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Marktentwicklung

Erst wollte ich diesen Artikel nicht veröffentlichen, könnte man mir doch nachsagen, dass ich aus Frust eine Art Abrechnung anstrebe. Dem ist aber nicht so. Vielmehr soll es eine kleine und vielleicht auch unterhaltsame Geschichte sein, die lediglich auf Tatsachen beruht.

Lasst uns ein wenig spielen...

Irgendwann im Jahr 2007 fing ich an, ein wenig Geld in Aktien zu investieren. Ich muss dazu sagen, dass mir durchaus bewusst war, jenes investierte Geld im schlimmsten Fall nicht mehr zu sehen. Deshalb war es Geld, auf das ich im Fall der Fälle verzichten konnte. Ich nannte und nenne es daher Spielgeld. Ich investierte also in zahlreiche Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien. Darunter befanden sich solide Unternehmen und ein paar Pennystocks. Letztere versprechen schließlich bei einem Durchbruch eine hohe Rendite (Wie blöd muss man sein, das zu glauben). Mittlerweile ist mein Spielgeld von etwa 6.500 Euro auf 436,60 Euro (heutiger Stand) gesunken. Viele Unternehmen, in die ich investierte, sind heute schon gar nicht mehr am Markt vertreten. Eine beeindruckende Kapitalvernichtung, nicht wahr? Pech, werden nun einige sagen. Ich jedoch bin um eine Erfahrung reicher und Schmerzen verspüre ich dabei keine. Ich war mir schließlich der Risiken und Nebenwirkungen dank der meterlangen Packungsbeilage bewusst. Ich habe aber nicht nur Geld verloren, sondern mit anderen Unternehmen auch Geld gewonnen. Diese kamen aber nicht aus dem Bereich Erneuerbare Energien.

Die Kapitalvernichtung ging weiter

Am 12.10.2009 kaufte ich 100 Stück SolarWorld-Aktien zu einem Stückpreis von je 16,38 Euro. Ich investierte also weitere 1.638 Euro Spielgeld, schließlich war ich von SolarWorld überzeugt. War ich wirklich überzeugt? Eher naiv. Heute weiß ich das nicht mehr so genau. Kurze Zeit später rauschte der Kurs in die Tiefe. Heute ist die Aktie für 0,794 Euro an der Frankfurter Börse erhältlich. Schon wieder ein verdammter Pennystock! SolarWorld hat aus meinen 1.638 Euro doch schnell mal 79,40 Euro gemacht. Anders ausgedrückt: Der Verlust beträgt über 95 %! Jetzt geht es mir als Kleinaktionär, der auf das Geld verzichten kann, eigentlich noch gut, reden wir doch nur von ein paar hundert Euro. Wie geht es denn nur den zahlreichen Großaktionären? Sorry, aber Ihr tut mir wirklich leid. Habt Ihr euch etwa von der schönen Solar-Fassade genauso blenden lassen wie ich? Willkommen im Club der Looser!

Wie dem auch sei, schon immer wurde über die SolarWorld AG auf dem photovoltaik-guide.de kritisch berichtet. Unabhängig davon, ob ich nun ein Aktionär bin oder nicht. Wo kämen wir denn hin, wenn ich das Unternehmen bei diesen Geschäftspraktiken noch loben würde? Ob ich sauer bin, dass mein Geld nun auf dem Konto des Herrn Frank Asbeck verschwunden ist? Nein, auf keinen Fall. Darüber mache ich mir eigentlich keinen Kopf. Das eigentlich dramatische ist doch das andauernde Trauerspiel um das Unternehmen. Das Unternehmen wird durch hohle Versprechungen künstlich am Leben gehalten und die Investoren glauben diesen Stuss auch noch. Ein Blender ist der liebe Herr Asbeck, der mit aller Macht versucht, ein tot gerittenes Pferd über die Ziellinie zu schleifen. Dabei kann das Ziel noch nicht einmal definiert werden. Die Blutspuren auf dem Weg dorthin jedenfalls, werden schon von irgendeinem Vollpfosten beseitigt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt und damit das investierte Kapital

Glaubt Ihr denn ernsthaft, SolarWorld wird überleben? Ja, nein, vielleicht und vor allem, wie? Asbeck verlangt viel von seinen Investoren, um SolarWorld weiterhin den sich stetig leerenden Tropf mit Morphium füllen zu können. Nun sollen die Investoren und Anleger sogar auf einen Großteil ihres investierten Kapitals verzichten. Leute Leute... Wäre es nicht besser, das Geld einfach abzuziehen getreu dem Motto: "Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?". Seht den Rest des noch vorhandenen Kapitals als Schmerzensgeld. Wenn ich mit meinem Unternehmen so haushalten würde, ich könnte meinen Investoren nicht mehr in die Augen schauen. Asbeck ist da leider dreist. In welcher SolarWorld leben wir eigentlich?

