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Interview

Gerade ging die Weltwasserstoffkonferenz (WHEC) in Essen zu Ende, im September startet wieder das Brennstoffzellen-Fachforum f-cell (http://www.f-cell.de/) in Stuttgart. Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, der die WHEC mit organisierte und die f-cell gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet, sagt im Interview: „Es besteht weltweit Einigkeit darüber, künftig verstärkt Wasserstoff als Energieträger zu nutzen.“ Schon Mitte des Jahrzehnts sollen erste wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Fahrzeuge und -Heizgeräte erhältlich sein. Jetzt sei die Information der Verbraucher eine wichtige Aufgabe.

Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH

Redaktion: Herr Sauber, Sie kommen gerade von der Weltwasserstoffkonferenz, WHEC, in Essen, die Sie im Auftrag der EnergieAgentur.NRW organisierten. Was nehmen Sie von der WHEC mit?

Peter Sauber: Besonders wichtig fand ich die starke Präsenz hochrangiger Politiker und Wirtschaftsvertreter. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers machten sich ebenso für eine künftige Wasserstoffwirtschaft  stark wie der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche und Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG. Das setzt klare Signale, die auch in der Öffentlichkeit ankommen. Interessant war auch zu sehen, wie sehr sich das Land Nordrhein-Westfalen für Wasserstoff und Brennstoffzellen engagiert.

Die Voraussetzungen dort sind auch besonders gut: Jürgen Rüttgers betonte in seiner Rede, dass allein mit dem Wasserstoff, der in den Industrieunternehmen des Landes entsteht, rund 260.000 Autos betrieben werden könnten. Was außerdem kaum einer weiß: In NRW besteht bereits eine 240 Kilometer lange Wasserstoffpipeline, die von Leverkusen bis ins östliche Ruhrgebiet führt. Im Rahmen des Projekts NRW Hydrogen HyWay, für das Land, Bund und EU zusammen 200 Millionen Euro bereitstellen, sollen Infrastruktur, Fahrzeugflotte und stationäre Anlagen jetzt gezielt weiter ausgebaut werden.

Redaktion: Ist denn die Versorgung mit dem Energieträger Wasserstoff nicht hauptsächlich ein Projekt, das von einigen großen Unternehmen und Ländern vorangetrieben wird?

Peter Sauber: Nein, überhaupt nicht. Die WHEC in Essen hat einmal mehr deutlich gemacht, dass weltweit Einigkeit darüber besteht, dass Wasserstoff als Energiespeicher ein enormes Potenzial hat, das wir heben müssen. So berichtete beispielsweise der chinesische Wissenschaftsminister Gang Wan über dortige Aktivitäten. Aber die WHEC zeigte ebenfalls eindrücklich, dass unglaublich viele kleinere Länder und Unternehmen aktiv sind, um ihre Chancen in diesem Markt zu nutzen.

Überall dort, wo Energie aus Windkraft, Sonnenstrahlung oder anderen regenerativen Quellen gewonnen wird, die einen ungleichmäßigen Ertrag liefern, bietet sich Wasserstoff an, um Energie zwischenzuspeichern und zu transportieren. Brennstoffzellen verwandeln anschließend die im Wasserstoff vorliegende chemische Energie zurück in Strom bzw. Wärme. Im Fokus stehen Brennstoffzellen übrigens im September auf dem jährlichen, internationalen Brennstoffzellen-Fachforum f-cell in Stuttgart, für das wir auf der WHEC werben und Kontakte knüpfen konnten. Das hilft uns, das internationale Profil der f-cell weiter zu schärfen.

Redaktion: Auf welche Vortragshighlights können sich f-cell-Besucherinnen und -Besucher denn 2010 freuen?

Peter Sauber: Es wird in insgesamt über 70 Vorträgen hervorragende Einblicke in die Brennstoffzellen-Aktivitäten weltweit geben. Es geht um Projekte aus europäischen Nachbarländern, wie Dänemark und Italien, um asiatische Aktivitäten in China, Japan und Korea und um Beispiele aus den USA und Kanada. Er referieren Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, die schon Produkte am Markt haben oder die Praxistests durchführen und kurz vor dem Markteintritt stehen, aber auch solche die hauptsächlich mit der Weiterentwicklung der Technik beschäftigt sind. Besonders interessant versprechen die Vorträge unserer japanischen Redner von Toshiba und Panasonic für die stationären Brennstoffzellen in der Hausenergieversorgung zu werden.

