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Marktentwicklung

Freie Energie ist ein hochinteressantes Themenfeld, welches mitunter höchst umstritten ist. Dabei müssen zwei Bereiche unterschieden werden. Es gibt die "Freie Energie" im Bereich der Thermodynamik nach dem Physiker Hermann von Helmholtz und die "Freie Energie", die der Parawissenschaft zugeschrieben wird. In diesem Artikel geht es um umstrittene "Freie Energie" aus dem Bereich der Parawissenschaft, die gerne auch als Verschwörungstheorie abgetan wird [2]. Dabei handelt es sich um Energieformen, die unerschöpflich zur Verfügung stehen. Diese Energieformen könnten nicht nur fossile oder atomare Energieträger überflüssig machen, sondern auch die Energiekonzerne. Deren Oligopol und Existenzberechtigung dürfte so der Vergangenheit angehören.

Warum wird das Thema „Freie Energie“ als Verschwörung abgetan? Viele Erfinder, die sich mit der "Freien Energie" beschäftigten, sollen auf einmal spurlos verschwunden sein, ihre Arbeit wurde zufällig z.B. durch einen Brand zerstört und ihre Patente sollen von großen Unternehmen aufgekauft worden sein und sind für immer in Schubladen verschwunden. Jeder spinnt sich hier etwas zusammen. Könnte da etwas dran sein? Vermutlich ja, denn Großindustrielle, Investoren etc. sehen dadurch ihre Existenz in Gefahr und versuchen entsprechend gegenzusteuern. Manchmal auch mit unlauteren Mitteln. Nicht, dass Sie jetzt denken, ich bin ein Verschwörungstheoretiker, nein, ich bin nur Realist. Und vieles ist schon verdammt reell.

Aber sollte es lauffähige Magnetmotoren oder Perpetuum mobile geben, wenn auch nur in der Schublade, wie kann es sein, dass nicht mal ein Mensch es geschafft oder versucht hat, der Öffentlichkeit einen entsprechenden Prototyp auf Grund vorhandener Pläne her- bzw. vorzustellen? Erhalten diese Personen etwa Drohungen, nur um eine Veröffentlichung zu verhindern? Ich persönlich kann mir das nicht vorstellen, glaube aber fest daran, dass wir uns der freien Energie in irgendeiner Weise bedienen können. 

"Eine Erfindung bekommt, wenn sie geltenden Doktrinen zu widersprechen scheint, oft nicht einmal die Chance einer Überprüfung, da wissenschaftliche Experten und Verantwortliche von Behörden und Industrie sich weigern, sich damit zu befassen. Man glaubt zu wissen, was möglich und was unmöglich ist, und vergisst, dass diese Annahme auf dem Wissensstand zur Zeit der eigenen Ausbildung oder professionellen Konsolidierung beruht. Dieser Wissensstand erscheint den Betreffenden als ein konsistentes Wissensgebäude, kann aber keine Vollständigkeit und Endgültigkeit beanspruchen."

„Das kann nicht sein", meint aber eigentlich: „mit all meinem Wissen und mit all meiner Erfahrung kann ich mir nicht vorstellen, wie das gehen sollte".

- Dr. Marco Bischof, Dr. Thorsten Ludwig und Dipl.-lng. Andreas Manthey -

Auch die Person Nikola Tesla spielt bei der freien Energie eine große Rolle. Wir möchten auf Tesla (der im Übrigen zu Beginn des 20sten Jahrhunderts u.a. den Wechselstrom erfand), selbst nicht näher eingehen, denn das sprengt den Rahmen des Artikels. Tesla ist auch Namenspatron von Tesla Motors.

Freie Energie würde ich wie folgt definieren: Freie Energie ist die Energie, die uns tagtäglich in unserer Welt und im Universum umgibt, die wir nicht beeinflussen können, die wir nicht selbst hergestellt oder umgewandelt haben und die für jeden kostenlos in unendlicher Form zur Verfügung steht. Ist "Freie Energie" nun ein Hirngespinst, eine Vision oder gar Realität? Ich sage, "Freie Energie" ist existent sowie real und zwar aus dem einfachen Grund; alles im Universum besteht aus Energie. Warum dreht sich denn die Erde? Warum bleibt die Erde im Gleichgewicht? Was würde mit der Erde passieren, wenn der Mond auf einmal verschwinden würde? Nun, die Erde würde zwar in der Umlaufbahn bleiben und sich weiterhin drehen, jedoch würde das Fehlen des Erdentrabanten dafür sorgen, dass der Winkel der Erde sich permanent ändern würde. Es sind also Kräfte (sprich Energie), die dafür sorgen, dass alles im Universum und auf Erden im Gleichgewicht bleibt. Es ist letztendlich freie Energie und kein Strom aus der Steckdose, dessen Preis permanent steigt und die Taschen der Energieversorger wie den Geldspeicher von Dagobert Duck füllt.

"Freie Energie" gibt es schon deshalb, da wir uns mittels Solarstromanlagen aus der Energie der Sonne bedienen, um deren Energie in Strom umzuwandeln. Die Energie der Sonne ist frei verfügbar und für jeden nutzbar. Frei ist die Energie aus meiner Sicht auch erst dann, wenn jeder Mensch seine benötigte Energie selbst umwandeln kann. Selbstverständlich sind auch hier Investitionen notwendig. Schließlich muss beispielsweise durch entsprechende Geräte die Energie umgewandelt werden. Aber wichtig ist, dass jeder Mensch damit unabhängig sein und dezentral Energie erzeugen kann. Frei ist sie nicht, wenn ich dafür erst meinen Energieversorger bezahlen muss, um Energie erhalten zu können. Und genau da liegt das Problem. Auf einmal gibt es die Möglichkeit, dass Menschen sich eine Solaranlage zulegen und selbst die Energie der Sonne umwandeln und dezentral nutzen. Lediglich die Investition in die Solaranlage ist nötig. Die Energieversorger freut das sicher nicht, denn das entzieht deren Existenzgrundlage.