Endgültig ins Abseits geschossen hat sich Asbeck mit seiner Initiative EU Prosun und seinem Unternehmenssprecher Milan Nitschke. Der Kampf gegen die Chinesen war schon entschieden, da hat er noch gar nicht begonnen. Viel zu spät kam diese Kampagne um die Preisdiskussion. Wie ein Marktschreier versuchte Nitschke während der gesamten und noch immer andauernden Kampagne die Marktteilnehmer von seiner Mission und den illegalen Machenschaften auf Seiten der Chinesen zu überzeugen. Es war eine Mischung aus Massenmanipulation, Propaganda und Gehirnwäsche. Es sollte sich bestätigen, dass die Kampagne weit mehr war, als nur der Kampf um einen "fairen" Preis. Es war der nackte Kampf ums Überleben, obwohl schon zu Tode geweiht. Verdammt, es war der letzte Strohhalm in der Verpackung.

Game over!

Die letzte Gläubigerversammlung spricht jedoch eine andere Sprache. Über 99,96 % seiner gutgläubigen Gläubiger konnte Asbeck von seinem Restrukturierungskonzept überzeugen. Eigentlich wird es Zeit, dass Spiel des Herrn Asbeck zu beenden. Zu viele Fouls und etliche Spielregeln missachtet. Er ist daher gut beraten, das Unternehmen SolarWorld nun endgültig an die Wand zu fahren. Ein schneller Tod sozusagen. Jeder Aktionär wäre sofort von seinem Leiden befreit. Gewissheit ist doch das, was die Aktionäre alle wünschen?! Damit hätten zwar alle ihr Geld verloren, aber keiner müsste mehr auf Wunder hoffen und sich das Gejammer über die ach so bösen Chinesen anhören. Das Geld kommt schließlich nicht wieder.

Auf dem hohen Ross

Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als ich in der Branche anfing. Im Jahr 2006 war ich stellvertretender Geschäftsstellenleiter einer Elektrogroßhandlung. Ab und an besuchte uns der Außendienst von SolarWorld, der, wie alle zu dieser Zeit, seine Nase höher trug als sein Haupt. Flehen und betteln musste man, um Solarmodule zu erhalten. "Wie viel braucht ihr denn? Nur ein Megawatt? Zu wenig, da brauchen wir gar nicht weiter reden." Dasselbe damals bei aleo solar und SOLON. Sie saßen alle auf dem hohen Ross. Wer in der Solarbranche arbeitete und das Zepter in der Hand hielt, war nun einmal etwas Besseres. Das ist auch noch heute so, weshalb sich deshalb keiner dieser Herrschaften Fehler eingestehen kann. Das Geld floss in Strömen und lag buchstäblich auf der Straße. Was kostet die Welt? Man kam sich damals wirklich vor wie ein Bittsteller und nicht wie ein Kunde. Kunde waren nur diejenigen, die große Mengen zu einem hohen Preis orderten.

Noch´ne Burg

Ich möchte keinem Investor raten, dass Geld abzuziehen oder im Unternehmen SolarWorld zu belassen. Ich sag euch aber, was ich mit meinen Anteilen anstelle. Ich werde meine Aktien im Depot halten, denn was kann ich mit etwa 80 Euro noch anfangen? Es fallen zudem auch noch Gebühren für den Verkauf an, was für eine erbärmliche Niederlage. Nein, Asbeck kann mein Geld behalten und damit machen was er will. Das Geld dürfte sogar noch für eine gebrauchte Ritterburg von Playmobil im Kleinanzeigenmarkt von Ebay reichen. Frankyboy, kauf dir einfach noch´ne Burg. Gibst mir halt irgendwann ein Bier dafür aus.

Ich habe schon immer gesagt: Die Solarbranche ist versauter als die Pornoindustrie.

