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Finanzierung/Investition

 

Kahl am Main, 14. März 2012, Der Maschinenlieferant für Solarprodukte Singulus Technologies AG, konnte bereits am ersten Zeichnungstag der platzierten Unternehmensanleihe das Emissionsvolumen erreichen. Die Anleihe, mit einem Emissionsvolumen von rund 60 Mio. Euro, wurde in Deutschland, Österreich und Luxemburg sowie im Wege einer Privatplatzierung in angrenzenden Ländern platziert.

Dr.-Ing. Stefan Rinck, Vorsitzender des Vorstands der Singulus Technologies Aktiengesellschaft: „Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf unsere Anleihe und werten die starke Nachfrage als Vertrauen in unser Unternehmen und unsere zukunftsfähigen Technologien für Blu-ray, Solar und Halbleitertechnik.“

Die Unternehmensanleihe ist mit 7,75 Prozent pro Jahr verzinst und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die Anleihe wurde sowohl von institutionellen als auch von Privatanlegern nachgefragt. Hierdurch konnte eine breite Streuung der Investorenbasis erreicht werden. Wegen der vorzeitigen Schließung der Zeichnung wird voraussichtlich bereits ab dem 14. März 2012 ein Handel per Erscheinen in der Anleihe im Open Market der Deutsche Börse AG im Segment „Entry Standard für Anleihen“ der Frankfurter Wertpapierbörse eröffnet werden (ISIN: DE000A1MASJ4 / A1MASJ). Ausgabe- und Valutatag bleibt der 23. März 2012.

Die Nettoerlöse aus der Begebung der Anleihe werden von der Singulus Technologies Aktiengesellschaft für die Finanzierung von größeren Projekten im Geschäftsbereich Solar, den Ausbau der Systempartnerschaft mit Herstellern von Dünnschichtsolarzellen, die Entwicklung neuer Produkte für den Geschäftsbereich Solar und die Entwicklung von Produktionsanlagen für die nächste Generation Blu-ray Discs verwendet. Ferner beabsichtigt SINGULUS den Aufbau neuer Geschäftsfelder im Bereich der Vakuum-Beschichtungs-technologie durch Forschung und Entwicklung sowie durch Akquisitionen von Unternehmen oder Unternehmensteilen.

Ziel von SINGULUS ist es, sich in der Silizium- und Dünnschicht-Solartechnik an führender Stelle als Maschinenlieferant sowie als Entwicklungspartner für neue Zellkonzepte zu positionieren und im Optical Disc Bereich die Marktführerführerschaft für Dual-Layer Blu-ray Disc Fertigungsanlagen auszubauen. Zusätzlich prüft das Unternehmen Branchen und Arbeitsgebiete, in denen auf Basis des vorhandenen Know-hows im Bereich Vakuumbeschichtung weitere Marktsegmente erschlossen werden können.

Quelle: Singulus Technologies AG

 

Bonn, 08. März 2012, Das Investmentunternehmen mit Fokus auf Erneuerbare Energien Murphy&Spitz Green Capital AG (WKN: A0KPM6), stellt die Frühphasenförderung von jungen Unternehmen (Start Ups) aus dem Bereich Erneuerbare Energien ein. Murphy&Spitz Green Capital zieht damit die Konsequenzen aus dem zunehmend schwieriger werdenden Marktumfeld für Innovationen im Erneuerbare Energien-Sektor.

„Durch die geplante EEG-Novellierung ist der Frühfinanzierung von Erneuerbare Energien-Unternehmen endgültig der Boden entzogen. Politischer Willkür ist offenbar Tür und Tor geöffnet“, erläutert Andrew Murphy, Vorstand der Murphy&Spitz Green Capital AG.

Vorstand und Aufsichtsrat planen, das Geschäftsmodell der Gesellschaft zu wandeln. Sie soll zukünftig als Finanzdienstleister für nachhaltige Geldanlagen und über die Murphy&Spitz Green Energy AG als langfristiger Energieproduzent agieren. Vorstand und Aufsichtsrat werden den Aktionären den entsprechenden Beschluss auf der diesjährigen Hauptversammlung im Mai vorschlagen.
 
Das Unternehmen will daher zukünftig im Rahmen seiner Tätigkeit als Finanzdienstleister für nachhaltige Geldanlagen die Unterstützung von Zukunftstechnologien im Bereich der regenerativen Energien fortsetzen. Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung vorschlagen, die Satzung entsprechend zu ändern und den Status der Unternehmensbeteiligungsgesellschaft an das Wirtschaftsministerium zurück zu geben. Die bestehenden Beteiligungen an der Eisenbeiß Solar AG, der KBB Kollektorbau GmbH und Murphy&Spitz Green Energy AG sollen weiterhin gehalten werden.

Quelle: Murphy&Spitz Green Capital AG

 

Bitterfeld-Wolfen, 01. März 2012, Der Hersteller für Dünnschicht-Solarmodule Calyxo GmbH, demonstriert mit einem innovativen Dünnschicht-Solarmodul auf Basis der Cadmium-Tellurid-Technologie ein enormes Leistungspotential. So erreicht ein Solarmodul von Calyxo mit einer Leistung von 88,7 W einen Wirkungsgrad von über 13,4 Prozent. Der Wirkungsgrad ist auf die Aperturfläche bezogen.  

