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Finanzierung/Investition

Bonn, 06. April 2011, Murphy&Spitz, Investmenthaus für nachhaltige Geldanlagen, meldet in den heute veröffentlichten Quartalszahlen ein überdurchschnittliches Wachstum seiner beiden Umweltfonds. Der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland konnte in den ersten drei Monaten einen Zuwachs von 7,04 Prozent, der Murphy&Spitz Umweltfonds Welt einen Zuwachs von 0,15 Prozent verbuchen. Die beiden Umweltfonds heben sich damit deutlich von dem allgemeinen Trend der Branche ab.

„Wir haben unser hausinternes Researchteam in den letzten zwölf Monaten deutlich ausgebaut. So können wir gezielt herausragende Unternehmen der nachhaltigen Branchen identifizieren“, erklärt Andrew Murphy, Geschäftsführer von Murphy&Spitz.

Dabei investiert das Unternehmen ausschließlich nach dem „Best-of-Class“-Ansatz. Der „Best-Of-Class“-Ansatz verfolgt die Investitionsstrategie nur in nachhaltige Branchen zu investieren. Dieser steht im Gegensatz zum „Best-In-Class“-Ansatz, in dem konventionelle Unternehmen vorherrschen. So konnten die Umweltfonds beispielsweise von Unternehmen wie Centrotec Sustainable, Nordex, Energiekontor und Solarworld profitieren, die ein Wachstum von über 30 Prozent im ersten Quartal erzielten. Der Anlagehorizont, erläutert Murphy, sei mittelfristig gewählt, um von dem nachhaltigen Wachstum der Erneuerbaren Energien zu profitieren. Ökounternehmen aus den Bereichen zur Erzeugung von Regenerativen Energien wie Solar und Wind rücken verstärkt wieder in den Fokus von Investoren.

Murphy&Spitz Umwelt Consult ist auf nachhaltige Geldanlagen spezialisiert. Die Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland und Welt gehören mit einem durchschnittlichen Ergebnis von 10,22 und 5,5 Prozent pro Jahr seit ihrer Auflage im Jahr 1999 zu den erfolgreichsten Umweltfonds in Europa. Zum Portfolio von Murphy&Spitz gehören außerdem die Beteiligungsgesellschaft Murphy&Spitz Green Capital AG sowie Murphy&Spitz Green Energy mit Schwerpunkt auf festverzinsliche Investitionen. Das hausinterne Researchteam erstellt unabhängige Studien zu Unternehmen der Nachhaltigkeitsbranchen.

Quelle: Murphy&Spitz Umwelt Consult GmbH

München, 05. April 2011, Am Genussrecht „Kraftwerkspark I“ der Green City Energy GmbH besteht eine hohe Nachfrage. Bereits zehn Tage nach Emissionsstart liegt der Zeichnungsstand bei 53 Prozent. Der „Kraftwerkspark I“ bietet Anlegern sichere Rahmenbedingungen und eine Beteiligung an Sonnen-, Wind-, Biogas- und Wasserkraftwerken bei variabler Laufzeit und 6,25 bzw. 7 Prozent Basiszins, zuzüglich eines Ertragsbonus von 20 Prozent. Bis zum 14. April profitieren Anleger von einem Disagio von 4 Prozent. Der Grund für das große Interesse ist laut Geschäftsführer Thomas Prudlo eindeutig: „Die Menschen sind aufgewacht und nehmen ihre Energiezukunft selbst in die Hand.“

 

Das Genussrecht „Kraftwerkspark I“ der Green City Energy, dem alternativen Energiedienstleister aus München, bietet Anlegern die Möglichkeit, sich im Rahmen einer sachwertorientierten Geldanlage an Sonnen-, Wind-, Biogas- und Wasserkraftwerken zu beteiligen. Darin enthalten ist auch eine exklusive Beteiligung am unterirdisch errichteten Wasserkraftwerk „Praterkraftwerk“ im Herzen Münchens. Eine Investition ist über zwei Tranchen mit variablen Laufzeiten von 10 bzw. 20 Jahren bei 6,25 bzw. 7 Prozent Basiszins zuzüglich eines Ertragsbonus von 20 Prozent möglich. Bei Tranche B kommt eine „Kraftwerks-Rente“ hinzu, die ab dem 21. Jahr für fünf Jahre mit zusätzlichen 20 Prozent des Nettogewinns vor Steuern an die GenussrechtsinhaberInnen ausbezahlt werden.

Interessenten profitieren von einer festen ökologischen Verzinsung, den stabilen Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), einer Risikostreuung durch die Kombination unterschiedlicher Energieträger, einer ausgereifte Anlagentechnik sowie einem umfassenden Sicherheitskonzept. Eine Beteiligung ist ab 1.000 Euro möglich, schnell-Entschlossene profitieren bis 14. April von einem Disagio von 4 Prozent. Eine Beteiligung ist einfach und unkompliziert möglich.