In diesem Sinne, euer Michael Ziegler

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Matthias Willenbacher - Mein unmoralisches Angebot

Die Energieblogger haben dazu bereits eine Aktion "In 80 Tagen ins Kanzleramt" gestartet, die schon jetzt sehr gut angelaufen ist. Selbstverständlich steht es den Gewinnern frei, das Buch selbst auf die Reise zu schicken. Mehr dazu findet ihr auf der Website von Robert Doelling. Wir sind zwar Teil der Energieblogger, dennoch möchten wir einen ganz anderen Weg gehen. Wir verlosen insgesamt 10 Bücher "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin", 10 unserer Gehaltsstudien und 10 Chicorée für die 10 besten Ideen unserer Leser, wie es das Buch direkt ins Kanzleramt schafft.

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2. bis 11. Preis: Je ein Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin", je ein Exemplar der Gehaltsstudie 2012/2013 "Das verdient die Solarbranche wirklich" und jeweils einen Chicorée.

PS: Die Gewinner werden nach Auswertung der 10 besten Ideen ermittelt. Voraussetzung der Gewinnauszahlung ist, dass mindestens 10 Ideen zusammenkommen. Es ist keine Barauszahlung möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnehmen dürfen alle, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Gewinnspiel endet am 15.08.2013.

Frankfurt, 17. Juni 2013, Die Arbeitnehmergewerkschaft IG Metall warnt vor einem Verlust von über 200.000 Arbeitsplätzen. Die IG Metall wirft der Bundesregierung massive Fehler bei der Umsetzung der Energiewende vor. Durch eine Verzögerung der Energiewende droht laut der Gewerkschaft der Verlust vieler tausend Arbeitsplätze in Deutschland.

Wie die IG Metall weiter anführt, hapere es an einem verlässlichen politischen Ordnungs- und Regulierungsrahmen. In einem offenen Brief an die Bundesregierung kritisiert die Gewerkschaft auch, dass Netzentwicklung, Lösungen für den Strommarkt und Forschungs- und Fördermaßnahmen auf der Strecke bleiben würden. Der Brief mit dem Titel "Energiewende jetzt" erscheint heute und morgen in mehreren großen deutschen Tageszeitungen in Form einer ganzseitigen Anzeige. Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Berthold Huber, und dem Zweiten Vorsitzenden, Detlef Wetzel, rund 50 Betriebsratsvorsitzende großer, von der Energiewende betroffener, Unternehmen.

Die Unterzeichner fordern von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, aber auch vom Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und Bundesumweltminister Peter Altmaier, mehr politische Initiativen, um den aktuellen Stillstand zu überwinden.

"Stehen Sie nicht auf der Bremse, sondern gestalten Sie die Zukunft mit uns. Erarbeiten Sie einen Masterplan, um die Energiewende zu einem industriellen Erfolg zu machen", heißt es in dem Brief. Der Wert der Energiewende für nachhaltige industrielle Zukunftsinvestitionen dürfe nicht zerredet werden und im Hick-Hack der Interessenkonflikte untergehen.

Viele Unternehmen und ihre Beschäftigten hätten sich als grüne Unternehmen positioniert und eine gute Ausgangssituation, um Vorreiter auf wichtigen "grünen" Märkten zu sein. Indes gebe die aktuelle Entwicklung in vielen Branchen und Betrieben Anlass zur Sorge.

Innovationen würden zurückgefahren oder zögerlich betrieben, Geschäftsfelder aufgegeben oder in Frage gestellt, Standorte   geschlossen und tausende Arbeitsplätze abgebaut. "Der Effekt: Es wird nicht mehr, sondern weniger investiert, während Dumping-Strategien zunehmen ebenso wie die Gefahr von Know-how- und Beschäftigungsverlusten. Wer die industrielle Leistungsfähigkeit stärken will, muss grüne Innovation durch die Energiewende fördern und das zu wettbewerbsfähigen Preisen. Sie muss ein Leitmotiv im industrie- und energiepolitischen Handeln der Bundesregierung sein", heißt es in dem Brief.

Laut der aktuellen Gehaltsstudie des Unternehmens PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler, sorgen sich in der Photovoltaikbranche über 60% um ihren Arbeitsplatz. Die Stimmung der Arbeitnehmern ist auf dem Tiefpunkt angelangt, nicht nur, weil sich die Arbeitsbedingungen tendenziell verschlechtert haben.

Das Marktumfeld für Installateure von Photovoltaikanlagen hat schon mal besser ausgesehen. So mancher Solarteur denkt deshalb über die Integration weiterer Geschäftsfelder nach. Kleinwindkraftanlagen bieten sich für die Eigenstromversorgung privater oder gewerblicher Betreiber an. Die Nachfrage ist vorhanden. Das Kleinwindrad wird oft als Ergänzung zur PV-Anlage betrachtet, um auch in der sonnenarmen Jahreszeit und nachts Strom zu erzeugen. Kleinwindräder haben in Deutschland in der Regel eine Leistung unter 30 kW. Aufgrund des niedrigen Einspeisetarifs unter 9 Cent pro kWh lohnt sich seit jeher nur der Selbstverbrauch des Stroms, die Einspeisung ist nicht lukrativ.