Und jetzt kommen wir nochmal zur Verschwörungstheorie: Es ist bekannt und erwiesen, dass die vier großen Energiekonzerne jahrelang die Photovoltaik extra schlecht geredet und mit etlichen Nachteilen behaftet haben, nur um weiterhin ihren teuren Atom- und fossilen Strom verkaufen zu können. Das tun sie auch heute noch. Sie bangen um ihre Existenz und das zu Recht. Mittlerweile sollte jeder die Wahrheit um die hohen Energiekosten kennen. Wir benötigen keine Atomkraftwerke.

"Freie-Energie"-Studie

Bei meinen Recherchen im Internet ist auch immer wieder von einem Bericht "E 5001-15" die Rede. Es handelt sich dabei um eine Studie aus dem Jahr 2005, die als Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von Dr. Marco Bischof in Zusammenarbeit mit Dipl.-Phys. Thorsten Ludwig und Dipl.-lng. Andreas Manthey erstellt wurde. Die Studie stellt alternative bzw. unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung vor. Ziel dieser Studie war es vordergründig, durch Innovationen und unkonventionelle Technologien die Erreichung des Nachhaltigkeitszieles, gerade auch in Entwicklungs- und Transformationsländern, voran zu bringen. Dabei benötigen nicht nur diese Länder innovative Ansätze, sonder auch Deutschland.

Es ist gar nicht so einfach, an diesen Bericht zu kommen. Das BMZ hat im Bereich Publikationen auf deren Internetseite keinerlei Hinweis zur Existenz der Studie. Zwar kann man die Studie kostenfrei bestellen, jedoch fehlt der Hinweis zur Existenz. Man muss also erst einmal wissen, dass diese Studie überhaupt existiert. Möchte man der Bevölkerung etwas vorenthalten? Schließlich hat die Studie aus meiner Sicht eine gewisse Brisanz. Die dort vorgestellten Technologien sind innovative Ansätze, um das Ende der Energiegewinnung aus fossilen und atomaren Brennstoffen einzuläuten.

Ich habe mich dazu auch mit Dipl.-lng. Andreas Manthey unterhalten, der einer der Autoren dieser Studie war. Auf die Frage, warum denn die Studie beim BMZ online nicht zu finden ist, hat er eine klare Antwort: "Von einer Verheimlichung der Studie durch das BMZ kann keine Rede sein. So eine Studie wird vor der Veröffentlichung weiteren Wissenschaftlern vorgelegt, die den Inhalt auf Korrektheit prüfen. Vielmehr ist es so, dass die Studie innerhalb des Ministeriums ein wenig umstritten war. Einige wenige waren damals der Meinung, die Studie wäre wissenschaftlich nicht genug abgesichert. Laut Dr. Böhmer vom BMZ, zählt der Bericht noch immer zu den am meisten bestellten Schriften im BMZ. Dennoch, dass Interesse beim BMZ ist vorhanden, denn wir wurden erneut beauftragt und vor etwa einem Monat konnten wir dem BMZ eine zweite Studie aus dem Bereich Zukunftstechnologien vorlegen. Diesmal mit 10 zum Teil anderen Technologien."

Ganz besonders interessant aus dieser Studie sind drei Technologien. Das sind das Brownsche Gas, die Charge Cluster-Technologie und der BlackLight-Prozess. Mit den ersten beiden Technologien soll es möglich sein, radioaktive Abfälle zu dekontaminieren. Dazu aber später mehr. Bei dem BlackLight-Prozess handelt es sich um eine Plasmatechnologie, die kostengünstig Strom und Wärme produzieren soll. Ob diese drei Technologien direkt der „Freien Energie“ zuzuschreiben sind, kann ich nicht beurteilen.

Brownsches Gas (Auszug aus der Studie)

„Brownsches Gas (BG) wird in einer speziellen Elektrolysezelle aus Strom und Wasser hergestellt, wobei der entstehende Wasserstoff zusammen mit dem Sauerstoff in einem Behälter gesammelt wird. Auf konventionelle Weise wird Wasser durch elektrischen Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Diese treten gasförmig an den beiden Elektroden auf und steigen an die Wasseroberfläche, wo sie in der Regel getrennt voneinander aufgefangen werden. Dieses als Elektrolyse bezeichnete Verfahren wurde gegen 1800 entdeckt und etwa gegen 1825 von Michael Faraday beschrieben. Inzwischen sind weitere Verfahren zur Spaltung von Wasser entwickelt worden.“

„BG zeichnet sich besonders durch seine nützlichen Schweißeigenschaften aus. So lässt sich mit BG Stahl und Stein verschweißen. Weiterhin lassen sich z.B. folgende Materialien (auch untereinander) verschweißen, obwohl sie unterschiedliche Schmelzpunkte haben: Quarz, Glas, Kupfer, Aluminium, Gußeisen, Gold, Platin. BG ist für viele Schweißanwendungen geeignet und deutlich billiger als Azetylenschweißen, da der Kauf oder die Anmietung von Druckgasflaschen entfällt. Die spektrale Verteilung der Flamme ergibt eine Temperatur von 138° C, trotzdem lässt sich mit der Flamme Wolfram sublimieren.“

Für Brownsches Gas gibt es ein breites Spektrum von Anwendungen. Das Haupteinsatzgebiet ist jedoch Schweißen und Löten. Weitere Anwendungen, und hier wird es richtig interessant, ist der Einsatz als Energieträgerspeicher und zur Verringerung bzw. Abschwächung radioaktiver Strahlung. Wäre das nicht wichtig im Zusammenhang mit Energiespeicher und im Sinne der Energiewende?

