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Forschung/Entwicklung

München, 30. Mai 2012, Talesun erhält für seine Solarmodule der Produktlinie TP660P das Gütezeichen vom VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH (VDE-Institut). Das Zertifikat prämiert die hohe Zuverlässigkeit, optimierte Funktionssicherheit und geringe Degradation der Photovoltaikmodule sowie das kontinuierliche Monitoring bei der Fertigung.

Talesun
 
Das VDE Institut sowie das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) verleihen das Zeichen für Sicherheit und Qualität von Solarmodulen erstmals an einen in China ansässigen Produzenten. Die beiden Prüfstellen untersuchten dabei die Produktlinie TP660P von Talesun Solar, des erst seit 2010 am Markt vertretenen und schnell wachsenden Branchendebutanten. Der Auszeichnung vorausgegangen ist eine umfangreiche und mehrere Monate dauernde Testphase.
 
Strenge Kriterien

Die VDE-Kriterien gelten innerhalb der Photovoltaik-Industrie als besonders anspruchsvoll, und nur die wenigsten Unternehmen sind in der Lage, sie zu erfüllen. Bei der Bewertung der Qualitätseigenschaften nehmen die Prüfer insbesondere die Zuverlässigkeit sowie die Funktionssicherheit in Augenschein. Einher gehen Tests mit erhöhter Prüfmusteranzahl sowie Kontrollen mit erhöhter Prüfdauer und Zyklenzahl. Ausserdem nehmen beide Institute zusätzlich dynamische und mechanische Belastungsprüfungen sowie mechanische Prüfungen der Anschlüsse mit erhöhter Last vor.
 
Im Rahmen der Degradationsprüfung gelten verschärfte Pass/Fail-Kriterien: Die maximal zulässige Degradation der Leistung darf während der erhöhten Prüfsequenz nicht höher als fünf Prozent ausfallen. Während des kontinuierlichen Fertigungs-Monitorings gelten verschärfte Anforderungen in der laufenden Fertigung. Darüber hinaus werden vierteljährlich Testmodule während des Regelbetriebs entnommen, die Prüfmuster jeder Fertigungsstätte enthalten.
 
„Der VDE hat gemeinsam mit wichtigen internationalen Projektbeteiligten der Solarindustrie ganzheitliche Produkttests und Qualitätskontrollen entwickelt. Mit Photovoltaik-Modulen, die internationale Normen und Prüfkriterien erfüllen, kann sich der Verbraucher darauf verlassen, dass das Produkt sicher und gesetzeskonform ist“, erklärt Wilfried Jäger, Geschäftsführer des VDE Prüf- und Zertifizierungsinstituts.

Baixing Wang, Chairman und Gründer von Talesun Solar sowie Wilfried Jäger, Geschäftsführer des VDE Prüf- und Zertifizierungsinstituts

Baixing Wang, Chairman und Gründer von Talesun Solar sowie Wilfried Jäger, Geschäftsführer des VDE Prüf- und Zertifizierungsinstituts.

„Für Talesun ist es eine große Ehre, das VDE-Gütezeichen führen zu dürfen. Es freut mich, dass sich unsere Strategie der vollautomatisierten Fertigung von Solarmodulen auf höchstem Qualitätsniveau beweist“, so Baixing Wang, Chairman und Gründer von Talesun Solar. „Das Vertrauen unserer Kunden in die Nachhaltigkeit und Sicherheit unserer Produkte ist uns sehr wichtig. Deswegen werden wir auch in Zukunft weitere Tests durch das VDE Institut vornehmen lassen.
 
Quelle: Talesun Solar Germany GmbH

Köln, 23. Mai 2012, Umwelt- und Klimaschutz sind wichtige Gründe, die für den Einsatz der Solarenergie sprechen. Stromerzeugung durch Photovoltaik ist klimaneutral. Das gilt allerdings nur für die Nutzung der Photovoltaik im Betrieb. Denn selbstverständlich haben Herstellung, Logistik, Installation und am Ende des Lebenswegs das Recycling von Anlagen und Modulen Auswirkungen auf die Umwelt. Um diese Auswirkungen zu messen und zu reduzieren, bietet TÜV Rheinland in einem internationalen Kompetenzteam zahlreiche Analyseverfahren. Diese Verfahren dienen der Optimierung von Produkten ebenso wie der Verbesserung des umweltorientierten und nachhaltigen Wirtschaftens ganzer Unternehmen.