Heyde Windtechnik Heywind 6.0

Bild: Kleinwindkraftanlage von Heyde Windtechnik Heywind 6.0 (Quelle: Heyde Windtechnik)

Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede bei der Planung und Installation von Kleinwindkraftanlagen im Vergleich mit PV-Anlagen. Bevor man sein Geschäftsfeld um Kleinwindanlagen erweitert, sollte man sich mit diesen Unterschieden auseinandersetzen. Zum einen ist die Standortprüfung in Bezug auf das nutzbare Energiepotenzial vor Ort anspruchsvoller. Zum anderen ist die Umsetzung einer kleinen Windanlage aufgrund des Baurechts aufwendiger und zeitintensiver, als es bei Solaranlagen der Fall ist. Schließlich sollte der Solar-Handwerker bei der Auswahl der Windgeneratoren Vorsicht walten lassen, da nicht alle Kleinwindanlagen durch Marktreife gekennzeichnet sind.

Erfassung des Windenergie-Potenzials

Solarenergie hat einen wichtigen Vorteil gegenüber der Windenergie, wenn es um die Energieversorgung einzelner Gebäude geht. In den sonnenstarken Monaten steht die Sonne hoch am Himmel und scheint von oben auf die Module. Nur Hindernisse wie z.B. Bäume, die sich in nächster Nähe befinden, werden zu einer Verschattung führen. Ganz anders verhält es sich bei der Windenergie. Der Wind strömt parallel zur Erdoberfläche. Hindernisse, die sich recht weit vom Gebäude entfernt befinden, können das Energiepotenzial erheblich verringern. Klassischer Fall: Viele Einfamilienhäuser in Wohnsiedlungen eignen sich für die Installation einer Solaranlage. Bei der Installation einer kleinen Windturbine wird es schwierig, da alle umliegenden Gebäude und Bäume die Windströmung verringern. Was heißt das für den Solar-Installateur? Er muss sich unbedingt mit den Themen Standort-Bewertung und Windmessung auseinandersetzen. Insgesamt ist das Standortpotenzial für Kleinwindkraftanlagen in Deutschland groß, das gilt z.B. für freie Lagen oder Randgebiete von Siedlungen. Der Fachmann muss ein Auge für gute Standorte bekommen. Eine genaue Erfassung der Windverhältnisse kann allerdings nur über eine mehrmonatige Messung der Windgeschwindigkeit in Erfahrung gebracht werden. Die mittlere Jahreswindgeschwindigkeit ist für die Beurteilung der Energieerträge entscheidend. Mit Windkarten oder Online-Rechnern kommt man nicht weit.  

Genehmigung und Kontakt mit dem Bauamt

Ein wichtiger Planungsschritt bei der Umsetzung einer Kleinwindanlage ist in der Regel die Beschaffung einer Baugenehmigung. Im Gegensatz zu Solaranlagen haben Windräder bewegliche Teile die Emissionen in Form von Schall und Schatten hervorrufen können. In manchen Bundesländern ist die Aufstellung einer Kleinwindkraftanlage bis 10 Meter Höhe ohne Genehmigung zulässig. Der Erfolg des Bauantrags hängt eng von der Kooperation des Bauamts vor Ort ab. Das kann sich als ein nervenaufreibender Prozess erweisen. So mancher PV-Fachhandwerker hat die Flinte ins Korn geschmissen, nachdem sich die Genehmigung der ersten kleinen Windanlage lange hingezogen hat. Zum Rüstzeug des Kleinwindrad-Fachmanns gehört es demnach, sich mit genehmigungsrechtlichen Sachverhalten auseinanderzusetzen als auch der konstruktive Umgang mit dem Bauamt.