„BG bietet die Möglichkeit einer einfachen Energiespeicherung für eine dezentrale Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien zu geringen Kosten und mit geringen Emissionen und ohne Abhängigkeit von Gasnetzen. Die bei der Verwendung von BG entstehenden „Abgase" (Wasserdampf) sind völlig ungiftig, so dass sogar in geschlossenen Räumen gearbeitet werden kann.“ Nochmal; Wir benötigen bei dieser Technologie lediglich Strom und ganz normales Wasser! Es gibt auf dem Markt bereits eine breite Palette an Produkten auf Basis der Brownsches Gas-Technologie.

Charge Cluster-Technologie (Auszug aus der Studie)

„Die Charge-Cluster-Technologie produziert mit Hilfe des „High-Density Charge Cluster Device" (HDCCD) - auch EV-Generator genannt – einen Strahl von Elektronenclustern mit hoher Ladungsdichte von ca. 108-1011 Elektronen, der vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bietet, u.a. zur Energieproduktion, als Iow-cost lonenbeschleuniger, zur Reduzierung von Nuklearabfällen und als Elektronenquelle.“

„Als Energiegenerator zeigt das HDCCD eine stabile, reproduzierbare Überschussenergieproduktion mit mindestens 5 mal mehr Output als Input, die aber bis auf mehr als 30 gesteigert werden kann, bevor sie ihre Stabilität verliert. Bei Verwendung von Nanosekunden-Hochspannungs-Pulsen soll es relativ leicht sein, 10-fache Überschussenergie zu bekommen (Fox, 2000). Charge Cluster (CC) entwickeln sich unter bestimmten Bedingungen in Gasen mit niedrigem Druck, in der Atmosphäre und in Flüssigkeiten.“

„Charge Cluster wurden unabhängig voneinander von Ken Shoulders, von dem weißrussischen Wissenschaftler A. llyanok und dem Russen G. A. Mesyats (Institut für Elektrophysik, Akademie der Wissenschaften, Jekaterinburg) entdeckt (Mesyats, 1982, 1983). In der weiteren Erforschung des Phänomens und seiner Anwendungen waren neben diesen Forschern vor allem Hal Fox mit seiner Firma Trenergy, Inc. (Salt Lake City, USA) und Harold E. Puthoff (Firma Earthtech International, Inc., Austin, Texas) an der Forschung beteiligt.“

„Die Grundphänomene sind gut untersucht und dokumentiert. Forschungsbedarf  besteht darin, in der Anwendung zur Energieerzeugung die kleinen Demonstrationsexperimente zu marktfähigen Generatoren weiter zu entwickeln. Zur Anwendung in der Reduzierung radioaktiver Stoffe wäre es erforderlich, den strahlungsreduzierenden Effekt der CC auf viele weitere Elemente auszudehnen. Ist dies erfolgreich, besteht noch die Notwendigkeit, den kleinen Reaktionsbehälter zu vergrößern oder auf kontinuierlichen Betrieb/Durchfluss umzustellen.“

Mit dieser Technik wäre es also möglich, eine dezentrale Energieversorgung ohne Abhängigkeit von Gas- und Stromnetzen aufzubauen. Aber was ebenso interessant ist; es lässt sich mit dieser Technik ebenfalls Atommüll dekontaminieren!

BlackLight-Prozess (Auszug aus der Studie)

„Bei der BlackLight-Power-Technologie (BLP) handelt es sich um eine Plasmatechnologie, die kostengünstig Strom und Wärme produzieren soll. Bei dieser Technologie wird in einem Gasgemisch ein Plasma erzeugt, welches dann ultraviolettes Licht und Wärme abgibt. Dieses Gasgemisch besteht hauptsächlich aus Wasserstoff, den Spuren anderer Gase (z. B. Helium) und Spuren schwererer Elemente, sogenannte Katalysatoren, beigemengt sind. Da dieses Licht außerhalb des sichtbaren Bereichs liegt, wurde diese Technologie BlackLightPower genannt. Bei BLP sind bisher mehrere Mio. US $ investiert worden, was dazu beigetragen hat, dass sich diese Technologie in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befindet.“

„Über den Umfang der Arbeit, die dort geleistet worden ist, kann man sich auf der Webseite der Firma informieren. Dort wird eine Vielzahl von wissenschaftlichen Veröffentlichungen über diese Technologie zum Herunterladen angeboten.“

„Falls sich die Angaben des Erfinders Dr. Randall Mills als richtig herausstellen, hat diese Technologie ein hohes Entwicklungspotential und könnte in Zukunft zu einer wichtigen Energiequelle werden. Die Technologie wurde bereits in einigen externen Labors getestet, und einige Wissenschaftler dieser Institutionen werden auch positiv zitiert (Baard, 1999; Tutt, 2001). Jedoch liegen noch keine offiziellen Test- und Prüfberichte vor.“

„Die Technologie besteht im Wesentlichen aus einer Plasmareaktorzelle, in die Wasserstoff und Spuren anderer Gase eingeleitet werden. In der Reaktorzelle wird dann entweder durch Hochspannungsentladung, induktive Heizung oder durch Einkopplung von Hochfrequenz ein Plasma erzeugt und durch ein torusartiges Magnetfeld verdichtet und zusammen gehalten. Die dabei entstehende UV- und Wärme-Strahlung wird zurzeit mittels Kraft-Wärme-Kopplung in Strom verwandelt. Hier wird genau wie in heutigen Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken, die Wärme über Dampferzeugung und eine Turbine in Strom umgewandelt. Ein Gerät, welches die frei werdende Energie direkt in Strom umwandelt, befindet sich zurzeit bei der Firma BLP in Entwicklung.“