Calyxo GmbH: Dr. Michael Bauer  und Dr. Florian Holzapfel

Bild: Dr. Michael Bauer (CTO)  und Dr. Florian Holzapfel (CEO)

Die Prüfungsstelle SGS Deutschland hat die Rekordwerte schon offiziell bestätigt. Bei der Produktion des Calyxo Solarmoduls wurden die Entwicklungsstufen der nächsten Generation bereits vorweggenommen. Das zeigt, welches Potenzial die Calyxo CdTe Dünnschicht-Technologie für die Zukunft bietet. Das Calyxomodulformat beträgt derzeit 60 cm x 120 cm, jedoch sind mit dem von Calyxo entwickelten und patentierten atmosphärischen Abscheideverfahren Modulbreiten bis 120 cm bei frei wählbarer Länge möglich.

Neben der Entwicklung des hocheffizienten Calyxo-PV-Moduls konnten die CdTe-Spezialisten aus Sachsen-Anhalt gemeinsam mit ihren Kollegen von Calyxo USA Perrysburg, Ohio, auch die Effizienz der aktuell produzierten CX3-Modulreihe weiter steigern. Diese erreichen nun einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 11,9 Prozent bezogen auf die Aperturfläche.

CTO Dr.-Ing. Michael Bauer: „Das Calyxo Entwicklungsteam konnte mit diesem Ergebnis in kurzer Zeit einen weiteren Meilenstein der Wirkungsgrad-Roadmap bestätigen. Hohe Modulwirkungsgrade und unsere kostenführende atmosphärische Abscheidetechnologie sind die entscheidenden Faktoren zur Erreichung wettbewerbsfähiger Stromkosten aus Sonnenenergie.“
 
Die Calyxo GmbH betreibt momentan am Produktionsstandort Bitterfeld-Wolfen seit 2009 eine 25 MWp-Produktionsline mit über 150 Mitarbeitern. Weiteres Kapital für die nächsten Jahre wird vom ehemaligen Technologiegeber Solar Fields LLC. zur Verfügung gestellt, der die Calyxo GmbH im Februar 2011 vollständig von Q-Cells SE übernommen hat.

CEO Dr. Florian Holzapfel: „Mit der finanziellen Unterstützung unseres langjährigen Anteilseigners Solar Fields wollen wir die Kosten bis Ende des Jahres auf weniger als 0,60 EUR pro Wp senken, was einer Kostenreduktion von ca. 30 Prozent zum heutigen Stand entspricht.“

Quelle: Calyxo GmbH

 

Freiburg, 08. März 2012, Der Photovoltaik-Projektentwickler S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) schließt einen Darlehensvertrag mit einem Bankenkonsortium für die langfristige Projektfinanzierung eines 48 MW Solarprojektes ab. Das Bankenkonsortium besteht aus den Banken Deutsche Bank AG, Bayerische Landesbank, Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale und der KfW IPEX-Bank. Die Darlehenssumme beträgt 118 Mio. Euro. Das Darlehen benütigt die S.A.G. Solarstrom AG für ein Solarprojekt in Serenissima (Norditalien) mit einer Gesamtleistung von 48 MW.

Das Darlehen zu marktadäquaten Konditionen hat eine Laufzeit von 17 Jahren. Die Auszahlung steht unter Vorbehalt der Erfüllung üblicher Auszahlungsbedingungen. Darlehensnehmer ist die italienische Projektgesellschaft Enersol s.r.l., Rovigo, die im Zuge des Closings mit dem Käufer des Projektes an ihn übergehen wird. Ein europäischer Finanzinvestor hatte die 48 MW Solaranlage Serenissima zum 31. Dezember 2011 erworben.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

 

Hamburg, 29. Februar 2012, Mit Datum vom 10. Februar 2012 hat die Payom Solar AG das Orderbuch für den Payom Energy Bond vorzeitig geschlossen. Das gezeichnete Emissionsvolumen beträgt insgesamt EUR 27.548.000.

Payom Solar AG

Die Anleihe mit einer Laufzeit bis zum 08.04.2016 ist eingeteilt in Teilschuldverschreibungen mit einem Nennwert von jeweils EUR 1.000. Der jährliche Zinscoupon in Höhe von 7,5 % ist fällig zum 08.04 eines jeden Jahres. Ursprünglich war die Zeichnungsfrist bis zum 20.03.2012 festgelegt worden. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen und Diskussionen im Solarsektor waren in den vergangenen Wochen jedoch keine Anteile mehr platziert worden, so dass sich der Vorstand zu einer vorzeitigen Schließung des Orderbuchs entschlossen hat.

„Mit dem erzielten Platzierungsergebnis sind wir durchaus zufrieden“, so Claas Fierlings, CFO der Payom Solar, „das Unternehmen ist mit hinreichend Finanzmitteln versorgt.“

Quelle: Payom Solar AG