Auswahl der Windturbinen

Wer sich als Vertriebspartner eines oder mehrerer Hersteller von Kleinwindkraftanlagen aufstellen möchte, sollte bei der Auswahl sorgfältig vorgehen. Es gibt fragwürdige Hersteller auf dem deutschen Markt, deren Windgeneratoren nicht das halten, was auf den Hochglanzbroschüren versprochen wird. Gegenüber dem Kunden bzw. Kleinwindanlagen-Betreiber muss sich aber der Fachhandwerker rechtfertigen, wenn das Windrad viel weniger Strom erzeugt als versprochen. Die klassische Bauweise mit horizontaler Rotorachse, wie man es von den großen Windkraftanlagen kennt, ist am wirtschaftlichsten und seit langem in der Serienfertigung. Andere Bauformen wie Vertikalläufer und Mantelturbinen sehen oft schick aus, können aber nicht immer mit guten Ertragszahlen glänzen. Wichtig ist auch die Hilfestellung eines Herstellers bei der Umsetzung eines Kleinwindprojekts. Das gilt vor allem für Belange der Baugenehmigung. Mit technischen Dokumentationen oder einer Typenprüfung kann das Verfahren beschleunigt werden.

Fazit

Wer sich als Solar-Handwerker mit Kleinwindkraftanlagen ein neues Geschäftsfeld erschließen möchte, wird nur Erfolg haben, wenn er sich voll und ganz dem Thema widmet. So nebenbei ein paar kleine Windturbinen installieren wird kaum funktionieren. Es muss einem bewusst sein, dass vor allem der Anfang beschwerlich sein kann und man Geduld haben muss. Es muss die Bereitschaft vorhanden sein, sich in neue Themengebiete einzuarbeiten, wie windenergie-spezifische Standortprüfung und Windmessung als auch baurechtliche Aspekte. Mit der Zeit wächst die Erfahrung und die Projekte werden schneller umgesetzt. Dieser Erfahrungsvorsprung ist dann ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Installateuren.

Für weitere Informationen zu Kleinwindkraftanlagen empfehlen wir das Kleinwindkraft-Portal von Patrick Jüttemann.

Triefenstein, 06. Juni 2013, Österreich ist eine Reise wert. Nicht nur in Sachen Urlaub und Erholung, sondern auch im Bereich Photovoltaik und Energiewende. Wie bereits angekündigt haben wir uns auf den Weg nach Österreich gemacht, um dort mit über fünfzehn verschiedenen Solarunternehmen über den dortigen Solarmarkt zu sprechen (Wir berichteten: Photovoltaik in Österreich - Große Österreich-Tour geplant). Unsere Tour ging vom Vorarlberg, über Tirol bis nach Wien. Eine zweite und eventuell sogar eine dritte Tour ist geplant und soll die übrigen Bundesländer abdecken. Da unsere Österreichtour von verschiedenen Unternehmen aus Deutschland gesponsert wurde, haben wir nach jedem Gespräch entsprechende Unterlagen der Sponsoren übergeben.

Die Tour begann im Vorarlberg: Was viele vielleicht nicht wissen und auch für uns völlig neu war, ist, dass es 2003 im Vorarlberg einen kleinen Photovoltaik-Boom gab. In diesem Jahr wurde insgesamt 8 MW an PV-Leistung installiert. Demnach war das Bundesland Vorarlberg auch der offizielle Vorreiter des heutigen Ökostromgesetzes, dem österreichischen EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Vielleicht ist das Bundesland auch der Initiator der Energiewende!?

Das Bundesland Vorarlberg war gefühlt eigentlich der Fleck von den drei besuchten Bundesländern in Österreich, wo anscheindend wirklich in Sachen Photovoltaik und Energiewende etwas bewegt wird. Relativ viele Dächer sind mit Solaranlagen bestückt und erzeugen sauberen Solarstrom. Auch Solarthermie ist auf vielen Dächern anzutreffen. Solarparks konnten wir auf unserer Tour lediglich auf der Fahrt nach Wien von der Autobahn aus sichten. Die typische Anlagengröße in Österreich ist im Bereich 5 kWp zu finden. Der Grund: PV-Anlagen größer 5 kWp profitieren von der Einspeisung je Kilowattstunde für 13 Jahre. Alle Solarstromanlagen darunter erhalten lediglich einen einmaligen Förderzuschuss je installiertem Kilowattpeak.  