TÜV Rheinland - Ökobilanzierung zeigt Potenzial für Optimierungen ökologisch und ökonomisch auf

 

Bild: TÜV Rheinland - Ökobilanzierung zeigt Potenzial für Optimierungen ökologisch und ökonomisch auf

Ralf Martin Müller, Experte für Nachhaltigkeit bei TÜV Rheinland: „Ökobilanzen durchleuchten systematisch die Umweltwirkungen in einem Unternehmen oder im gesamten Lebenslauf eines Produktes. Solche Analysen sind ein wichtiges Instrument, um ökologische und zugleich ökonomische Schwachstellen zu identifizieren und dann zu vermeiden.“

In der Praxis liefern Ökobilanzen Ansatzpunkte zur Prozessoptimierung, zur Reduzierung des Ressourceneinsatzes sowie Vermeidung von Abfällen und damit insgesamt zur Verbesserung der Umwelteigenschaften beispielsweise eines analysierten Produkts. Das Verfahren zur Ökobilanzierung von Produkten, das die Experten von TÜV Rheinland anwenden, entspricht den international gültigen Normen ISO 14040/14044. Müller: „Im Zentrum steht die Frage: Wo und wie lassen sich Ressourcen besser nutzen – und damit unmittelbar Kosten einsparen?“

Das Leistungspaket des internationalen Kompetenzteams von TÜV Rheinland zur Analyse der Nachhaltigkeit mit Experten aus China, Deutschland und den USA umfasst neben der Ökobilanz nach ISO 14040/14044 auch vergleichende Ökobilanzen oder die Erstellung von Ökoprofilen. Hinzu kommt der Product Carbon Footprint – zu Deutsch CO2-Fußabdruck – für einzelne Photovoltaik-Module.

Müller: „Trotz aller Bemühungen hat die Belastung der Atmosphäre mit Treibhausgasen in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Unternehmen werden daran gemessen, ob sie dieses Problem ernsthaft angehen.“ Speziell für die Solarunternehmen sei dies ein wichtiger Punkt zur Positionierung im Wettbewerb zu anderen Wegen der Energieerzeugung und auch innerhalb der Branche selbst. Ziel ist es, die Umweltauswirkungen bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Photovoltaik-Modulen weiter zu verringern. Hier sehen die Fachleute von TÜV Rheinland weiteres Potenzial zur Optimierung der Ökobilanz beispielsweise bei der Wahl des Herstellungsstandorts von Modulen sowie der Entscheidung über den richtigen Standort der Photovoltaik-Anlagen.

Darüber hinaus lässt sich anhand der Ökobilanzierung errechnen, in welchem Zeitraum die für Produktion und Installation eingesetzte Energie bei unterschiedenen Photovoltaik-Systemen zurück gewonnen werden kann und wie die Recyclingfähigkeit von Modulen und Anlagen optimiert werden kann.

Quelle: TÜV Rheinland

 

Waldaschaff, 09. Mai 2012, Das TEC-Institut für technische Innovationen ist seit 2004 in der Qualitätsprüfung und Forschung im Photovoltaik-Bereich tätig. Unter dem gemeinsamen Dach der GÖDE-Gruppe unterstützt TEC den Solarspezialisten ANTARIS SOLAR bei der Produktoptimierung und Qualitätssicherung und hat sich mit den regelmäßigen TEC-Reports und Produkttests einen Namen gemacht. Aktuell bezieht TEC neue Laborräume um die Kapazitäten für PV-Forschung künftig noch zu erweitern.

TEC-Institut - Flasher

Forschung und Qualitätssicherung sind entscheidende Faktoren für den Erfolg in der Photovoltaik-Branche. Das TEC-Institut für technische Innovationen ist bereits seit acht Jahren erfolgreich in diesen Bereichen tätig. Aktuell erweitert das Institut seine Laborkapazitäten. Im Zuge baulicher Erweiterungen am Standort Waldaschaff hat TEC in den vergangenen Monaten rund 400 qm zusätzliche Fläche erhalten, die für Labor- und Büroräume genutzt werden. Die Umzugsarbeiten sind in vollem Gang und im TEC-Institut freut man sich auf die verbesserte räumliche Situation: „Durch die zusätzlichen Laborräume haben wir die Möglichkeit, unsere Forschungen deutlich auszuweiten. Es können dann mehr Experimente über längere Zeiträume durchgeführt werden“, so Dipl.-Ing. (FH) Eberhard Zentgraf, Leiter der Photovoltaikforschung des TEC-Instituts.

Von der physikalischen Grundlagenforschung zur Photovoltaik

Das TEC-Institut ist Teil der GÖDE-Gruppe (www.goede.com) und wurde 2004 gegründet. Seine Wurzeln reichen jedoch noch weiter zurück, denn TEC ist aus der 1998 gegründeten GÖDE-Wissenschaftsstiftung (heute GÖDE-Stiftung) entstanden, die zum Zwecke der physikalischen Grundlagenforschung ins Leben gerufen worden war. Mit der Gründung des TEC-Instituts 2004 wurde innerhalb der GÖDE-Gruppe in Abgrenzung zur Wissenschaftsstiftung eine Einrichtung zur anwendungsorientierten Forschung geschaffen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dipl.-Ing. (FH) Eberhard Zentgraf wendete sich TEC schon kurz nach seiner Gründung auch dem zukunftsträchtigen Thema Photovoltaik zu.

TEC-Institut als starker Partner für PV-Qualität bei ANTARIS SOLAR

Seit die GÖDE-Gruppe 2007 mit der Gründung von ANTARIS SOLAR in das PV-Geschäft einstieg, wird auf die Kompetenz von TEC zur Produktoptimierung und Qualitätssicherung der ANTARIS-Produkte zurückgegriffen.

