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Finanzierung/Investition

 

Bonn, 23. Juli 2012, Beim Photovoltaikunternehmen SolarWorld AG hat sich das Risiko auf Grund der schwierigen Marktsituation in der Solarbranche im Laufe des zweiten Quartals erhöht. Möglicherweise hätten Finanzkennzahlen nicht erreicht werden können, die äußerst kreditrelevant sind. Das Unternehmen hat deswegen mit seinen Kreditgebern bestehende Kreditvereinbarungen über 375 Millionen Euro neu verhandelt. Die Finanzkennzahlen wurden daraufhin angepasst und erlauben dem Unternehmen nun eine größere Flexibilität.

SolarWorld AG

Mit diesen Vereinbarungen konnte die SolarWorld ihre finanzielle Stabilität weiter festigen und verfügt zum Ende des zweiten Quartal 2012 über eine Liquidität von 320 Mio. Euro. Zusätzlich wurden über 130 Mio. Euro an Kreditverbindlichkeiten getilgt.

Der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG, Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, hingegen hält 27,84 Prozent der Aktien und verzichtet auf sein Gehalt und weitere Zahlungen (Wir berichteten: SolarWorld - Asbeck verzichtet auf Kohle)

Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck: „Für den Erfolg der SolarWorld werde ich zudem einen persönlichen finanziellen Beitrag leisten und so lange auf mein Gehalt und Dividende verzichten, bis der Konzern wieder profitabel ist.“
 
Quelle: SolarWorld AG

 

Hamburg, 20. Juni 2012, Der Asset Manager LUXCARA erwirbt in Italien und Frankreich weitere Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 17 MW für den  Luxemburger Spezialfonds FLAVEO S.A., SICAV-FIS. Die Solarstromanlagen sind bereits seit 2011 in Betrieb. Die Solaranlagen sind in La Valmale (Südfrankreich) und Piemont (Italien).

Kathrin Oechtering, Managing Partner der LUXCARA Gruppe: "Alle Photovoltaik-Anlagen wurden auf Basis eines konservativen Investmentansatzes in das Fondsportfolio aufgenommen, das ist momentan besonders wichtig für Investoren. Auf derselben Basis planen wir für dieses Jahr noch weitere Investitionen, vor allem in Deutschland und Frankreich."

Zu den Investitionsobjekten des FLAVEO S.A., SICAV-FIS zählen unter anderem die beiden größten Photovoltaikanlagen Europas: Briest mit insgesamt 90 MW und Meuro mit 72 MW, beide in Brandenburg. Das aktuelle Bestandsportfolio des Fonds, der im September 2011 aufgelegt wurde, besteht vorwiegend aus Solarstromanlagen in Deutschland, Frankreich und Italien.

Dr. Alexandra von Bernstorff, ebenfalls Managing Partner der LUXCARA Gruppe: "Gerade im Ausland ist die Erfahrung und Positionierung der Generalunternehmer für unsere Investitionsentscheidungen ausschlaggebend. Auch die Verwendung hochwertiger technischer Komponenten spielt für uns eine wesentliche Rolle."

Die neuen französischen und italienischen Photovoltaikanlagen wurden vom EPC-Weltmarktführer Belectric aus Kolitzheim entwickelt und sind mit PV-Wechselrichtern des Weltmarktführers SMA Solar Technology AG ausgestattet.

Quelle: LUXCARA GmbH

 

Sulzemoos 11. Mai 2012, Der Solarprojektierer Phoenix Solar AG konnte die Finanzierungsverhandlungen erfolgreich abschließen. Das neue Finanzierungspaket in Höhe von 132 Mio. Euro und einer Laufzeit bis März 2014, ebnen den Weg für die Weiterführung der Restrukturierung sowie den des Unternehmens. Für das Jahr gibt das Unternehmen bekannt, dass der Preisverfall und die Abwertungen den Umsatz und das Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 belasten. Die Auslandsquote ist zudem auf 57,2 Prozent gestiegen. Der Stellenabbau ist vorangeschritten und über 130 Beschäftigte mussten bereits gehen.