Der Kunde steht im Mittelpunkt

Im kleinen Ort Frastanz besuchten wir das Unternehmen Netzer Elektrotechnik, welches sich vielmehr als Projektentwickler und nicht als ein klassisches Solarteur-Unternehmen sieht. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen 800 kWp projektiert, in diesem Jahr immerhin schon 500 kWp. Die ausführenden Tätigkeiten übernehmen Subunternehmen mit dem entsprechenden Know how und der fachlichen Ausbildung. Der Geschäftsführer Alexander Netzer setzt seit Unternehmensgründung im Jahr 2009 viel Wert auf Qualität. Kunden die bei Netzer möglichst günstig eine Anlage erwerben möchten und bei denen die Anlagenkomponenten keinen hohen Stellenwert einnehmen, bedient Netzer erst gar nicht. Nicht aus Arroganz, sondern wegen des hohen Qualitätsbewusstseins das er zielstrebig verfolgt. Schließlich baut sein Unternehmen auf erfolgreiche Mund-zu-Mund-Propaganda auf. Unzufriedene Kunden möchte sich Netzer nicht leisten. Auf Werbung in diversen Medien kann Netzer auf Grund erfolgreicher Mund-zu-Mund- Propaganda vollständig verzichten. Den Mehrwert, den er seinen Kunden bietet, sieht er eindeutig im Know how-Vorsprung, in der angebotenen Qualität und darin, dass Kunden von ihm eine schlüsselfertige Solaranlage zu einem Festpreis erhalten.

Der Kunde steht für Geschäftsführer Alexander Netzer im Mittelpunkt. Netzer bietet seinen Kunden hauptsächlich europäische Solarhersteller an. Im Portfolio hat das Unternehmen den deutschen Solarmodul-Hersteller Solarwatt, die Montagesystemhersteller Schletter und SST Solar (Österreich) sowie die Wechselrichterhersteller SMA, Siemens und Refu. Die Komponenten werden vorwiegend über das Unternehmen ATB-Becker aus Tirol bezogen, der in Österreich als einer der Solarpioniere gilt. Zum Thema Schutzzölle auf Solarmodule hat Netzer eine eigene Meinung. Aus seiner Sicht wäre die Einführung von Schutzzöllen, wenn auch nur zeitlich begrenzt, eine Art Marktbereinigung.

Innovationen made in Österreich

Das Unternehmen ITC Solar GmbH aus Satteins ist auf die Planung, Projektierung und Realisierung von Photovoltaik-Stromkraftwerken spezialisiert. ITC Solar ist nicht nur in Österreich, sondern auch europaweit und insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten aktiv. Geschäftsführer Andreas Lechthaler gewährte uns exklusiven Einblick in zahlreiche Innovationen seines Unternehmens. So durften wir die Pläne und Modelle eines speziellen Hybrid-Solarmoduls begutachten, welches Strom und gleichzeitig überschüssige Wärme ableitet. In den Gegenden der Vereinigten Emiraten nämlich führt jedes Grad zuviel zu Ertragsverlusten. Hier muss die Wärme vom Solarmodul kontinuierlich abgeleitet werden. Zahlreiche Patente besitzt das Unternehmen bereits. Lechthaler setzt beim Bau von Solaranlagen nicht nur auf Qualität, sondern auch auf die Optik und Beweglichtkeit. So werden Solaranlage als optisch geschlossene Systeme beim Kunden verbaut. Jedoch bleibt die Solaranlage durch eine flexible Lagerung sehr beweglich. Dies ist wichtig, da das Metall des Montagesystems arbeitet und ständig in Bewegung ist.

Solaranlage von ITC Solar GmbH

Bild: Optisch geschlossene Solaranlage von ITC Solar

Wir haben einen Ruf zu verlieren

Bereits seit dem Jahr 1998 ist das Unternehmen energia solar auf dem Markt. Das Unternehmen bietet neben Photovoltaikanlagen auch Solarthermie-Anlagen an. Genau genommen hat das Unternehmen seinen Ursprung aus dem bereits seit 114 Jahren bestehenden Dachdecker-Unternehmen. Seit 1898 nämlich ist der Name „Lins“ ein Begriff, wenn es in Vorarlberg um das Dach oder die Fassade geht. Annähernd 200 Solarstromanlagen hat das Unternehmen schon installiert. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf 5 kWp-Solaranlagen, die in Zusammenarbeit mit Subunternehmen realisiert werden. Geschäftsführer und Dachdeckermeister Matthias Lins beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und ist der Auffassung, dass es für jeden Bereich auch entsprechende Fachkräfte geben muss. So kümmert sich energia solar um die Planung, Projektierung und Antragsstellung, die Ausführung jedoch obliegt den geschulten Fachkräften, mit denen schon eine jahrelange Kooperation besteht.

energie solar aus Österreich

Bild: Das Unternehmen energie solar aus Österreich

Auch für Lins kommen ausschließlich europäische Solarhersteller zum Einsatz. Schließlich hat das Unternehmen einen Ruf zu bewahren, den man sich durch den Einsatz von Billigprodukten nicht ruinieren möchte. Für den Kunden darf die Solaranlage dann auch schon mal ein wenig mehr Kosten. Schließlich bedient das Unternehmen qualitätsorientierte Kunden, denen man auch noch nach Feierabend begegnen möchte. Lins bevorzugt Hersteller wie Solarwatt, Kostal und SMA. Bei SMA lobt Lins den hervorragenden After-Sales-Service, der seinesgleichen sucht. Bezogen wird die Ware über den Distributor MHH Solartechnik aus Deutschland, jetzt BayWa r.e. Solarsysteme.