TEC-Institut - Solar-Testanlagen

In der eigenen Modul-Testanlage und den umfassend ausgestatteten Laborräumen – TEC verfügt u.a. über eine Klimakammer, ein Rasterelektronenmikroskop, ein Pyranometer zur Bestimmung der Globalstrahlung sowie einen eigenen Flasher-Raum – führen die Wissenschaftler des TEC-Instituts Forschung zu allgemein relevanten Photovoltaikthemen wie Fragen der Modulausrichtung, Verschattung, Hinterlüftung, Brandschutz oder Schneereinigung durch und liefern mit TEC-Reports und Vergleichstests regelmäßige und kostenlose Infos für die PV-Branche.

Quelle: TEC-Institut für technische Innovationen

 

Neuss, 16. Mai 2012, Das Unternehmen 3M Deutschland GmbH und das Unternehmen Gossamer Space Frames haben im US-Bundesstaat Kalifornien den weltweit größten Solar-Parabolspiegel gestartet. Beide Unternehmen setzen mit dieser neuen Technologie Maßstäbe bei der Reduzierung von Ausrüstungs-und Installationskosten für konzentrierte solarthermische Kraftwerke.

3M Deutschland - Der weltweit größte Solar-Parabolspiegel

Das Ergebnis der Zusammenarbeit von 3M und Gossamer Space Frames mit Geschäftssitz in Huntington Beach, Kalifornien, ist ein Solarkollektoren-System, das die Gesamtkosten eines Parabolrinnen-Solarfelds um über 25 Prozent senkt.

Diese Systeme sind auch als CSP-Systeme (CSP = Concentrated Solar Power) bekannt. Die Parabolrinne mit ihrer großen Blendenöffnung beeindruckt mit einem Konzentrationsfaktor von über 100 und einer Fläche von 7,3 Metern. Sie wird als LAT 73 (LAT = Large Aperture Trough) bezeichnet.

Innovative Spiegelfolie und neue Konstruktion

Für die Entwicklung der LAT 73 arbeiteten die beiden Unternehmen eng zusammen. Die Anlage kombiniert die Gestaltungsfreiheit und das hohe Reflexionsvermögen von 3M (TM) Solar Mirror Film 1100 mit den mechanischen Konstruktionsinnovationen von Gossamer Space Frames. Wirtschaftlich effizient ist die Anlage durch die Spiegelfolie von 3M, die bis zu 50 Prozent leichter als Glas ist und über ein Reflexionsvermögen von 94,5 Prozent verfügt. Die überragenden optischen Leistung und das geringe Gewicht bilden die Basis für die großflächige Parabolrinnen- Konstruktion. Bei der Überprüfung der Systemleistung durch das National Renewable Energy Laboratory (NREL) punktete die Folie mit einer optischen Präzision von über 99 Prozent.

Neue Chancen mit LAT-Technologie

"Die LAT-Technologie ist eine hochinteressante Entwicklung für die CSP-Branche, denn sie stellt unter Beweis, welche Möglichkeiten sich durch konzentrierte Solarthermie eröffnen", sagte Dr. Dan Chen, Business Development Manager, 3M Renewable Energy. Glenn Reynolds, Präsident und Mitgründer von Gossamer Space Frames, ergänzt: "Viele in der Branche hielten eine Renaissance von CSP für unmöglich. Es freut uns, dass wir hier das Gegenteil beweisen können."

Die voll betriebsfähige Demonstrationsanlage wurde am Standort von Sunray Energy in Daggett im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien installiert und eingeweiht. Sunray Energy ist die betriebsälteste CSP-Anlage in den USA und wird von Cogentrix Energy, LLC (Cogentrix) betrieben. Das Interesse an der LAT 73- Anlage seitens der weltweiten CSP-Branche ist groß. Ein zweites LAT 73-Projekt läuft derzeitig im Süden der USA. Die Inbetriebnahme ist für Juni 2012 geplant.

Quelle: 3M Deutschland GmbH

 

Bitterfeld/Wolfen, 07. Mai 2012, Einen Zellwirkungsgrad von über 16,2 Prozent, bei der CdTe-Dünnschichtechnologie, erreicht das Solarunternehmen Calyxo GmbH. Der Zellwirkungsgrad-Rekord wurde laut Unternehmen bereits durch die Prüfstelle SGS Deutschland offiziell bestätigt.

Calyxo GmbH - analytic cmp

Hergestellt werden die Photovoltaikmodule auf CdTe-Basis mit der selbst entwickelten, kostengünstigen atmosphärischen Beschichtungs-Technologie. Die Calyxo GmbH belegt damit das enorme Leistungspotenzial von CdTe-Solarmodulen.

CTO Michael Bauer von Calyxo: „Dieses Ergebnis zeigt das Potenzial von Calyxo´s heißer und schneller CdTe Beschichtung. Basierend auf diesem Erfolg sind wir zuversichtlich, noch in diesem Jahr einen Zell-Wirkungsgrad zwischen 17 und 18 Prozent und einen Top-Modul-Wirkungsgrad zwischen 14 und 15 Prozent zu erreichen“, so Michael Bauer, Calyxo CTO.

Quelle: Calyxo GmbH