„Für den Prozess wird in einer ersten Stufe durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt. In die Gaszelle werden durch verschieden Öffnungen gasförmiger Wasserstoff sowie z. B. Argon und Strontium, welches durch Verdampfen des Metalls gewonnen wurde, eingeleitet. In einem weiteren Schritt werden einige Wasserstoffmoleküle (H2) durch einen Wolframheizfaden in atomaren Wasserstoff aufgespalten. Mittels eines intensiven Hochfrequenzfeldes wird dann aus dem Gasgemisch ein Plasma erzeugt. Dabei wird von außen in der Zelle ein schwaches elektrisches Feld (1V/cm) aufgebaut und die Temperatur wird auf relativ niedrigen 1000° K gehalten. Der Druck wird typischerweise auf 300 mbar eingestellt (Mills, 2002). In der Patentschrift zum US-Patent 6,024,935 werden eine Vielzahl von weiteren Elementkombinationen angegeben, die ähnliche Effekte produzieren sollen.“

„Das Verfahren hat keine C02-Emission, da auch keine kohlenstoffhaltigen Ausgangsprodukte verwendet werden. Es wird eine hohe Effizienz erwartet und die Kosten der Energieerzeugung sollen später relativ niedrig sein. Nach Firmenangaben sind die Zielkosten ca. 100 $ pro kW für ein fertiges Gerät.“

„Ob sich Mills' Theorien bewähren, wird sich entweder durch weitere unabhängige experimentelle Bestätigungen oder durch marktreife BlackLightPower-Geräte zeigen. Die Black-Light-Power-Technologie kann für die Energieerzeugung von Wärme und Strom verwendet werden. Sie dient auch  zur Wasserstoffproduktion und als Lichtquelle.“

Dekontamination radioaktiver Abfälle

Zwei der in dieser Studie behandelten Verfahren sind auch zur Dekontamination von radioaktiven Abfällen geeignet. Über die Charge Cluster-Technologie sowie das Brownsche Gas wird berichtet, dass sie zur nuklearen Umwandlung von Elementen (Transmutation) fähig sind*. Wir empfehlen Kapitel 4 der Studie mehr zu den Ergebnissen zu lesen. Hochinteressant!

* Die geltende Doktrin, dass nukleare Prozesse und radioaktiver Zerfall nur hochenergetischen Einwirkungen, wie sie in Nuklearreaktoren ablaufen, nicht aber gewöhnlichen physikalischen oder chemischen Einflüssen unterliegen, ist in den letzten Jahrzehnten experimentell und theoretisch in Frage gestellt worden (Harada & Rauscher, 1968; Dudley, 1975; Rauscher, 1993; Noninski, 1995, 1996; Noninski et al., 1995; Bearden, Bockris et al., 1996; Bockris & Bush, 1996). Beobachtungen über unerklärliche Umwandlungen von Elementen (Transmutationen) durch Pflanzen oder in Experimenten bei gewöhnlichen Temperaturen wurden bereits um 1880 vom deutschen Botaniker Albrecht von Herzeele und dann wieder in den 60er und 70er Jahren des 20.Jahrhunderts vom französischen Chemiker Louis Kervran gemacht und von seinem Landsmann Pierre Baranger, von Hisatoki Komaki in Japan und vom Schweizer J. E. Zündel bestätigt. (Quelle: Bericht E 5001-15)

Jetzt stellt sich mir aber eine Frage: Wenn es durch diese beiden Technologien bzw. Verfahren möglich ist, Atomabfälle zu dekontaminieren, warum haben wir dann immer noch ein Endlager und die damit verbundenen Probleme? Wer könnte Interesse an einem Endlager haben? Auf der anderen Seite gibt der Autor Andreas Manthey nach einem persönlichen Gespräch zu verstehen, dass er bei diesen beiden Verfahren, und der damit verbundenen Möglichkeit zur Reduktion von radioaktiven Abfällen, eigentlich Bedenken hinsichtlich der Veröffentlichung hatte. Seine Bedenken waren dahingehend, dass Energiekonzerne einen weiteren Grund hätten, die Atom-Reaktoren am Netz zu behalten. Schließlich könne man die Strahlung der Abfälle drastisch reduzieren. Aber es scheint kein Atomkonzern daran Interesse zu haben. Wir unterstellen einmal, dass die Konzerne sogar schon lange vor dieser Studie von diesen beiden Technologien Kenntnis hatten.

Nochmal die Frage in etwas abgeänderter Form: Wer könnte Interesse an Atommüll und einem Endlager haben? Vielleicht die Deutsche Bahn als Transporteur des Endlagermülls? Auch, aber die Bahn hat sicherlich keinen Einfluss auf die Endlagerfrage oder den Müll an sich. Als letzte Möglichkeit verbleiben noch die Atomkonzerne. Was sollten die Atom- bzw. Energiekonzerne für ein Interesse am Atommüll haben? Geld! Was denn sonst?! Zu allererst sei angemerkt, dass der Steuerzahler finanziell für alles im Zusammenhang mit Atommüll aufkommt. Jetzt werden Sie sich fragen, wo die Energiekonzerne hier Geld verdienen. Ganz einfach: Die Atomkonzerne profitieren noch von dem ganzen Müll, den sie produzieren. D.h. im Klartext: Der Steuerzahler muss den hohen Strompreis zahlen und kommt für die kompletten Kosten der Entsorgung auf. Die Energiekonzerne verdienen an den hohen Strompreisen und über den Atommüll Milliarden (u.a. an Steuergelder). Sie kassieren doppelt.

