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Finanzierung/Investition

 

Bitterfeld-Wolfen, 28. Februar 2012, Auf der gestrigen Gläubigerversammlung der Q-Cells SE in Frankfurt haben die Inhaber des noch ausstehenden Teils der Wandelschuldverschreibung einer Stundung zugestimmt. Diese wäre am 28. Februar fällig gewesen. Die Geschäftsführung unterbreitete den Vorschlag, das der gemeinsam bestellte Vertreter, Rechtsanwalt Dr. Carlos Mack, die Stundung der Anleihe auf den 30. April 2012 vollziehen kann. Somit kann Q-Cells noch einmal durchatmen (Wir berichteten: Q-Cells - Gewähren Gläubiger dem Solarunternehmen einen Zahlungsaufschub?).

Q-Cells SE

Die Wandelschuldverschreibung von ursprünglich nominal 492,5 Mio. Euro weist eine Verzinsung von 1,375% p.a. auf und wäre am 28. Februar 2012 fällig gewesen. Die beschlossene Stundung betrifft dabei auch die Forderungen aus der von der Q-Cells SE übernommenen Garantie für die Wandelanleihe. Rund 83% des noch ausstehenden Nominalbetrags war auf der Versammlung vertreten, die Zu stimmungsquote zu dem Tagesordnungspunkt lag bei rund 80%.

Nach der grundsätzlichen Einigung zur Restrukturierung aller ausstehenden Wandelanleihen mit wesentlichen Gläubigern Anfang Februar 2012 ist die beschlossene Stundung ein weiterer wichtiger Meilenstein für die erfolgreiche Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten der Q-Cells Gruppe. Nach der heutigen Gläubigerversammlung folgen weitere Verfahrensschritte, um mit den Mehrheiten der Gläubiger und Aktionäre der Q-Cells SE die Finanzrestrukturierung auch rechtssicher umsetzen zu können. Q-Cells ist zuversichtlich, dass dies gelingt und rechnet mit einer Umsetzung der Finanzrestrukturierung in der zweiten Hälfte dieses Jahres.

Quelle: Q-Cells SE

 

Erfurt/Meiningen, 27. Februar 2012,  Die in Thüringen ansässige SecondSol GmbH, die erste unabhängige Handelsplattform für den Solar-Zweitmarkt, erhält Wachstumskapital aus dem von der bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh gemanagten Thüringer Gründerfonds (ThGF). Das Kapital wird vor allem für den Aufbau skalierbarer Unternehmensstrukturen und die Vermarktung der Internetplattform im In-und Ausland verwendet.

„Aktuell gibt es nur wenige kleine Anbieter in diesem sehr attraktiven, sich gerade entwickelnden Marktsegment und wir sind sehr froh, durch die finanzielle Unterstützung der bm-t die Möglichkeit zu haben, internationaler Marktführer im Bereich des Solar-Zweitmarktes zu werden.“ betont Frank Fiedler, Geschäftsführer der SecondSol GmbH.

„Neben den bestehenden Kontakten in die Solarbranche und in die Versicherungswirtschaft hat uns die große Produktnachfrage aus dem In- und Ausland überzeugt und zeigt uns, dass das Unternehmen sehr gut aufgestellt ist, um sich im Wachstumsmarkt gebrauchter Solarkomponenten erfolgreich zu behaupten.“ so Stephan Beier, verantwortlicher Investmentmanager bei der bm-t.

Quelle: SecondSol GmbH

Berlin, 24. Februar 2012, Die Bundesregierung möchte die Einspeisevergütung für Solarstrom erneut massiv kürzen. Die Stiftung Warentest hat für das Onlineportal test.de errechnet, welche Rendite Anlagenbetreiber ab dem 9. März noch erwarten können.

Ergebnis: Wenn die Anlagenpreise nicht deutlich sinken, erzielen Hauseigentümer nur noch magere Renditen.

Beispiel: Ein Anlagenbesitzer hatte Anfang 2012 Anschaffungskosten von etwa 2.200 Euro pro Kilowatt Leistung, fährt einen Stromertrag von 900 kWh pro kW Leistung im Jahr ein und verbraucht 20 Prozent des Stroms selbst – dann konnte er bei Berücksichtigung aller Kosten mit einer Rendite von 6,7 Prozent rechnen. Nimmt der Haubesitzer seine Anlage nach dem 9. März in Betrieb, halbiert sich seine Rendite im Musterfall auf 3,4 Prozent.