Da das Unternehmen Lins in der Region einen guten Ruf besitzt, läuft auch hier die Werbung erfolgreich über Mund-zu-Mund-Propaganda. Der Bekanntheitsgrad bringt laut Geschäftsführer Lins die meisten Kunden. Aber auch Anzeigen in Regionalzeitungen werden in regelmäßigen Abständen geschalten. Seinen Mehrwert sieht Lins in der Qualität, in der fachgerechten Verarbeitung und Installation sowie auf Sonderlösungen, gerade was den Fokus auf das Dach angeht.

Solarprodukte aus China sind absatzstark

SIBLIK ELEKTRIK mit Sitz in Wien ist ein traditioneller Elektrofachhandel und wurde im Jahr 1938 gegründet. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 120 Mitarbeiter und ist auch Händler von Solarkomponenten. Wie uns Produktmanager und Leiter der Abteilung Erneuerbare Energie Andreas Pecha mitteilt, beliefert das Unternehmen zahlreiche B2B-Kunden aus ganz Österreich. Typischerweise werden Solaranlagen zwischen 3 und 5 kWp geliefert. Im letzten Jahr konnte Siblik seine Position als einer der größten Photovoltaik-Händler  Österreichs behaupten. Hauptsächlich, so Pecha, sind bei den Kunden Produkte aus Asien gefragt. Demnach besteht das Produktportfolio aus den Solarmodulherstellern Panasonic, LG Solar, UpSolar und Trina Solar. Bei Wechselrichtern setzt SIBLIK auf SMA, Kostal und Fronius. Beim Montagesystem ist der Elektro-Fachhandel von Schletter überzeugt. Als Fachhandel mit Tradition wird ganz klassisch über diverse Fachzeitschriften geworben. Das steigert den Bekanntheitsgrad und festigt in den Augen der Kunden die Marke SIBLIK. Den eigenen Mehrwert sieht das Unternehmen in der kompetenten Planungsunterstützung seiner Kunden und beim Verkauf von Komplettanlagen.

Wir haben noch weitere Solarfirmen besucht und interessante Gespräche geführt. Unter anderem wurden ATB-Becker, DOMA Solartechnik, stromaufwärts Photovoltaik und viele weitere besucht. Österreich hat eigentlich alles, was zum Bau einer Solaranlage benötigt wird. Es gibt neben Solarmodulhersteller, Wechselrichterhersteller und Montagesystemhersteller auch Solarteure und die entsprechenden Fachhändler. Die Preise von schlüsselfertigen Solarsystemen liegen, je nach Anlagengröße und Aufwand, zwischen 1.800 und 2.500 Euro netto. Das liegt unter anderem daran, da in Österreich ein etwas höheres Lohnniveau und kein geregelter Markt wie beispielsweise in Deutschland besteht.

Bürokratie wird groß geschrieben

Fakt ist: In Österreich ist die Antragsstellung, bei Solaranlagen mit einer Leistung größer 5 kWp, ein zeitfressender Papiertiger. So beklagen alle Solarteure das Fördersystem, welches regelmäßig zu Jahresbeginn Gelder zur Verfügung stellt. D.h. im Klartext, dass der Fördertopf zu Beginn eines Jahres wieder aufgefüllt wird und die Förderungen nach dem First-In First-Out Prinzip vergeben werden. So müssen zwangsläufig alle Solarteure, welche die Antragsstellung für ihre Kunden übernehmen, die Silvesternacht vor dem Computer verbringen und pünktlich zum Jahreswechsel die Anträge versenden. Schon nach wenigen Stunden ist der Fördertopf leer und zahlreiche Bauherren landen auf einer Warteliste.