Doch wie kommt es dazu? Möglich macht dies das Privat-Unternehmen DBE (DBE bei Wikipedia), die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH. Sie erkunden Stollen und Lagern Atommüll ein. Der Skandal dabei: Die DBE gehört vor allem der Atomindustrie, also den Produzenten des Atommülls. Es besteht zwischen der CDU-Bundesregierung und dem Unternehmen DBE ein Kooperationsvertrag aus dem Jahr 1984, der bisher geheim gehalten worden ist. Es handelt sich hierbei, um es vorsichtig auszudrücken, um einen Monopolvertrag. Der Vertrag ist fast unkündbar und sozusagen eine Lizenz zum Gelddrucken. Ich habe ein Exemplar dieses Vertrages gefunden. Der Vertrag bleibt solange in Kraft, solange keine Regierung versucht, diesen Vertrag neu zu verhandeln. Wer das nicht glaubt, soll sich erstens den Vertrag durchlesen und zweitens, eine fast schon unglaubliche Reportage von Panorama zu Gemüte führen.

Jetzt erst wird auch klar, warum Atomkonzerne so ein großes Interesse am Atommüll und Endlager haben und keinerlei Interesse an der Dekontamination von Atommüll über die vorgestellten Verfahren. Sie verdienen einfach mehr mit Atommüll; zu Lasten der Umwelt, zu Lasten der Sicherheit und zu Lasten der Steuerzahler und Verbraucher! Profitgier sei Dank!

Wir empfehlen die Studie Bericht E 5001-15 zu lesen und sich auch die Nachfolgestudie zu besorgen, die hoffentlich bald erscheint. Fakt ist: Es gibt Technologien, die werden wirklich von Interessenvertretern zurückgehalten, nur um die eigene Existenz nicht zu gefährden. Dabei handelt es sich auch um Technologien, die der „Freien Energie“ zugeordnet werden können. Allen voran, und das ist das Schlimmste, steckt die Bundesregierung sehr tief in der Verflechtung der Energiekonzerne. Erst seit 1986 gibt es Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Bisweilen waren die ehemaligen Bundesumweltminister Walter Wallmann (CDU), Klaus Töpfer (CDU), Angela Merkel (CDU), Jürgen Trittin (B90/Grüne), Sigmar Gabriel (SPD), Norbert Röttgen (CDU) und der aktuelle Umweltminister Peter Altmaier (CDU) unfähig bzw. nicht in der Lage, diesen Monopol-Vertrag in irgendeiner Form zu torpedieren. Wahrscheinlich bestand schon damals und besteht auch heute noch kein Interesse daran.

Erst wollte ich diesen Artikel nicht veröffentlichen, könnte man mir doch nachsagen, dass ich aus Frust eine Art Abrechnung anstrebe. Dem ist aber nicht so. Vielmehr soll es eine kleine und vielleicht auch unterhaltsame Geschichte sein, die lediglich auf Tatsachen beruht.

Lasst uns ein wenig spielen...

Irgendwann im Jahr 2007 fing ich an, ein wenig Geld in Aktien zu investieren. Ich muss dazu sagen, dass mir durchaus bewusst war, jenes investierte Geld im schlimmsten Fall nicht mehr zu sehen. Deshalb war es Geld, auf das ich im Fall der Fälle verzichten konnte. Ich nannte und nenne es daher Spielgeld. Ich investierte also in zahlreiche Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien. Darunter befanden sich solide Unternehmen und ein paar Pennystocks. Letztere versprechen schließlich bei einem Durchbruch eine hohe Rendite (Wie blöd muss man sein, das zu glauben). Mittlerweile ist mein Spielgeld von etwa 6.500 Euro auf 436,60 Euro (heutiger Stand) gesunken. Viele Unternehmen, in die ich investierte, sind heute schon gar nicht mehr am Markt vertreten. Eine beeindruckende Kapitalvernichtung, nicht wahr? Pech, werden nun einige sagen. Ich jedoch bin um eine Erfahrung reicher und Schmerzen verspüre ich dabei keine. Ich war mir schließlich der Risiken und Nebenwirkungen dank der meterlangen Packungsbeilage bewusst. Ich habe aber nicht nur Geld verloren, sondern mit anderen Unternehmen auch Geld gewonnen. Diese kamen aber nicht aus dem Bereich Erneuerbare Energien.

Die Kapitalvernichtung ging weiter

Am 12.10.2009 kaufte ich 100 Stück SolarWorld-Aktien zu einem Stückpreis von je 16,38 Euro. Ich investierte also weitere 1.638 Euro Spielgeld, schließlich war ich von SolarWorld überzeugt. War ich wirklich überzeugt? Eher naiv. Heute weiß ich das nicht mehr so genau. Kurze Zeit später rauschte der Kurs in die Tiefe. Heute ist die Aktie für 0,794 Euro an der Frankfurter Börse erhältlich. Schon wieder ein verdammter Pennystock! SolarWorld hat aus meinen 1.638 Euro doch schnell mal 79,40 Euro gemacht. Anders ausgedrückt: Der Verlust beträgt über 95 %! Jetzt geht es mir als Kleinaktionär, der auf das Geld verzichten kann, eigentlich noch gut, reden wir doch nur von ein paar hundert Euro. Wie geht es denn nur den zahlreichen Großaktionären? Sorry, aber Ihr tut mir wirklich leid. Habt Ihr euch etwa von der schönen Solar-Fassade genauso blenden lassen wie ich? Willkommen im Club der Looser!

