und bereitgestellt. Der durchschnittliche Preis für eine schlüsselfertige Solaranlage, auf einem Dach in Deutschland bis 100 kWp, betrug demnach im vergangenen Jahr 1.510 Euro/kWp. Somit sind die Investitionskosten gegenüber dem Vorjahr um ca. 250 Euro/kWp gesunken. Noch im Jahr 2012 investierten Solarinteressierte im Durchschnitt 1.760 Euro/kWp in ihre Solaranlage.

Photovoltaikumfrage

Entwicklung der Preise für Photovoltaikanlagen der letzten Jahre:

2013: ca. 1.510 Euro/kWp* (Rückgang: 14,20% gegenüber dem Vorjahr)
2012: ca. 1.760 Euro/kWp* (Rückgang: 21,08% gegenüber dem Vorjahr)
2011: ca. 2.230 Euro/kWp* (Rückgang: 18,61% gegenüber dem Vorjahr)
2011 (2. Quartal): ca. 2.380 Euro/kWp* (Rückgang: 13,14% gegenüber dem Vorjahr)
2010: ca. 2.740,00 Euro/kWp* (Rückgang: 20,58% gegenüber dem Vorjahr)
Zwischenergebnis erstes Halbjahr 2010: ca. 2.950,00 Euro/kWp (Rückgang: 14,49% gegenüber dem Vorjahr)
2009: ca. 3.450,00 Euro/kWp* (Rückgang: 19,77% gegenüber dem Vorjahr)
2008: ca. 4.300,00 Euro/kWp** (Rückgang: 10,42% gegenüber dem Vorjahr)
2007: ca. 4.800,00 Euro/kWp** (Rückgang: 4,00% gegenüber dem Vorjahr)
2006: ca. 5.000,00 Euro/kWp**

* Ermittelt über das Umfrageportal Photovoltaikumfrage® - Durchschnittspreise von schlüsselfertigen Solaranlagen bis 100 kWp
** Ermittelt durch Umfragen der DGS

Auch für das Jahr 2014 werden permanent PV-Anlagendaten erhoben und kostenfrei unter PV-Preisindex bereitgestellt.

Photovoltaik-Anlagenpreise in Österreich

Im Jahr 2012 betrug der Durchschnittspreis einer schlüsselfertigen Solaranlage in Österreich über 2.299 Euro/kWp netto. Um auch für das Jahr 2013 entsprechende Daten zu erhalten, werden bereits zum zweiten Mal die Preise von Solarstromanlagen in Österreich ermittelt. Dazu werden Anlagenbetreiber aus Österreich dazu aufgerufen, an einer kurzen Onlineumfrage teilzunehmen.

Zur Umfrage "Preise von Solarstromanlagen in Österreich"

Photovoltaik-Anlagenpreise in der Schweiz

Für die Schweiz wurde im Jahr 2012 ein durchschnittlicher PV-Anlagenpreis von etwa 2.947,18 CHF/kWp ermittelt. Die Schweizer Onlinebefragung wird bereits zum vierten Mal durchgeführt. Auch hier werden Anlagenbetreiber aufgerufen, an der kurzen Onlinebefragung teilzunehmen. Auch diesmal wird die Befragung in Kooperation mit dem Schweizer Nachrichtenportal für erneuerbare Energie http://eenews.ch durchgeführt.

 

Zur Umfrage "Preise von Solarstromanlagen in der Schweiz"

Der Anstieg der EEG-Umlage zum Vorjahr geht nur zu einem geringen Teil auf den Zubau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen zurück. Die EEG-Umlage von 6,24 Cent pro Kilowattstunde in 2014 enthält an reinen Finanzierungskosten für die Erneuerbaren Energien lediglich 2,54 Cent. Zentral ist hierbei, dass immer mehr große Stromverbraucher von der EEG-Umlage befreit wurden, die Energiewende nicht mittragen und trotzdem von deren preissenkenden Effekten profitieren. Stattdessen wird dieser geringe Anstieg als Grund genommen, Druck auf Politik und Öffentlichkeit auszuüben das EEG abzuschaffen.

Ein privater Grünstromanbieterwechsel kann den EEG-Umlageanstieg kompensieren. Die Agentur für Erneuerbare Energien macht dazu deutlich, dass man hierbei oft wesentlich mehr sparen kann, als die Erhöhung der EEG-Umlage im nächsten Jahr ausmachen wird.

Das EEG war und ist Grundlage für eine dezentrale und kostengünstige Energiewende, die vor allem von den Bürgen getragen wird.

Die Industrie kauft an der Börse für unter vier Cent pro kW/h ein, während der Verbraucher im Durchschnitt 28 Cent zu zahlen hat. Die Preissenkungen durch die Erneuerbaren Energien an der Börse werden nicht an die Endkunden weitergegeben. Stattdessen steigen die Gewinne der vier großen Energieversorger ununterbrochen, obwohl sie lediglich 5 % am Ausbau der Erneuerbaren Energien beitragen und die Energiewende bremsen.

Eine Fortführung des fossil-atomaren Energiesystems wird immer kostenintensiver sein und keinen Wettbewerb, keine neuen Arbeitsplätze und keine sichere Energieversorgung ermöglichen. Nur durch die Erneuerbaren kann eine kostengünstige Energiewende frei von Energieimporten realisiert werden. Von entscheidender Bedeutung ist nun, das EEG so fortzuführen, dass die Energiewende von allen getragen wird und die ausufernden Ausnahmeregelungen für die Industrien begrenzt wird.

EUROSOLAR e.V. fordert daher:

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit dessen Grundprinzipien (feste Vergütungssätze, Einspeisevorrang und Planungssicherheit) ins Zentrum einer „neuen Energiemarktordnung“ zu stellen, für die Herausforderungen einer sicheren erneuerbaren Energieversorgung weiterzuentwickeln und anstelle des derzeitigen von der fossil-atomaren, oligopolistischen Energiewirtschaft geprägten Strommarktdesigns einen funktionierenden Strommarkt zu schaffen, in dem sinkende Börsenpreise an die Verbraucher weitergegeben werden und die überkommene Oligopolstellung der wenigen großen Stromkonzerne endlich beseitigt wird!

Quelle: EUROSOLAR e.V.