Auch für die mobilen Anwendungen in Fahrzeugen haben wir bereits prominente Vortragende von Daimler, Toyota, Renault/Nissan und Mitsubishi gewinnen können. Es wird uns hierbei dieses Jahr übrigens um Elektromobilität allgemein und nicht allein um Fahrzeuge mit Brennstoffzellen gehen. Auch technisch gibt es weitere Fortschritte: Auf der f-cell berichtet zum Beispiel Ziv Gottesfeld vom israelischen Unternehmen CellEra über die Entwicklung einer platinfreien Brennstoffzelle. Das ist natürlich eine gute Neuigkeit, sorgt doch unter anderem die Verwendung von Platin in Brennstoffzellen für die – noch – hohen Kosten der Anlagen.

Redaktion: Herr Sauber, sie begleiten mit der f-cell die Branche seit nunmehr zehn Jahren. Was hat sich in dieser Zeit getan und wie wird es Ihrer Einschätzung nach weitergehen?

Peter Sauber: In dieser Zeit hat sich unglaublich viel getan. Es gab viele spannende Fortschritte in der Technologie, die aber an der Öffentlichkeit großteils vorbei gingen, so dass dort oft der Eindruck entstand, Brennstoffzellen seinen „vom Tisch“. Das hat sich 2008 mit der Einführung des nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellen­technologie (NIP) und der zu dessen Umsetzung gegründeten Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) schlagartig geändert. Einen weiteren Schub erhielt das Thema letztes Jahr als sich unter der Federführung von Daimler große Fahrzeughersteller darauf verständigten, bis 2015 einige 100.000 Brennstoffzellen-Fahrzeuge auf den Straßen zu haben.

Das bot die Grundlage für die Initiative H2 Mobility, die bis dahin an dem Aufbau einer entsprechenden Wasserstofftankstellen-Infrastruktur arbeitet. Jetzt ist es gemeinsame Aufgabe der Branche, Wasserstoff und Brennstoffzellen in der öffentlichen Diskussion zu halten und darüber aufzuklären. Wenn Kunden ab Mitte des Jahrzehnts erste Brennstoffzellenfahrzeuge und -heizgeräte kaufen sollen, müssen sie etwas über die Technik wissen, um ihr vertrauen zu können. Als Kongress-Veranstalter können wir dazu beitragen.

Quelle: f-cell

Dr. Rainer Gegenwart

Ichtershausen, 17. Februar 2010 - Deutschland ist im Zwist: Reduktion der Solarförderung ja oder nein? Das ist eine Frage, die zur Entstehung ganz neuer Fronten in der Politik geführt hat. Während sich einige Landesregierungen gegen den derzeit diskutierten Referentenentwurf aussprechen, beharrt Umweltminister Norbert Röttgen auf seinem Plan. Wir sprechen zu diesem Thema mit Dr. Rainer Gegenwart, CEO von Masdar PV, einem Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen aus Ichtershausen bei Erfurt.

Herr Dr. Gegenwart, insbesondere die Hersteller wehren sich ja derzeit gegen die Umsetzung der von Umweltminister Norbert Röttgen geplanten Reduktion der Einspeisevergütung um bis zu 16%. Warum sperren Sie sich gegen die Entlastung der Verbraucher?

Gegenwart: Die Verbraucher werden durch den Vorschlag objektiv nicht entlastet. Das Einzige, was erreicht wird, ist ein Kahlschlag in der Solarbranche.

Aber zurück zu den Vorschlägen des Bundesumweltministers. Zunächst einmal ist es unklar, auf welcher Berechnungsgrundlage Röttgens Ministerium zu besagten 16% gekommen ist. Zudem geht die Reduktion weit über die genannten 16% hinaus. Zum 1. Januar 2010 erfolgte eine Degression zwischen 9 und 11%, wir liegen also Mitte 2010 kumuliert bei ca. 25%.

Vorstellbar ist, dass sich Umweltminister Röttgen auf den Preisrückgang der Photovoltaikanlagen (bis 100 kWp) von 25% zwischen Ende 2008 bis Ende 2009 bezieht. Jedoch macht die isolierte und kurzfristige Betrachtung dieser Zeitspanne keinen Sinn. Denn den starken Preissenkungen im Jahr 2009 stehen stabile bzw. sogar ansteigende Preise in den Jahren 2005 bis 2007 gegenüber. Insgesamt sind die Systempreise von 2006 bis 2009 um 37% gefallen, also knapp 10% pro Jahr. Hiermit kommen wir in eine realistische Region unterhalb von 10% bei der Kostenreduzierung, die im Übrigen auch in etwa der jährlichen EEG-Reduktion entspricht.

Sollte es bei der geplanten Reduzierung von rund 25% bleiben, und im Januar 2011 nochmals 10% hinzukommen, so lägen wir bei 35% – Kostensenkungen in dieser Höhe können die Hersteller in einem Zeitraum von 12 Monaten nicht umsetzen. Welche Industrie kennen Sie, die dies zu leisten vermag? Von der Photovoltaik Industrie scheinen es einige Politiker zu erwarten.