Wie dem auch sei, schon immer wurde über die SolarWorld AG auf dem photovoltaik-guide.de kritisch berichtet. Unabhängig davon, ob ich nun ein Aktionär bin oder nicht. Wo kämen wir denn hin, wenn ich das Unternehmen bei diesen Geschäftspraktiken noch loben würde? Ob ich sauer bin, dass mein Geld nun auf dem Konto des Herrn Frank Asbeck verschwunden ist? Nein, auf keinen Fall. Darüber mache ich mir eigentlich keinen Kopf. Das eigentlich dramatische ist doch das andauernde Trauerspiel um das Unternehmen. Das Unternehmen wird durch hohle Versprechungen künstlich am Leben gehalten und die Investoren glauben diesen Stuss auch noch. Ein Blender ist der liebe Herr Asbeck, der mit aller Macht versucht, ein tot gerittenes Pferd über die Ziellinie zu schleifen. Dabei kann das Ziel noch nicht einmal definiert werden. Die Blutspuren auf dem Weg dorthin jedenfalls, werden schon von irgendeinem Vollpfosten beseitigt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt und damit das investierte Kapital

Glaubt Ihr denn ernsthaft, SolarWorld wird überleben? Ja, nein, vielleicht und vor allem, wie? Asbeck verlangt viel von seinen Investoren, um SolarWorld weiterhin den sich stetig leerenden Tropf mit Morphium füllen zu können. Nun sollen die Investoren und Anleger sogar auf einen Großteil ihres investierten Kapitals verzichten. Leute Leute... Wäre es nicht besser, das Geld einfach abzuziehen getreu dem Motto: "Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?". Seht den Rest des noch vorhandenen Kapitals als Schmerzensgeld. Wenn ich mit meinem Unternehmen so haushalten würde, ich könnte meinen Investoren nicht mehr in die Augen schauen. Asbeck ist da leider dreist. In welcher SolarWorld leben wir eigentlich?

Endgültig ins Abseits geschossen hat sich Asbeck mit seiner Initiative EU Prosun und seinem Unternehmenssprecher Milan Nitschke. Der Kampf gegen die Chinesen war schon entschieden, da hat er noch gar nicht begonnen. Viel zu spät kam diese Kampagne um die Preisdiskussion. Wie ein Marktschreier versuchte Nitschke während der gesamten und noch immer andauernden Kampagne die Marktteilnehmer von seiner Mission und den illegalen Machenschaften auf Seiten der Chinesen zu überzeugen. Es war eine Mischung aus Massenmanipulation, Propaganda und Gehirnwäsche. Es sollte sich bestätigen, dass die Kampagne weit mehr war, als nur der Kampf um einen "fairen" Preis. Es war der nackte Kampf ums Überleben, obwohl schon zu Tode geweiht. Verdammt, es war der letzte Strohhalm in der Verpackung.

Game over!

Die letzte Gläubigerversammlung spricht jedoch eine andere Sprache. Über 99,96 % seiner gutgläubigen Gläubiger konnte Asbeck von seinem Restrukturierungskonzept überzeugen. Eigentlich wird es Zeit, dass Spiel des Herrn Asbeck zu beenden. Zu viele Fouls und etliche Spielregeln missachtet. Er ist daher gut beraten, das Unternehmen SolarWorld nun endgültig an die Wand zu fahren. Ein schneller Tod sozusagen. Jeder Aktionär wäre sofort von seinem Leiden befreit. Gewissheit ist doch das, was die Aktionäre alle wünschen?! Damit hätten zwar alle ihr Geld verloren, aber keiner müsste mehr auf Wunder hoffen und sich das Gejammer über die ach so bösen Chinesen anhören. Das Geld kommt schließlich nicht wieder.

Auf dem hohen Ross

Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als ich in der Branche anfing. Im Jahr 2006 war ich stellvertretender Geschäftsstellenleiter einer Elektrogroßhandlung. Ab und an besuchte uns der Außendienst von SolarWorld, der, wie alle zu dieser Zeit, seine Nase höher trug als sein Haupt. Flehen und betteln musste man, um Solarmodule zu erhalten. "Wie viel braucht ihr denn? Nur ein Megawatt? Zu wenig, da brauchen wir gar nicht weiter reden." Dasselbe damals bei aleo solar und SOLON. Sie saßen alle auf dem hohen Ross. Wer in der Solarbranche arbeitete und das Zepter in der Hand hielt, war nun einmal etwas Besseres. Das ist auch noch heute so, weshalb sich deshalb keiner dieser Herrschaften Fehler eingestehen kann. Das Geld floss in Strömen und lag buchstäblich auf der Straße. Was kostet die Welt? Man kam sich damals wirklich vor wie ein Bittsteller und nicht wie ein Kunde. Kunde waren nur diejenigen, die große Mengen zu einem hohen Preis orderten.

Noch´ne Burg

Ich möchte keinem Investor raten, dass Geld abzuziehen oder im Unternehmen SolarWorld zu belassen. Ich sag euch aber, was ich mit meinen Anteilen anstelle. Ich werde meine Aktien im Depot halten, denn was kann ich mit etwa 80 Euro noch anfangen? Es fallen zudem auch noch Gebühren für den Verkauf an, was für eine erbärmliche Niederlage. Nein, Asbeck kann mein Geld behalten und damit machen was er will. Das Geld dürfte sogar noch für eine gebrauchte Ritterburg von Playmobil im Kleinanzeigenmarkt von Ebay reichen. Frankyboy, kauf dir einfach noch´ne Burg. Gibst mir halt irgendwann ein Bier dafür aus.

Ich habe schon immer gesagt: Die Solarbranche ist versauter als die Pornoindustrie.

In diesem Sinne, euer Michael Ziegler

Das Marktumfeld für Installateure von Photovoltaikanlagen hat schon mal besser ausgesehen. So mancher Solarteur denkt deshalb über die Integration weiterer Geschäftsfelder nach. Kleinwindkraftanlagen bieten sich für die Eigenstromversorgung privater oder gewerblicher Betreiber an. Die Nachfrage ist vorhanden. Das Kleinwindrad wird oft als Ergänzung zur PV-Anlage betrachtet, um auch in der sonnenarmen Jahreszeit und nachts Strom zu erzeugen. Kleinwindräder haben in Deutschland in der Regel eine Leistung unter 30 kW. Aufgrund des niedrigen Einspeisetarifs unter 9 Cent pro kWh lohnt sich seit jeher nur der Selbstverbrauch des Stroms, die Einspeisung ist nicht lukrativ.