Phoenix Solar AG

Phoenix Solar AG hat einen Konsortialkreditvertrag, bestehend aus Bar- und Avallinien, mit einem Volumen von rund 100 Mio. Euro mit dem bisherigen Bankenkonsortium unter der Führung der BayernLB unterschrieben. Das Finanzierungsvolumen soll den Finanzierungsbedarf für das operative Geschäft im Rahmen der Planung bis zum 31. März 2014 vollumfänglich abdecken. Die Verhandlungen über eine Neufinanzierung waren erforderlich geworden, nachdem Phoenix Solar aufgrund der negativen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2011 die Covenants des damaligen Konsortialkreditvertrags nicht einhalten konnte.

Restrukturierungsplan in weiten Teilen umgesetzt

Das neu vereinbarte Finanzierungsvolumen wurde auf Basis eines mit externen Beratern erstellten Restrukturierungsplans ermittelt, der auf eine deutliche Optimierung der Kosten-, Organisations- und Risikostruktur sowie der Prozessabläufe abzielt und in wesentlichen Teilen bereits umgesetzt ist. So ist der geplante Stellenabbau von rund 60 Prozent der in Deutschland Beschäftigten auf eine Zielgröße von rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits weit vorangeschritten und wird voraussichtlich bis Ende des ersten Halbjahres 2012 nahezu abgeschlossen sein.

Weltweit wird der Konzern dann rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen (zum 31. Dezember 2011: 409). Auf der Beschaffungsseite konnte ein langfristiger Liefervertrag mit einem Modulhersteller erfolgreich nachverhandelt und erheblich flexibilisiert werden. Nächste Schwerpunkte der Restrukturierung sind die weitere Optimierung von internen Prozessen und fokussierte Maßnahmen zum Ausbau des internationalen Geschäfts. Das Geschäftsmodell mit den beiden Säulen Kraftwerksbau und Handel mit Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodulen und Zubehör wird dabei grundsätzlich beibehalten.

Quelle: Phoenix Solar AG

 

Hamburg, 30. Mai 2012, LUXCARA hat eine weitere Photovoltaikanlage in Frankreich erworben. Die Solaranlage steht in Aquitanien, im Süd-Westen Frankreichs, und hat eine Gesamtleistung von 12 MW. Die Investition beträgt 49 Mio. Euro. Die Solaranlage wird Bestandteil des Luxemburger Spezialfonds FLAVEO S.A., SICAV-FIS. Die Wechselrichter der PV-Anlage stammen vom Weltmarktführer SMA Solar Technology AG und die Solarmodule von First Solar. Es handelt sich um die zweite französische PV-Anlage, die für den Fonds von EDF EN erworben
wurde.

Alexandra von Bernstorff, Managing Partner der LUXCRARA Gruppe: "Aufgrund äußerst positiver Erfahrungen mit unseren PV-Anlagen in Süd-Frankreich haben wir uns zu weiteren Investitionen in dieser Gegend entschlossen. Mit der EDF EN als Projektentwickler und Generalunternehmer haben wir einen langfristigen und soliden Partner gefunden, wie sich bereits in der Vergangenheit gezeigt hat."

Kathrin Oechtering, ebenfalls Managing Partner der LUXCARA Gruppe: "Frankreich und Deutschland sind sich hinsichtlich der Risikokriterien für Investitionen sehr ähnlich. Die ausgeprägte Rechtssicherheit und eine höhere Sonneneinstrahlung in Frankreich bieten gerade risikoaversen Investoren sehr attraktive Investitionsmöglichkeiten."

Quelle: LUXCARA Advisory GmbH

Ichtershausen, 09. Mai 2012, Der Dünnschicht-Solarmodulhersteller Masdar PV erhält von der EU Investitionsbeihilfen von über 12,9 Mio. Euro für den Bau einer zweiten Photovoltaik-Fertigungslinie. Die EU-Kommission hat dem Unternehmen den Antrag  bewilligt. Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten der Fertigungslinie zur Herstellung von Solarmodulen auf über 120. Mio Euro.

Das Unternehmen hat schon vor etwa vier Jahren einen Zuschuss zu den Investitionskosten der ersten Fertigungslinie erhalten. In der heutigen Zeit sollten Unternehmen besser in Forschung und Entwicklung sowie in die Mitarbeiter investieren, als weitere Kapazitäten aufzubauen.

Quelle: EU-Kommission