Sind die Voraussetzungen ungünstiger, zum Beispiel weil die Anlage in der Anschaffung teurer ist oder weniger Strom produziert, kann die Rendite noch deutlich dürftiger ausfallen. Wer solch eine Anlage großteils auf Kredit finanziert, riskiert sogar Verluste.

Die Stiftung Warentest empfiehlt Solarstrom-Interessenten, sich in Ruhe nach günstigen Photovoltaik-Anlagen umzusehen. Die Rechnung kann sich ändern, wenn die Anlagenpreise in den nächsten Monaten weiter fallen. Im Zweifel kann es sich daher lohnen, etwas abzuwarten. Auch sollten Betreiber in Zukunft so viel Solarstrom wie möglich selbst verbrauchen. Denn der eigene Strom ist in aller Regel bereits billiger als Steckdosenstrom.

Quelle: Stiftung Warentest

Frankfurt, 27. Februar 2012, Werden die Gläubiger der angeschlagenen Q-Cells SE heute in Frankfurt einen Zahlungsaufschub für weitere zwei Monate gewähren? Die Gläubiger entscheiden am heutigen Tag über eine Anleihe in Höhe von 200 Mio. Euro. Q-Cells möchte erreichen, dass die Anleihe zwei Monate später zurückgezahlt werden muss und in der Zwischenzeit der Konzern die bereits eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen weiter durchführen kann.

Q-Cells SE

Ob Q-Cells das Ziel erreicht die Besitzer der Anleihe als Eigentümer zu gewinnen, die im Anschluss 95 Prozent des Unternehmens halten, ist fraglich. In Anbetracht der aktuellen politischen Diskussion zur Kürzung der Solarförderung dürfte sich dies als sehr schwierig erweisen. Sollten sich die Gläubiger quer stellen, könnte dies das endgültige Aus für Q-Cells bedeuten.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

 

Freiburg, 17. Februar 2012. Der Kraftwerksentwickler S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) hat nun rückwirkend zum Ende Dezember 2011, das bestehende Solarportfolio um ein Kraftwerksprojekt von etwa 1 MW erweitert. Das Unternehmen investierte in eine 919 kW-Solardachanlage eines Logistikdienstleisters in Dortmund, deren Gesamtinvestition sich auf etwa 2 Mio. Euro beläuft. Die Solaranlage produziert jährlich rund 920.000 kWh Strom und kann damit 200 Vier-Personen-Haushalte versorgen. 650 Tonnen CO2 werden darüber hinaus durch die Produktion des umweltfreundlichen Stroms eingespart.

Der eigene Anlagenbestand wächst damit auf 88 Anlagen im In- und Ausland mit einer Gesamtleistung von 26,1 MW. Der Verkehrswert des Portfolios, von rund 76 Mio. Euro erhöht sich nun auf über 78 Mio. Euro. Die S.A.G. Solarstrom AG hat mit dem Anlagenportfolio in den vergangenen Jahren somit erhebliche und  langfristig nutzbare Vermögenswerte aufgebaut.

Die S.A.G. Solarstrom AG unterstreicht damit die strategische Bedeutung des eigenen Anlagenportfolios, das auch zukünftig weiter ausgebaut werden soll. Das operative Geschäft der S.A.G. Solarstrom AG steht auf vier Säulen, dabei sind insbesondere der Geschäftsbereich Anlagenbetrieb und Services sowie der Geschäftsbereich Stromproduktion Zukunftsfelder mit viel Potenzial für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe.

„Der eigene Anlagenbestand liefert einen sehr stabilen und attraktiven Cashflow und bietet uns auch langfristig interessante Optionen, beispielsweise für die Direktvermarktung von Ökostrom“, so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. „Das Portfolio gibt uns außerdem wertvolle Hinweise über die Langzeitperformance von Photovoltaik-Anlagen, da die ältesten Anlagen im Portfolio bereits seit vierzehn Jahren am Netz sind.“

„Wir werden das Kraftwerksportfolio in Abhängigkeit von den uns intern und extern zur Verfügung stehenden Mitteln weiter ausbauen“, erläutert Kuhlmann. „Die Anlagen sind alle als einzelne Projektgesellschaft durchfinanziert und liefern planbare und attraktive Erträge.“
 
Quelle: S.A.G. Solarstrom AG