Heyde Windtechnik Heywind 6.0

Bild: Kleinwindkraftanlage von Heyde Windtechnik Heywind 6.0 (Quelle: Heyde Windtechnik)

Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede bei der Planung und Installation von Kleinwindkraftanlagen im Vergleich mit PV-Anlagen. Bevor man sein Geschäftsfeld um Kleinwindanlagen erweitert, sollte man sich mit diesen Unterschieden auseinandersetzen. Zum einen ist die Standortprüfung in Bezug auf das nutzbare Energiepotenzial vor Ort anspruchsvoller. Zum anderen ist die Umsetzung einer kleinen Windanlage aufgrund des Baurechts aufwendiger und zeitintensiver, als es bei Solaranlagen der Fall ist. Schließlich sollte der Solar-Handwerker bei der Auswahl der Windgeneratoren Vorsicht walten lassen, da nicht alle Kleinwindanlagen durch Marktreife gekennzeichnet sind.

Erfassung des Windenergie-Potenzials

Solarenergie hat einen wichtigen Vorteil gegenüber der Windenergie, wenn es um die Energieversorgung einzelner Gebäude geht. In den sonnenstarken Monaten steht die Sonne hoch am Himmel und scheint von oben auf die Module. Nur Hindernisse wie z.B. Bäume, die sich in nächster Nähe befinden, werden zu einer Verschattung führen. Ganz anders verhält es sich bei der Windenergie. Der Wind strömt parallel zur Erdoberfläche. Hindernisse, die sich recht weit vom Gebäude entfernt befinden, können das Energiepotenzial erheblich verringern. Klassischer Fall: Viele Einfamilienhäuser in Wohnsiedlungen eignen sich für die Installation einer Solaranlage. Bei der Installation einer kleinen Windturbine wird es schwierig, da alle umliegenden Gebäude und Bäume die Windströmung verringern. Was heißt das für den Solar-Installateur? Er muss sich unbedingt mit den Themen Standort-Bewertung und Windmessung auseinandersetzen. Insgesamt ist das Standortpotenzial für Kleinwindkraftanlagen in Deutschland groß, das gilt z.B. für freie Lagen oder Randgebiete von Siedlungen. Der Fachmann muss ein Auge für gute Standorte bekommen. Eine genaue Erfassung der Windverhältnisse kann allerdings nur über eine mehrmonatige Messung der Windgeschwindigkeit in Erfahrung gebracht werden. Die mittlere Jahreswindgeschwindigkeit ist für die Beurteilung der Energieerträge entscheidend. Mit Windkarten oder Online-Rechnern kommt man nicht weit.  

Genehmigung und Kontakt mit dem Bauamt

Ein wichtiger Planungsschritt bei der Umsetzung einer Kleinwindanlage ist in der Regel die Beschaffung einer Baugenehmigung. Im Gegensatz zu Solaranlagen haben Windräder bewegliche Teile die Emissionen in Form von Schall und Schatten hervorrufen können. In manchen Bundesländern ist die Aufstellung einer Kleinwindkraftanlage bis 10 Meter Höhe ohne Genehmigung zulässig. Der Erfolg des Bauantrags hängt eng von der Kooperation des Bauamts vor Ort ab. Das kann sich als ein nervenaufreibender Prozess erweisen. So mancher PV-Fachhandwerker hat die Flinte ins Korn geschmissen, nachdem sich die Genehmigung der ersten kleinen Windanlage lange hingezogen hat. Zum Rüstzeug des Kleinwindrad-Fachmanns gehört es demnach, sich mit genehmigungsrechtlichen Sachverhalten auseinanderzusetzen als auch der konstruktive Umgang mit dem Bauamt.

Auswahl der Windturbinen

Wer sich als Vertriebspartner eines oder mehrerer Hersteller von Kleinwindkraftanlagen aufstellen möchte, sollte bei der Auswahl sorgfältig vorgehen. Es gibt fragwürdige Hersteller auf dem deutschen Markt, deren Windgeneratoren nicht das halten, was auf den Hochglanzbroschüren versprochen wird. Gegenüber dem Kunden bzw. Kleinwindanlagen-Betreiber muss sich aber der Fachhandwerker rechtfertigen, wenn das Windrad viel weniger Strom erzeugt als versprochen. Die klassische Bauweise mit horizontaler Rotorachse, wie man es von den großen Windkraftanlagen kennt, ist am wirtschaftlichsten und seit langem in der Serienfertigung. Andere Bauformen wie Vertikalläufer und Mantelturbinen sehen oft schick aus, können aber nicht immer mit guten Ertragszahlen glänzen. Wichtig ist auch die Hilfestellung eines Herstellers bei der Umsetzung eines Kleinwindprojekts. Das gilt vor allem für Belange der Baugenehmigung. Mit technischen Dokumentationen oder einer Typenprüfung kann das Verfahren beschleunigt werden.

Fazit

Wer sich als Solar-Handwerker mit Kleinwindkraftanlagen ein neues Geschäftsfeld erschließen möchte, wird nur Erfolg haben, wenn er sich voll und ganz dem Thema widmet. So nebenbei ein paar kleine Windturbinen installieren wird kaum funktionieren. Es muss einem bewusst sein, dass vor allem der Anfang beschwerlich sein kann und man Geduld haben muss. Es muss die Bereitschaft vorhanden sein, sich in neue Themengebiete einzuarbeiten, wie windenergie-spezifische Standortprüfung und Windmessung als auch baurechtliche Aspekte. Mit der Zeit wächst die Erfahrung und die Projekte werden schneller umgesetzt. Dieser Erfahrungsvorsprung ist dann ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Installateuren.