Das heißt, Unternehmen sind in Ihrer Existenz bedroht?

Gegenwart: Unter diesen Voraussetzungen wäre mit einer schmerzlichen Konsolidierung des Marktes zu rechnen, ja.

Warum?

Gegenwart: In vielen Industrien gibt es den so genannten Lernfaktor. Dieser besagt, dass sich Preise/Kosten um diesen Faktor verringern, wenn sich die Produktionsmenge verdoppelt. Bei der Photovoltaik Industrie liegt er je nach Quelle zwischen 15% (SEMI) und 20%. Aus der prognostizierten Marktentwicklung kann man bei diesem Faktor ein Kostensenkungspotenzial von jährlich 6 bis 10% ableiten.

Eine zu hohe Absenkung der Einspeisevergütung wird starken Preisdruck ausüben. Es besteht die Gefahr, dass Anlagenpreise so weit fallen, dass die Erlöse die Produktionskosten der Komponenten nicht mehr decken. Wir geraten dann in eine Dumpingpreisspirale,  in der Marktanteile gegenüber positiven Betriebsergebnissen Priorität haben. Der Markt würde z.B. stark geförderten asiatischen Herstellern überlassen werden.

Sie hatten gesagt, dass Verbraucher durch den Vorschlag des Bundesumweltministers nicht entlastet werden. Wie meinen Sie das?

Gegenwart: Fakt ist: Die EEG-Umlage für Solarstrom lag in 2009 bei 2% des Haushaltsstrompreises und die EEG-Kosten beliefen sich insgesamt auf 5%. Der Anstieg des installierten Volumens lässt den EEG-Anteil am Strompreis in 2010 auf etwa 8% klettern. Haushaltsstrom hat sich vom Jahr 2000 bis 2009 jedoch um 70% verteuert, daher kann man wohl kaum das EEG als den Preistreiber in diesem Zusammenhang bezeichnen. Nehmen Sie etwa das Jahr 2009: spart man zusätzliche 25% im Solarbereich ein, der insgesamt jedoch nur einen Anteil von 2% am Gesamtstrom hat, ergäbe sich eine Reduktion von 0,5% des Strompreises. Wollen wir dafür wirklich einen Industriezweig mit 60.000 Mitarbeitern gefährden?

Neben der Förderung von Dachanlagen soll aber nun die Anwendung auf Freiflächen noch stärker beschnitten werden, welchen Einfluss sehen Sie hier?

Gegenwart: Richtig. Solaranlagen auf Dächern bleiben weiterhin ein attraktiver Markt. Verantwortlich für die technologische Weiterentwicklung und damit für die Kostendegression waren in der Vergangenheit jedoch große Freiflächenanlagen und Dachanlagen im Megawatt-Bereich. Die geplanten Neuregelungen für Freiflächen würde diese bisher erfolgreiche Entwicklung jedoch abrupt beenden.

Sie sagen also, dass die jetzt geplante Novelle den Markt der Freiflächenanlagen komplett verschließen würde? Was ist denn mit Ackerflächen? Dort wurden doch bisher viele Solaranlagen gebaut.

Gegenwart: Ja, die Novelle würde den Markt für Freiflächenanlagen deutlich zurück fahren. Auf Ackerflächen wurden bisher Solaranlagen errichtet, weil die Politik die Rahmenbedingungen dafür entsprechend vorgegeben hat. Selten wurden hier jedoch hochwertige Ackerflächen verwendet, denn die Entscheidung dafür lag bisher bei den Gemeinden, die einer solchen Bebauung ohnehin niemals zustimmen würden. Die Nutzung von Brachflächen, Stilllegungsflächen, Grünland und sogar teilweise von Gewerbegebieten ist laut EEG häufig gar nicht zulässig gewesen. Hier hat die Politik einen Fehler gemacht, der jetzt kurzfristig gerade gebogen werden soll. Dabei stimmen wir mit der Regierung überein, dass Ackerflächen mit einer Ackerzahl größer 60 – mit dieser Kennzahl wird die Bodenqualität angegeben – nicht für den Bau von Solarkraftwerken genutzt werden sollen. Dafür müssen aber eben andere Flächen als Ausgleich zur Verfügung stehen. Eine Streichung des § 32 (3) EEG wäre hier ein sinnvoller Weg.