 

„Die rasante Zeichnung von über 53 Prozent in nur 10 Werktagen zeigt uns, dass unsere Verbindung von Ökologie und Ökonomie der richtige Ansatz ist, um Erneuerbare Energien möglich und attraktiv zu machen. Unsere Anleger wünschen sich solide Investitionsformen, die ertragssicher, aber auch nachhaltig und zukunftsfähig sind. Der Kraftwerkspark I bietet einen ausgewogenen Mix an Erneuerbaren Energiequellen, die durch die im EEG garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre gut kalkulierbare Erträge erwirtschaften“, erklärt Andrea Förg, Bereichsleiterin Vertrieb der  Green City Energy GmbH.

Auch der Anlagen-Check der Spezialisten des ECOreporter.de – ein unabhängiges Online-Magazin für ethische und nachhaltige Geldanlagen –  bescheinigen dem Genussrecht beste Vorrausetzungen. „Aus nachhaltiger Sicht ist der Kraftwerkspark I exzellent“, so das Urteil.

 

Quelle: Green City Energy GmbH   

Freiburg, 31. März 2011, Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg, gibt einen Sonder-Wandlungszeitraum für die 6,25 % Wandelschuldverschreibung 2007 / 2010 /2012 bekannt. Vorstand und Aufsichtsrat der S.A.G. Solarstrom AG haben beschlossen, den Inhabern der Wandelschuldverschreibungen (WKN: A0TGEV, A0SMCL, A0SMLC, ISIN: DE000A0TGEV3, DE000A0SMLC8 und DE00AZ1U68) gemäß § 4 Abs. 3 lit. b) der Wandelanleihebedingungen einen Sonder-Wandlungszeitraum vom 04.04.2011 bis zum 15.04.2011 (einschließlich) einzuräumen. Der Umfang der jeweils möglichen Wandlung richtet sich nach § 4 Abs. 1 der im Juni 2010 im Rahmen der Verlängerung der Wandelschuldverschreibung aktualisierten Wandelanleihebedingungen.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Nürnberg, 31. März 2011, Der Erneuerbare Energien-Sektor befindet sich im Umbruch. Weltweit treiben fast alle Staaten den Ausbau alternativer Energieträger voran. Gleichzeitig wurden die Fördertarife insbesondere für Solarstrom in einigen Ländern deutlich gekürzt. Deutsche Unternehmen stellen auf der ganzen Welt Know-how und Technik in den Bereichen Solarenergie, Windenergie, Biomasse und Geothermie zur Verfügung. Dabei gilt es, den technischen Vorsprung weiter auszubauen und die Rentabilität der Projekte laufend zu verbessern.

Rödl & Partner hat sich seit vielen Jahren auf die grenzüberschreitende Beratung bei der rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Umsetzung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien spezialisiert.

Beim Forum Going Global von Rödl & Partner am 26. Mai 2011 in Nürnberg steht daher der Erneuerbare Energien-Sektor als Branche der Zukunft im Mittelpunkt. Entscheider aus internationalen Unternehmen der Branche und Vertreter aus den Niederlassungen von Rödl & Partner in über 40 Ländern diskutieren das Entwicklungspotenzial für Erneuerbare Energien und die Chancen deutscher Unternehmen in diesem expandierenden Markt.

Schwerpunkte der Expertenvorträge bilden die Erfolgsfaktoren für Investitionen in Erneuerbare Energien in Italien und Spanien, die Wachstumsmärkte Osteuropas, die rechtliche und steuerliche Optimierung bei der Finanzierung von Solar- und Windkraftanlagen sowie das Risikomanagement bei internationalen EE-Projekten.

Quelle: Rödl & Partner

Bonn, 28. März 2011, Inwiefern politische Entscheidungen im Schatten der nuklearen Fukushima-Katastrophe von Bestand sein werden, ist bei der labilen politischen Lage der handelnden Personen in Deutschland schwer vorhersagbar. Auswirkungen wird es aber ganz unabhängig davon geben. Die Kernenergie wird weltweit schneller abgeschaltet, die erneuerbaren Energien werden beschleunigt ausgebaut. Weltweit, sei es in den USA, China oder vielen anderen Ländern werden Atomkraftpläne auf Eis gelegt oder ganz gekippt.

Unabhängig von den politischen Geschehnissen wird das Fiasko unmittelbar bei den Versicherungspolicen für AKWs gravierende Auswirkungen haben. Denn selbst die begrenzte Haftung, zu deren Tragen die Versicherer bislang noch bereit war, wird künftig nur noch zu höheren Preisen zu haben sein. Würden der ehrenwerten Gesellschaft von Atomkraftwerksbetreibern auch noch die gleichen haftungsrechtlichen Auflagen wie jedem anderen Wirtschaftsbereich auch gemacht, so läge der Strompreis nach einer Greenpeace-Studie aus dem Jahr 2010 bei EUR 2,70 je kWh. Es muss Schluss sein mit der massiven Subventionierung der Atomenergie! Jeder gefüllte Parkplatz einer Großveranstaltung weist eine höhere Schadenshaftungssumme auf, als ein Atomkraftwerk.

