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Marktentwicklung

Triefenstein, 22. April 2013, Das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler plant erstmalig eine große Österreich-Tour. Die gesponserte Photovoltaik-Tour findet in zwei Etappen quer durch alle Bundesländer Österrreichs statt und startet am 27. Mai 2013. Wirklich einmalig an der Tour: Deutsche Solarunternehmen können die Tour sponsern und werden vor Ort beworben.

Idee zur Tour durch ganz Österreich

Die Idee zur Tour ist durch einige Einladungen von österreichischen Marktteilnehmern hinsichtlich der aktuellen Studie "Photovoltaik- Anlagenpreise Österreich" entstanden. Weshalb also nicht gleich mehrere Unternehmen aus den verschiedenen Bereichen besuchen und eine große Tour daraus machen? Land, Leute und den Photovoltaik-Markt am Ort des Geschehens kennenlernen, lautet die Devise des Geschäftsführers und Autors der Österreich-Studie, Michael Ziegler.

Studie - Preise von Solarstromanlagen in Österreich

Interview mit österreichischen Solarunternehmen und Marktteilnehmern

Während der Tour werden verschiedene Unternehmen aus dem Bereich Photovoltaik besucht und zum Solarmarkt interviewt. Besucht werden Hersteller, Groß- und Fachhändler, Solarteure/PV-Installateure, Stadtwerke, Banken, Dienstleisters sowie zahlreiche Verbände und Institutionen. "Dadurch möchten wir einerseits Land und Leute besser kennenlernen, andererseits wollen wir Einblick in den Fördermechanismus sowie den PV-Markt gewinnen. Zudem erfahren wir mehr über die Philosophie und Mentalität von Unternehmen aus Österreich. Unsere Erfahrung möchten wir dann mit unseren Lesern auf unserem Portal photovoltaik-guide.de teilen", so Michael Ziegler.

Werden auch Sie Interviewpartner!

Als Solarunternehmen aus Österreich können Sie ganz einfach Interviewpartner werden. Als Interviewpartner nutzen Sie für Ihr Unternehmen so die Möglichkeit, sich unseren deutschen Lesern in einem kleinen Artikel und Interview vorzustellen. Sie erhalten dadurch sozusagen eine kostenlose und einmalige Werbeplattform. Denn alle besuchten PV-Unternehmen werden inkl. Interview auf dem Portal photovoltaik-guide.de namentlich vorgestellt und veröffentlicht. Da geplant ist, die Tour zu sponsern, erhalten Sie während des Gesprächs unverbindliche Werbung unserer Sponsoren der Tour. Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Firmenvorstellung und eines Interviews unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis spätestens 12. Mai 2013.

Möglichkeit zum Sponsoring

Für deutsche Unternehmen bieten wir die einmalige Gelegenheit als Sponsor auf der Tour mit dabei zu sein. Sind Sie beispielsweise Großhändler oder Hersteller für Solarkomponenten, so treten Sie als Sponsor bei der entsprechenden Zielgruppe auf, z.B. bei Solarteuren/PV-Installateuren. Als Sponsor übergeben wir während des Gesprächs die von Ihnen zur Verfügung gestellte Werbung. Die Kosten für ein Sponsoring betragen 650 Euro netto je Etappe. Zusätzlich muss das Werbematerial zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Sponsoren können sich bis spätestens 17. Mai 2013 unter info[at]photovoltaik-guide.de melden. Die Sponsorenplätze werden auf maximal drei begrenzt.

Seien Sie als Interviewpartner oder Sponsor dabei: Photovoltaik in Kärnten, Steiermark, Burgenland, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Vorarlberg, Wien und Tirol!

Berlin/Triefenstein, 05. April 2013, Der Online-Marktplatz Milk the Sun und das Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler stellen erste Ergebnisse ihrer Marktstudie zum Thema Wartung, Instandhaltung, Pflege und Betrieb einer Photovoltaik-Anlage, kurz Operation & Maintenance, vor. Die Daten der Marktanalyse wurden über das Onlinepanel Photovoltaikumfrage® in einem Zeitraum von mehreren Monaten erhoben. An der Befragung haben insgesamt 1.465 Solaranlagenbetreiber aus Deutschland, Italien, Frankreich und UK sowie Investoren aus weiteren EU- und Nicht-EU-Ländern teilgenommen.