In einem Schreiben an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird die „Nutzung der Photovoltaiktechnologie zur Stromerzeugung“ als eine Erfolgsgeschichte bezeichnet. Darin heißt es weiter, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtstromverbrauch stetig erhöht und derzeit bei „rund 16%“ liegt. „Die Leistung des Solarstroms hat sich dabei allein in den Jahren 2008 und 2009 verdoppelt“. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Gegenwart: Das Bundesumweltministerium stellt auf seiner Internetseite verschiedene Analysen zur Verfügung, die den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung aufzeigen. Darin kann man sehen, dass Wasserkraft, Windenergie, Biogas, Photovoltaik, Klärgas und Geothermie zusammen in 2008 insgesamt einen 15% Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland hatten. Davon stammten 0,7% aus dem Bereich Photovoltaik. Das bedeutet, wir stehen noch ganz am Anfang und können es uns nicht leisten, dieser jungen Industrie in Deutschland das Wasser abzugraben. Andere Erneuerbare Energiequellen, wie etwa Wasser- und Windkraft, sind hier in ihrer Entwicklung wesentlich weiter.

Aber zurück zu den „16%“. Schauen Sie sich den Energiemix in Deutschland genau an: die jungen erneuerbaren Energien haben bereits die Kernenergie in ihrem Anteil an der Stromerzeugung überholt. Jetzt schließen sie sogar auf die Kohleanwendungen auf, die ca. 24% zur deutschen Energieversorgung beitragen. Oder betrachten Sie die deutsche Abhängigkeit von Energieimporten, denn mehr als 70% des Stroms gewinnen wir aus importierten Energieträgern. Diese Quote zu senken ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe der Politik und wurde vom EEG beabsichtigt.

Dennoch erweckt der Bundesumweltminister den Anschein auf Drängen der Bevölkerung zu handeln …

Gegenwart: Nicht, wenn man die letzten Untersuchungen von Forsa und Infratest betrachtet. 84% der Bundesbürger sprechen sich in der Infratest-Befragung gegen die geplante deutliche Absenkung aus. Die Unterstützung für erneuerbare Energien liegt bei 95%! Eine vergleichbare Mehrheit wünscht das Beibehalten der bestehenden Förderungen – mit den laut EEG geplanten Reduktionen. Sogar parteiunabhängig liegt die Zustimmung hierzu bei 71 bis 86%! Ich frage mich daher, woher die Bundesregierung den Wunsch ableitet, die Solarförderung überproportional zu kürzen? Auf den Wunsch des Wählers und der eigenen Parteimitglieder kann dies offensichtlich nicht zurück gehen.

Meinen Sie, dass die Bundesregierung die Solar-Diskussion eventuell anheizt, um von den derzeitigen Schwierigkeiten abzulenken?

Gegenwart: Darüber will ich nicht spekulieren. Klar ist aber: Sofern die geplante Regelung in Kraft tritt und die Freiflächenregelungen so erhalten bleiben wie derzeit formuliert, dann ist das der Todesstoß für die Solarbranche in Deutschland. Unternehmen werden schließen oder abwandern. Und das wird von der Politik bisher überhaupt nicht thematisiert.

Quelle: Masdar PV

Bernin, Frankreich, 11. Dezember 2009 — Die Gruppe Soitec (Euronext Paris), der weltweit führende Hersteller von hoch innovativen Substraten für mikroelektronische Komponenten kündigte heute eine Vereinbarung über den Erwerb der im Privatbesitz befindlichen Concentrix Solar GmbH (“Concentrix”) an, einem führenden Anbieter von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen (CPV).

Mit dieser Akquisition und in Übereinstimmung mit ihrer strategischen Ausrichtung betritt Soitec den rapide wachsenden Markt der Solarindustrie und positioniert sich auf der gesamten Wertschöpfungskette der Solarenergieprodukte. Soitec stellt damit ebenfalls seine Ertragsquellen auf eine breitere Basis, da damit zu rechnen ist, dass die weltweite Nachfrage nach CPV-Systemen in den kommenden Jahren noch weiter kräftig steigen wird.

Das technologische Know-how von Soitec im Bereich der innovativen Substrate ist von wesentlicher Bedeutung für die Verbesserung der Solarzellen-Performance und bildet folglich eine robuste Ergänzung für das Know-how von Concentrix im Bereich der hochleistungsfähigen CPV-Systeme für Photovoltaik-Kraftwerke. Diese Verknüpfung wird dem Markt ein höchst attraktives und äußerst wettbewerbsfähiges Angebot bieten können, mit dem der weltweit zunehmende Bedarf an erneuerbarer Energie gedeckt werden kann. Hinzu kommt, dass Soitec mit dieser Transaktion Zugang zu den hoch effizienten Konzentrator-Photovoltaik-Technologien des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (“Fraunhofer ISE”) erhält. Gleichzeitig hat Soitec auch eine strategische technologische Allianz mit dem Fraunhofer-Institut für Solar e Energiesysteme und dem CEA-Leti unterzeichnet.