Das Fördersystem gleicht einem Lotteriespiel. Viele Bauherren wissen daher schon vorher, dass die Möglichkeit besteht, nicht in den Genuss einer Förderung zu kommen. Etwa 50% der Bauwilligen leben ganz gut ohne Förderung und die Übrigen warten bis nächstes Jahr, bis der Topf wieder gefüllt wird. Der Bau einer Anlage ist deshalb für viele kein Finanzprodukt, sondern vielmehr das Streben nach Autarkie. Das loslösen von Energieversorgern sozusagen, auch wenn der Eigenverbrauch nur um die 30% beträgt. Immerhin, der Österreicher denkt nicht in Rendite. Die häufigste Frage die Solarteure daher von ihren Kunden gestellt bekommen ist, "rechnet sich die Investition und wann?". Die Frage geht ganz klar in Richtung Amortisationszeit.

Der typische Kunde in Österreich

Der typische Kunde in Österreich sieht wie folgt aus: Der Kunde ist ein Privathaushalt und installiert eine Solarstromanlage größer 5 kWp. Dabei setzt er hauptsächlich auf Qualität und europäische Solarkomponenten. Hoch im Kurs stehen Glas-Glas-Solarmodule, gerade wegen den höheren Schneelasten. Die Wechselrichter müssen wegen den Anforderungen dreiphasig sein, wodurch Kostal noch vor wenigen Jahren einer der gefragtesten Wechselrichterhersteller war. Unverständnis herrscht bei den Kunden in Sachen Fördersystem. Über 50% der Kunden finanzieren die PV-Anlage über einen Kredit, die andere Hälfte finanziert die Anlage mit dem ersparten Geld. Bei einer Kreditaufnahme wird in einigen Fällen die Anlage durch die Bank mit einem Eigentumsvorbehalt versehen. Ansonsten handelt es sich um einen einfachen Kredit mit den üblichen Sicherheiten. Die Anlage amortisiert sich ohne Förderung erst nach 12 bis 15 Jahren. Das nehmen dennoch viele in Kauf, denn die Österreicher nehmen die Energiewende überaus ernst.

Solarverband Photovoltaic Austria

Sofern man sich schon in Wien auffhält, ist natürlich ein Besuch beim Photovoltaikverband "Photovoltaic Austria" Pflicht. Wir haben mit dem Verbandspräsidenten und Buchautor Dr. Hans Kronberger über den Photovoltaikmarkt in Österreich gesprochen. "Der Solarmarkt in Österreich läuft seiner Meinung nach hervorragend. Bis zum Jahresende werden wir voraussichtlich 260 MW an Photovoltaikleistung installiert haben", so Präsident Kronberger. Wir haben die Problematik mit den Förderanträgen im Bereich "Solaranlagen größer 5 kWp" angesprochen. "Höchstwahrscheinlich wird im nächsten Jahr die Antragsstellung entsprechend geändert und vereinfacht. Im Moment ist der Ablauf beim Einreichen der Anträge für alle Beteiligten einfach nur ärgerlich."

Last but not least, haben wir unseren Kooperationspartner Dachgold in Wien besucht. Geschäftsführerin Cornelia Daniel hatte in Kooperation mit unserem Unternehmen die Studie "Ermittlung der Preise von Solarstromanlagen in Österreich 2012" durchgeführt. Erstaunlicherweise ist diese Studie bei vielen Unternehmen in Österreich bekannt. Nicht zuletzt deshalb, da beim diesjährigen Photovoltaikkongress in Wien auch Auszüge aus der Photovoltaikstudie einem breiten Publikum präsentiert wurden. Laut Cornelia Daniel hat Österreich eine Menge Potential, welches durch das derzeitige Fördersystem nicht voll ausgeschöpft werden kann. Ihr Unternehmen Dachgold hat sich darauf spezialisiert, die Wirtschaftlichkeit von gewerblichen Photovoltaikanlagen und Solarthermieheizwerken zu ermitteln. Daniel berät Kunden ausführlich in den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie. Zudem ist sie verantwortlich für das Blog Ecoquent-Positions, welches ein Projekt der Ritter-Gruppe ist.

Das Fazit unserer Österreichtour, die wir in einigen Monaten fortführen möchten: Die Stimmung in Österreich ist gut, auch wenn die Bürokratie den Marktteilnehmern und investitionswilligen Bauherren ab und an die Laune verdirbt. Durch die richtige Einstellung der Bevölkerung zur Energiewende befindet sich Österreich im Bereich Photovoltaik ganz klar auf dem Vormarsch.

Wenn Sie ebenfalls Interesse daran haben, dass wir Sie in Österreich in Ihrem Unternehmen besuchen, dann schreiben Sie uns einfach eine Email (info[at]photovoltaik-guide.de). Wir freuen uns!

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler


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