PhotovoltaikstudieMilk the Sun

Die Studie macht Verbesserungspotenzial bei O&M-Anbietern sichtbar und soll Investoren als Leitfaden dienen, worauf bei der Auswahl eines entsprechenden Anbieters zu achten ist. Zudem werden Fragen zu Themen wie Wartungsverträge, Informationsaustausch, Kundenbetreuung und Kosten der bezogenen O&M-Leistungen beantwortet. Die Studie gibt Aufschluss darüber, wie O&M-Anbieter ihr Angebots- und Leistungsspektrum verbessern und zusätzlich Transparenz bei Kunden von O&M-Services schaffen können. Nicht zuletzt dienen die Ergebnisse einer genaueren Einschätzung von O&M-Angeboten, auch in Bezug auf das Leistungsspektrum und die Verlässlichkeit von O&M-Partnern.

Hälfte der Solaranlagen über ein MW wird in Eigenregie überwacht und kontrolliert

54% der Investoren nehmen die Überwachung und Kontrolle ihrer Solaranlage selbst in die Hand. Selbst 50% der Photovoltaikanlagen über einem Megawatt werden in Eigenregie überwacht und kontrolliert. Nur 46% der Anlagenbetreiber haben mit einem O&M-Anbieter eine vertragliche Regelung für die Wartung und den Service ihrer PV-Anlage getroffen. Gewartet und kontrolliert wird jede Solaranlage, von der Kleinanlage bis 30 kWp auf dem Dach bis hin zum Solarpark im Megawattbereich.

Systemanbieter haben bessere Chancen

Annähernd 70% der Investoren haben einen Servicevertrag mit ihrem O&M-Partner abgeschlossen, über dem auch die Solaranlage bezogen wurde. Als Hauptgrund nannten viele das Vertrauen in den Partner, welches bereits durch den Erwerb der Anlage gewonnen wurde. Voraussetzung jedoch ist, dass O&M-Leistungen ein wesentlicher Bestandteil des Angebots sind. Weitere Kriterien für die Wahl des O&M-Partners sind ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis sowie eine schnelle Schadenbehebung binnen 24 Stunden.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Trotz eines bestehenden Servicevertrages mit dem O&M-Partner kommt es vor, dass Probleme und Störungen an der Solaranlage erst dann vom O&M-Partner behoben werden, nachdem sie durch den Anlagenbetreiber darauf aufmerksam gemacht wurden. Diese Erfahrung mussten bereits etwa 35% der Anlagenbetreiber machen. Interessant dabei ist die Erkenntnis, dass ein Großteil der O&M-Partner, die auch am Verkauf der Solaranlage beteiligt waren, erst Probleme und Schäden an der PV-Anlage behoben bzw. beseitigten, nachdem diese von den Anlagenbetreibern darauf aufmerksam gemacht wurden. O&M-Partner, die nicht am Verkaufsprozess beteiligt waren, agierten auf Grund ihrer Unbefangenheit neutraler und zuverlässiger.

Verbesserungsbedarf, vor allem bei der Informationsweitergabe

Viele Anlagenbetreiber sehen Verbesserungsbedarf bei der Informationsweitergabe durch ihren O&M-Partner, denn Anlagenbetreiber wollen gerade bei Störungen an der Anlage möglichst schnell informiert werden. Die Preispolitik wird neben der Erreichbarkeit bei Problemen und Schäden als verbesserungswürdig erachtet.

Relativ hohe Wechselbereitschaft

Über 59% der Anlagenbetreiber geben an zufrieden mit ihrem O&M-Partner zu sein. Dennoch spielen knapp ein Viertel der Investoren mit dem Gedanken, ihren bestehenden O&M-Partner zu wechseln. Dies ist umso erstaunlicher, da die meisten O&M-Verträge erst wenige Jahre laufen. Ein Grund könnte sein, dass der Markt an O&M-Leistungen ständig wächst und im gleichen Maße auch das Interesse der Betreiber an anderen O&M-Partner sowie an deren Leistungsangebot. Es liegt daher nahe, dass ein Wechsel in der Erweiterung eines vermeintlich besseren Leistungsangebotes begründet liegt.

