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Finanzierung/Investition

Bitterfeld-Wolfen, 10. Februar 2012, Die Q-Cells International Finance B.V., Rotterdam, Niederlande, lädt die Inhaber der Wandelanleihe 2012 (gesamter Nominalwert von EUR 492.500.000, fällig am 28. Februar 2012) zu einer Gläubigerversammlung am 27. Februar 2012 in Frankfurt am Main ein. Gegenstand der Versammlung ist die Beschlussfassung über die Verschiebung des bisherigen Fälligkeitstermins (28. Februar 2012) der Wandelanleihe auf den 30. April 2012 und die entsprechende Änderung der Garantie, die die Q-Cells SE übernommen hat.

Q-Cells SE

Diese Stundung kann der Gemeinsame Vertreter, Rechtsanwalt Dr. Carlos Mack, der auf der Gläubigerversammlung am 25. Oktober 2011 durch Beschluss der Gläubiger bestellt wurde, bei mehrheitlicher Zustimmung der Anleiheinhaber vollziehen. Q-Cells könnte daraufhin im Wege einer weiteren Gläubigerversammlung bis Ende April 2012 die Zustimmung der Gläubiger zu einer umfassenden Restrukturierung aller ausstehenden Wandelschuldverschreibungen einholen. Ist auch die Zustimmung zu diesem Restrukturierungskonzept erfolgt, kann der Gemeinsame Vertreter mit Zustimmung der Gläubigerversammlung eine weitere Stundung bis zum 31. Dezember 2012 umsetzen. Dieser Zeitrahmen ermöglicht dem Unternehmen die rechtssichere Umsetzung des vereinbarten Restrukturierungskonzeptes.

Die Einberufung zu dieser Gläubigerversammlung erfolgt auf Basis der Beschlüsse aus der Gläubigerversammlung vom 25. Oktober 2011. Im Hinblick auf Klagen, die gegen diese Beschlüsse fristgerecht eingereicht worden waren, konnte eine vergleichsweise Einigung erzielt werden. Dadurch ist der Beschluss des Landgerichts Frankfurt vom 23. Januar 2012 gegenstandslos geworden. Aufgrund der vergleichsweisen Einigung sind alle auf der ersten Gläubigerversammlung getroffenen Beschlüsse, wie die Bestellung des Gemeinsamen Vertreters, vollzogen worden. Verfristet erhobene Klagen werden auf dem Rechtsweg verfolgt.

Q-Cells arbeitet zielstrebig weiter an der Konkretisierung und Umsetzung der am 1. Februar 2012 vorgestellten, umfassenden Finanzrestrukturierung. Die Stundung der Wandelschuldverschreibung 2012 ist ein wichtiger Baustein auf diesem Weg. Im Zuge des weiteren Verfahrens werden voraussichtlich weitere Versammlungen mit den Inhabern der 2012, 2014 und 2015 fälligen Wandelschuldverschreibungen stattfinden. Zudem ist die Zustimmung der Aktionäre zu dem beabsichtigten Kapitalschnitt auf einer Hauptversammlung erforderlich. Auf der Basis der laufenden Gespräche mit weiteren Gläubigern ist das Unternehmen zuversichtlich, die notwendigen Mehrheiten zur Umsetzung der Maßnahmen zu erhalten.

Quelle: Q-Cells SE

 

Heilbronn, 11. Februar 2012, Mit dem am 02. Februar 2012 erschienenen Nachtrag Nr. 1 zum Verkaufsprospekt des hep-Solar England 1 informiert das Unternehmen hep captial AG über die aktuellen Ergebnisse. Im November 2011 wurde prospektgemäß der Solarpark vom Fonds angekauft. Der Solarpark produziert bereits seit 29. Juli 2011 Strom und läuft erwartungsgemäß.

Die konservative Kalkulation des Fonds ermöglicht den Anlegern ein zusätzliches Renditepotential. So wurde am 08.01.2012 der Darlehensvertrag zu besseren Konditionen unterzeichnet. Der Darlehenszins beträgt inkl. Währungssicherung 5,7% anstatt prospektierten 6,5 Prozent. Die Inflationsrate (Retail Price Index, RPI) in UK ist mit 5,2 Prozent um 1,2 Prozent höher ausgefallen als im Prospekt angegeben, was sich positiv auf die Erlöse auswirkt – und somit auf die Gesamtausschüttung.

Auch im Jahr 2012 setzt sich dieser Trend einer hohen Inflation in UK fort. Die Gesamtausschüttungen des hep-Solar England 1 betragen ca. 374 Prozent und sind somit um etwa 22 Prozent höher als prospektiert.

Quelle: hep capital AG

Gründau, 01. Februar 2012, Innovative Solar Displays von Solarfox (Anzeigetafel für Photovoltaikanlage) werden auch 2012 mit einem Zuschuss von bis zu 2.400 € durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Zuwendungsfähig sind Visualisierungseinrichtungen für Photovoltaikanlagen in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten, allgemeinbildende Schulen, Berufsschulen, Technikerschulen, Berufsbildungszentren, überbetrieblichen Ausbildungsstätten bei den Kammern, Fachhochschulen und Universitäten oder Kirchen.