Concentrix wurde 2005 als Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gegründet. Sitz des Unternehmens ist Freiburg i.Br. Soitec hat etwa 80 Prozent (%) der Anteile erworben. Die Transaktion bewertet Concentrix insgesamt (100%) mit etwa € 55 Millionen. Der Saldo der Unternehmensanteile (20%) bleibt vorerst unverändert im Besitz des Fraunhofer ISE sowie der Gründer und der Geschäftsleitung des Unternehmens. Nach Abschluss der Transaktion behält Concentrix das bestehende Mitarbeiterteam und wird in eine neue BU Photovoltaik der Gruppe Soitec integriert, die einen nennenswerten Beitrag zum Gesamtwachstum der Soitec-Gruppe leisten dürfte.

Bei der Konzentrator-Photovoltaik (CPV) handelt es sich um eine äußerst vielversprechende Technologie in einem rapide wachsenden Weltmarkt für Solarenergie. CPV ist eine bahnbrechende und wettbewerbsfähige technologische Lösung für Kraftwerke in Ländern mit hoher direkter Sonneneinstrahlung. Die patentierte Lösung von Concentrix, die bereits in verschiedenen Kraftwerken und Demo-Anlagen in Spanien, Italien, Korea und den Vereinigten

Staaten erfolgreich betrieben wird, fokussiert das Sonnenlicht mittels einer konzentrierenden Optik auf kleine hochleistungsfähige Solarzellen. Die Technologie ermöglicht die Reduzierung des Bedarfs an kostspieligen Rohstoffen und trägt zu einer spürbaren Verbesserung der Anlageneffizienz bei.

“Die von Concentrix entwickelte Lösung, die aus unserer Sicht die beste Lösung für Solarfarmen und folglich für die industrielle Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung ist, bietet außergewöhnlich hohe Synergien mit den Technologien von Soitec”, erklärte André-Jacques Auberton-Hervé, Präsident und CEO von Soitec.

“Diese Akquisition ist damit als eine spannende und natürliche Expansion für Soitec im rapide wachsenden Solarmarkt zu sehen. Sie wird es uns ermöglichen, unser technologisches Know-how und unsere Expertise bei Verfahren für die Entwicklung von hochleistungs- undwettbewerbsfähigen, integrierten Photovoltaik-Lösungen bis hin zum Endprodukt anzuwenden. Wir beabsichtigen, über die industriellen Aktivitäten von Concentrix sowie über unsere langfristig ausgerichtete Partnerschaft zwischen Soitec und dem Fraunhofer ISE in Freiburg zu einem dynamischen Player zu werden. Nach dem Vorbild anderer Kerngeschäftsbereiche von Soitec entspricht die neue BU CPV bestens unserem Auftrag: innovative, energieeffiziente Materialien für die Serienfertigung im Dienste des nachhaltigen Wachstums zu entwickeln.”

Im Rahmen der Transaktion hat das Fraunhofer ISE, das größte Solar-Energie-Forschungsinstitut in Europa mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von III-V Solar-Zellen mit Soitec eine langfristige Lizenzvereinbarung unterzeichnet, die sich auf das Know-how und die Technologie erstreckt, die bei der Herstellung von Konzentrator-Zellen verwendet werden. Beide Partner werden auf der Grundlage der hauseigenen Technologien von Soitec die nächste Generation von ultrahocheffizienten CPV-Solarzellen entwickeln, mit dem Ziel, die Leistung der CPV-Systeme deutlich zu steigern.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich ebenfalls auf CEA-Leti, den langjährigen Partner von Soitec im F&E-Cluster von Grenoble. “Wir sind hoch erfreut über die Aussicht, unsere Kräfte mit denen von Soitec und Concentrix zu bündeln. Wir werden unsere langfristige Partnerschaft mit Concentrix über Soitec weiter fortschreiben und stärken können”, sagt Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. “Soitec wird uns für die fortgeschrittene technische Entwicklung unserer III-V-Solarzellen-Technologie seine beachtlichen Ressourcen zur Verfügung stellen und gleichzeitig die Effizienz der bestehenden Produkte und Technologien von Concentrix verbessern.”

“Wir sind sehr zufrieden, dass wir unsere langjährige Zusammenarbeit mit Soitec weiter ausbauen und unsere Beziehung zum Fraunhofer-Institut intensivieren können”, kommentiert Laurent Malier, CEO von CEA-Leti. “Die Bündelung unserer Kräfte im Bereich F&E in Europa ist von wesentlicher Bedeutung, um die Führungsrolle der europäischen Industrie in dem entscheidenden Bereich der erneuerbaren Energien unterstützen zu können.”