Geschäftsführer Michael Ziegler und Autor der Studie: „Die Anlagenüberwachung und -kontrolle wird von nahezu allen Anlagenbetreibern als zwingende Notwendigkeit angesehen. Egal ob es sich dabei um eine Dachanlage mit nur 10 kW oder um einen Megawatt-Solarpark handelt. Schließlich dient eine unterbrechungsfreie Stromerzeugung der Absicherung des getätigten Investments. Dabei ist jedoch auffallend, dass über die Hälfte der Betreiber ihre Solaranlage in Eigenregie überwachen lässt und nicht durch einen O&M-Partner. Hinzu kommt die relativ hohe Wechselbereitschaft bei Verträgen mit O&M-Partnern. Die Studie macht deutlich, dass ein immenses Potenzial im Bereich O&M am Markt vorhanden ist, sofern der Markt mit innovativen und neuen Konzepten bedient wird. Mit verbesserten und auf Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Leistungen können dem Wettbewerb wechselbereite Kunden streitig gemacht werden. Denn trotz einer hohen Zufriedenheit erkennen Anlagenbetreiber in den angebotenen Leistungen des O&M-Partners Verbesserungsbedarf.“

Die Studie richtet sich an Anbieter von O&M-Leistungen, Solarteure/Installateure, Dienstleister, Solarverbände sowie an Solaranlagenbetreiber und Solarinteressierte. Die Studie umfasst 41 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich: http://www.photovoltaikstudie.de/wartung

 

Triefenstein, 05. April 2013, Investitionswillige Schweizer mussten im Jahr 2012 für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage nicht mehr so tief in die Tasche greifen, als noch in den Jahren davor. Im letzten Jahr sind die Preise von Solaranlagen gegenüber 2011 um etwa 41% gesunken. Noch im Vorjahr lag der durchschnittliche Netto-Anlagenpreis bei 4.984,19 CHF/kWp, ein Jahr später nur noch bei 2.947,18 CHF/kWp. Der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage auf einem Dach erreicht somit ein annähernd marktübliches Niveau.

Photovoltaikstudie

Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Unternehmens PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler, die bereits zum dritten Mal in Folge die Preise von schlüsselfertigen Solarstromanlagen in der Schweiz ermittelt. Die Ergebnisse dieser Studie basieren auf den Daten einer Onlinebefragung über das Umfragepanel Photovoltaikumfrage®, an der über 402 Betreiber von Photovoltaikanlagen sowie 94 Solarteure aus der Schweiz über einen Zeitraum von mehreren Monaten teilgenommen haben. Die Onlinebefragung wurde erneut in Kooperation mit dem Schweizer Nachrichtenportal ee-news.ch durchgeführt.

Faire Anlagenpreise durch notwendige Tarifsenkungen

Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) wurde im letzten Jahr gleich dreimal gesenkt. Nach der regulären Kürzung von 8% zu Jahresbeginn und der zu Anfang März erfolgten Absenkung um 10%, senkte das UVEK zum 1. Oktober 2012 erneut die Vergütungssätze für neue PV-Anlagen um durchschnittlich 15%. Mit den Tarifsenkungen reagierte das UVEK (Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) auf die überaus hohen Anlagenpreise. Die Folge war ein drastischer und vor allem erforderlicher Preissturz bei Solarstromanlagen in der Schweiz. Für Bauherren ein durchaus positiver Effekt, können Solaranlagen nun zu vergleichsweise fairen Preisen realisiert werden.

Preise nicht mit Deutschland vergleichbar

Das die Anlagenpreise in der Schweiz nicht das derzeit niedrige Preisniveau von Deutschland erreichen, ist von einigen Faktoren abhängig. So müssen beispielsweise Einfuhrzölle, markant höhere Lebenskosten sowie höhere Löhne im Preis berücksichtigt werden. Hinzu kommt, dass in der Schweiz kein vergleichbarer Preiskampf herrscht und vorrangig nicht über den Preis verkauft wird. Das erklärt auch den hohen Anteil deutscher Solarmodule von fast 50%. Nur etwa 30% der installierten Solarmodule stammen aus Fernost.