Solarfox Display SF-200
Das Antragsverfahren ist unbürokratisch

Der Antrag ist durch ein vorgegebenes Antragsformular innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme des Displays durch die öffentliche Institution zu stellen. Dabei spielt es keien Rolle, wann die Photovoltaikanlage in Betrieb genommen bzw. errichtet wurde. Anträge können von Kommunen, kommunalen Gebietskörperschaften (Kreise, Regionalverbände, Landschaftsverbände, etc.), kommunale Zweckverbänden und gemeinnützigen Antragstellern gestellt werden. Damit kann der Antrag auch durch einen Kontraktor wie z.B. ein Bürgersolarverein oder eine Betreibergesellschaft gestellt werden. Weitere Informationen zum Förderprogramm sind unter: www.solar-fox.de/foerderung zu finden.

 

Die Photovoltaik Anzeige von Solarfox ist ideal für den Einsatz in Kindergärten, Schulen, Hochschulen oder sonstigen öffentlichen Gebäuden geeignet. Mit einem Solarfox-Display kann man der Solarstromanlage gewissermaßen bei der Arbeit zusehen. Die innovative Photovoltaik Anzeigetafel zeigt wie die Solaranlage auf dem Dach Strom produziert. Leicht erkennbar ist auf diese Weise, wie hoch die produzierte Strommenge ist und wie sich diese im Tages- oder Monatsverlauf entwickelt hat. Auch eine Gegenüberstellung von Stromertrag und Stromverbrauch, eine Jahresverlaufsansicht, die eingesparte CO2 Menge und viele weitere Funktionen können angezeigt werden.

Die entsprechenden Informationen werden anschaulich aufbereitet und in Form ansprechender Diagramme und Grafiken präsentiert. Betrachter erfahren durch die Solarfox-Displays, dass nur eine begrenzte Menge der sauberen Energie zur Verfügung steht und ihr eigenes Verhalten deren Verbrauch unmittelbar beeinflusst.

Mit Hilfe des Solarfox-Displays können Schüler auf dem Schulhof, in der Pausenhalle oder im Eingangsbereich der Schule jederzeit den aktuellen Ertrag der Solarstromanlage überprüfen. Das Solarfox Schulpaket bietet für Schulen und Kindergärten einen erweiterten Funktionsumfang. Auf spielerische Weise wird dabei Schülerinnen und Schülern die Thematik des Klimawandels und erneuerbarer Enegien erläutert. Dabei wird insbesondere die Funktionsweise der Photovoltaik bzw. einer Solarstromanlage erklärt. Mit Hilfe des Solarfox-Schulpaketes können Schulen Ihren Solar-Display erweitern und das Display auch als "Digitalen Infocenter" einsetzen. Ob aktueller Vertretungsplan am Morgen, besondere Veranstaltung am Nachmittag oder Elternsprechtag am Abend, Solarfox kann jede wichtige Information transportieren.
 
Quelle: SOLEDOS GmbH

 

 

München, 03. Februar 2012, Die RENERCO Renewable Energy Concepts AG hat den im letzten Quartal 2011 fertiggestellten Solarpark in Maisach bei München an das belgische Unternehmen 7C Solarparken veräußert.

Auf einer Fläche von rund 3 ha wurde entlang der Bahnlinie, Strecke München-Augsburg, eine Freiflächenanlage installiert. Die Gesamtleistung beträgt 1 MW, die durchschnittliche Jahresstromproduktion wird auf 1.185 MWh beziffert. Dies entspricht der Versorgung von etwa 300 Haushalten. Die Solarstromanlage wurde Anfang September 2011 erfolgreich in Betrieb genommen. Die Stromeinspeisung erfolgte über den lokalen Netzbetreiber.

Quelle: RENERCO Renewable Energy Concepts AG

Bitterfeld-Wolfen, 01. Februar 2012, Die Q-Cells SE hat eine grundsätzliche Einigung zur Restrukturierung aller drei ausstehenden Wandelanleihen in einer umfassenden Gesamtlösung erzielt. Nach der Veröffentlichung der Mitteilung am 24. Januar 2012 in der Q-Cells eine zweistufige Finanzrestrukturierung angekündigt hatte, haben sich wesentliche Inhaber der 2012, 2014 und 2015 fälligen Wandelschuldverschreibungen ('wesentliche Anleiheinhaber') auf eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung geeinigt. Durch den Verzicht auf den mit Unsicherheiten und Risiken behafteten zweistufigen Prozess ermöglicht diese Einigung den höchsten Mehrwert für alle Anleiheinhaber und das Unternehmen.

Q-Cells SE

Die wesentlichen Anleiheinhaber und das Unternehmen sind davon überzeugt, dass der umfassende Schuldenabbau, der mit Hilfe der Einigung in einem Schritt erreicht wird, erheblichen Mehrwert für alle Interessensgruppen schafft. Er liefert die Sicherheit und den Rückhalt für Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und Mitarbeiter, die im derzeitigen Branchenumfeld erforderlich sind. Im Nachgang zu der Transaktion wird Q-Cells mit einer soliden Bilanzstruktur optimal aufgestellt sein, um am erwarteten Wachstum im Photovoltaikmarkt zu partizipieren.