“Wir freuen uns darauf, die strategischen und technischen Chancen, die sich aus der Zusammenführung unserer Fähigkeiten und Technologien ergeben, ergreifen zu können. Gleichzeitig bietet sich so die Chance zu einer beschleunigten Umsetzung unseres Arbeits- und Meilensteinplans zur Kostenreduzierung und Verbesserung der Systemeffizienz”, sagt Hansjörg Lerchenmüller, CEO von Concentrix. "Uns bietet sich hier eine ausgezeichnete Chance für unser Unternehmen. Dank der Erfahrung und finanziellen Stärke von Soitec werden wir unserem Wachstum weitere Dynamik verleihen und schneller in die industrielle Phase eintreten können.”

Im Zuge der Transaktion ergibt sich für 100 Prozent der Anteile von Concentrix ein Wertansatz von € 55 Millionen. Bei der Kaufpreisfestsetzung kam ebenfalls ein Earn-Out-Ansatz zur Anwendung, der sich auf eine Steigerung der Umsätze in 2010 bezieht.

Die Vereinbarung beinhaltet ebenfalls Kauf- und Verkaufsoptionen (Put- und Call-Optionen) über den verbleibenden 20 Prozent der Anteile von Concentrix, die sich derzeit noch im Besitz des Fraunhofer-Instituts, der Gründer und der Geschäftsleitung von Concentrix befinden. Diese Optionen bieten (1) Soitec ein Anrecht (Call-Option) für den Erwerb der verbleibenden Aktien von Concentix. Diese Option kann ab dem 01. Januar 2012 ausgeübt werden. Desgleichen bieten sie (2) dem Fraunhofer ISE, den Gründern von Concentrix und der Geschäftsleitung eine Put-Option über die Veräußerung deren Concentrix-Anteile an Soitec. Diese Option kann ab dem 01. Januar 2013 ausgeübt werden.

Im Rahmen der Vereinbarung bestimmen im Voraus vereinbarte Faktoren den Ausübungspreis der Put-and-Call-Optionsrechte. Desgleichen ist die Ausübung der Put-Option ebenfalls an die Vorgabe gebunden, dass Concentrix bestimmte finanzielle Zielvorgaben erreicht.

Morgan Stanley handelte im Rahmen der Transaktion als exklusiver Finanzberater, während Winston & Strawn als der exklusive Rechtsberater von Soitec fungierte.

Quelle: Concentrix Solar

Kolitzheim, 08. Februar 2010 - Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, dann soll schon in wenigen Wochen die Einspeisevergütung für Solarstrom erheblich reduziert werden. Was dieser Schritt für die Zukunft der Photovoltaik-Branche, aber auch für den Verbraucher bedeutet, erläutern Martin Zembsch und Bernhard Beck. Die beiden Geschäftsführer der im Photovoltaik Kompetenzzentrum Kolitzheim ansässigen Firmen machen dabei auch klar, dass Korrekturen am Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) nötig sind. Allerdings nicht die derzeit diskutierten.

Frage: Die Bundesregierung plant eine drastische Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom bereits zum 1. April diesen Jahres. Ein sinnvoller Weg?

Bernhard Beck: Eine Absenkung der Solarstromvergütung ist durchaus möglich und auch denkbar. Allerdings nicht zu den bisher genannten Bedingungen. Die Bundesregierung handelt aktuell weder praxisorientiert noch betriebswirtschaftlich sinnvoll. Alle Anlagentypen über einen Kamm zu scheren und einfach mal zu kürzen ist der falsche Weg.

Frage: Eines der Hauptargumente sind die deutlich gesunkenen Kosten der Anlagen…

Martin Zembsch: Die Kosten sind tatsächlich deutlich gesunken, allerdings vor allem im Bereich der Kleinanlagen mit einer Größe von bis zu 100kWp. Hier liegt sicherlich eine zu hohe Förderung vor. Kürzungen sind nötig und sinnvoll. Bei Dachanlagen mit einer Größe von mehr als einem MWp dagegen haben sich die Kosten seit 2005 nicht in dem gleichen Maß reduziert. Schon heute werden solche Anlagen kaum noch gebaut, weil sie sich nicht rechnen. Werden die Pläne aus dem Umweltministerium Realität, ist das gleichbedeutend mit dem endgültigen Aus für große Dachanlagen. Bei Freiflächen-Solarkraftwerken ist die Situation ähnlich. Wenn die vorgesehene zusätzliche Kürzung um 25 Prozent kommt, bedeutet das binnen 13 Monaten einen Rückgang der Einspeisevergütung um mehr als 42 Prozent. Senkungen  in  dieser  Höhe  sind  fern  der  Realität  und  können  nur  das  Ziel  der  Abschaffung  dieses Industriezweiges in Deutschland haben. Der Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen könnte die Folge sein.