In einer aktuellen Studie der Duke University aus North-Carolina wird dargelegt, dass bereits jetzt nach Berücksichtigung aller Kosten und Subventionen Energie aus Nuklearanlagen teurer ist als PV-Energie. Eine MIT-Studie kam schon 2009 zu dem Ergebnis, dass die Installationskosten von Atomkraftwerken höher liegen als die von konkurrierenden Erzeugungsarten – einschließlich Photovoltaik. Und mit zunehmender Verbesserung der Technologie verschiebt sich die Break-even-Linie für solaren Strom Jahr für Jahr weiter in Richtung Norden.

Neue Energiequellen suchen – Wind und solarthermische Kraftwerke ganz vorne

Die etablierten Stromkonzerne werden sich neuen Feldern der Stromerzeugung zuwenden müssen. Sowohl Kohle- als auch Atomkraftwerke bieten keine sichere Einnahmequelle mehr und sind Auslaufmodelle. Konzentrieren werden sich RWE & Co. dabei auf zentral gesteuerte Großkraftwerke, ein Geschäft, in dem sie sich auskennen. Diese stehen im Widerspruch zu dezentralen Stromerzeugungseinheiten wie sie zum Beispiel die Photovoltaik darstellt. Murphy&Spitz Research geht von einem forcierten Ausbau der Windenergie - hier im Speziellen von Offshore-Windparks und größeren Einheiten solarthermischer Großkraftwerke aus und reagierte entsprechend bei der Auswahl von Unternehmen für die Murphy&Spitz Umweltfonds. Der Anteil an Erneuerbare-Energie Unternehmen wurde angehoben.

Die dezentrale Energieerzeugung durch PV-Dachanlagen, Bioenergie oder kleinere Windparks erfordert sowohl eine optimierte Steuerung der Stromnetze als auch die Speicherung von Energie. Um die schwankende Stromeinspeisung der Erneuerbaren Energien auszugleichen, sind neben der Optimierung der Netze auch flexible Gaskraftwerke denkbar. Sie können sich in kurzer Zeit an schwankende Nachfrage und Angebot anpassen. Der Bau effizienter Gaskraftwerke durch etliche Stadtwerke wie beispielsweise in Bonn wurde jedoch durch die Laufzeitverlängerung der CDU/FDP blockiert. Ganz sicherlich nicht als Brückentechnologie geeignet sind Atomkraftwerke, da sie sich nur sehr träge an Schwankungen anpassen können und keine Regelkraftwerke sind. Sie haben keine Möglichkeit sich auf die Schwankungen des Stromangebotes durch Sonne und Wind einzustellen. Die flexible Nutzung der Atomenergie würde zudem das Nutzungsrisiko weiter erhöhen, AKWs sind grundlastfähig und nicht flexibel.

Atomkraft in Nachhaltigkeitsfonds vertreten

Umso mehr schockiert es, dass einige Umweltfonds sich zwar vordergründig von der Atomenergie distanzieren, aber dennoch an ihr mitverdienen wollen. Nicht anders ist es zu verstehen, wenn wesentliche Firmen der Nuklearindustrie sich in den Portfolios von so genannten Nachhaltigkeitsfonds wiederfinden. Exemplarisch sei hier der KBC ECO Fund – World genannt. Bereits nach der Ölkatastrophe der Deep Water Horizon im Golf von Mexiko, wurde Profit über die nachhaltigen Prinzipien gestellt: Zum Portfolio gehören Öl und Ölexplorationsfirmen ebenso wie einer der führenden Komponentenlieferanten für die Atomindustrie.

Ein typischer Fall von Green Washing!

Aber wie steht es mit Technologieunternehmen, die sowohl den erneuerbaren Energien und der Atom- und Kohlekraftindustrie dienen? Murphy&Spitz hat in den letzten Jahren zu diesem Sachverhalt eine klare Linie erarbeitet: Unternehmen mit wesentlichen Umsätzen aus Geschäftsfeldern, die vom Investitionsspektrum ausgeschlossen sind, werden strikt vermieden. Nachhaltigkeitsinvestoren wollen in grüne Themen investieren, nicht in die nachhaltigste Ölfirma, die vermeintlich sicherste Atomtechnik oder das ökologischste Luftfahrtunternehmen.

Nach der Unlogik des sogenannten „Best-In-Class-Ansatzes“ ist dies aber möglich. Der Reiz eines ökologischen Investments ist es aber, in die Märkte der Zukunft zu investieren. Themen wie erneuerbare Energien, Wasser, Gesundheit, Energieeffizienz und ökologische Verkehrssysteme, das sind die klassischen Nachhaltigkeits- und Ökothemen. Dort wollen Investoren ihr Geld wiederfinden. Ein legitimes Ziel darf - und sollte - dabei sein, seine finanziellen Mittel mit Gewinnabsicht einzusetzen.

Indem der Investor die Weiterentwicklung unseres Zusammenlebens hin zu einer CO2-freien Gesellschaft finanziert, erhalten Investoren eine angemessene Rendite. Nicht auf Kosten der Gesellschaft, sondern für die Gesellschaft und ihre Zukunft. Die Umwelt- und Atomkatastrophe von Japan sollte uns erneut zum Nachdenken bringen. Und zum Handeln – zu einem nachhaltigen Handeln.

Quelle: Murphy&Spitz GmbH