Für weitere Informationen zu Kleinwindkraftanlagen empfehlen wir das Kleinwindkraft-Portal von Patrick Jüttemann.

Es wird wieder einmal Zeit für ein Gewinnspiel! Wir suchen die besten Ideen, wie es das Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin" von Matthias Willenbacher auf dem schnellsten Weg ins das Kanzleramt schafft. Und zwar direkt in die Hände von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Wer mehr über das Buch erfahren möchte, sollte sich unseren Artikel bzw. unsere Rezension "Für Sie gelesen: Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin" einmal durchlesen.

Matthias Willenbacher - Mein unmoralisches Angebot

Die Energieblogger haben dazu bereits eine Aktion "In 80 Tagen ins Kanzleramt" gestartet, die schon jetzt sehr gut angelaufen ist. Selbstverständlich steht es den Gewinnern frei, das Buch selbst auf die Reise zu schicken. Mehr dazu findet ihr auf der Website von Robert Doelling. Wir sind zwar Teil der Energieblogger, dennoch möchten wir einen ganz anderen Weg gehen. Wir verlosen insgesamt 10 Bücher "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin", 10 unserer Gehaltsstudien und 10 Chicorée für die 10 besten Ideen unserer Leser, wie es das Buch direkt ins Kanzleramt schafft.

Mailt uns an info [ at ] photovoltaik-guide.de oder schreibt diese in das untenstehende Kommentarfeld eure Ideen, wie es das Buch am schnellsten ins Kanzelamt schaffen könnte. Tolle Preise warten auf euch! Die Gewinner erhalten je ein Buch, unsere Gehaltsstudie im Wert von 499 Euro netto und einen Chicorée.

Seid kreativ, lasst euch was verrücktes einfallen! Los geht´s!

1. Preis: Der erste Preis, auch für diejenigen, die nicht am Gewinnspiel teilnehmen, ist (möglicherweise) die Energiewende!

2. bis 11. Preis: Je ein Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin", je ein Exemplar der Gehaltsstudie 2012/2013 "Das verdient die Solarbranche wirklich" und jeweils einen Chicorée.

PS: Die Gewinner werden nach Auswertung der 10 besten Ideen ermittelt. Voraussetzung der Gewinnauszahlung ist, dass mindestens 10 Ideen zusammenkommen. Es ist keine Barauszahlung möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnehmen dürfen alle, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Gewinnspiel endet am 15.08.2013.

Frankfurt, 17. Juni 2013, Die Arbeitnehmergewerkschaft IG Metall warnt vor einem Verlust von über 200.000 Arbeitsplätzen. Die IG Metall wirft der Bundesregierung massive Fehler bei der Umsetzung der Energiewende vor. Durch eine Verzögerung der Energiewende droht laut der Gewerkschaft der Verlust vieler tausend Arbeitsplätze in Deutschland.

Wie die IG Metall weiter anführt, hapere es an einem verlässlichen politischen Ordnungs- und Regulierungsrahmen. In einem offenen Brief an die Bundesregierung kritisiert die Gewerkschaft auch, dass Netzentwicklung, Lösungen für den Strommarkt und Forschungs- und Fördermaßnahmen auf der Strecke bleiben würden. Der Brief mit dem Titel "Energiewende jetzt" erscheint heute und morgen in mehreren großen deutschen Tageszeitungen in Form einer ganzseitigen Anzeige. Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Berthold Huber, und dem Zweiten Vorsitzenden, Detlef Wetzel, rund 50 Betriebsratsvorsitzende großer, von der Energiewende betroffener, Unternehmen.

Die Unterzeichner fordern von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, aber auch vom Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und Bundesumweltminister Peter Altmaier, mehr politische Initiativen, um den aktuellen Stillstand zu überwinden.

"Stehen Sie nicht auf der Bremse, sondern gestalten Sie die Zukunft mit uns. Erarbeiten Sie einen Masterplan, um die Energiewende zu einem industriellen Erfolg zu machen", heißt es in dem Brief. Der Wert der Energiewende für nachhaltige industrielle Zukunftsinvestitionen dürfe nicht zerredet werden und im Hick-Hack der Interessenkonflikte untergehen.

Viele Unternehmen und ihre Beschäftigten hätten sich als grüne Unternehmen positioniert und eine gute Ausgangssituation, um Vorreiter auf wichtigen "grünen" Märkten zu sein. Indes gebe die aktuelle Entwicklung in vielen Branchen und Betrieben Anlass zur Sorge.

Innovationen würden zurückgefahren oder zögerlich betrieben, Geschäftsfelder aufgegeben oder in Frage gestellt, Standorte   geschlossen und tausende Arbeitsplätze abgebaut. "Der Effekt: Es wird nicht mehr, sondern weniger investiert, während Dumping-Strategien zunehmen ebenso wie die Gefahr von Know-how- und Beschäftigungsverlusten. Wer die industrielle Leistungsfähigkeit stärken will, muss grüne Innovation durch die Energiewende fördern und das zu wettbewerbsfähigen Preisen. Sie muss ein Leitmotiv im industrie- und energiepolitischen Handeln der Bundesregierung sein", heißt es in dem Brief.

Laut der aktuellen Gehaltsstudie des Unternehmens PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler, sorgen sich in der Photovoltaikbranche über 60% um ihren Arbeitsplatz. Die Stimmung der Arbeitnehmern ist auf dem Tiefpunkt angelangt, nicht nur, weil sich die Arbeitsbedingungen tendenziell verschlechtert haben.