Frage: Aber die Kosten für Module sind in den letzten Jahren doch erheblich zurück gegangen. Was zur Folge hat, dass viele Betreiber von Anlagen sehr hohe Renditen erzielen. Gegen die will die Bundesregierung nur vorgehen.

Bernhard Beck: Auch hier ist der Fehler, dass man in Berlin alles über einen Kamm schert. Die Modulpreise für kristalline Module sind aufgrund des Drucks der asiatischen Hersteller erheblich gesunken. Diese Module werden im Wesentlichen für Aufdachanlagen verwendet. Hier können „Überrenditen“ auftreten. Eine allerdings vernünftige Anpassung der Vergütung macht also durchaus Sinn. Bei Freiflächen-Solarkraftwerken, die bereits jetzt weniger stark gefördert werden, lag die Eigenkapitalrendite für die Investoren, meist Landwirte und Privatanleger, dagegen bei etwa fünf Prozent nach Steuern. Für ein unternehmerisches Investment mit einer Laufzeit von 20 Jahren sicherlich keine „Überrendite“. Man muss auch immer im Hinterkopf haben, dass bei Kohle- oder Atomstrom Renditen von 15 Prozent oder mehr die Regel sind. Wenn der Gesetzgeber jetzt die Einspeisungsvergütung stärker als sowieso schon vorgesehen absenkt, ist das gleichbedeutend mit dem Aus für Freiflächen-Solarkraftwerke. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist unter den geplanten Bedingungen nicht mehr möglich.

Frage: Was dem Ziel, die Umlage auf den Strompreis, von derzeit 1,5 Cent je Kilowattstunde, zu senken und den Strom für den Verbraucher billiger zu machen, ja eigentlich widerspricht.

Martin Zembsch: Die Kostensenkung ist richtig und wichtig, aber sie muss vor allem in den Bereichen ansetzen, die bisher für die hohen Kosten hauptverantwortlich waren. Da die Pläne der Bundesregierung das sichere Aus für große Dachanlagen und Freiflächen-Solarkraftwerke bedeuten, würden künftig fast ausschließlich kleine Dachanlagen installiert, die schon seit Jahren überproportional gefördert werden. Dadurch wird sich die Belastung für die Verbraucher trotz geplanter Absenkung zukünftig noch deutlich erhöhen. Hier muss man ansetzen und die Einspeisevergütung moderat zurückdrehen. Für Anlagen, die größer als ein MWp sind, muss auf die Reduzierung verzichtet werden. Nur so bleiben diese Anlagen attraktiv.

Frage: Konkret! Welche Folgen hätte es für die Verbraucher, wenn die Pläne der Regierung tatsächlich so umgesetzt werden, wie sie jetzt auf dem Tisch liegen?

Martin Zembsch: Der Strompreis wird in jedem Fall nicht sinken! Im Gegenteil - durch die drastischen Kürzungen bei der Einspeisevergütung im Freiflächenbereich wird ein Betrieb dieser Anlagen unrentabel. Die Regierung schädigt genau das Segment, das schon jetzt günstigen Solarstrom produziert. Eine Reduzierung der Umlage und damit eine Preissenkung wird es mit dem Modell der Bundesregierung mit Sicherheit nicht geben. Eher eine Preiserhöhung.

Frage: Was spricht noch für Freiflächen-Solarkraftwerke?

Bernhard Beck: Gerade in diesem Bereich hat es in den letzten Jahren die meisten Innovationen und Weiterentwicklungen gegeben. Der Einsatz neuer Materialien, Technologien und Verfahren kann nur hier kontrollierbar und effizient durchgeführt werden. Innovation bedeutet Kostensenkung. Nur mit Freiflächen-Solarkraftwerken kann Solarstrom schnell günstig für den Verbraucher werden.

Frage: Vor diesem Hintergrund kann es Sie eigentlich nicht freuen, wenn auch aus Kreisen der Bundesregierung immer wieder gefordert wird, wertvolles Ackerland möglichst frei von Solarkraftwerken zu halten?

Martin Zembsch: Im Gegenteil! Wir unterstützen die Politik bei der Forderung, dass Solarkraftwerke nicht auf hochwertigen Ackerflächen errichten werden, in vollem Umfang. Bisher waren Solarunternehmen jedoch auf Grund der gesetzlichen Regelungen des EEG dazu gezwungen worden, Solarkraftwerke im Wesentlichen auf Ackerflächen zu errichten. Brachflächen, Stilllegungsflächen, Grünland aber auch teilweise Gewerbegebiete waren nicht zulässig. Will man nun die hochwertigen Ackerflächen freihalten, dann macht eine Reduzierung der Einspeisevergütung Sinn, aber nur wenn sie sich auf wirklich hochwertige Böden mit einer Ackerzahl von mehr als 60 bezieht. Im Gegenzug müsste es möglich gemacht werden, dass Solarkraftwerke auf allen zur Verfügung stehenden Flächen errichtet werden.