Die Einigung gelang nach intensiven Gesprächen mit den wesentlichen Anleiheinhabern, die mit ihren signifikanten Anteilen an den Anleihen für die umfassende Restrukturierung stimmten. Diese Gespräche hatte das
Unternehmen seit Anfang Dezember 2011 geführt. Damit hat Q-Cells einen grundlegenden Meilenstein für die weitere Entwicklung des Unternehmens erreicht.

Die Einigung sieht in ihren wesentlichen Eckpunkten folgendes vor:

  •  Die Inhaber der Ende Februar 2012 fälligen Wandelschuldverschreibung erhalten nach Abschluss der Finanzrestrukturierung eine Zahlung in Höhe von 20 Millionen Euro.
  • Der nach der Zahlung von 20 Millionen Euro ausstehende Rückzahlungsbetrag und ggf. offene Zinszahlungen auf die Ende Februar 2012 fällige Wandelschuldverschreibung sowie der ausstehende Rückzahlungsbetrag und ggf. offene Zinszahlungen auf die 2014 und 2015 fälligen Wandelschuldverschreibungen unmittelbar vor dem Wandlungstermin sollen zu gleichen Teilen (sogenanntes 'pari-passu') gegen Übernahme nahezu des gesamten Eigenkapitals und im Wege eines Schulden- und Kapitalschnitts (sogenannter Debt-to-Equity-Swap) eingebracht werden. Nach Abschluss der Übernahme des Eigenkapitals werden die Inhaber der 2012, 2014 und 2015 fälligen Wandelschuldverschreibungen gemeinsam mindestens 95 Prozent aller ausgegebenen Aktien der Q-Cells SE halten.
  • Nach einer erfolgreichen Umsetzung der Finanzrestrukturierung kann es weitere Auszahlungen zu gleichen Teilen ('pari-passu') an die Inhaber der 2012, 2014 und 2015 fälligen Anleihen geben, wenn Q-Cells nicht-betriebsnotwendige Unternehmensteile verkaufen und danach noch ausreichende Liquidität vorhalten kann. Auch wenn Zeitpunkt, Höhe und Abschluss dieser Verkäufe mit hoher Unsicherheit behaftet sind, schätzen die Berater des Unternehmens, dass diese Verkäufe von nicht betriebsnotwendigen Unternehmensteilen, die einen minimalen EBIT-Effekt auf die Umsetzung des Geschäftsplans haben, in den nächsten Jahren bis zu 200 Millionen Euro erzielen könnten.

Nach einer unabhängigen Überprüfung des mittelfristigen Geschäftsplans sind die Anleiheinhaber gemeinsam mit dem Unternehmen zu der Überzeugung gelangt, möglichst hohe liquide Mittel im Unternehmen zu belassen. Damit kann Q-Cells als nahezu schuldenfreies und führendes Unternehmen im wettbewerbsintensiven Photovoltaikmarkt agieren. Wie in der Veröffentlichung vom 24. Januar 2012 mitgeteilt, erwartet das Unternehmen, das zum 31. Dezember 2011 über 304 Mio. Euro liquide Mittel verfügte, im laufenden Geschäftsjahr 2012 ein negatives EBITDA und wird ausreichende liquide Mittel für wichtige Investitionsaufwendungen, verfügungsbeschränkte Barmittel, kurzfristige operative Verluste, saisonale Effekte und Restrukturierungsaufwendungen benötigen. Möglichst viel Liquidität im Unternehmen zu belassen, ermöglicht es, das Unternehmen bestmöglich aufzustellen, um die erwarteten positiven Ergebnisse in den Jahren 2013 bis 2015 zu liefern.

Die Umsetzung dieser grundsätzlichen Einigung bedarf der Zustimmung der Anleiheinhaber, der Aktionäre der Q-Cells SE sowie der involvierten Behörden. Dazu wird das Unternehmen die Zustimmung der beteiligten Akteure einholen. Insbesondere bedarf der Kapitalschnitt der Zustimmung der Aktionäre im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung. Q-Cells rechnet mit einer Umsetzung der Finanzrestrukturierung in der zweiten Hälfte dieses Jahres.

Die Finanzrestrukturierung ermöglicht es dem Unternehmen, sich weitgehend von Schulden zu befreien und eine solide Bilanzstruktur mit einer hohen Eigenkapitalquote zu schaffen. Als nahezu schuldenfreies Unternehmen wäre Q-Cells in einer einzigartigen Position, um in einem weiterhin anspruchsvollen Solarmarkt als technologisch führender Premiumanbieter wettbewerbsfähig zu sein. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass dies die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von Q-Cells als unabhängiges, konkurrenzfähiges Unternehmen ist, in einer mittelfristig von hohem erwarteten Marktwachstum geprägten globalen Photovoltaikindustrie ist.

Quelle: Q-Cells SE