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Finanzierung/Investition

 

Erfurt/Meiningen, 27. Februar 2012,  Die in Thüringen ansässige SecondSol GmbH, die erste unabhängige Handelsplattform für den Solar-Zweitmarkt, erhält Wachstumskapital aus dem von der bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh gemanagten Thüringer Gründerfonds (ThGF). Das Kapital wird vor allem für den Aufbau skalierbarer Unternehmensstrukturen und die Vermarktung der Internetplattform im In-und Ausland verwendet.

„Aktuell gibt es nur wenige kleine Anbieter in diesem sehr attraktiven, sich gerade entwickelnden Marktsegment und wir sind sehr froh, durch die finanzielle Unterstützung der bm-t die Möglichkeit zu haben, internationaler Marktführer im Bereich des Solar-Zweitmarktes zu werden.“ betont Frank Fiedler, Geschäftsführer der SecondSol GmbH.

„Neben den bestehenden Kontakten in die Solarbranche und in die Versicherungswirtschaft hat uns die große Produktnachfrage aus dem In- und Ausland überzeugt und zeigt uns, dass das Unternehmen sehr gut aufgestellt ist, um sich im Wachstumsmarkt gebrauchter Solarkomponenten erfolgreich zu behaupten.“ so Stephan Beier, verantwortlicher Investmentmanager bei der bm-t.

Quelle: SecondSol GmbH

Frankfurt, 27. Februar 2012, Werden die Gläubiger der angeschlagenen Q-Cells SE heute in Frankfurt einen Zahlungsaufschub für weitere zwei Monate gewähren? Die Gläubiger entscheiden am heutigen Tag über eine Anleihe in Höhe von 200 Mio. Euro. Q-Cells möchte erreichen, dass die Anleihe zwei Monate später zurückgezahlt werden muss und in der Zwischenzeit der Konzern die bereits eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen weiter durchführen kann.

Q-Cells SE

Ob Q-Cells das Ziel erreicht die Besitzer der Anleihe als Eigentümer zu gewinnen, die im Anschluss 95 Prozent des Unternehmens halten, ist fraglich. In Anbetracht der aktuellen politischen Diskussion zur Kürzung der Solarförderung dürfte sich dies als sehr schwierig erweisen. Sollten sich die Gläubiger quer stellen, könnte dies das endgültige Aus für Q-Cells bedeuten.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

 

Freiburg, 17. Februar 2012. Der Kraftwerksentwickler S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) hat nun rückwirkend zum Ende Dezember 2011, das bestehende Solarportfolio um ein Kraftwerksprojekt von etwa 1 MW erweitert. Das Unternehmen investierte in eine 919 kW-Solardachanlage eines Logistikdienstleisters in Dortmund, deren Gesamtinvestition sich auf etwa 2 Mio. Euro beläuft. Die Solaranlage produziert jährlich rund 920.000 kWh Strom und kann damit 200 Vier-Personen-Haushalte versorgen. 650 Tonnen CO2 werden darüber hinaus durch die Produktion des umweltfreundlichen Stroms eingespart.

Der eigene Anlagenbestand wächst damit auf 88 Anlagen im In- und Ausland mit einer Gesamtleistung von 26,1 MW. Der Verkehrswert des Portfolios, von rund 76 Mio. Euro erhöht sich nun auf über 78 Mio. Euro. Die S.A.G. Solarstrom AG hat mit dem Anlagenportfolio in den vergangenen Jahren somit erhebliche und  langfristig nutzbare Vermögenswerte aufgebaut.

Die S.A.G. Solarstrom AG unterstreicht damit die strategische Bedeutung des eigenen Anlagenportfolios, das auch zukünftig weiter ausgebaut werden soll. Das operative Geschäft der S.A.G. Solarstrom AG steht auf vier Säulen, dabei sind insbesondere der Geschäftsbereich Anlagenbetrieb und Services sowie der Geschäftsbereich Stromproduktion Zukunftsfelder mit viel Potenzial für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe.