Frage: Droht dann nicht eine Zerstückelung der Landschaft?

Bernhard Beck: Das glaube ich nicht! Die Kommunen gehen mit der Thematik sehr sensibel um.  Es wird kaum vorkommen, dass Anlagen auf Flächen genehmigt werden, die das Landschaftsbild erheblich beeinflussen. Im Übrigen muss man berücksichtigen, dass gerade durch die Errichtung von Solarkraftwerken von seriösen Systemintegratoren, die betroffenen Flächen ökologisch aufgewertet werden. In den von uns errichteten Kraftwerken herrschen biotopähnliche Zustände und bei einem vernünftigen Begrünungskonzept passt sich das Kraftwerk auch sehr gut dem Landschaftsbild an.

 

Frage: Wird aber nicht trotzdem zu viel wertvolles Ackerland verbraucht?

Martin Zembsch: Wenn bis 2020 ein Zehntel des Solarstroms mit Freiflächen-Solarkraftwerken produziert werden soll, dann benötigen wir gerade einmal 10.000 Hektar Fläche. Das sind 0,05 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland. Da kann man wohl schlecht von einer Existenzbedrohung für Landwirte oder von einer Lebensmittelverknappung reden.

Frage: Welche wirtschaftlichen Folgen drohen, wenn das Gesetz wie geplant Realität wird?

Bernhard Beck: Weitreichende! Durch eine übertriebene Absenkung der Solarstromvergütung für Freiflächen-Solarkraftwerke wird die wirtschaftliche Realisierung der meisten Projekte nicht mehr möglich sein. Die technologische Marktführerschaft wird in den asiatischen Raum abwandern. Ohne die Möglichkeit neue Technologien in der Praxis in Deutschland einzusetzen, wird ein weiterer Export von Solarkraftwerken nicht mehr möglich sein. Hierdurch sind mehrere Tausend Arbeitsplätze vor allem im Mittelstand gefährdet.

Frage: Gibt es trotzdem eine Möglichkeit das EEG anzupassen, ohne den Unternehmen der Solarbranche die Geschäftsgrundlage zu entziehen?

Martin Zembsch: Die Solarbranche muss die Gelegenheit haben auf die geplanten Änderungen zu reagieren. Der 1. April 2010 kann nicht der richtige Zeitpunkt sein. Wir fordern eine allerdings moderatere Reduzierung frühestens zum 30. Juni für Dachanlagen und nicht vor 30. September für Freiflächen-Solarkraftwerke. Sollte die Politik allerdings eine weitere Branche in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen wollen, den Ausbau von ökologischer Stromerzeugung verhindern wollen, die technologische Marktführerschaft der deutschen Solarbranche vernichten wollen und vor allem uns Verbraucher mit deutlich höheren Stromkosten belasten wollen, dann mag es vielleicht sinnvoll sein, die derzeitigen Vorschläge des Umweltministeriums umzusetzen.

Quelle: Photovoltaik Kompetenzzentrum Kolitzheim

Der Photovoltaik-Guide präsentiert in seiner neuen Rubrik "Der Boss privat", Interviews der etwas anderen Art mit den größten Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Solarbranche. Im Vordergrund steht diesmal nicht, wie in gewöhnlichen Interviews, die Unternehmens- oder Marktentwicklung.

Der Boss privat möchte seinen Lesern eine andere und weniger bekannte Seite von Firmenchefs zeigen. Das ein Boss nicht nur harte Entscheidungen treffen muss, sondern auch mal zum entspannen ein Buch liest oder den Fernseher einschaltet.

Die Interviews sollen ein wenig Einblick in das alltägliche Geschehen und dem Menschen an sich geben. Wer glaubt, intime Details in den Interviews zu erfahren, der wird leider enttäuscht. Auf die Privatsphäre wird besonders geachtet, da die Unternehmer/Innen in der Öffentlichkeit stehen und dadurch sowieso zu wenig Privatleben genießen.

Den Anfang dieser besonderen Interviewreihe macht Gründer und Vorstand der juwi-Gruppe Matthias Willenbacher aus Wörrstadt. Im monatlichen Wechsel präsentiert der Photovoltaik-Guide dann jeweils ein Interview mit einer anderen Unternehmergröße aus der Solarwelt. Der Boss steht stellvertretend für das männliche wie auch für das weibliche Geschlecht.

Das Interview der etwas anderen Art: Der Boss privat!

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