Geschäftsführer Michael Ziegler und Autor der Studie: „Durchaus erfreulich ist, dass sich die Preise von Solaranlagen in der Schweiz durch die mehrmalige Anpassung der KEV im letzten Jahr nun endlich auf einem gesunden Niveau befinden. Mit der Anpassung der Einspeisevergütung ist das eigentliche Problem aber nicht gelöst. Die Warteliste bei der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid wächst ständig und damit auch die Zahl derer, die erst mal nicht gefördert werden können. Schuld ist der feste Deckel in Form eines Förderbudget, der noch immer das Marktwachstum hemmt und keine Investitionssicherheit für Bauherren darstellt. Vorbildlich ist vor allem, dass in der Schweiz die Energiewende von unten kommt, nämlich von den Bürgern. Trotz Warteliste nehmen Bürger aktiv an der Energiewende teil und realisieren Solaranlagen. Und das obwohl vielen Bauherren bewusst ist, dass nur wenige Antragssteller von einer KEV-Zusage in absehbarer Zukunft profitieren.“

Die Studie richtet sich an Hersteller, Händler, Solarteure/Installateure, Solarverbände sowie an Solaranlagenbetreiber und Solarinteressierte. Die Studie umfasst 24 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich: http://www.photovoltaikstudie.de/schweiz

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler

München, 05. April 2013, Die Nachrichten der Hersteller in der Photovoltaik-Branche sind derzeit alles andere als positiv. Deshalb sollten die Unternehmen alle Möglichkeiten nutzen, den Markt effizient zu bearbeiten. Zusammen mit dem pv magazine bietet Apel + Hoyer ein kostenloses Webinar an, das geeignete Maßnahmen zur gezielten und kosteneffizienten Kundengewinnung aufzeigt.

Wie müssen sich Hersteller im Photovoltaik-Markt positionieren? Was können sie tun, um den Markt positiv zu beeinflussen? Wie können sie aktiv Kunden gewinnen?

Dies sind einige der wichtigen Fragen, die sich die Unternehmen im Photovoltaik-Markt stellen müssen, um in dieser schwierigen Phase, in der sich die Branche befindet, überleben zu können. Das Webinar nimmt diese Fragen auf und gibt Antworten darauf.

„Wir beobachten den Markt seit einigen Jahren sehr genau und publizieren einmal im Jahr eine Marktstudie, basierend auf umfangreichen Befragungen der Photovoltaik-Installateure. Daher kennen wir sehr genau die Marktmechanismen und können wirkungsvolle Maßnahmen zur Marktbearbeitung ableiten“, erklärt Rüdiger Mühlhausen, Geschäftsführer von Apel + Hoyer und Experte für Marketing, Kommunikation und Business Development. Als ausgewiesener Kenner der Photovoltaik-Branche wird er das Webinar präsentieren. Die Moderation übernimmt Sandra Enkhardt, Redakteurin bei www.pv-magazine.de.

Das kostenlose Webinar „Effiziente Marktbearbeitung im Photovoltaikmarkt“ findet am Donnerstag den 11.April 2013 von 10:00 Uhr – 11:00 Uhr statt. Über die Seite www.apel-hoyer.de/pv-webinar können Sie sich direkt zum Webinar anmelden.

Was ist ein Webinar?

Webinar setzt sich zusammen aus Web + Seminar. Dabei werden Informationen über das Internet präsentiert. Die Teilnehmer brauchen lediglich einen Rechner mit Lautsprecher und Internet-Anschluss, um sich von Ihrem Arbeitsplatz in das Webinar einzuwählen. Dazu bekommen sie nach der Anmeldung den Einwahl-Link per E-Mail zugeschickt. Damit können Sie das Webinar in Ton und Bild verfolgen.