„Der eigene Anlagenbestand liefert einen sehr stabilen und attraktiven Cashflow und bietet uns auch langfristig interessante Optionen, beispielsweise für die Direktvermarktung von Ökostrom“, so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. „Das Portfolio gibt uns außerdem wertvolle Hinweise über die Langzeitperformance von Photovoltaik-Anlagen, da die ältesten Anlagen im Portfolio bereits seit vierzehn Jahren am Netz sind.“

„Wir werden das Kraftwerksportfolio in Abhängigkeit von den uns intern und extern zur Verfügung stehenden Mitteln weiter ausbauen“, erläutert Kuhlmann. „Die Anlagen sind alle als einzelne Projektgesellschaft durchfinanziert und liefern planbare und attraktive Erträge.“
 
Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Berlin, 24. Februar 2012, Die Bundesregierung möchte die Einspeisevergütung für Solarstrom erneut massiv kürzen. Die Stiftung Warentest hat für das Onlineportal test.de errechnet, welche Rendite Anlagenbetreiber ab dem 9. März noch erwarten können.

Ergebnis: Wenn die Anlagenpreise nicht deutlich sinken, erzielen Hauseigentümer nur noch magere Renditen.

Beispiel: Ein Anlagenbesitzer hatte Anfang 2012 Anschaffungskosten von etwa 2.200 Euro pro Kilowatt Leistung, fährt einen Stromertrag von 900 kWh pro kW Leistung im Jahr ein und verbraucht 20 Prozent des Stroms selbst – dann konnte er bei Berücksichtigung aller Kosten mit einer Rendite von 6,7 Prozent rechnen. Nimmt der Haubesitzer seine Anlage nach dem 9. März in Betrieb, halbiert sich seine Rendite im Musterfall auf 3,4 Prozent.

Sind die Voraussetzungen ungünstiger, zum Beispiel weil die Anlage in der Anschaffung teurer ist oder weniger Strom produziert, kann die Rendite noch deutlich dürftiger ausfallen. Wer solch eine Anlage großteils auf Kredit finanziert, riskiert sogar Verluste.

Die Stiftung Warentest empfiehlt Solarstrom-Interessenten, sich in Ruhe nach günstigen Photovoltaik-Anlagen umzusehen. Die Rechnung kann sich ändern, wenn die Anlagenpreise in den nächsten Monaten weiter fallen. Im Zweifel kann es sich daher lohnen, etwas abzuwarten. Auch sollten Betreiber in Zukunft so viel Solarstrom wie möglich selbst verbrauchen. Denn der eigene Strom ist in aller Regel bereits billiger als Steckdosenstrom.

Quelle: Stiftung Warentest

Holzkirchen, 14. Februar 2012, Der Solarprjektierer Carpevigo hat über die Carpevigo Holding AG erstmals zwei Wandelanleihen emittiert. Die Platzierung der Wertpapiere erfolgt ausschließlich im Rahmen eines Private Placements. Fälligkeitstag ist jeweils der 31. Dezember 2015.

„Die Carpevigo-Gruppe wird in den kommenden Jahren weiter wachsen und ihre exzellente Marktposition ausbauen. Davon profitieren auch unsere Investoren“, sagt Jens F. Neureuther, Vorstand der Carpevigo Holding AG. „Mit dem bisherigen Platzierungsverlauf der Wandelanleihen sind wir sehr zufrieden“, so Neureuther weiter.

Die Kapitalmaßnahme umfasst zwei Wandelanleihen mit einem Emissionsvolumen von jeweils bis zu 15 Millionen Euro. Diese werden mit 7,0 (DE000A1MA466) beziehungsweise 4,5 Prozent (DE000A1MA458) fest verzinst. Der Emissionskurs beläuft sich auf 100 Prozent. Die Mindestanlage beträgt 50.000 Euro. Jeder Anleihegläubiger besitzt nach Maßgabe der Wandlungsbedingungen das Recht, jede Teilschuldverschreibung im Ausübungszeitraum in auf den Inhaber lautende Aktien umzutauschen. Mit der Kapitalmaßnahme erweitert die Carpevigo-Gruppe ihr Finanzierungsportfolio und nutzt dieses zum Ausbau der Geschäftstätigkeiten.

„Neben unseren Projekten in Deutschland richten wir unseren Fokus zunehmend auf die internationalen Märkte. Insbesondere dort wird das aktuelle und das zukünftige Geschäft der Carpevigo-Gruppe generiert“, erklärt Neureuther. In der Vergangenheit hat Carpevigo bereits mehrfach erfolgreich Wertpapiere, die vornehmlich der Zwischenfinanzierung von Solarkraftwerken dienten, emittiert und termingerecht getilgt.

Quelle: Carpevigo AG