Quelle: Apel + Hoyer

Triefenstein, 20. März 2013, Zum ersten Mal wurden die Preise von schlüsselfertigen Solarstromanlagen in Österreich über das Umfragepanel Photovoltaikumfrage® ermittelt. Demnach betrug im Jahr 2012 der Durchschnittspreis einer schlüsselfertigen Solaranlage in Österreich über 2.299 Euro/kWp netto. Hingegen betrug der Preis für eine schlüsselfertige Solaranlage in Deutschland durchschnittlich nur 1.760 Euro/kWp netto. Das entspricht einer Differenz von über 539 Euro/kWp netto zwischen den beiden Ländern.

Photovoltaikstudie

Insgesamt wirkten 461 Probanden aus Österreich an der Onlinebefragung des Unternehmens PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler mit, darunter Betreiber von Photovoltaikanlagen sowie zahlreiche Solarinstallateure. Das Interview wurde in Kooperation mit dem österreichischen Beratungsspezialisten Dachgold e.U (http://www.dachgold.at) und dem Boutiquehotel Stadthalle (http://www.hotelstadthalle.at) aus Wien über einen Zeitraum von zwei Monaten durchgeführt.

Solaranlagen preislich auf einem relativ hohen Niveau

Massiven Einfluss auf die Preise von Solaranlagen haben die vielen verschiedenen Fördersysteme von Bund und Länder. Obwohl der Bund unterschiedliche Investment- und Tarifförderungen anbietet, gibt es weitere Gemeinde- und Bundesländerförderungen. Dieser unverhältnismäßige und undurchsichtige Förderdschungel führt dazu, dass eine marktkonforme Senkung der Anlagenpreise überhaupt nicht möglich ist. Das erklärt auch die drastischen Preisschwankungen bei Solaranlagen innerhalb der Bundesländer. Dieser Umstand ist dafür verantwortlich, dass die Bandbreite bei den Anlagenpreisen so groß und die durchschnittlichen Preise von Solaranlagen relativ hoch sind. Die Preisspanne bei in Österreich installierten Solaranlagen betrug im letzten Jahr zwischen 1.450 und 5.400 Euro/kWp netto.

Deutsche Solarmodule in Österreich beliebt

Von den teilnehmenden Solarteuren beziehen über 39,13% ihre Solarmodule ausschließlich von deutschen Herstellern und 34,78% bevorzugen Solarmodule aus Fernost. Österreichische Solarteure/Installateure verkauften im Jahr 2012 Solaranlagen für durchschnittlich 2.095 Euro/kWp netto schlüsselfertig an ihre Kunden.

Über 57,80% der Solaranlagenbetreiber installierte im Jahr 2012 Solarmodule aus deutscher Herstellung. Hingegen entschieden sich 31,50% für Solarmodule aus Fernost. Dies ist auf den geringen Preisunterschied zwischen deutschen und asiatischen Solarmodulen zurückzuführen, der bei der Anschaffung nur wenige Euro beträgt.

Michael Ziegler, Geschäftsführer und Autor der Studie: „In Deutschland sind noch immer viele Marktteilnehmer der Auffassung, Solaranlagen ließen sich ausschließlich über den Preis verkaufen. Diese Meinung vertreten wir nicht, wie sich auch am Beispiel von Österreich zeigt. Dort liegt der Fokus nachweislich nicht ausschließlich auf dem Preis, wie der Preisunterschied zwischen den Ländern beweist. Dies liegt in Österreichs Fördersystem begründet, welches nicht den Zweck verfolgt, dass Anlagenbetreiber eine Rendite mit der Solaranlage erwirtschaften. Vielmehr liegt der Sinn der Förderung in einer Investitionsunterstützung in erneuerbare Energien. Die Förderung sorgt zwar für einen Ansturm auf die jährlich bereitgestellten Fördertöpfe von Bund und Länder, hat aber keine direkte Auswirkung auf den Verkaufspreis einer Photovoltaikanlage.“

Die Studie richtet sich an Hersteller, Händler, Solarteure/Installateure, Solarverbände sowie an Solaranlagenbetreiber und Solarinteressierte. Die Studie umfasst 21 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich: http://www.photovoltaikstudie.de/austria

Quelle: PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler